Oben in den Bäumen herumturnen, dort “wohnen”, sich Schlafnester anlegen, mit Kokosnüssen, äh, Fäkalien werfen… back to the roots?
Es geht nicht um das Denken, sondern um die Moral. So wird es jedenfalls (zumindest meiner bescheidenen Meinung nach) von den sog. “Umweltschützern” gesehen. Ich lebe in einem kleinen, beschaulichen Dörfchen mit ca. 30 Einwohnern, der Ort liegt ein wenig abseits der Bundesstraße und grenzt mit zwei Seiten an Wald. Zumindest war das Waldstück vor meiner Haustür einmal “richtiges” Waldstück - dann kam der NABU. Obwohl u.a. auch ein Seeadlerhorst dort ist, wurde während der Brutzeit abgeholzt, wie es nur ging. Begründung: “Nicht heimische” Bäume mussten entfernt werden. Der Seeadler ist glücklicher Weise geblieben. Die nun freistehenden Bäume, die über einhundert Jahre von den “nicht heimischen” mit geschützt wurden, brechen nun auch ganz leicht bei Sturm.
Leider machen solche Protestaktionen auch deutlich, dass auf absehbare Zeit in diesem Land die Neuerrichtung moderner Kernkraftwerke unmöglich ist. Kein Politiker und kein Energieversorger wird Auseinandersetzungen, die mindestens so militant ablaufen würden wie in Brokdorf, noch einmal riskieren wollen und durchstehen können.
Als mir vor einigen Monaten sonntags der Klimapapst in der Nähe der Beelitzer Anstalten im Wald begegnete, war er allein und zu Fuß unterwegs. Ich dachte mit Grausen, er wird doch wohl nicht ein Buch schreiben wollen über seine “Wanderungen durch die Mark Brandenburg.” Meinen flüchtigen Nickgruß erwiderte er dankbar und überfreundlich. An der Beschleunigung meines Schrittes erkannte er wohl, dass weitere Kommunikation meinerseits nicht erwünscht war. In meiner Kritik an seiner “Großen Transformation” und seiner “Selbstverbrennung” - so kam es blitzartig in mir hoch - wäre ich womöglich nicht vornehm geblieben. Wer will schon Stress am Sonntag? - Heute denke ich, was Merkel wohl ohne Schellnhuber machen wird. Zurücktreten?
Ich klink mich aus. Ich habe jahrelang die sehr guten Beiträge gelesen, auch die Kommentare entsprachen zumeist meinem persönlichen Empfinden. Machen wir uns nichts vor. Die Vernunft hat verloren. Dieses so großartige Land mit all seinen Errungenschaften, welches unsere vorhergehenden Generationen mühselig aufgebaut haben, wird zerschlagen wegen dieser Frau, der ich einmal nein Vertrauen schenkte. Es ist einfach nur traurig
Bäume fällen für Energie aus Braunkohle ist schlecht, Bäume fällen für Energie aus Windmühlen ist gut. // Wer das gleichzeitig behauptet, leidet möglicherweise unter a) Dissoziative Identitätsstörung, b) Persönlichkeitsspaltung, c) geistiger Umnachtung, oder d) unter was ? Sie dürfen mehr als ein Kreuzchen machen.
Liebe Leute, alles Absurde der Moderne hat einen Ursprung: Früher, in der angeblich so furchtbar dunklen Zeit, bestimmte das Sein das Sollen. Heute bestimmt das beliebige Wollen das Sollen. Pippi Langstrumpf ist die Verkörperung dieses “Fortschritts”, 2x2=6 oder 9 oder sonst was, nur nie 4, das wäre diskriminierend. So wird das nix mit zivilisatorischem Fortschritt, denkt an den Turmbau zu Babel …
Es geht ja auch nicht wirklich um irgendeinen Forst, um irgendeinen Baum. Es geht um Widerstand. Es geht darum, etwas Gutes zu tun. Das Gefühl zu haben, einen Beitrag zu liefern für dieWelterrettung. Natur bietet sich zu diesem Zweck in hervorragender Weise an. Sie gilt als unschuldig, als unbedingt beschützenswert. Sie wird zum neuen Maß aller Dinge. Sie wird vergöttert. Es geht ums Prinzip. Es gehört zu den Bedürfnissen des Menschen, sich für etwas Höheres als er selbst ist, einzusetzen. Die Deutschen tun dieses gerne für die Natur. Das mag ihrer romantischen Tradition geschuldet sein. Ist ja auch gar nicht so schlecht. Die Franzosen haben es eher mit ihrer revolutionären Tradition und kämpfen um Arbeitnehmerrechte. Nur tun sie dieses mit weniger Absolutheitsanspruch. Es geht nicht gleich ums Ganze, sondern um die nächste Lohnerhöhung. Die Deutschen aber lieben „das Ganze“. Es geht gleich um die Rettung der Welt. Oder eben um das Prinzip. Solange sie dabei nicht Andere stören, ist es ja auch ok. Problematisch wird es, wenn Andere dabei zu Schaden kommen.
Wer im Sinne der Führerin und ihrem Geschwader Gewalt ausübt für die staatlich subventionierte Sache, ich denke da an Migranten und Windräder, dem wird zur Randale noch musikalische Begeitung , vom höchsten Mann des bundesdeutschen Volkes empfohlen, auf der Bühne präsentiert. (Siehe Chemnitz) Der verletzte Polizist ist für den linken Nachwuchsfascho kein Opfer, sondern eine Trophäe in seinen Gewaltphantasien für eine friedliche Welt. Warum brauchen wir denn Braunkohle? Liefen die Atomkraftwerke noch, und hätten wir nicht den unbrauchbaren Zappelstrom nebst Spannungsschwankungen, politisch erwünscht von denselben schwachsinnigen Klettermaxen aus dem Hambacher Wald, bräuchten wir jetzt keine zusätzliche Kohle zur Grundlastversorgung. Aber Verstand und Logik sind von Walddorfschülern und Alt- 68zigern nicht zu erwarten. Agitation und Propaganda aus allen Ecken und Sendern unterschlagen Fakten, halten die Bürger bewußt dumm und feuern ihn an, jeden Kritiker zum Rechtsradikalen abzustempeln.
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