Im Jahr 2025 veröffentlichte der britische The Guardian einen Artikel über einen IDF-Scharfschützen (hier als C. bezeichnet), der angeblich gemeinsam mit seinem Partner im November 2023 unbewaffnete Zivilisten getötet haben soll. Diese vermeintliche investigative Großtat wollte der Guardian im Schulterschluss mit Arab Reporters for Investigative Journalism (ARIJ), Paper Trail Media, Der Spiegel und dem ZDF vollbracht haben. Aber es war die Konstruktion einer „Enthüllung“.
Die Grundlage dieser Geschichte war kein valider Beleg, sondern eine gezielte Täuschung: Der Informant C. war von einem Hebräisch sprechenden Mann kontaktiert worden, der vorgab, gefallene Soldaten würdigen zu wollen. Tatsächlich handelte es sich um eine Falle des palästinensischen Journalisten und Aktivisten Younis Tirawi. Dieser veröffentlichte Auszüge des vertraulichen Interviews unter Bruch sämtlicher Zusagen online – eine ethische Bankrotterklärung, die er mit dem „öffentlichen Interesse“ zu rechtfertigen versuchte.
Pranger statt Presseethik: Die Anatomie einer journalistischen Treibjagd
Obwohl C. in den Gesprächen seinen Partner nie namentlich nannte, sondern stets nur abstrakt von ihm sprach, ging der Guardian zur medialen Exekution über: Der Artikel nannte den vollständigen Klarnamen eines deutsch-israelischen Staatsbürgers und veröffentlichte dessen Foto. Eine Bestätigung, dass es sich bei dieser Person tatsächlich um „den Partner“ handelte, lag weder dem Guardian noch dem Spiegel oder dem ZDF vor. Man nahm die Identifizierung und damit die akute Gefährdung des Mannes billigend in Kauf.
Die „Gelegenheit zur Stellungnahme“, die Spiegel & Co. boten, glich einer Recherche-Simulation: Man verschickte lediglich Briefe an mutmaßliche Adressen des Soldaten, während dieser sich im Einsatz befand. Die Jerusalem Post deckte Anfang dieser Woche auf, wie haltlos die Vorwürfe sind: Tatsächlich war der Betroffene zum Zeitpunkt der Tötung der angeblichen Zivilisten – die in Wahrheit einem Al-Qaida-nahen Clan (Doghmosh-Clans) angehörten – weder in dem Gebiet anwesend, noch war er C.s Partner oder Teil derselben Einheit.
Die Beweislage: Eidesstattliche Versicherungen gegen journalistische Fiktion
Der Realitätcheck fällt verheerend für die Medienhäuser aus. Aus eidesstattlichen Versicherungen hochrangiger IDF-Militärs, die Achgut.com vorliegen, geht hervor, dass der Betroffene zum fraglichen Zeitpunkt in keinerlei militärischer Verbindung zu C. stand. Anwalt Joachim Nikolaus Steinhöfel erklärte gegenüber der Jerusalem Post: „C. gab einem sehr dubiosen palästinensischen Aktivisten ein Interview, der vorgab, es diene einem völlig anderen Zweck, und zeichnete ihn auf, obwohl das Gespräch angeblich off the record war. Sie führten ein fünfstündiges Interview, schnitten es auf 40 Minuten zusammen, bearbeiteten es irreführend, und in diesem Interview sagt C.: ‚Mein Partner hat bestimmte Personen des Doghmush-Clans erschossen.‘ Der gesamte Artikel handelt jedoch von meinem Mandanten, der nicht einmal vor Ort war. Das haben sie einfach erfunden.“
Auch C. selbst hat mittlerweile an Eides statt erklärt, dass der in den Artikeln Genannte nicht der von ihm erwähnte Partner war.
Fälschlich als Mörder gebrandmarkt: Die juristischen Folgen
Die Folgen der Berichterstattung von Guardian, Spiegel, ZDF und Abendzeitung waren verheerend: Die Identität des Unschuldigen verbreitete sich viral, begleitet von Morddrohungen und Kriegsverbrechensvorwürfen. Die Organisation ECCHR reichte auf Basis dieser Fake-News sogar eine formelle Anzeige ein. Steinhöfel dazu: „Stellen Sie sich vor, jemand wird mit Namen und Foto weltweit als Kriegsverbrecher dargestellt – das fügt sich nahtlos in dieses antisemitische Narrativ dieser Medien ein.“
Die Quittung folgt nun vor Gericht:
- Das Landgericht Hamburg erließ eine einstweilige Verfügung gegen die Münchner Abendzeitung, die der Verlag ohne Rechtsmittel akzeptierte. Der verantwortliche Autor Alexander Spöri unterzeichnete eine Unterlassungserklärung.
- Die Abendzeitung und Spöri dürfen auch die Aussage des „Rechtsexperten“ Alexander Schwarz (ECCHR), es müsse wegen Kriegsverbrechen ermittelt werden, nicht weiter verbreiten.
- Volker Beck (Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft) erstattete beim LKA Berlin Strafanzeige gegen Schwarz wegen Verleumdung und falscher Verdächtigung.
- Gegenüber dem Guardian machte Steinhöfel eine Geldentschädigung von zunächst 100.000,00 € geltend; auch dort unterzeichneten die Redaktion und die verantwortliche Redakteurin bereits Unterlassungserklärungen.
Journalismussimulation und Niedertracht
Was Joachim Steinhöfel als „aktivistische Hexenjagd“ beschreibt, hat für den Betroffenen zu einer „fast irreversiblen globalen Bedrohung“ geführt. Wer nun glaubt, dass das ZDF oder der Spiegel angesichts der Beweislage journalistisches Verantwortungsbewusstsein zeigen würden, irrt. Man hält in den Redaktionsstuben nach wie vor an der lebensgefährdenden Berichterstattung fest. Es ist die Symbiose aus handwerklicher Unfähigkeit und ideologischer Verblendung: Journalismussimulation und Niedertracht in Personalunion.
Beitragsbild: Montage/Symbolbild Achgut.com/ U.S. Department of Defense via Wikimedia Commons
Wer noch eine von diesen Zeitungen kauft, online liest, wer noch den ÖRR anschaltet oder online Ausgaben aufruft, ist selbst schuld. Kauft nicht bei Propagandamaschinen! Und was machen unserePolitiker? Rufen zu mehr Effizienz beim ÖRR auf. Das geht nur über Zwangsschauen für zwei Stunden täglich.
Ist es nicht verheerend: Online geben wir unsere Daten her, um kostenlosen Zugang zu erhalten, und über die Gebühr für den ÖRR werden wir verleitet, diese Gebühr abzuschauen. Wie bei den Versicherungsnehmern, die meinen, sie müssten für ihre Beiträge auch was rauskriegen.
@ Frau Grimm. Die Kirch hat sich mit dem Teufel ins Bett gelegt und das Urvertrauen beschädigt. Aus Allmachtsfantasie, brutalem Unternehmertum, Macht und viel Geld. Und jetzt versucht sie entschieden den Deckel 20026jähriger Lügen drauf zu halten. Der synodale Weg ein Schuss in den Ofen. Leider. Natürlich lacht der Teufel. Was auch sonst? Die Dämonen sind schon lange wach und treiben ihr Spiel. Jetzt kriegt die blöde Meute, wir, so langsam mit, was da gespielt wird. Und sind empört.
Nach dem Terrorüberfall auf Israel brauchte das Land erstaunlich lange, bis es zum Gegenschlag antrat. Auch wenn das urbane Gebiet des Gazastreifens kein typisches „Panzerland“ ist, sind die IDF-Kräfte für solche Gefechte vorbereitet und ich hatte einen Sturm durch den schmalen Landstreifen zur Küste in wenigen Tagen erwartet, gepanzerte Bulldozer vorneweg, unterstützt durch Artillerie und Luftwaffe. Jeglicher Widerstand hätte mit sofortiger Vernichtung beantwortet werden können, die gesamte kampffähige männliche Bevölkerung wäre zunächst im Kriegsgefangenenlager interniert worden, so wie es die Sieger 45 praktizierten. Um die Geiseln nicht zu gefährden, hat sich Israel auf ein zweijähriges Katz-und Maus-Spiel (asymmetrischer Krieg) eingelassen, das noch problematischer war als das amerikanische Agieren im vietnamesischen Dschungel und dabei hunderte Soldaten und auch den Krieg an der Pressefront verloren. Die Slomka/Hayali-Medien setzen ihren Propagandafeldzug fort, bei dem das Opfer, das sich wehrt, zum völkermordenden Täter umgeframed werden soll.
Beim SPIEGEL kennt man dieses Vorgehen. 1986 behauptete ein polit. Konkurrent des FPÖ-Politikers Kurt Waldheim, dieser sei ein Kriegsverbrecher. Der Beschuldiger wusste nichts über Ws. Vergangenheit, und was er zu wissen glaubte, war falsch, nämlich, dass W. ein alter SS-Mann sei. Von 1986 bis 1989 fielen mehrere Mordvorwürfe gegen W. die er sämtlich innerhalb kürzester Zeit widerlegen konnte. Es gab also nicht nur keine Beweise gegen W. sondern im Gegenteil solche gegen jeden der Vorwürfe. Trotzdem veröffentlichte der SPIEGEL im Sommer 1989 DEN BEWEIS dafür, dass W. 1943 ein Massaker an Zivilisten befehligt habe. DER BEWEIS erwies sich am nächsten Tag als schlecht gemachte Fälschung. Waldheim hatte 1943 nicht die Befehlsgewalt, die DER BEWEIS ihm zuschrieb, und dieser BEWEIS war auf einer Schreibmaschine von 1948 getippt worden. Eine Woche später belehrte die SPIEGEL-Redaktion ihre Leser, sie sei zugegeben auf eine Fälschung hereingefallen, aaaber schließlich enthalte die Fälschung Aussagen über eine Art von Verbrechen, die Waldheim „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ begangen habe. Dass der mit Spannung erwartete Bericht einer neutralen Historikerkommission W. ebenfalls entlastete und dass Simon Wiesenthal offen sagte, er halte W. nicht für verdächtig, führte nicht dazu, dass die öffentliche Meinung die Verurteilung Ws. fallenließ. Im Gegenteil, nach seinem Tod 2009, schmierte jemand einen Wikipedia-Artikel mit angeblichen Aussagen des Historiker-Gutachtens voll, die es 1989 nicht gegeben hatte. Ach ja, und außerdem erklärte die Qualitätsjournaille 1989 Herrn Wiesenthal zeitweise zum senilen Angeber; später war man so nett, nur noch die Vorwürfe gegen W. zu wiederholen, aber Wiesenthal aus der Sache herauszulassen. Was SPIEGEL, Staatsfunk und weitere Medien jetzt betreiben, läuft nach demselben Muster wie der „Fall Waldheim“: man hat irgendein fragwürdiges Gerücht gehört, es breit erzählt, und nach der Widerlegung hält man an der Verleumdung fest,
Ist es Wohlstandsverwahrlosung oder einfach Langeweile, solche Fakes, wegen einer Schlagzeile, was denn sonst machen die erbärmlichen Schreiberlinge, zu veröffentlichen? Ohne Hirn, Verstand und Verantwortung. Egal, ob einer über die Klinge springt. Dann unterschreibt man eben eine Unterlassungserklärung und der Fall ist erledigt. Aus journalistischer Sicht, obwohl es den Berufsstand Journalist gar nicht gibt, sprich, er nicht geschützt ist. So ähnlich agiert auch der ÖRR. Nicht geschützter Berufsstand in Selbstverwaltung. Uns wird es anders verkauft und dafür sollen wir zahlen. Diese ganze Mischpoke ist ein Lügenbabel. Mehr nicht. Sie können uns jeden Scheiß um die Ohren hauen. So what? Wir sollten es nicht lesen oder hören. Aber wir lesen und hören und das Karussell läuft weiter. Von einem Kick zum nächsten.
Ich hoffe, dass Herr Steinhöfel für seinen Mandanten die verlogenen Medien und NGO’s noch zivilrechtlich auf massiven Schadenersatz und einer Richtigstellung auf Seite 1 ihrer Käseblätter bzw. den Nachrichten des ZDF verklagt. Ein Schuldeingeständnis hat er ja schon.
Solange sich der Michel in der üblichen Verweigerung der Realität in harmlosere „ Erklärungen “ wie „handwerkliche Unfähigkeit“ flüchtet um nicht in Handlungsnöte zu gelangen, machen „ die “ weiter, warum auch nicht. Es mag durchaus sein, dass es bei den „ Handwerkern“ diverse Mängel auch kognitiver Art gibt. Um die geht es auch, aber sie sind deutlich weniger relevant als die Motive und Ziele des Leitungspersonals, das genau weiss, was hier warum und wozu produziert wird. Ob man es religiös als „ das Böse“ formuliert oder profaner als kriminell mit deutlichen Psychopathologien ist letztlich nicht die Frage. Fakt ist, dass hier Typen am Werke sind , Maechtige und ihre zahlreichen Helfer( innen), die, moralisch vollkommen verwahrlost und verkommen, äusserst üble trans – oder posthumanistische Absichten verfolgen. Nun ist Putin nicht unbedingt die moralisch unumstrittene Instanz zur objektiven Beurteilung, was aber nichts daran ändert, dass er mit der Einschätzung der westlichen Eliten ( metaphorisch ) richtig liegt. Vermutlich im Zusammenhang mit der aus vielerlei Gründen zivilisatorisch und psychokulturell interessanten causa Epstein geäussert. Insoweit sind die permanente Versuche auch der sogen alternativen Medien, der unangenehmen Wahrheit resp Realität qua „ handwerklicher Fehler“ oder anderen Relativierungen und Verniedlichungen aus dem Wege zu gehen, mehr als ärgerlich. Es geht um etwas ganz anderes als Fehler, Unfähigkeit oder „ ängstliche“ Übertreibungen der Regimes. Das sind lebensgefährliche Täter. Und die Justiz fällt aus.