Wenn Sonne und Wind nicht genug Strom liefern, dann sollen in Zukunft vor allem - noch zu bauende - Gaskraftwerke in die Bresche springen. Das ist der Plan der deutschen Bundesregierung. Der war aus einer Reihe von Gründen schon bislang nicht besonders gut. Der Grönlandkonflikt mit den USA lässt ihn in einem noch trüberen Licht erscheinen.
Im Jahr 2025 hat Deutschland insgesamt rund 864 Terawattstunden (TWh) Erdgas verbraucht, eine leichte Zunahme gegenüber dem Vorjahr. Davon wurden 106 TWh über LNG-Terminals importiert – also per Schiff als verflüssigtes Gas angeliefert und dann ins Gasnetz eingespeist. Das entspricht etwa 10,3 Prozent aller Gasimporte nach Deutschland. Laut Branchenverband BDEW stammten rund 96 Prozent aller deutschen LNG-Importe 2025 aus den USA. Diese dominierende Stellung der Vereinigten Staaten auf dem deutschen LNG-Markt ist das Ergebnis der kräftig gewachsenen amerikanischen Exportkapazitäten und der Flexibilität des US-Markts, Gas auf dem weltweiten Spotmarkt anzubieten.
Nun läutet wegen dieser „strategischen Schwachstelle“ plötzlich bei EU-Diplomaten der Gasalarm, berichtet Politico. „Es gibt zwar neben den USA noch andere Gasquellen weltweit“, doch das Risiko, dass Trump nach einem Vorstoß in Grönland die Lieferungen nach Europa unterbricht, „sollte berücksichtigt werden“, sagte ein hochrangiger EU-Diplomat, der anonym bleiben wollte, gegenüber Politico. „Hoffentlich kommt es aber nicht so weit“, fügte der Beamte hinzu.
Weltweiter Kohle-Boom
„Hoffentlich“ ist eine Schlüsselvokabel der deutschen Energiepolitik. Hoffentlich wird es bald wärmer, sonst sind die Gasspeicher bald leer — auch ohne das Zutun Trumps. Ein idealer Energieträger sollte folgende Wünsche erfüllen: grundlastfähig; wetterunabhängig; hohe Versorgungssicherheit; lange lagerfähig; gut planbar; geringe Importabhängigkeit; breiter Weltmarkt; relativ stabile Preise; ausgereifte, bewährte Technologie; hohe Energiedichte; Beitrag zur Netzstabilität; keine Pipeline-Abhängigkeit; flexibler Transport (Bahn/Schiff); kurzfristig verfügbar; bestehende Kraftwerke nutzbar; gut für Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung in Deutschland.
Anders als den „Fernseher, der Energie erzeugt“, über den die Tagesschau vor einigen Jahren berichtete, gibt es diesen Energieträger wirklich: Kohle. Kein Wunder, dass sie weltweit boomt. Die weltweite Kohlenachfrage hat laut der Internationalen Energieagentur (IEA) mit 8,85 Milliarden Tonnen 2025 ein neues Allzeithoch erreicht. Trotz milliardenschwerer Förderprogramme für erneuerbare Energien und politischer Ankündigungen zum Kohleausstieg steigt die Nutzung weiter an.
Treiber dieser Entwicklung sind vor allem der wachsende Energiebedarf in Asien, die robuste Industrienachfrage sowie geopolitische Unsicherheiten, die viele Staaten dazu veranlassen, auf heimische und verlässliche Energieträger zurückzugreifen. Besonders in China und Indien bleibt Kohle das Rückgrat der Stromerzeugung – nicht aus ideologischen Gründen, sondern aus Gründen der Versorgungssicherheit und der Kosten. Die Volksrepublik China, die immer wieder als „Vorreiter beim Ausbau Erneuerbarer Energien“ gepriesen wird, hat 2025 mit 4,83 Milliarden Tonnen Kohleförderung einen neuen Rekord aufgestellt.
Neue Kohlekraftwerke: China und Indien dominieren
Im Jahr 2025 sind weltweit erneut neue Kohlekraftwerkskapazitäten ans Netz gegangen. Nach Daten des Global Energy Monitor entfiel der überwiegende Teil des Zubaus auf asiatische Länder. China bleibt der mit Abstand größte Nutzer neuer Kohlekraft. Im ersten Halbjahr 2025 genehmigte China rund 25 GW neuer Kohle-Kraftwerksprojekte und setzte damit die Genehmigungen auf einem jahrzehnthohen Niveau fort. Gleichzeitig wurden etwa 21 GW neue Kohlekraftwerkskapazität in Betrieb genommen – die höchste Halbjahreszahl seit Jahren.
In Indien sind mehrere große Kohle-Kraftwerksprojekte in Bau oder in Betrieb gegangen, um das rapide wachsende Stromnetz zu stützen. Das Khurja Super Thermal Power Plant in Uttar Pradesh etwa hat 2025 zwei Einheiten mit zusammen über 1,3 GW ans Netz gebracht.
Uttar Pradesh, Indiens bevölkerungsreichster Bundesstaat, und der östliche Bundesstaat Assam planen mindestens 7 Gigawatt neue Kohlekraftwerksleistung, die bis 2030 ans Netz gehen sollen, berichtet Reuters. Indien plant, seine Kohlekraftwerkskapazität bis 2035 um 46 Prozent von derzeit 210 GW auf 307 GW zu erhöhen und strebt bis 2030 eine Kapazität von 500 GW an, die nicht auf fossilen Brennstoffen basiert – fast eine Verdopplung gegenüber den aktuellen 251,4 GW. „Wir haben unsere Prognose für die Kohleverstromung in Indien revidiert. Der erwartete Höhepunkt wird nun voraussichtlich Anfang der 2040er-Jahre erreicht, im Vergleich zu Ende der 2030er-Jahre in unserer vorherigen Prognose“, sagt Ashis Kumar Pradhan, leitender Analyst beim Beratungsunternehmen Wood Mackenzie.
Auch in der Mongolei entstehen neue Anlagen: Das Buuruljuut-Kohlekraftwerk hat Ende 2025 die Inbetriebnahme einer zweiten Einheit geplant, nachdem der erste Block bereits Ende 2024 ans Netz ging.
Der Strombedarf steigt weiter
Der triviale Grund, über den in Deutschland nicht gern geredet wird: Der Energiebedarf wächst stetig — nicht nur in Entwicklungsländern. Immer mehr Bereiche wechseln von fossilen Brennstoffen auf Strom. Dies wird in Deutschland politisch forciert: Wärmepumpen statt Gas- oder Ölheizungen. Elektroautos statt Benzin/Diesel. Bei Industrieprozessen werden Gas oder Kohle durch elektrische Anlagen ersetzt. Das bedeutet, dass für denselben Energiebedarf mehr Strom benötigt wird. Wenn die Wirtschaft wächst, steigt der Stromverbrauch, z. B. durch größere Produktionsanlagen oder Rechenzentren. Besonders digitale Infrastruktur (Serverfarmen, KI-Rechenzentren) verbraucht viel Strom. Mehr Menschen bedeuten mehr Haushaltsgeräte, Kühlschränke, Klimaanlagen, Unterhaltungselektronik.
Rechenzentren, die große KI-Modelle trainieren und betreiben, verschlingen enorme Mengen Strom – und ihre Zahl wächst schnell. Anders als klassische IT-Anwendungen laufen viele dieser Systeme rund um die Uhr und benötigen zusätzlich aufwendige Kühlung. „Die natürliche Grenze der KI ist der Stromverbrauch, nicht die Chips“, sagt Eric Schmidt, langjähriger CEO von Google. „Die USA benötigen voraussichtlich weitere 92 Gigawatt Leistung, um die KI-Revolution zu unterstützen.“ Das entspricht dem Bau von etwa 92 neuen Kernkraftwerken. Wie viele Windräder dafür benötigt würden, lässt sich nicht sinnvoll berechnen, da die KI ja immer laufen soll und nicht nur, wenn das Wetter passt.
Statt minimaler Zuwächse von wenigen Zehntelprozenten pro Jahr stehen also plötzlich Steigerungen von mehreren Prozent im Raum. Für Energiesysteme, die auf Stabilität und langfristige Planung ausgelegt sind, ist das eine neue Dimension. Kohlekraftwerke werden mehr und mehr als die Lösung gesehen, nicht als das Problem. Queensland, der stark kohleabhängige Bundesstaat im Nordosten Australiens, hat im Herbst 2025 eine neue Energie‑Roadmap verabschiedet, nach der seine bestehenden Kohlekraftwerke deutlich länger laufen sollen als ursprünglich geplant. Anstatt die früheren Schließungsziele bis etwa 2035 einzuhalten, will die Regierung viele dieser Anlagen bis mindestens 2046 betreiben, indem sie die technischen Lebensdauern der Kraftwerke nutzt und frühere gesetzliche Abschalttermine aufhebt.
Notfall-Vorschrift zum Kraftwerkserhalt
US-Präsident Donald Trump war ohnehin schon immer für Kohle. „Ziel ist es, die politisch motivierte Schließung von Kohlekraftwerken zu verhindern“, sagte sein Energieminister Chris Wright bei der ersten Sitzung des Nationalen Kohlerats, der unter der Biden-Regierung aufgelöst, aber von Trump wiederbelebt worden war. „Ich glaube nicht, dass während dieser Amtszeit Kraftwerke geschlossen werden“, sagte er. Ein paar Ausnahmen könnte es jedoch bei den ältesten Anlagen geben.
Er hofft, dass andere Maßnahmen der Regierung zur Unterstützung der Kohle die Notverordnungen auf Dauer überflüssig machen. Gleichzeitig, so Wright, begrüßen viele Energieversorger die Verordnungen stillschweigend, weil sie so Kraftwerke retten können, die kurz vor der Stilllegung stehen. „Wir bekommen mittlerweile viele Anfragen mit der Frage: ‚Können Sie dieses Kraftwerk nach §202(c) schützen?‘“ § 202(c) des Federal Power Act ist in den USA eine Notfall‑Vorschrift, mit der das Energieministerium (DOE) in Krisensituationen eingreifen kann, um die Stromversorgung zu sichern. Also das Gegenteil dessen, was die Politik in Deutschland macht, wo mutwillig Kraftwerke zerstört werden.
In Rumänien hat die Regierung mit der EU ausgehandelt, den Betrieb von etwa 2,6 Gigawatt Kohlestromkapazität um mindestens fünf Jahre gegenüber dem ursprünglichen Plan zu verlängern, um Versorgungslücken zu vermeiden.
Südafrika kämpft weiterhin mit Energie‑Engpässen und Netzausfällen; der Ausbau von Kraftwerkskapazitäten durch Kohle und potenziell Atomkraft ist Teil einer Strategie, die Versorgungssicherheit zu stärken. Der Stromversorger Eskom nahm im Oktober die neue Unit 6 am Kusile‑Kohlekraftwerk in Betrieb, die rund 800 MW zusätzliche Leistung ins Netz bringt. Diese neue Einheit trägt dazu bei, die Zuverlässigkeit des Stromnetzes zu verbessern und die Nachfrage zu decken und ist Teil eines größeren Erholungsplans für die Energieinfrastruktur Südafrikas. Gemeinsam mit anderen großen Kohlekraftwerken erhöht dies die gesamte Grundlasterzeugungskapazität des Landes erheblich.
Deutschland zahlt Südafrika „Klimahilfen“
Dabei bezahlt Deutschland die Regierung in Südafrika dafür, aus der Kohle auszusteigen. Die sogenannten „Klimahilfen“ sollen den Übergang zu sauberer Energie beschleunigen. Im September 2024 kontaktierte ich die Pressestelle des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, um mir erläutern zu lassen, wieviel Steuergeld Südafrika erhält und was es dafür tut. Der Schwerpunkt der „Just Energy Transition Partnership“ (JETP) zwischen Südafrika auf der einen und einer internationalen Unterstützergruppe bestehend aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien, den USA und der EU auf der anderen Seite liege „auf dem Umstieg hin zu und dem Ausbau erneuerbarer Energien unter Berücksichtigung der sozialen Gerechtigkeit in Südafrika“, erfuhr ich aus dem Ministerium.
Südafrika habe Ende 2023 auf der Weltklimakonferenz COP28 einen Umsetzungsplan vorgestellt. „Auf dieser Grundlage unterstützt Deutschland im Rahmen der o.g. Unterstützergruppe". Die für das Gelingen der JETP „zentralen Reformen des Energierechts, mit denen eine diskriminierungsfreie Stromeinspeisung ermöglicht“ werde, sei bereits vom Parlament verabschiedet und vom Präsidenten unterschrieben worden. Das ist erfreulich. Um wieviel deutsches Geld geht es? „Die internationalen Geber haben Südafrika bislang rund 10 Mrd. USD im Rahmen der JETP zugesagt. Der deutsche Beitrag über mehrere Jahre liegt bei rund 1,8 Mrd. Euro, davon ein Großteil, rund 1,5 Mrd. Euro, als zurückzahlbare Kredite.“
Was bringt das? „Die neue südafrikanische Regierung hat zugesagt, die im Rahmen des JETP zugesagte zusätzliche Minderung von Treibhaugasen um 70 Mio. Tonnen bis 2030 einzuhalten.“ Wie begründet die südafrikanische Regierung das hinter den Hoffnungen zurückbleibende Tempo beim Kohleausstieg? Antwort des Ministeriums: „Die neue südafrikanische Regierung hat in Gesprächen mit der internationalen JETP-Partnergruppe sowie im bilateralen Dialog mehrfach deutlich gemacht, dass sie voll hinter der Umsetzung einer sozial gerechten Energiewende steht, die systematisch das Potential erneuerbarer Energien nutzt.“ Derzeit aber nimmt Südafrika erstmal mehr Kohlekraftwerke in Betrieb — dem deutschen Geld zum Trotz. Zudem plant die Regierung zwei Kernkraftwerke. Dafür werden derzeit geeignete Orte evaluiert — eine Kolonie vom Aussterben bedrohter Brillenpinguine muss laut Medienberichten möglicherweise dafür weichen.
China: Kohle jetzt, Kernkraft für die Zukunft
Dass es mit dem Kohleausstieg nur gemächlich voran geht, ist wiederum gut für die rund 100.000 südafrikanischen Kohlearbeiter, die anderenfalls womöglich arbeitslos würden. Hunderte von Arbeitern, die 2022 mit der Schließung des Kraftwerks Komati ihre Existenzgrundlage verloren, hätten nicht die versprochenen „grünen Jobs“ erhalten, beklagt Mbulaheni Mbodi, Mitglied der Präsidialen Klimakommission und nationaler Sekretär der südafrikanischen Metallgewerkschaft Numsa. „Das war eine katastrophale Transformation. Jetzt werden sogar Schulungen zum Verfassen von Lebensläufen angeboten. Wie soll man einen Lebenslauf schreiben, wenn kein Job in Aussicht ist?“
Auch in China fordert die Abkehr von der Kohle — dort, wo sie denn stattfindet — Opfer, wie eine Reporterin der New York Times vor einigen Tagen berichtete. Landbewohner heizten früher mit Kohle, nun dürfen sie das nicht mehr. Gas sei für viele zu teuer, seit die anfänglichen Subventionen gestrichen wurden. Eine Wärmepumpe koste umgerechnet 2.300 Euro und sei somit für die meisten unerschwinglich. So bleibe nur: Weniger heizen (also frieren) oder an anderer Stelle sparen.
In seinem Dorf in Quyang berichtete der 49-jährige Dong Chengjiang, dass er im letzten Winter umgerechnet zwischen 700 und 800 Euro für die Gasheizung von drei seiner fünf Zimmer bezahlt habe – mehr als doppelt so viel wie früher für Kohle. 2021 habe die Regierung noch fast die Hälfte der Kosten übernommen. Doch dieses Jahr, so Dong, habe er nur 480 Yuan, also weniger als 60 Euro, erhalten. „Sie haben mir keine Erklärung gegeben“, sagte Dong, der von Gelegenheitsjobs lebt. „Jetzt bekommt man 480, und wenn man sonst gar nichts bekommt, was soll man dann machen?“ Angesichts der steigenden Heizkosten und sinkenden Löhne habe er bei der Anschaffung neuer Kleidung für seine beiden schulpflichtigen Kinder sparen müssen, sagte er. Er räumte zwar ein, dass sich die Luftqualität verbessert habe, hält den Tausch aber nicht für gut.
Eine andere Dorfbewohnerin, die nur ihren Nachnamen Zhao nannte, sagte, sie beziehe eine Rente von etwas mehr als 12 Euro im Monat, wie es unter vielen älteren Landbewohnern üblich sei. Die 65-jährige Frau Zhao sagte, sie schalte die Heizung jeden Abend nur eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen ein.
Dass China weltweit führend bei Photovoltaik und Windkraft ist, nützt den Dorfbewohnern wenig. Auch in Indien sind Sonne und Wind kein Ersatz für Kohle. Der Bundesstaat Rajasthan gilt als Indiens wichtigster Produzent erneuerbarer Energien. Er verfügt über hervorragende natürliche Voraussetzungen, insbesondere eine sehr hohe Sonneneinstrahlung und große, dünn besiedelte Flächen, die den Ausbau von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen begünstigen. In den letzten Jahren hat Rajasthan massiv in große Solarparks investiert und gehört heute zu den führenden Regionen des Landes bei der installierten Solarleistung. Gleichzeitig hat die Regierung ausgerechnet, dass Rajasthan bis 2026 mehr als 4.400 MW neue Kohlekraftwerke benötigen wird — mehr als doppelt so viel, wie bislang geschätzt.
Energiekosten werden „darüber entscheiden, wer das KI-Rennen gewinnt“, sagte Microsoft-Chef Satya Nadella vor einigen Tagen. Da haben wir schlechte Karten. Unterdessen titelt die Frankfurter Rundschau: „Atomenergie ersetzt Kohle: So spart China CO₂ dort, wo Wind und Sonne scheitern.“ Ganz schön clever, die Chinesen.

DIE LÖSUNG – nur noch zu wenig erforscht: Die deutsche energetische Moralapostelmaschine: Insbesondere umweltfreundlich, emissionsfrei, gendergerecht …
@ Ilona Grimm: Ja, manchmal habe ich auch mal einen Geistesblitz. MFG :-)
@ A. Ostrovsky
Die Frage klingt – noch – nach Blasphemie: gibt es überhaupt Atomwaffen? Darüber sind eine Reihe interessanter Dokumentationen im Netz erschienen. Technisch sind Atomwaffen eigentlich nicht glaubhaft. Mit dem aufeinanderhauen zweier Metallplatten entsteht nicht mal in der Phantasie eine Kettenreaktion?
Einige meinen, Nagasaki und Hiroshima, das waren Phosphorbomben. Ausserdem ist kaum erklärbar, wie die Städte trotz „der enormen Strahlenbelastung“ sofort wieder aufgebaut werden konnten?
Uran ist ein kritischer Rohstoff, und möglicherweise wird die Atomenergie verteufelt, weil sie konkurrenzlos billig ist und einen Martkvorteil verspricht, und man alles Uran für sich haben will?
Es gibt sogar das Video eines Physikers, der radiokativen Abfall vor Publikum gegesssen hat. Heute würde eine solche Aufführung kilometerweit abgesperrt.
Er wollte damit beweisen, daß die Strahlung eben doch ungefährlich ist.
Bei hochfrequenter Mikrowellenstrahlung und Dauerbeschuß sind wir komischerweise total unempfindlich? Dabei ist die elektromagnetisch aufgeladen und stört ganz erheblich die Polarisierung der Moleküle im Körper.
Im Reaktor werden die Teilchen „moderiert“, das ist physikalisch eine völlig andere Nummer als in der Atombombe.
Ich war als Jugendlicher auch auf Demos gegen AKWs. Ich habe das alles geglaubt, aber wenn man erwachsen wird, stellt man ja doch fest, man wird ziemlich oft von Wissenschaft und Politik zum Narren gehalten. Wir glauben vieles nur, weil wir das in der Schule gelernt haben. Das werden dann Glaubensbekenntnisse, ohne daß wir begründen können, warum wir das nun glauben?
Versuchen Sie es mit „Vertikalturbinen“. Mir ist ein Rätsel, warum die unter der Bewußtseinsschwelle bleiben? Irgendwie neigt der Mensch dazu, sich in alles mögliche zu verbeissen?
Die sind 10 mal so effizient, das hieße, 900 % mehr Energie zum selben Preis!
Deutschland braucht keine Kohlekraftwerke mehr, weil die Wirtschaft bis 2040 rapide den
Bach runtergegangen sein wird. Und für das Bischen Kleinindustrie und Kreislaufwirtschaft
wird Wind, Sonne und Gas schon reichen. Oder glaubt jemand im Ernst wir hätten 2040
noch die Industrie im Land die wir haben /hatten ? Also keine Panik, alles wird gut …………
Aber ist es überhaupt noch sinnvoll, die BRD als Industrienation zu erhalten, wenn die Bevölkerung nichts mehr mit freier Wirtschaft anfangen kann und eine muslimische Mehrheit lieber nach Sharia Law lebt?
„sozial gerechte Energiewende“ heißt in Südafrika natürlich dass Deutschland zahlt. Soviel Gerechtigkeit muss sein.
Die Frage lautet nicht wie, sondern wieso sollte Deutschland ausgerechnet dieses Mal einen Untergang überleben, den es selbst gewählt hat, genau wie die vielen Untergänge zuvor?