Wie schwer ist die Freiheit erkrankt?

Von Kolja Zydatiss und Mark Feldon.

Der Liberalismus des Westens wird durch hyper-liberale (woke) Angriffe von innen geschwächt. Kann er sich davon noch erholen?

„Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann. Das ist das große Wagnis, das er, um der Freiheit willen, eingegangen ist. Als freiheitlicher Staat kann er einerseits nur bestehen, wenn sich die Freiheit, die er seinen Bürgern gewährt, von innen her, aus der moralischen Substanz des Einzelnen und der Homogenität der Gesellschaft, reguliert. Andererseits kann er diese inneren Regulierungskräfte nicht von sich aus, das heißt mit den Mitteln des Rechtszwanges und autoritativen Gebots zu garantieren suchen, ohne seine Freiheitlichkeit aufzugeben und – auf säkularisierter Ebene – in jenen Totalitätsanspruch zurückzufallen, aus dem er in den konfessionellen Bürgerkriegen herausgeführt hat.“

Das berühmte Diktum des Juristen und Verfassungsrichters Ernst-Wolfgang Böckenförde spricht eine Sorge aus, die Kritiker der liberalen Demokratie, von seinem Lehrer Carl Schmitt bis zu den Kommunitaristen unserer Zeit, seit ihrer Entstehung umtreibt: Was hält die liberale Demokratie zusammen? Anders als zur Zeit von Hobbes binden die Bürger keine gemeinsame Religion oder Königstreue mehr.

Es gibt auch keinen kollektiven Mythos oder auch nur nationale Erzählungen, die westliche Individuen aufeinander beziehen. Auf der von Bassam Tibi angeratenen Leitkultur lastet ein Tabu – man sagt, sie sei zu exklusiv – und selbst von dem ideologisch dünnen Verfassungspatriotismus Dolf Sternbergers ist längst keine Rede mehr. Noch 1996 hatte Habermas fabuliert, ein „vorgängiger, durch kulturelle Homogenität gesicherter Hintergrundkonsens“ sei „nicht nötig, weil die demokratisch strukturierte Meinungs- und Willensbildung ein vernünftiges normatives Einverständnis auch unter Fremden ermöglicht“. Hier war der liberale Wunsch Vater des Gedankens.

Wo Grundgesetz war, soll Diversität werden – aber Diversität ist die Abwesenheit von Gemeinsinn, den es nun mal braucht, wenn der Zusammenhalt aus den Individuen und nicht aus der Gewalt des Souveräns kommen soll. Während die Elite vergangener Zeiten sich als Hüter der nationalen Tradition und tugendhaftes Vorbild verstand, steht jeder positive Bezug auf die Nation heute gleich unter Faschismusverdacht. Was George Orwell vor knapp hundert Jahren über die gebildeten Kreise schrieb, gilt heute mehr denn je: „Es ist eine seltsame Tatsache, aber zweifellos wahr, dass der englische Intellektuelle sich mehr davor schämen würde, bei der Nationalhymne aufzustehen, als aus einem Klingelbeutel zu stehlen.“ (…) Patriotismus ist der üble Geruch der unteren Schichten.

Liberalismus gescheitert, weil er gesiegt hat

Laut dem Politikwissenschaftler Patrick Deneen, einem der einflussreichsten Vertreter der amerikanischen Postliberalen, konnte der liberale Staat zunächst ein hohes Maß an gesellschaftlicher Kohäsion garantieren, weil er auf präliberale Fundamente zählen konnte, die aus dem Christentum und der Klassik stammten. Diese schufen die erwähnten Voraussetzungen, die der Liberalismus „selbst nicht garantieren kann“. Als Philosophie, die nur sich selbst zum Inhalt hat, gelingt es dem Liberalismus nicht, die Quellen „moralischer Substanz“ zu füllen oder gar eigene zu schaffen, denn diese stehen in letzter Konsequenz der Freiheit des Individuums im Wege.

Mit der zunehmenden Dekonstruktion der klassischen und christlichen Quellen schafft der Liberalismus den Hobbes‘schen Urzustand, das Ensemble bindungsloser Individuen, dem er eigentlich entkommen wollte. Und in einer letzten bitteren Ironie muss der Mensch im Liberalismus erkennen, dass immer mehr Gesetze, Behörden und Repression nötig sind, um ein System zu steuern, das ursprünglich antrat, die Macht des Staates zu begrenzen, ihn durch Gewaltenteilung und Verfassung zu binden. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um eine Abweichung, sondern um das Wesen des Liberalismus. Deneen: „Der Liberalismus ist gescheitert – nicht weil er versagt hat, sondern weil er sich treu geblieben ist. Er ist gescheitert, weil er gesiegt hat.“

In den letzten Jahrzehnten fand, über lange Zeit unbemerkt, eine echte Kulturrevolution in den Nationen des Westens statt. Was heute als Hyper-Liberalismus oder „Wokeismus“ bekannt ist – die Dekonstruktion von Geschichte, Tradition, Nation, Sprache und Geschlecht zum Zwecke der Demoralisierung des Westens, der feindlichen Übernahme von Institutionen und des Transfers von Macht an eine neue progressive Elite –, hat die Kommandohöhen der Kultur erklommen und schließlich folglich auch diejenigen der Ökonomie und der Politik.

Die Klasse, die auf vollkommen unironische Weise behauptet, für „die Wissenschaft“, „die Verfolgten“ oder „die Menschenrechte“ zu sprechen, entscheidet heute maßgeblich, was auf Bühnen gezeigt, in Museen ausgestellt, in Universitäten und Schulen unterrichtet und in den Parlamenten diskutiert wird. Es gibt kein Fortune-500-Unternehmen (aus der jährlichen Liste der 500 umsatzstärksten Unternehmen der USA) mehr, das ohne eigene Personalabteilungen zur Durchsetzung progressiver Ziele – „Klimagerechtigkeit“, „Repräsentanz von queeren Menschen“, „rassische Egalität“ – auskommt. (…)

Machtzuwachs für „non-majoritarian institutions“

Das Vertrauen in die Institutionen, die dem laut Arnold Gehlen „institutionsbedürftigen“ Menschen Sicherheit geben sollen – „Kontingenz reduzieren“, wie Soziologen sagen –, schwindet nicht nur, weil sie immer weniger leisten, sondern auch, weil sich ihre Ziele fundamental gewandelt haben. Universitäten und Schulen werden zusehends zu „Safe Spaces“ und Agenturen für „soziale Gerechtigkeit“ und „Dekolonialismus“, während die Förderung von Wissen und Leistungsbereitschaft rapide abnimmt. Medien informieren nicht neutral über Hintergründe und Tagesgeschehen, sondern agieren als Avantgarde im „Kampf gegen rechts“ oder für „Klimagerechtigkeit“. Soldaten betreiben humanitäre Hilfeleistung in der Dritten Welt, während die Landesverteidigung als anachronistisch angesehen wird. Die Politik wird feministisch und sozialökologisch „neu imaginiert“, während es dem Staat zunehmend schwerfällt, seine elementaren Kapazitäten zu wahren – etwa Straftäter zu verfolgen und illegale Migration zu unterbinden.

Nichtregierungsorganisationen treten nicht mehr als Korrektiv des Staates auf, sondern als Vorfeldorganisationen und Einflüsterer progressiver Parteien. Die Wissenschaft erklärt dem Bürger, worauf er verzichten muss, damit die Apokalypse abgewendet werden kann. Die durch Antidiskriminierungsgesetze und Neubesetzungen auf progressiven Kurs gebrachte Polizei vernachlässigt den Kampf gegen die steigende Straßenkriminalität, um mehr Kräfte für Kampagnen gegen Gedankenverbrechen in den Sozialen Medien freizumachen. Der Grünen-Politiker Benedikt Lux verkündete stolz:

„Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht. Bei der Feuerwehr, der Polizei, der Generalstaatsanwaltschaft und auch beim Verfassungsschutz. Ich hoffe sehr, dass sich das in Zukunft bemerkbar macht.“

Ja, das tut es. Eine der wichtigsten und fragwürdigsten Entwicklungen im Hyper-Liberalismus ist die Beschleunigung der (…) Governance-Revolution, die gewählte, zumindest ansatzweise „repräsentative“ Institutionen zunehmend entmachtet hat zugunsten dessen, was die Politikwissenschaft „non-majoritarian institutions“ nennt. Immer mehr politische Entscheidungsgewalt ist in den letzten Jahrzehnten an bürgerferne, intransparente, oft überstaatliche Gremien und deren ungewählte Bevollmächtigte übertragen worden, von den Brüsseler Kommissaren über die „unabhängigen“ Zentralbankräte, die Richter am Europäischen Gerichtshof, die Bürokraten der amerikanischen Environmental Protection Agency bis zu den handverlesenen Mitgliedern der deutschen „Kohlekommission“.

Umdefinition der Demokratie zur moralischen Haltung

Um zu verhindern, dass diese Entwicklung als fundamentaler Angriff auf die Demokratie erkannt wird, wurde sie als Begriff neu definiert. Der mit linkspopulistischen Politikansätzen sympathisierende deutsche Soziologe Wolfgang Streeck bemerkt, die Demokratie sei „unter bemerkenswert enthusiastischer Beihilfe eines Teils der akademischen ‚Demokratietheorie‘ umdefiniert worden, „von einer plebejischen Institution in eine moralische Haltung“. Man gelte heute als „Demokrat“ oder eben nicht, je nachdem, ob man bereit sei, die „Werte“ der Demokratie anzunehmen, welche von „deliberierenden Rechtsexperten erkannt statt von streitenden Bürgern beschlossen“ würden (mit „demokratischen Werten“ meint der Autor in Anlehnung an die belgische Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe vor allem einen „allumfassenden Universalismus“, welcher „zusammen mit dem nationalen auch jeden sozialen Partikularismus aus der Welt schafft“).

In der EU mit ihrem selbst für Insider kaum durchschaubaren Wirrwarr an Gremien und Behörden, die, wenn überhaupt, nur indirekt von gewählten Parlamenten beeinflusst oder zur Rechenschaft gezogen werden können, ist dieser Prozess der Entdemokratisierung auf die Spitze getrieben worden. In den letzten Jahren ist zunehmend offensichtlich geworden, dass die Politik in diesem Kosmos, der hauptsächlich von „progressiven“ Bürokraten (…) besetzt ist, quasi dauerhaft auf den spezifisch hyper-liberalen Mix aus Multikulturalismus, Identitätspolitik, Klima-Austerität, neoliberaler Wirtschaftsordnung und immer tieferer europäischer und globaler Integration geeicht ist. Jede Abweichung davon kann, mit Verweis auf einen ewig expandierenden Katalog an „Menschenrechten“, faktisch für illegal erklärt werden, wie die erbitterten Auseinandersetzungen zwischen „Brüssel“ und den rechten Regierungen in Ungarn, Polen und Italien um die Asylpolitik zeigen. Wenn nationale Verfassungen vorschreiben, dass bestimmte Schritte der europäischen Integration durch Referenden abgesegnet werden müssen, werden diese notfalls wiederholt, bis das erwünschte Ergebnis erzielt ist, so geschehen 2008–2009 in Irland, wo der Lissabon-Vertrag einfach ein weiteres Mal dem Volk vorgelegt wurde, nachdem die Reform im ersten Referendum gescheitert war.

Nicht nur die Wahlwiederholung, sondern auch der Lissabon-Vertrag selbst kann als eine Form undemokratischer Trickserei betrachtet werden. Er ist im Wesentlichen eine Umetikettierung des Vertrags über eine Verfassung für Europa, der bei den Volksabstimmungen in Frankreich und den Niederlanden 2005 keine Mehrheit fand. Auf ein erneutes französisches oder niederländisches Referendum im Zuge des Rebrandings wurde verzichtet. Der bloße Gedanke an ein Referendum löst bei der Eurokratie sofort Panik aus, bemerkte Hans Magnus Enzensberger 2011 treffend in seiner EU-Kritik „Sanftes Monster Brüssel oder Die Entmündigung Europas“.

Kultureller Bürgerkrieg schwächt den Westen

Das liberale Weltsystem hat die Stabilität liberaler Nationen zur Voraussetzung. Wenn diese versagen, wenn interne Spaltungen zunehmen, die Unsicherheit im öffentlichen Raum neue Ausmaße annimmt, das Vertrauen in Institutionen beständig sinkt, der politische Apparat von großen Bevölkerungsteilen als unfähig oder feindlich angesehen wird und liberale Freiheitswerte mit hyper-liberalen Begründungen beschnitten werden, wird das auf ihnen ruhende internationale System untragbar. Das erkennen auch die Anhänger einer aufsteigenden Ordnung, die im geistig-kulturellen Bürgerkrieg des Westens eine Chance wittern.

Die von westlichen Journalisten und Interessengruppen gestrickte Lüge, es gebe einen kanadischen Genozid an Indianern, wird von China aufgegriffen, um von der eigenen mörderischen Praxis gegen Minderheiten abzulenken. Der Unwille vieler westlicher Politiker, den Begriff „Frau“ zu definieren, lässt Wladimir Putin in den Augen der restlichen Welt als vernünftigen Staatsmann erscheinen. Und der so pathologische wie ubiquitäre „Postkolonialismus“ ist das Mittel der Wahl islamischer Despotien, von den eigenen Pathologien abzulenken und das „Schluchzen des weißen Mannes“, wie es Pascal Bruckner einst nannte, geschickt auszubeuten.

Dass der Westen sich diese rhetorischen Machtmittel nicht nur gefallen lässt, sondern sie eifrig bejaht, wird außerhalb progressiver Zirkel keineswegs als Zeichen von Größe, sondern von Schwäche und Dekadenz wahrgenommen. „Wenn Menschen ein starkes und ein schwaches Pferd sehen, werden sie natürlich das starke Pferd vorziehen“, soll der frühere al-Qaida-Chef Osama Bin Laden einmal gesagt haben. Wir sollten daraus lernen, dass die Mimikry an die Schwäche in einer hyper-liberalen Welt zum Akt der Selbstaufgabe wird.

Dass das Wort „Liberalismus“ immer seltener Freiheit, Vernunft und Tugend evoziert, sondern Zwang, Widersinn und Amoral, liegt nicht am Wirken bösartiger Populisten, sondern an seinen beobachtbaren Folgen im 21. Jahrhundert. Wem es nicht gelingt, sich mittels geeigneter finanzieller Mittel von den Kollateralschäden hyper-liberaler Politik fernzuhalten, der wird jeder weiteren angekündigten Wende, Transformation oder Strukturreform mit Feindschaft begegnen.

Zweifel an Erneuerungsfähigkeit des Liberalismus

Und diese Feindschaft hat längst den Sprung von den Kommentarspalten Facebooks und Twitters ins echte Leben geschafft. Populistische Bewegungen in Kanada, Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien und Amerika setzen sich nicht nur gegen „Maßnahmen“ zur Wehr, die zu ihrer Verarmung, zu Schließungen von Betrieben oder zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit führen, sondern auch gegen die von Medien, „Experten“ und Parteien betriebenen Diffamierungen – und die Überwachung und Stigmatisierung durch Inlandsgeheimdienste.

Der Liberalismus hat in seiner langen Geschichte immer wieder Wege gefunden, sich an neue Bedingungen anzupassen, sich durch Wandel zu erneuern. Wir hegen jedoch Zweifel daran, dass ihm das auch heute noch gelingen wird. Zu utopisch und zu unpopulär sind die von ihm verfolgten Ziele, zu häufig setzt er auf Propaganda (häufig in Form von Warnungen vor Propaganda) und Repression, immer verzweifelter klingen seine moralischen Appelle und Durchhalteparolen angesichts der Permakrise.

1930 betitelte Erich Kästner ein Gedicht mit der Frage „Und wo bleibt das Positive, Herr Kästner?“ Es endet mit der Zeile „Ja, weiß der Teufel, wo das bleibt“. Wir wissen es auch nicht.

Dies ist ein Auszug aus dem Buch Interregnum. Was kommt nach der liberalen Demokratie? von Kolja Zydatiss und Mark Feldon, erschienen im LangenMüller Verlag, hier bestellbar.

 

Kolja Zydatiss ist ehrenamtlicher Redakteur beim Magazin Novo und gesellschaftspolitischer Sprecher des liberalen Debatteninstituts Freiblickinstitut. Er lebt in Berlin.

Mark Feldon hat an der Freien Universität Berlin Geografie studiert. Er arbeitet als Übersetzer, Autor und Lektor. 

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A. Ostrovsky / 09.07.2024

>>Das berühmte Diktum des Juristen und Verfassungsrichters Ernst-Wolfgang Böckenförde spricht eine Sorge aus, die Kritiker der liberalen Demokratie, von seinem Lehrer Carl Schmitt bis zu den Kommunitaristen unserer Zeit, seit ihrer Entstehung umtreibt: Was hält die liberale Demokratie zusammen? Anders als zur Zeit von Hobbes binden die Bürger keine gemeinsame Religion oder Königstreue mehr.<< ## Das ist hier nichts für mich. Ich habe Böckenförde immer für einen kleinen Hafen gehalten, ich kenne Carl Schmitt nicht, obwohl mir Schmitts Katze nicht fremd ist. Ich verstehe nicht, was Kommunitaristen unserer Zeit für welche sind und mit den Hobbits habe ich kein Vertragsverhältnis. Ich schaue morgen wieder rein, wenn es konkreter wird.

A. Ostrovsky / 09.07.2024

@Didi Hieronymus Hellbeck : >>@Wesel, Sie schrieben: „Wer (s)einen solchen Artikel schreibt, ohne dass es das Wort Russland oder Kommunisten enthält, der hat keine Ahnung. Es ist gezielte geheimdienstliche Destabilisierung von außen.“ Eben! Seit wiederholt leere Wodkaflaschen am Bundestags-Server gefunden wurden, ist mir klar, wer hinter dem ganzen Elend steckt: der Iwan. Und dazu diese „Honigfallen“ – können wir wirklich sicher sein, dass die hübsche Saskia Esken nicht doch ein russisches Agentin-Model ist? Und das Superhirn Olaf Scholz – ist er nicht doch der Spion, der aus der Kälte kam? Achten Sie bitte mal gründlich auf den Gesichtsschnitt von Scholz: dieser Bundeskanzler wirkt nicht deutsch, sondern mongolisch-tatarisch auf mich, ein zweiter Dschingis Khan! Leider erkennen die Mitkommentatoren die Gefahren der russischen und auch chinesischen Unterwanderung nicht. Umso mehr danke ich Ihnen, mein lieber Wesel. Bitte bleiben Sie am Ball und informieren uns weiter. Deutschland braucht Wahrheit!<<  ##  Ja, ich vermisse schmerzlich den Wesel-Livestream. Alle Anderen haben doch sowas. Übrigens gibt es auch keinen Hellbeck-Livestream. Der Blick auf den Bundestags-Server würde mich schon auch interessieren.

Ilona Grimm / 09.07.2024

@A. Ostrovsky: Gern hätte ich Ihnen an anderer Stelle geantwortet, aber der Laden war schon zu.  Zudem fürchte ich, dass Sie gar nicht wissen wollen, was ich Ihnen anhand der Bibel zu sagen hätte. Bleiben Sie ruhig ein Ketzer, Sie gefallen sich darin. Sofort nach unserem letzten Atemzug werden wir ALLE wissen, was wahr ist. - - Die Erbsünde könnte man auch als Wurzel- oder Ursünde bezeichnen. Sie ist übrigens vom Generationenfluch zu unterscheiden (... bis ins dritte und vierte Glied). Gottes absolute Souveränität anzuerkennen, fällt dem Menschen schwer, er möchte ja schließlich selber (wie) Gott sein und führt sich auch so auf. - - „Gott ist total korrekt“, schreibt Hartmut Jaeger. Und weiter: „Gott steht zu seinen eigenen Grundsätzen. Und ein Grundsatz Gottes heißt: Der Lohn der Sünde ist der Tod. Nun geht Gott so weit, dass er selbst diesen Lohn bezahlt. Da der Mensch zahlungsunfähig ist, zahlt Gott den Preis für die Sünde mit dem Tod seines Sohnes Jesus Christus .... Göttliche Liebe.“ Der Mensch kann entscheiden, das Geschenk anzunehmen oder es abzulehnen. Die Konsequenzen aus dieser Entscheidung trägt er selber, und zwar in alle Ewigkeit: die einen im Himmel, die anderen in der Hölle. - - Den Abschnitt mit dem „Baum der Erkenntnis“ haben Sie möglicherweise noch nie richtig gelesen. Es geht darin überhaupt nicht um Erkenntnis an sich (Gott und damit die Bibel ist alles andere als wissenschaftsfeindlich, was ich Ihnen an etlichen sehr verblüffenden Beispielen belegen könnte), sondern es geht darum, dass Adam und Eva wie Gott sein wollten, nämlich Gut und Böse unterscheiden könne. Das konnte nur Gott. Und daran hat sich, scheint’s, auch nichts geändert. Seit dem Sündenfall ist Kampf in der Welt, Kampf ums Überleben und Kampf einer gegen den anderen, auch im Tierreich. Die eigene Sündhaftigkeit einzugestehen, ist genauso schwer wie die Souveränität Gottes anzuerkennen.

Steve Acker / 09.07.2024

Es heißt immer Putin wolle den Westen destabilisieren. Das macht der Westen doch schon von selbst . Da braucht es keinen Putin. zum Wokismus.  Er schränkt immer mehr die Freiheit ein. und er arbeitet an der Zerstörung unserer Gesellschaft. Judith Butler , Guru des Genderismus, ist ein fan des Islam. Sie sollte vor ein paar Jahren den Christopher-Street-day -Preis verliehen bekommen. Hat sie abgelehnt, weil islamophob.

Boris Kotchoubey / 09.07.2024

Mit Verlaub, das ist zu verkompliziert. Der Liberalism hat versagt, nicht weil er gesiegt hat, sondern weil er eben verssgt hat. So oifach ischs, wie meine schwäbishen Nachbarn sagen würden. Nach einem teilweisen Zwischensieg Ende des 20.Jh. wurde er Anfang des 21.Jh schnell von einer neuen Art Sozialismus (der genaue Name steht noch nicht fest) vernichtend geschlagen. Was heute der siegreiche Liberalismus heißt, hat mit dem Liberalismus genauso viel zu tun, wie das Liebesministerium in 1984 mit der Nächstenliebe. Siehe Michael von Prollius’ Buch “Wirtschaftsfaschismus”: Der Liberalismus hat nicht gesiegt, er ist weg, tot, perdu, ermordet. Wie und warum, ist ein anderes Thema.

j. heini / 09.07.2024

Klaus Peter Behrendt „Der Staat steht den Voraussetzungen für eine freiheitlich, säkularisierte Gesellschaft im Weg.“ Ja, deswegen will RRG ihn ja auch gerne mit Hilfe der Antifa vernichten. Glauben Sie, dass ohne Staat alles besser wird? Der Staat ist an sich ein abstraktes Gebilde. Er ist an sich seelenlos. Die Menschen machen die Regeln, die unseren Staat mit Zusammenleben in Freiheit mit gelockerter oder ganz ohne Bindung an die Religion ermöglichen. Der Staat sind die Menschen. Menschen benutzen Werkzeuge, um ihre Ziele durchzusetzen. Und wie heißt es so schön: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Unser GrundG und der Ansatz von Herrn Erhard mit der freien sozialen Marktwirtschaft, also die Grundlagen für unseren Staat gelten natürlich nur solange, wie die Menschen die Ziele Freiheit und Rechtsstaat = Verlagerung des täglichen Aushandelns auf den Rechtsweg schätzen und dafür eintreten. Es liegt nicht am Staat, dass wir uns von diesen Grundsätzen wegbewegen. Es liegt an uns Menschen. Könnten Sie vielleicht ergänzen, was Ihrer Meinung nach an die Stelle des Staates treten soll? Denn “weg damit” ist ja nur Abriss ohne Plan für Neues. Oder meinen Sie Freiheit auch von der Religion ergibt sich von allein? Was soll an die Stelle des Staates treten, der das Gewaltmonopol nach Innen und Außen hat? Der Blockwart*In? Der Bürgermeister*In? Der Familienvater*Inn? Der*In mit dem längsten Messer?

Steve Acker / 09.07.2024

Woke ist das genaue Gegenteil von liberal

Didi Hieronymus Hellbeck / 09.07.2024

@Wesel, Sie schrieben: „Wer (s)einen solchen Artikel schreibt, ohne dass es das Wort Russland oder Kommunisten enthält, der hat keine Ahnung. Es ist gezielte geheimdienstliche Destabilisierung von außen.“ Eben! Seit wiederholt leere Wodkaflaschen am Bundestags-Server gefunden wurden, ist mir klar, wer hinter dem ganzen Elend steckt: der Iwan. Und dazu diese „Honigfallen“ – können wir wirklich sicher sein, dass die hübsche Saskia Esken nicht doch ein russisches Agentin-Model ist? Und das Superhirn Olaf Scholz – ist er nicht doch der Spion, der aus der Kälte kam? Achten Sie bitte mal gründlich auf den Gesichtsschnitt von Scholz: dieser Bundeskanzler wirkt nicht deutsch, sondern mongolisch-tatarisch auf mich, ein zweiter Dschingis Khan! Leider erkennen die Mitkommentatoren die Gefahren der russischen und auch chinesischen Unterwanderung nicht. Umso mehr danke ich Ihnen, mein lieber Wesel. Bitte bleiben Sie am Ball und informieren uns weiter. Deutschland braucht Wahrheit!

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