Die Zahl der Todesopfer ist hier niedriger als in Ländern mit drakonischen Beschränkungen. Wie kann das sein?
Von Johan Anderberg.
Vor hundert Jahren marschierten in New York City 20.000 Menschen die Fifth Avenue hinunter, um gegen eines der größten gesundheitspolitischen Experimente der Geschichte zu protestieren. Einer von ihnen trug ein Schild mit einem Bild von Leonardo da Vincis „Das letzte Abendmahl" neben dem Slogan „Wein wurde ausgeschenkt". Daneben hingen Poster von George Washington, Thomas Jefferson und Abraham Lincoln. Auf einem anderen war zu lesen: „Tyrannei im Namen der Rechtschaffenheit ist die schlimmste aller Tyranneien".
Ein Jahr lang waren Bier, Wein und Spirituosen in den gesamten Vereinigten Staaten verboten gewesen. Aus Sicht der öffentlichen Gesundheit schien dies eine vernünftige Maßnahme zu sein. Dass Alkohol eine gefährliche Substanz ist, war klar: Krankheit, Gewalt, Armut und Kriminalität waren eng damit verbunden. Noch heute ist diese Maßnahme trotz ihres Scheiterns als das „noble Experiment" bekannt. Aber war es richtig, die Menschen daran zu hindern, Getränke herzustellen, die sie nicht nur genossen, sondern die auch wichtigen kulturellen und religiösen Zwecken dienten? Nicht zum ersten Mal sahen sich die Amerikaner zwischen Freiheit und Sicherheit hin- und hergerissen – und auch nicht zum letzten Mal.
Bis vor kurzem war die Prohibition das größte sozialtechnische Experiment, das eine Demokratie je unternommen hatte. Und dann, Anfang 2020, begann sich ein neues Virus von China aus zu verbreiten. Angesichts dieser Bedrohung reagierten die Regierungen der Welt, indem sie Schulen schlossen, Versammlungsverbote verhängten, Unternehmer zwangen, ihre Geschäfte zu schließen, und gewöhnliche Menschen zwangen, Gesichtsmasken zu tragen. Wie die Prohibition löste auch dieses Experiment eine Debatte aus. In allen Demokratien der Welt wurde die Freiheit gegen das abgewogen, was als Sicherheit empfunden wurde; individuelle Rechte gegen das, was als das Beste für die öffentliche Gesundheit angesehen wurde.
Hoher Preis für die Freiheit?
Nur wenige erinnern sich heute daran, dass das Wort „Experiment" für den größten Teil des Jahres 2020 einen negativen Beigeschmack hatte. Das war es, was den Schweden vorgeworfen wurde, als wir – anders als der Rest der Welt – einen gewissen Anschein von Normalität aufrechterhielten. Die Bürger dieses Landes mussten in der Regel keine Gesichtsmasken tragen; kleine Kinder gingen weiterhin zur Schule; Freizeitaktivitäten konnten weitgehend ungehindert fortgesetzt werden.
Dieses Experiment wurde schon früh als „eine Katastrophe" (Time Magazine), ein „abschreckendes Beispiel für die Welt" (New York Times) und „tödliche Torheit" (The Guardian) beurteilt. In Deutschland bezeichnete das Magazin Focus die Politik als „Schlamperei"; Italiens La Repubblica kam zu dem Schluss, dass das „nordische Musterland" einen gefährlichen Fehler begangen habe. Aber diese Länder – alle Länder – führten auch ein Experiment durch, indem sie noch nie dagewesene Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung eines Virus testeten. Schweden wählte einfach einen Weg, der Rest Europas einen anderen.
Die Hypothese der Außenwelt war, dass Schwedens Freiheit einen hohen Preis haben würde. Das Fehlen von Beschränkungen, offene Schulen, das Vertrauen auf bloße Empfehlungen anstelle von Vorschriften und polizeilicher Durchsetzung würden zu mehr Todesfällen führen als in anderen Ländern. Die Unfreiheit, die die Bürger anderer Länder erdulden müssten, würde dagegen „Leben retten".
Viele Schweden ließen sich ebenfalls von dieser Hypothese überzeugen. „Schweden abschalten, um das Land zu schützen", schrieb Peter Wolodarski, der vielleicht einflussreichste Journalist des Landes. Renommierte Experten für Infektionskrankheiten, Mikrobiologen und Epidemiologen aus dem ganzen Land warnten vor den Folgen der Regierungspolitik. Forscher der Universität Uppsala, des Karolinska-Instituts und der Königlichen Technischen Hochschule in Stockholm erstellten ein von Supercomputern gestütztes Modell, das den Tod von 96.000 Schweden bis zum Sommer 2020 vorhersagte.
Zu diesem Zeitpunkt war es nicht unvernünftig, zu folgern, dass Schweden einen hohen Preis für seine Freiheit zahlen würde. Während des gesamten Frühjahrs 2020 war die Pro-Kopf-Todesrate in Schweden höher als in den meisten anderen Ländern.
Plötzlich findet Schweden medial nicht mehr statt
Doch damit war das Experiment noch nicht zu Ende. Im darauffolgenden Jahr wütete das Virus weiter auf der ganzen Welt, und nach und nach übertraf die Zahl der Todesopfer in den Ländern, die einen Lockdown hatten, die Schwedens. Großbritannien, die USA, Frankreich, Polen, Portugal, die Tschechische Republik, Ungarn, Spanien, Argentinien und Belgien – Länder, die Spielplätze geschlossen hatten, ihre Kinder zwangen, Gesichtsmasken zu tragen, Schulen schlossen, Bußgelder gegen Bürger verhängten, die sich am Strand aufhielten, und Parks mit Drohnen bewachten – wurden alle schlimmer getroffen als Schweden. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts [Anfang November, aktuelle Situation siehe u.a. hier und hier Anm. d. Red] haben mehr als 50 Länder eine höhere Sterblichkeitsrate. Wenn man die Übersterblichkeit für das gesamte Jahr 2020 misst, wird Schweden (laut Eurostat) auf Platz 21 von 31 europäischen Ländern landen. Wäre Schweden ein Teil der USA, würde seine Sterblichkeitsrate an 43. Stelle der 50 Bundesstaaten liegen.
Über diese Tatsache wird erschreckend wenig berichtet. Denken Sie nur an die große Zahl von Artikeln und Fernsehbeiträgen über Schwedens töricht liberale Haltung gegenüber der Pandemie im letzten Jahr – und die tägliche Erwähnung von Zahlen, die heute vergessen sind. Plötzlich ist es, als gäbe es Schweden nicht mehr. Als das Wall Street Journal (WSJ) kürzlich einen Bericht aus Portugal veröffentlichte, beschrieb es, wie das Land einen „Einblick" in das Leben mit dem Virus bot. Zu dieser neuen Normalität gehörten u.a. Impfpässe und Gesichtsmasken bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen. Nirgendwo in dem Bericht wurde erwähnt, dass man in Schweden zu Fußballspielen gehen kann, ohne einen Mundschutz zu tragen, oder dass Schweden – mit einem geringeren Anteil an Covid-Todesfällen im Verlauf der Pandemie – praktisch alle Beschränkungen aufgehoben hat. Schweden lebt schon seit einiger Zeit mit dem Virus.
Das WSJ ist mit seiner selektiven Berichterstattung bei weitem nicht allein. Die New York Times, der Guardian, die BBC und die Times, allesamt Befürworter der Lockdowns, können sich nicht vorstellen, deren Wirksamkeit infrage zu stellen.
Das liberale Florida als Schweden Amerikas
Und auch diejenigen, die dem schwedischen Beispiel gefolgt sind, haben viel Kritik einstecken müssen. Als der Bundesstaat Florida vor mehr als einem Jahr – stark inspiriert von Schweden – die meisten seiner Beschränkungen aufhob und die Wiedereröffnung von Schulen, Restaurants und Freizeitparks erlaubte, war das Urteil der amerikanischen Medien schnell gefällt. Dem republikanischen Gouverneur des Staates wurde vorausgesagt, dass er „seinen Staat in die Leichenhalle führen wird" (The New Republic). Die Medien waren empört über die Bilder von Floridianern, die am Strand schwimmen und sich sonnen.
DeSantis' Amtskollege in New York, der bedrängte Demokrat Andrew Cuomo, bekam dagegen einen Buchvertrag für seine „Führungslektionen aus der Covid-19-Pandemie" angeboten. Vor einigen Monaten wurde er zum Rücktritt gezwungen, nachdem er ein Dutzend Frauen belästigt hatte. Aber das Ergebnis seiner „Führungslektion" lebt weiter: 0,29 Prozent der Einwohner seines Bundesstaates starben an Covid-19. Die entsprechende Zahl für Florida – den Staat, der nicht nur die meisten Freiheiten gewährt, sondern auch den zweithöchsten Anteil an Rentnern im Land hat – liegt bei 0,27 Prozent. Auch das ist eine zu wenig beachtete Tatsache.
Aus menschlicher Sicht ist es leicht zu verstehen, dass man sich diesen Zahlen nur ungern stellt. Es ist schwer, sich der Schlussfolgerung zu entziehen, dass Millionen von Menschen ihrer Freiheit beraubt wurden und Millionen von Kindern in ihrer Bildung schwer geschädigt wurden, ohne dass dies einen nachweisbaren Nutzen hatte. Wer will schon zugeben, dass er daran mitschuldig ist? Aber das, was ein amerikanischer Richter die „Laboratorien der Demokratie" nannte, hat sein Experiment durchgeführt – und das Ergebnis wird immer deutlicher.
Warum es genau so ausgegangen ist, ist schwieriger zu erklären, aber vielleicht kann das „noble Experiment" der 1920er Jahre in den USA einige Hinweise liefern. Die Prohibition verlor nicht etwa, weil das Freiheitsargument überwog. Es lag auch nicht daran, dass die Substanz selbst weniger gesundheitsschädlich geworden war. Der Grund für das endgültige Aus des Alkoholverbots war, dass es einfach nicht funktionierte. Ganz gleich, was das Gesetz besagte, die Amerikaner hörten nicht auf, Alkohol zu trinken. Der Konsum verlagerte sich einfach von den Bars in die „Speakeasies". Die Menschen lernten, ihren eigenen Schnaps zu brauen oder ihn aus Kanada einzuschmuggeln. Und die amerikanische Mafia hatte ihren großen Tag.
Gegängelte Menschen suchen sich Auswege
Der Fehler, den die amerikanischen Behörden machten, war, die Komplexität der Gesellschaft zu unterschätzen. Das Verbot von Alkohol bedeutete nicht, dass der Alkohol verschwand. Die Triebe, Wünsche und Verhaltensweisen der Menschen ließen sich nicht vorhersagen oder in einen Plan einpassen. Hundert Jahre später machten neue Behörden denselben Fehler. Die Schließung von Schulen hinderte die Kinder nicht daran, sich an anderen Orten zu treffen; als das Leben in den Städten ausgelöscht wurde, flohen viele aus ihnen und verbreiteten die Infektion an neuen Orten; die Behörden drängten ihre Bürger, Lebensmittel online zu kaufen, ohne darüber nachzudenken, wer die Waren von Haus zu Haus transportieren würde.
Wenn die Politiker ehrlich zu sich selbst gewesen wären, hätten sie vielleicht voraussehen können, was passieren würde. Denn so, wie amerikanische Politiker während der Prohibition ständig beim Alkoholkonsum erwischt wurden, wurden ihre Nachfolger 100 Jahre später dabei ertappt, wie sie genau die Beschränkungen brachen, die sie allen anderen auferlegt hatten. Die Bürgermeister von New York und Chicago, der oberste Berater der britischen Regierung, der niederländische Justizminister, der EU-Handelskommissar, der Gouverneur von Kalifornien – sie alle brachen ihre eigenen Regeln.
Es ist nicht leicht, das Leben anderer Menschen zu kontrollieren. Es ist nicht einfach, einer Bevölkerung durch zentrale Befehle erwünschte Verhaltensweisen vorzuschreiben. Das sind Lektionen, die viele Diktatoren gelernt haben. Während der Covid-Pandemie haben auch viele Demokratien diese Lektion gelernt. Die Lektion ist vielleicht noch nicht ganz verinnerlicht, aber hoffentlich wird sie das irgendwann. Vielleicht dauert es dann noch einmal 100 Jahre, bis wir denselben Fehler erneut begehen.
Der Artikel erschien ursprünglich in Sydsvenskan und in einer bearbeiteten Version, die hier übersetzt wurde, in Unherd.
Johan Anderberg ist Journalist und Autor von „Flocken“, einem Bestseller über die schwedischen Erfahrungen während Covid-19.
Auch wenn Johan Anderberg der falsche Adressat ist: heute habe ich im „Focus“ einen Artikel über Malta gelesen. Wenn man sich die Corona-Wirklichkeit in verschiedenen Ländern Europas anschaut, z.B. Malta, Israel, Gibraltar oder Schweden, bin ich immer noch nicht hinter das Corona-Rätsel gekommen, wann, wo und wie das Virus mal mehr mal, weniger hart zuschlägt. Und warum! Mich hat man am Anfang von Corona immer wieder belächelt, ich solle das Corona-Management nicht mit dem Grippe-Handling vergleichen, weil beide Viren und Erkrankungen anders sein. Ich bestreite nicht, dass die Covid-Erkrankung eine andere als bei Grippe ist. Die Verbreitung der Grippeviren vor Corona wird man nicht mehr erforschen können, weil solch Buhei bei Grippe nicht gemacht wurde, wie bei Corona.
Wenn jetzt über Schweden gesprochen wird, dann wird krampfhaft versucht, Erklärungen zu finden. Und wie immer glauben die meisten Leute diesen Schrott auch. Folgende ‚Argumente‘ kann man überall in den sozialen Medien (und natürlich beim ÖR) finden:
‚Schweden hat eine niedrigere Bevölkerungsdichte’. Als ob die Schweden gleichmäßig über das Land verteilt in kleinen Holzhütten einsam am See leben würden und nicht in Großstädten wie Stockholm oder Malmö.
‘Die schwedische Bevölkerung ist gebildeter und hält sich deshalb eher an Regeln’. Das die Deutschen dumm sind, haben sie ja gerade eben bei der Bundestagswahl hinreichend bewiesen. Aber an ‚Maßnahmen‘ halten, das können sie bestimmt am besten von allen Völkern dieser Erde,
‚Die Schweden sind folgsamer und halten sich eher freiwillig an Regeln’. Siehe oben, was für ein Unsinn.
Es kann nicht sein, was nicht sein darf. So einfach ist das. Jeder Mensch mit halbwegs gesundem Menschenverstand wusste schon vor anderthalb Jahren, dass der schwedische Weg der einzig richtige ist.
„Die Hypothese der Außenwelt war, dass Schwedens Freiheit einen hohen Preis haben würde.“
Womit die Außenwelt ja nicht unbedingt falsch lag, zumindest, was die Todesfälle, die durch Covid verursacht wurden, angeht. Ob man diese vier bis fünffach höhere Zahl (im Vergleich zu den Nachbarländern) durch weniger Kollateralschäden und mehr Freiheit erkaufte, hängt vom Standpunkt des Betrachters ab. Es bleibt ein ethisches Dilemma.
Den Weg der Schweden aber als Beweis für die Unwirksamkeit jeglicher Infektionsschutzmaßnahmen zu nehmen, bleibt in jedem Fall fragwürdig. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Ein Land mit einer sehr dünnen Besiedlung und einer Kultur in der ein verantwortungsvoller Umgang mit den Maßnahmen gepflegt wird, lässt sich nicht so einfach mit Deutschland vergleichen. Es ist letztlich das Verhalten der Menschen, das die Pandemie treibt. Auch vor diesem trivialen Hintergrund könnte man die Unwirksamkeit mancher Gegenmaßnahmen erklären.
Danke für den Beitrag. Sicherlich ist an Ihrem Argument einiges dran. Allerdings würde ich Freiheitsberaubung und Eingriff in die körperliche Unversehrtheit nicht mit den Verboten rund um gewisse Substanzen gleichsetzen, weil die Dimension eine ganz andere ist. (1)Dann, handfeste Verbrechen gegen die Menschlichkeit würde ich nicht implizit unter „unnützen“ vergeblichen Gängelei des Bürgers subsumieren, d. sich diesen zu entziehen sucht. Der Suizid d. Familienvaters, aus Angst v.Strafverfolgung wg.gefälschtem Impfpass n. Mord v. Frau und 3 Kindern hat eine andere Dimension. Gleiches gilt für jene 2 G Regel für Obdachlose in bestimmten Unterführungen.(1) Solche Regeln sind Todesurteile für: Jene, die zu benommen sind um zu wissen was vor sich geht, und die nun geimpft werden oder alternativ wohl erfrieren sollen. Dieser Personenkreis, selbst wenn er geimpft wäre dürfte das Zertifikat eher nicht bei sich führen, bzw. auch verlieren. Soll das dann heißen dass er statt 1 mal mit jeder Kontrolle geboostert wird? Es tut mir leid, die Methode ist eine andre aber das Ergebnis scheint mir das gleiche wie das von Adolf Hitler. Nein, es geht nicht um Gängelei, es geht um Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Mord. Bitte verstehen sie mich nicht falsch. U Bahnen sind kein Aufenthaltsort für Obdachlose. Dieses Problem kann u. sollte man ohne Impfnadel lösen. Die Methode d. Heilsarmee scheint mir da besser. Ferner frage ich mich was sind das für grüne Kommunisten die auf ihren Regiergungssesseln und in ihren Sendestudios Gehälter beziehen die sie niemals verkonsumieren können und nicht im Stande sind für einen warmen Zufluchtsort für Obdachlose im Winter zu sorgen. Was sind das für „Kommunisten“ , die so gierig sind, dass für eine saubere öffentliche kostenlose Toilette , Wärmestube, die auch zu Covidzeiten gestaltet werden kann, Suppenküche nichts mehr bleibt?
Zu der Anmerkung des Achse-Lesers T. Gilde „diese ganzen Experten sind alles Scharlatane“ (der ich vorbehaltlos zustimme) habe ich einen Filmtipp, und zwar „Eliot das Schmunzelmonster“ von Disney. Ein extrem kindischer, sehr alter Trickfilm, in dem aber diese Art betrügerischer Schlangenölverkäufer auf das Trefflichste charakterisiert wurde. Ich durfte den Film als Kind im Kino übrigens ohne Abstand und Maske ansehen – „Oh, wüsst‚ ich doch den Weg zurück…„
Brigitte@Miller, die KV, die Kassenärztliche Vereinigung, ließ bei ´spritzendenˋ Ärzten in Ba-Wü. anfragen, welche Gruppen „geimpft“ werden sollen. Man unterschied A. Normale Patienten B. Medizinisches Personal C. Altersheimbewohner und Obdachlose. Schätze, daß ist nur eine kleine Auswahl der verschiedenen Chargen, die existieren. Ein früherer Pfizer-Vize behauptet, daß nur 5- 10% der gentechnischen Brühe richtig experimentell sei. Der Rest sei ohnehin einfach nur wirkungslos. Leuchtet ein. Dazu können sie noch die Verfahrensfehler in der Massenproduktion, menschliches Versagen bei der Konzeption, Herstellung und medizinischen Anwendung dazuzählen. Schätze, es wird in dem Maße experimentiert, wie die Masse mittels Agitation beherrscht und angelogen werden kann. Langzeitwirkungen sind bislang, außer Long Covid, hahaha, erst viel später zu evaluieren. Übrigens, was ist denn mit der Weltwoche passiert? Neuer Auftritt, aber nicht besser. Oder?
Weshalb Schweden besser durch die Grippesaison, ausgelöst durch den Coronavirus, gekommen ist, ist nach meiner Auffasung einfach zu erklären. Der Virus hatte die Möglichkeit, sich schneller zu verbreiten. Dies führte zu einer schnelleren Durchseuchung und dadurch zu einer schnelleren Erreichung der Herdenimmunität. Durch die Maßnahmen in Deutschland wird dieser Vorgang sehr stark in die Länge gezogen. Wenn politische Maßnahmen versagen, wird nicht die Schuld bei sich selbst ( Politiker, Medien ) gesucht. Es wird ein Sündenbock benötigt. Diese Rolle haben die Ungeimpften übernommen. Wann wir soweit wie Schweden sind, ist nicht vorhersagbar.