Thilo Spahl, Gastautor / 27.06.2020 / 12:00 / Foto: Pixabay / 31 / Seite ausdrucken

Wie schnell steigt eigentlich der Meeresspiegel?

Das war irgendwie eine schöne Zeit, damals vor Fridays for Future. Da konnten sogar Grünen-Politiker noch ausgiebig Flugreisen unternehmen, um sich ein Bild von der Klimakatastrophe zu machen. Claudia Roth ... gibt es die eigentlich noch? Claudia Roth legte so ungefähr 40.000 Kilometer im Flugzeug zurück, um in Bangladesch, Fidschi und Kiribati nach dem Rechten zu sehen, bevor dort alles in den Fluten versinkt, und den Menschen Mut zu machen. (Im offiziellen Reisebericht lesen wir als Fazit: „Die Reise in diese Staaten des Südpazifiks dürfte ein klares Signal dahingehend gesendet haben, dass die große Pazifikregion, die ungefähr ein Drittel der Erdoberfläche ausmacht, uns in Deutschland und Europa wichtig ist.“)

Äh, Moment, das war ja gar nicht vor Greta. Das war einen Monat, nachdem Greta mit dem Zug zum Weltwirtschaftsgipfel nach Davos gefahren war. Und zwei Wochen, nachdem Claudia einen schönen Brief an Greta geschrieben hatte („Liebe Greta Thunberg, ich möchte dir von Herzen für deinen kraftvollen und inspirierenden Einsatz gegen die fortschreitende Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und für eine lebenswerte Zukunft danken. Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt: Diese Maxime leitet uns Grüne, leitet auch mich persönlich seit langen Jahren. Ich habe den Satz tausende Male gehört, hunderte Male gesagt; und trotzdem spornt er immer noch an, mahnt zur nötigen Verantwortung, macht Mut.“ usw. usf.)

Steigende Pegel

Kommen wir zu Sache. Unite behind the science! Was sagt die Wissenschaft? Wie bedrohlich ist der Anstieg der Meeresspiegel durch den Klimawandel? Wo stehen wir nach 150 Jahren globaler Erwärmung? Wieviel Land ist verloren gegangen?

2015 waren weltweit 115.000 Quadratkilometer von Wasser bedeckt, wo 30 Jahre zuvor noch Land war. Es sind also rund 16 Millionen Fußballfelder geflutet worden. Eine ganze Menge. Allerdings waren umgekehrt 173.000 Quadratkilometer Land, wo 30 Jahre zuvor Wasser war. Netto haben wir also 58.000 Quadratkilometer gewonnen, was ungefähr der Größe Kroatiens entspricht.

Die meisten Landgewinne und -verluste ereigneten sich im Binnenland, also an Seen und Flüssen. Doch auch an den Küsten war die Bilanz mit einem Nettogewinn von gut 13.000 Quadratkilometer positiv. Die Zahlen entstammen einer Studie, die 2016 in Nature Climate Change erschienen ist. Der größte Landgewinn erfolgte in Dubai, Singapur und China.

Die schönste Geschichte der umfänglichen Untergangsprosa

Wie steht es um die kleinen Inselgruppen, von denen wir immer hören, dass sie im Meer versinken? Eine aktuelle Analyse der verfügbaren Daten, die 30 Atolle im Pazifik und im Indischen Ozean mit zusammen 709 Inseln abdecken, zeigt, dass kein Atoll Landfläche verloren hat und dass 88,6 Prozent der Inseln entweder stabil blieben oder an Fläche zunahmen, während nur 11,4 Prozent schrumpften.

Die Landfläche von Tuvalu ist einer Studie zufolge von 1971 bis 2014 um 73 Hektar beziehungsweise 2,9 Prozent gewachsen. Und das, obwohl im gleichen Zeitraum der Meeresspiegel um Tuvalu um 3,9 Millimeter pro Jahr, also überdurchschnittlich, gestiegen ist. Um Fidschi brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Das ist ein Paradies aus Vulkaninseln und durchaus zum Bergwandern geeignet.

Und Kiribati? 2015 gab der Präsident bekannt, 2020 würde man mit der Evakuierung der Bevölkerung beginnen. Man fragt sich allerdings, warum. Einer Studie zufolge hat der südliche Teil von Tarawa, wo mehr als die Hälfte der Einwohner von Kiribati lebt, an Landmasse gewonnen und ist innerhalb von 30 Jahren um fast 20 Prozent gewachsen. Der zumeist unbewohnte Norden des Atolls ist der Untersuchung zufolge weder geschrumpft noch größer geworden.

Die schönste Geschichte der umfänglichen Untergangsprosa der letzten Jahrzehnte ist selbst untergegangen. Sie war am 1. Dezember 2018 als Titelgeschichte im Spiegel, beziehungsweise am 30. November 2018 online unter dem Titel „London, Paris und Polen sind untergegangen“ erschienen. Heute lässt sich die Seite zwar noch abrufen, der Text fehlt aber. Wir lesen:

„An dieser Stelle stand ursprünglich ein Text des früheren SPIEGEL-Redakteurs Claas Relotius bzw. ein Text, an dem er beteiligt war. Die Berichterstattung von Relotius hat sich in weiten Teilen als gefälscht herausgestellt […]“. Dass Relotius den gebuchten Flug nach Kiribati im Gegensatz zu Claudia Roth gar nicht erst angetreten hatte, konnte man unschwer daran erkennen, dass ihm sonst aufgefallen wäre, dass in der angeblich vom Meer verschlungenen Stadt London derzeit knapp 2.000 Menschen wohnen.

Langsamer Anstieg

So richtig verwunderlich ist es eigentlich nicht, dass von untergehenden Inseln keine Rede sein kann. Zum einen passen sich flache Atollinseln an den Meeresspiegel an. Forscher vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) haben das am Takuu-Atoll untersucht. „Unsere Daten lassen keine Rückschlüsse darauf zu, dass sich der Anstieg des Meeresspiegels bei den Takuu-Inseln in den letzten 70 Jahren negativ bemerkbar gemacht hat“sagt der Geologe Thomas Mann. Der Grund: „Die Inseln sind gesäumt von lebenden Korallen, die sich sozusagen in einem Wettlauf mit dem Meeresspiegel befinden. Korallen können bis zu 20 cm pro Jahr in die Höhe wachsen, ganze Korallenriffe immerhin noch etwa 8 mm im Jahr, also durchaus schneller als der derzeitige Meeresspiegelanstieg.“

Zum anderen ist der Anstieg des Meeresspiegels keineswegs so rasant, wie oft suggeriert wird. Laut IPCC sind die Meeresspiegel global zwischen 1902 und 2015 um 16 cm gestiegen. In den letzten Jahren hat das Tempo zugelegt und wird nun mit rund 3,3 cm pro Jahrzehnt angegeben. Ob das wirklich so ist, ist jedoch fraglich. Zumindest ist es erklärungsbedürftig, warum just zu dem Zeitpunkt, als die Satellitenmessung eingeführt wurde, nämlich 1993, der jährliche Anstieg sich von 1,5 mm auf 3,6 mm erhöhte? Überhaupt kann man bei der Ermittlung dieser Werte nur sehr bedingt von einer Messung reden. Es ist eher eine komplexe Berechnung mit diversen Korrekturfaktoren, die im Grunde „eine Wissenschaft für sich“ ist. 

Es gibt zwei Mechanismen, die zu einem klimabedingten Anstieg der Meeresspiegel führen. Die Ausdehnung des Wassers, wenn es wärmer wird, und das Abschmelzen von Eis. Irgendwie ist man ja geneigt zu denken, die zusammenhängende Wassermasse der Weltmeere müsste überall in gleichem Maße steigen. Doch dem ist nicht so. Es gibt erhebliche zeitliche und örtliche Schwankungen. Das liegt zum einen an Meeresströmungen, zum anderen daran, dass auch das Land in Küstengegenden sich senken oder auch heben kann.

Global betrachtet ein ziemlich uneinheitliches Bild

Wo früher schwere Gletscher auf dem Land lasteten, hebt es sich, weshalb zum Beispiel in Helsinki der Meeresspiegel auch in den letzten 100 Jahren nicht gestiegen ist. Umgekehrt sinken die umliegenden Regionen, die sozusagen durch die Last der Gletscher nebenan nach oben gedrückt waren, allmählich wieder ab und haben daher „steigende“ Meeresspiegel zu vermelden. Man nennt das postglazialen Rebound. Weitere Gründe für das Absinken sind Bebauung auf morastigem Boden sowie die Entnahme von Grundwasser, beispielsweise in Jakarta, das in den letzten 100 Jahren rund zwei Meter abgesunken ist.

So ergibt sich global betrachtet ein ziemlich uneinheitliches Bild. Während zum Beispiel an der amerikanischen Ostküste der Meeresspiegel um durchschnittlich 2,2 mm pro Jahr steigt, sinkt er an der Westküste um 0,38 mm jährlich. (Kalifornien scheint also von seiner vorbildlichen Gesinnung in Sachen Klimaschutz schon erheblich zu profitieren.)

Insgesamt jedoch steigt das Wasser. Aber eben nur ein bisschen. Wenn wir uns sorgen, wie wir mit dem Anstieg des Meeresspiegels um rund einen halben Meter bis Ende des Jahrhunderts umgehen, so sollten wir uns vergegenwärtigen, dass es Küstengebiete gibt, wo er um 15 Meter steigt – und zwar innerhalb von gut sechs Stunden. Man nennt das Ebbe und Flut. Bei einer Sturmflut können es auch noch ein paar Meter mehr sein.

Und wenn das Klima „kippt“?

Wenn wir zugestehen, dass bis heute von einem Versinken der Küstengebiete keine Rede sein kann, müssen wir dann nicht dennoch fürchten, dass die Katastrophe über uns hereinbricht, wenn wir in 10 oder 20 oder 40 Jahren die berüchtigte 1,5-Grad-Grenze oder etwas später die berüchtigte 2-Grad-Grenze reißen? Eher nicht.

Der Katastrophismus beruht vollständig auf der Idee der Kipppunkte. Demnach sollen wir uns durch die praktisch nicht erkennbaren Schrecken von 150 Jahren Klimaerwärmung nicht täuschen lassen. Irgendwann kämen wir an eine Klippe und würden dann in den Abgrund der Überhitzungskatastrophe stürzen. Schon 1986 war im Spiegel vom „Umkippen“ des Weltklimas die Rede. Der deutsche Klimafolgenforscher Stefan Rahmstorf, der wohl prominenteste deutsche Warner, nennt als Paradebeispiel für solche Kipppunkte die Instabilität des unter dem Meeresspiegel aufliegenden Eisschilds der Westantarktis.

Ziehe das Eis sich zu weit hinter einen unterseeischen Bergkamm zurück, gebe es kein Halten mehr: Weil das Land nach hinten abfällt, fließe das Eis umso schneller ab, je weiter es schrumpfe. Dann drohe ein Anstieg des Meeresspiegels um drei Meter. „Bewahrheitet sich die Prognose“, schreibt Rahmstorf 2019 im Spiegel, „wären wir allein durch diesen Effekt zu einem globalen Meeresspiegelanstieg von drei Metern verdammt, der sich unaufhaltsam vollziehen würde, selbst wenn wir die weitere globale Erwärmung stoppten.“ Das sind für dichtbesiedelte Küstenregionen fürwahr beunruhigende Aussichten. Allerdings fügt Rahmstorf korrekterweise hinzu: „Immerhin geschähe er in Superzeitlupe und würde sich wohl über ein- oder zweitausend Jahre erstrecken.“

Ich finde, da könnte er doch zugeben, dass wir in Sachen Küstenbefestigung oder auch Umzug schon einiges hinkriegen dürften, wenn wir uns 1.000 Jahre Zeit dafür nehmen können.

Wenn es denn überhaupt so kommen wird. Die Kipppunkt-Katastrophentheorie, auf der der gesamte derzeitige Alarmismus aufbaut, ist alles andere als ein wissenschaftlicher Konsens. Richard Betts, Leiter der Klimafolgenforschung am britischen Met Office Hadley Centrebezeichnet es als „extrem unwahrscheinlich“, dass es bei zwei Grad Erwärmung zu einem Kippen kommen könnte, und erinnert ebenfalls daran, dass, selbst wenn es so wäre, die drastische Veränderung viele Jahrhunderte oder Jahrtausende brauchen würde. Eine Studie, die 2019 in Nature veröffentlicht wurde, sieht keine Plausibilität für die Hypothese der Eiskliffinstabilität (marine ice-cliff instability – MICI) und geht von einem Meeresspiegelanstieg von maximal 45 Zentimetern bis 2100 aus. Andere Forscher sprechen in einem Beitrag in Nature Climate Change in Bezug auf die 2030-Deadline, auf der die Rhetorik des Klimanotstands aufbaut, von „politischem Missbrauch von Wissenschaft“.

Mangrovenwälder können helfen

Ein Blick in die Niederlande lehrt uns, dass man mit einem steigenden Meeresspiegel relativ unkompliziert zurechtkommen kann. Ganze 26 Prozent der Niederlande liegen schon heute unter dem Meeresspiegel. Und zwar nicht nur ein paar Zentimeter, sondern bis zu sieben Meter. Offenbar haben die Holländer die Sache aber (seit 400 Jahren) ganz gut im Griff. Offenbar hat sie der Anstieg um knapp 20 Zentimetern in den letzten 100 Jahren nicht überfordert. Ich nehme daher nicht an, dass sie angesichts eines weiteren Anstiegs des Meeresspiegels um derzeit durchschnittlich 3,3 Zentimeter pro Jahrzehnt bald kapitulieren und ihr Land dem Meer überlassen werden. Ähnlich verhält es sich an anderen Orten der Welt, etwa dem Mekong-Delta in Vietnam. Hier ist das Hauptproblem nicht der steigende Meeresspiegel, sondern das sich absenkende Land. Mit jährlich 2 bis 4 Zentimetern sinkt es sechs bis zwölf Mal schneller, als der Meeresspiegel steigt. Sich an diese Veränderung, die nichts mit dem Klimawandel zu tun hat, anzupassen, ist eine große Herausforderung. Eine wichtige Maßnahme des Küstenschutzes ist hier zum Beispiel das Anpflanzen von Mangrovenwäldern

Weltweit leben schon heute rund 110 Millionen Menschen unterhalb des Meeresspiegels – aber eben nicht im Wasser. 2050 werden es aktuellen Voraussagen zufolge 40 Millionen mehr sein. Doch auch sie werden größtenteils gut damit zurechtkommen, da sie wohlhabender sein werden und über mehr Möglichkeiten verfügen werden, sich das Wasser vom Leibe zu halten. Im Zweifelsfall werden Menschen umziehen. (Dann kann man sie „Klimaflüchtlinge“ nennen, wenn man keine Scheu vor irreführenden Bezeichnungen hat.) 

Das Landmanagement in Küstenregionen ist eine Aufgabe, bei der viele Faktoren eine Rolle spielen. Der durch Klimawandel bedingte Anstieg des Meeresspiegels ist nur einer davon und er ist insgesamt eher von geringer Bedeutung. Diesen Faktor mit gigantischem Aufwand des sogenannten Klimaschutzes geringfügig zu beeinflussen, ist die falsche Strategie.

Dass vor Ort nicht durchweg Trübsal geblasen wird, sondern erhebliche Zuversicht herrscht, zeigen die Malediven, wo allein 2019 und 2020 sechs neue Flughäfen eröffnet wurden.

PS: Wer weiß, bis wo uns das Wasser heute schon stehen würde, hätten die Warner nicht frühzeitig mit dem Warnen begonnen? Im August 1986 – als Claas Relotius noch nicht einmal in den Kindergarten ging – sahen wir den Kölner Dom auf dem Titel des Spiegels in den Fluten versinken. In der Dokumentation „SPIEGEL-Titel – die stärksten Cover von 1977 bis 1986“ kommentieren die Spiegel-Leute ihren Schocker von 1986: „Die Geschichte damals hebt an mit einer fiktiven Szenerie aus dem Sommer 2040: Hamburg und Hongkong, London, Kairo und New York sind ‚längst vom Meer verschluckt', Großbritannien ist ‚in einen Archipel zerfallen'. Ganz so schlimm ist es nicht gekommen, aber wer weiß – ohne solche Horrorszenarios hätte das Umdenken in Politik und Gesellschaft, das 2015 auf dem Pariser Klimagipfel endlich zu Ergebnissen geführt hat, vielleicht noch länger auf sich warten lassen.“

Diese Beitrag erschien zuerst bei Novo-Argumente.

Mehr von Thilo Spahl lesen Sie in „Schluss mit der Klimakrise: Problemlösung statt Katastrophenbeschwörung“ von Thilo Spahl (Hrsg.), 2020, Frankfurt/Main: Novo Edition, hier bestellbar. 

Foto: Pixabay

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Leserpost

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Ernst Dinkel / 27.06.2020

Also gut, dann verkaufe ich meine Gummistiefel wieder. Aber was machen wir nun mit Greta? Da geht ja das ganze Geschäftsmodell den Bach runter.

Dr. Günter Crecelius / 27.06.2020

Es ist doch immerhin bemerkenswert bis beruhigend, daß sich die deutschen Klimafolgenforscher langsam - zeitlich - der Realität nähern, immerhin Ereignissen in 1000 Jahren zu betrachten. Vor ein paar Jahren hat der Vorgänger des Herrn Professor Rahmstorf, der nicht minder berühmte Herr Professor Schellnhuber, noch Prognosen, gestützt auf Computerrechnungen, für Ereignisse in 30000 bis 60000 Jahren abgegeben, die der noch berühmtere Herr Professor Lech vor ein paar Tagen in seiner Fernsehsendung, ich nehme an in vollem Ernst, zitiert hat. Natürlich kann man niemandem verbieten, sich lächerlich zu machen. Ob das allerdings der Steuerzahler mit Millionenbeträgen finanzieren muß, wage ich zu bezweifeln.

Enrique Mechau / 27.06.2020

Das Steigen des Meeresspiegels bewegt sich im Millimeterbereich, sonst wären die Küstenstädte schon längst abgesoffen und wir sähen jeden Tag u.a. Hamburg unter Wasser im Regierungs-TV. Auch hier wieder nur Geschwätz und keine beleg- und beweisbaren Daten. Wie beim sogenannten Müllkontinent, von dem - wenn er denn existierte - das Internet und das TV voll wären mit Bildern. So bekommen wir aber immer nur einen verdreckten Strand im Irgendwo zu sehen und das ist sicher nicht deutscher Müll der dort liegt. Aber sicher verdient hier jemand mit Schreckensmeldungen - z.B. ...Mediengruppe ... (und Insulaner bekommen Subventionen) so richtig viel Kohle. Es wird Zeit, dass diese Verarsche endlich aufhört und wir zu Beweisen zurückkehren und wir uns nicht ständig von irgenwelchen Schwätzern und “ausgewiesenen Experten” (die natürlich nie benannt werden) etwas aufs Ohr labern lassen.

Martin Landvoigt / 27.06.2020

Guter Artikel. sehr Informativ. Kleine Ergänzung. Es gibt die pegelgestützten Modelle, die aber bis Heute einen Meeresspiegelanstieg von 17 mm bis 2,3 mm je Dekade ermitteln, und zwar recht konstant seit rund 150 Jahren. Es gibt die satellitengestützten Messungen, die im Gegensatz zu den pegelgestützten Modellen 33 mm errechnen. Allerdings wird man den Verdacht nicht los, dass diese Berechnungen einfach nicht gut kalibriert sind. denn man kann auch die letzten Jahre keinen verstärkten Anstieg an den Pegeln feststellen. Warum dann aber trotzdem immer auf die 33 mm verwiesen werden ist mir ein Rätsel. Aber auch diese Zahl ist so gering - wie der Artikel schreibt - dass es keinen wirklichen Grund zur Besorgnis gibt. Interessant auch, was die vielen Milliarden für die Klimarettung an dem Trend beitrugen? Keinen messbaren Einfluss ... das gibt sogar Stefan Rahmstorf zu.

Jürgen Fischer / 27.06.2020

»Und Kiribati? 2015 gab der Präsident bekannt, 2020 würde man mit der Evakuierung der Bevölkerung beginnen. Man fragt sich allerdings, warum.« Weil sie alle zu uns wollen? Wahrscheinlich hat Claudia Roth sie persönlich eingeladen, ungeachtet der Tatsache, dass unsere Heimat ihr (der Bevölkerung von Kiribati) Albtraum ist, vorausgesetzt man kann dem Hengamäh glauben. Aber Claudi Roth macht’s ihnen bestimmt kuschelig-heimelig, allerdings besteht die Gefahr, dass es ihnen hier ein bisschen zu kalt ist. Je nun, man kann nicht alles haben. Dafür gibt’s bestimmt Atemschutzmasken gratis, und die passenden Viren gleich dazu. Übrigens kann das mit dem Meeresspiegelanstieg in absehbarer Zeit nicht so bedrohlich sein, sonst hätten sich Berufsheuchler wie Al Gore und Obama nicht nach der Verkündigung der Apokalypse noch tolle Villen in Meeresnähe gekauft. Oder glauben die nur, dass sie aufgrund ihrer wichtigen Persönlichkeit vor allen Umweltkatastrophen verschont bleiben?

Christopher Sprung / 27.06.2020

Der gesunde Menschenverstand sagt:  der Meeresspiegel steigt und fällt periodisch mit den großen Eiszeiten des Planeten. Und zwar ohne die Grünen und Linken und Medien. Der Meeresspiegel stieg vor ca. 10 - 12.000 Jahren um ca. 120 Meter (nicht Zentimeter, Meter!!!).  Und die Klima-Faschisten begründen die Zerstörung ganzer Industriezweige mit der selbst durch Modelle herbeigerechneten Gefahr des Anstiegs um paar Zentimenter.  Alle Guten (im Sinne der Klima-Faschisten) folgen dieser merkwürdigen, seltsamen Sekte. Alle Nachdenklichen und Selbstdenker werden fanatisch niedergemacht und nicht mehr gehört, sondern geächtet.

Martin Stumpp / 27.06.2020

Es geht und ging bei der ganzen Klimadiskussion schon immer nur um Panikmache und Deutschland ist mit seiner German-Angst prädestiniert dafür. Die Gründe sind vielfältig. Angefangen mag alles in ehrlicher Sorge um die Umwelt haben. Aber spätestens, als der Subventionstopf geöffnet und alternative Energien zum Geschäft wurden, hat sich dies geändert. Heute geht es um knallharte Geschäftsinteressen von wenigen, die auf dem Rücken der Bevölkerung befriedigt werden sollen. Panik in der Bevölkerung zu schüren, damit diese stillhält wenn man sie ausplündert, macht daher durchaus Sinn. Es gibt zwei Typen von Menschen, die die Panik schüren. Diejenigen mit Geschäftsinteressen und die Dämlichen, die ihnen auf den Leim gehen. Politiker gehören zu denen mit Geschäftsinteressen, ihre Wiederwahl kann durch Panik gesichert werden und mancher mag auch darüber hinaus gehende Geschäftsinteressen haben. Insoweit sollte man Politikern sowieso keinen glauben schenken. Das letzte Mal als sie vorbehaltlos die Wahrheit gesagt haben, war als Weihnachten und Ostern auf denselben Tag fiel. Problematisch aber entscheidend ist, dass die Mehrheit der Journalisten sich scheinbar, wie Herr Restle, vom Objektivismus losgesagt haben oder wie Frau Reschke glauben keinen Informationsauftrag, sondern einen Erziehungsauftrag zu haben und sie daher Fakten sagen wir mal eigenwillig interpretieren. Dass sie damit nicht nur der Idee des ÖRR, der Demokratie und dem Land einen Bärendienst erweisen, scheinen sie entweder nicht zu bemerken oder es scheint sie nicht zu interessieren.

J.G.R. Benthien / 27.06.2020

Meinungs-Talibane und Deutungshoheits-Inhaber liefern für dieses inszenierte Kasperle-Theater die heisse Luft, weil sie dafür fürstlich honoriert werden. Ohne staatliche Bezahlung wären deren Bedeutungslosigkeit offensichtlich.

Elke Schmidt / 27.06.2020

Die Panikmache mit dem Klimawandel hat nur einen einzigen Grund: Angst. Sie ist der einzige Helfer, das dumme Volk in Schach zu halten. Das kann man auch mit Angst vor Atomenergie, Glyphosat und „Genen“, neuerdings auch mit Covid 19. Früher hatte man die guten alten Feinde, den Franzmann, den Russen und den Tommy. Im Zeitalter, in dem wir uns alle ganz dolle lieb haben (außer Trump, Johnson und Orban natürlich) ist natürlich ein imaginärer Feind besser geeignet als z.B. wahre Feinde der Demokratie zu benennen und konsequent zu behandeln, also lasst uns die Angst vor dem menschengemachten Klimawandel weiter hochhalten, wenn das Volk nur dumm genug ist, glauben die alles, auch, dass der Kölner Dom im Meer versinkt.

Frank Volkmar / 27.06.2020

Und trotzdem sprich man zum Beispiel beim NDR bei aktuellen Deichbaumaßnahmen an der Nordseeküste von “Klima-Deichen”. Framing wohin man schaut obwohl sich der Tod durch Ertrinken vergeblich herbeireden lässt. Da bleibt dann nur die ständige Wiederholung, um wie im Mittelalter, das heranrückende Ende zu beschwören mit dem Ziel mehr Gläubige zu finden.

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