Nach dem Messer-Angriff von Mannheim stand manch Medienschaffender vor der Frage, wie man ein Opfer richtig beschreibt, von dessen Ansichten man meint, sich distanzieren zu müssen.
„Liebe Journalistenkolleg*innen, können wir bitte Rassisten Rassisten nennen und sie nicht zu 'Islamkritikern' erheben?! Auch wenn sie Opfer von Gewalt wurden, macht sie das nicht zu Religionswissenschaftlern. Danke!“
Das schrieb der Publizist, Filmemacher und Journalist Mario Sixtus am 31. Mai 2024 auf Mastodon, nur ein paar Stunden nachdem der Islamkritiker Michael Stürzenberger sowie ein Polizist in Mannheim auf offener Straße niedergestochen worden waren.
Noch schneller nach dem Angriff erklärte der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, im Gespräch mit Welt TV, dass „nach dem, was wir wissen, mehrere Extremisten aufeinander gestoßen sind. Das Opfer und der Täter. Das könnte einer der Hintergründe sein, dass das Opfer deswegen attackiert wurde, weil es eben ein solcher radikaler Islamkritiker ist.“
Rainer Wendt nennt somit sowohl das Opfer als auch den Täter Extremisten. Als er den zitierten Satz auf Welt TV sagte, war noch nicht bekannt, dass es sich bei dem Täter um einen Afghanen handelt, aber ein islamistisches Tatmotiv konnte man unschwer vermuten. Aber wie kann man einen hinterhältigen Anschlag zum „Aufeinanderstoßen“ zweier Extremisten erklären? Wieso werden die Grenzen zwischen Opfer und Täter verwischt?
Die Tat als Bestätigung
Worin bestand denn der Extremismus der beiden Männer? Stürzenberger ist ein „Extremist“, weil er spricht und den Islam radikal, aber ausschließlich mit Worten kritisiert. Der Täter ist ein Extremist, weil das für ihn schon Grund genug ist, auf Menschen einzustechen, um sie zu töten. In diesem Zusammenhang würde ich ja zwei unterschiedliche Begriffe für das Opfer und den Täter verwenden, aber ich bin kein Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft.
Es ist auffällig, dass wir in den Medienberichten viel über das Opfer erfahren, vor allem von dessen Vorstrafen und der zeitweisen Beobachtung durch den Verfassungsschutz, während der Täter und sein islamistisches Tatmotiv eine Nebenrolle zu spielen scheinen. Aber verdient nicht gerade das mehr Beachtung? Sollte man angesichts dieses Anschlags vielleicht nicht auch daran erinnern, in welchem Ausmaß die Zahl der Messerangriffe auf deutschen Straßen zugenommen hat und aus welchem Kulturkreis die Täter deutlich überrepräsentiert sind?
Michael Stürzenberger mag einem zu radikal sein und man muss ihn nicht mögen, weil er Opfer eines Verbrechens geworden ist, aber dieser weitverbreitete Zungenschlag, der suggerieren will, es gäbe auch nur den Anflug einer Rechtfertigung für diese Tat, ist schockierend. Wenn ein Islamist einen Mann deshalb töten will, weil er auf offener Straße ein Grundrecht ausübt, dann gibt es dafür keine Rechtfertigung. Eine Rechtfertigung wäre höchstens für den Umstand vonnöten, warum der afghanische Täter in Deutschland ist, um seinen Kampf gegen die „Ungläubigen“ zu führen. Und mit seiner Tat hat er auch vieles von dem, was Stürzenberger über den Islam in Mannheim gesagt hätte, mehr als deutlich bestätigt.

Vizekanzler Robert Habeck postete auf seinem Instagram Account folgendes. Ich zitiere: „Furchtbare Szenen der Gewalt heute in Mannheim, bei denen sogar ein Polizist schwer verletzt wurde, als er das tat, was seine Aufgabe ist: Menschenleben schützen, egal wann, wo und wen. Das muss jetzt schnell aufgeklärt werden. Den Verletzten wünsche ich schnelle und gute Besserung. Gewalt darf keinen Platz haben.“
Robert Habeck
Vizekanzler
Ich antwortete, was der Zusatz „egal wen“ soll. Wobei „egal wann“ und „egal wo“ auch seltsam erscheint.
Erschütternd war dazu auch noch die Pressemitteilung Faesers, die Weidel auf dem „Pfalztreffen“ der AfD verlas: „Bundesinnenministerin Nancy Faeser verurteilt Messerangriff auf Rechtsextremisten in Mannheim und ruft zur Nichtverbreitung des Videos auf: “Die Verbreitung dieses Videos verletzt die Persönlichkeitsrechte sowohl des Täters als auch des Opfers und kann zu einer weiteren Spaltung unserer Gesellschaft führen.„, warnte die Ministerin. “Das Teilen solcher Inhalte verstößt gegen geltende Gesetze zum Schutz der Privatsphäre und der Menschenwürde.„ Faeser betonte zudem dass die Verbreitung des Videos extremistischen Gruppen, insbesondere der AfD in die Hände spielen könnte. “Solche Vorfälle werden von extremistischen Gruppen genutzt, um Hass und Zwietracht zu säen. Indem wir das Video teilen, geben wir ihnen eine Plattform, ihre Hetze und Propaganda zu verbreiten, das dürfen wir nicht zulassen.„“ Also, kurz zusammengefasst – der Messerangriff mit einem mit dem Tod ringenden Polizisten und vier weiteren Verletzten – Stürzenberger hatte Glück, dass seine Lunge nicht getroffen war – ist für Faeser zwar verurteilenswert, aber sonst weiter kein Problem, denn es traf ja einen „Rechtsextremen“. Aber das eigentliche Problem wäre die Verbreitung des Videos. Selbstverständlich ist das für Faeser das Hauptproblem, denn dieses Video liefert das ultimative Argument gegen ihre Politik der offenen Grenzen und gleichzeitig für die AfD. Dieses Video ist ein Dokument des extremen Hasses und des Vernichtungswillens gegen jeden Andersdenkenden, eines mörderischen Angriffs, wie wir es in unserem Land seit dem Zweiten Weltkrieg nicht kannten. Und Faeser befeuert genau diese Einwanderung, die für uns alle eine tägliche Gefahr darstellt. Man wird von Faeser wohl keine Aussagen bekommen, die noch entlarvender sind, ob ein Bürger an einem Messerangriff stirbt, ist wenig relevant, alles ordnet sich für diese Innenministerin dem „Kampf gegen rechts“ und der ungehemmten Migration unter.
Das schrieb der Publizist, Filmemacher und Journalist Mario Sixtus am 31. Mai 2024 auf Mastodon, Welche Drogen. Er sonst noch nimmt, hat er sicher nicht geschrieben.
„Liebe Journalistenkolleg*innen, können wir bitte Rassisten Rassisten nennen und sie nicht zu ‚Islamkritikern‘ erheben?! Auch wenn sie Opfer von Gewalt wurden, macht sie das nicht zu Religionswissenschaftlern. Danke!“ Betrachtet denn der gute Mann den kritisierten (politischen) als Rasse? GRÜN-affines Bildungslevel oder nur zu plumpe Schreibe?
Hier letztlich noch eine perfekte Analyse der Situation auf YT: „Teil II: Mannheimer Messerattacke – Polizeieinsatz analysiert – Neues Video aufgetaucht
Outdoor Chiemgau “
Wie kann man als aufgeklärter Bürger kein Islamkritiker sein?
Der Anschlag von Hanau genießt in Migranten-Kreisen kultischen Status. „Kein Vergeben, kein Vergessen“. Und die Parteien tun nichts. „Beim Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 erschoss der 43-jährige Tobias Rathjen (R.) neun Menschen mit Migrationshintergrund, danach seine Mutter und sich selbst. Das Bundeskriminalamt (BKA) stufte die Morde des von paranoiden Wahnvorstellungen geprägten Täters als rechtsextrem und rassistisch motiviert ein.“ Tausende Morde auf offener Straße, Gewalt auf Schulhöfen, Anschläge religiöser Fanatiker – wir sollten uns von dem Gedanken verabschieden, das wäre alles Zufall. Die schaffen das Klima, Scholz, Baerbock, Merkel und die Jubelpresse, in dem solche Gewalt aufblüht. Schon die Analyse des BKA strotzt vor Arroganz und Selbstzufreidenheit. Er ist wieder da, nur auf der anderen Seite.