Jesko Matthes / 24.10.2020 / 06:00 / Foto: Achgut.com / 190 / Seite ausdrucken

Wie man eine Pandemie garantiert nicht besiegt

Nein, ich gehöre nicht zu den „Corona-Leugnern“. In meiner Praxis läuft alles normenkonform. Es ist ein Betrieb des öffentlichen Gesundheitswesens. Es ist meine Pflicht, mich, mein Personal und meine Patientinnen und Patienten zu schützen, so gut ich kann. 

Die Praxis ist in zwei Bereiche teilbar. SARS-CoV2-Abstriche finden am Hintereingang noch vor der Tür statt. Hierfür tragen wir Maske, Gesichtsschild, Schutzkittelschürze und Handschuhe. Diese Abstrichtätigkeit nimmt täglich an Umfang zu, und meine fleißige Assistenzärztin und ich leisten sie parallel zur laufenden Sprechstunde; das Team erledigt die umfangreiche zusätzliche Kommunikation, Dokumentation und das Meldewesen und versucht gleichzeitig, den Leuten die Ängste zu nehmen und ihnen ein wenig Sicherheit zu geben. Der reguläre Formularverkehr läuft über ein Servicefenster, ohne Betreten der Praxis. Das alles ist nichts besonderes, es sind lediglich die Vorkehrungen, die ich bereits ab Februar 2020 für den Pandemiebetrieb umgesetzt habe.

Mein Ziel bleibt es, die Praxis auch unter erhöhtem Bedarf, Druck und leider auch persönlichem Risiko offen zu halten, auch die lokale Klinik von Krankheitsfällen aller Art, und nicht nur mit dem Blick des Kaninchens auf die Schlange „Corona“, zu entlasten, wann immer das ambulant verantwortbar und umzusetzen ist. Mit meinem Team diskutiere ich das täglich und zunehmend, in jedem einzelnen kritischen Fall. Darunter spielt „Corona“ in meiner Praxis bislang eine völlig untergeordnete Rolle. Die Anzahl gesicherter Fälle liegt in meinem Klientel seit Beginn der „Krise“ bei exakt sechs; alle sind gesundet. Wüsste ich nicht von der Pandemie, ich hätte sie nicht bemerkt; bislang wäre sie hier im Grundrauschen der Erkältungskrankheiten unbemerkt geblieben. Ich bleibe vorsichtig, denn vielleicht war genau das in Bergamo und anderswo der Fehler.

Mal wieder kein Material – fragen Sie Jens Spahn!

Natürlich gibt es bei aller Vorsicht reichlich Probleme. Wir sind mit Masken äußerst sparsam umgegangen – anfangs habe ich sie täglich UV-bestrahlt und mehrfach verwenden lassen – und werden nach anfänglich gar keiner, dann plötzlich kostenloser Belieferung durch die Kassenärztliche Vereinigung nun genau dafür bestraft, erneut nicht beliefert und können zusehen, wo wir die Schutzmaterialien bestellen und ob sie demnächst einmal mehr überhaupt lieferbar sind. Immer noch sind auch nicht alle Gebinde an Desinfektionsmitteln erhältlich, und im Prinzip ist uns deren Nachfüllen aus Kanistern verboten, so lernte auch ich es erneut bei der Videokonferenz zur jährlichen Hygiene-Pflichtfortbildung meines Teams in der letzten Woche. Es klafft also eine klitzekleine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Wohlgemerkt: Es handelt sich um Normen, die politisch gesetzt werden und nicht etwa an der Anzahl in meiner Praxis erzeugter Infektionen. Und so ist auch der vom Gesundheitsminister werbewirksam – er ließ sich im Fernsehen impfen – „für alle“ propagierte Grippeimpfstoff um sechs Wochen verspätet und nur in gut einem Drittel der bestellten Menge geliefert worden. Machen wir daher, nur zum letzten Punkt, eine kleine Kopfrechnung auf: Das Bundesgesundheitsministerium habe ca. 35 Mio. Impfeinheiten Grippeimpfstoff bestellt und ca. 27 Mio. erhalten, erfuhr ich aus der Presse. Dem stehen ca. 23 Mio. Deutsche gegenüber, die über 60 Jahre alt sind; abgesehen davon geben 48 Prozent aller Bundesbürger an, chronisch krank zu sein, das sind über 40 Mio. Menschen. Auch ein Milchmädchen kann errechnen, was das bedeutet, und auch, wie realitätsnah damit die großspurige Aufforderung des Bundesgesundheitsministers ist, „alle“ sollten sich impfen lassen. Auf entsprechende Nachfrage aus dem Kundenkreis, der im Moment keinerlei Angebot an Grippeimpfstoff gegenübersteht, antworte ich bereits, sachlich richtig: Fragen Sie Jens Spahn!

Derzeit verspricht er einen Corona-Impfstoff noch in diesem Jahr. Nun, an dieser Stelle wünsche ich ihm und seinem Ehemann zunächst einmal selbst schnelle Genesung; beide sind an Covid-19 erkrankt. Auch das nehme ich ernst; denn die Natur lässt sich nicht zum Narren halten (Richard Feynman), von niemand, auch nicht von den mächtigsten Politikern, die noch mehr Ermächtigungen an sich ziehen wollen. – Daher erspare ich Ihnen auch die leidige Diskussion zur Wirksamkeit der Grippeschutzimpfung. Nur so viel: Sie ist nicht überwältigend.

Es gilt die alte Regel vom Kommiß: Melden macht frei

Ich bin sehr froh, dass ich an dieser Stelle Gelegenheit habe, diese Tatsachen überhaupt noch schildern zu können; es wird schwieriger, das offen zu tun. Doch dazu weiter unten. Vorab: Das Diskutieren der „Experten“ nützt nichts, und die Appelle der Politik verhallen nutzlos, wenn an der vordersten Front der medizinischen Versorgung, in Praxen, Notaufnahmen und Gesundheitsämtern, weder klare naturwissenschaftliche Kriterien noch ausreichende materielle und personelle Versorgung gewährleistet sind.

Und auch die Meldepflicht und die Nachverfolgung – auch mein Landkreis fordert bereits die Bundeswehr an und verpflichtet fachfremde Beamte zum Dienst am Wochenende – werden zur Farce, wenn ich abends die lokalen Fallzahlen mühsam aus der Presse oder der Webseite des Landkreises heraussuchen muss, ohne wissen zu können, wie aktuell sie sind. Wem sollen die Statistiken denn nützen, wenn ich die epidemiologische Situation vor der Haustür meiner eigenen Praxis nicht kenne? Einem Krisenstab, der vor Ort nirgends zu existieren scheint? Ist das jetzt eine Pandemie? Nimmt die Administration überhaupt ernst, was sie da täglich verkünden lässt? Was soll denn der arme Gesundheitsdezernent der Stadt oder des Landkreises mit den Daten machen? Gewiss: Es gilt die alte Regel vom Kommiß: Melden macht frei. Aber leider nur den, der gemeldet hat, nicht den, bei dem die Meldung landet. Und solche Meldeketten können lang sein; Väterchen Zar ist weit. Womit klar ist, wer dann die ganze Last der Verantwortung trägt; es ist der Kopf des Fisches!

Ich kenne das örtliche Gesundheitsamt, es ist deutlich mehr als bemüht, erstklassig geführt und ausgesprochen rührig. Aber offenbar fehlt hier schlicht die Kapazität und die Autorisierung, nun auch noch das dringend nötige Informationsnetzwerk für die Praxen in der vordersten Linie des Bevölkerungsschutzes und deren medizinischer Versorgung aufzubauen und am Leben zu erhalten, und so werkelt (Steinmeier-Code: „kämpft“) jeder für sich allein, wie er denkt. Und auch meine Kolleginnen und Kollegen denken verschieden; das ist nicht "wenig hilfreich", es ist ihr Recht. Noch ist das hier eine Demokratie... ist das hier noch eine Demokratie?

Eine Pandemie bekämpft man nicht mit Bürokratie

"Äußerst hilfreich" ist dagegen die Bürokratie. Verschlüsseln Sie mal die ICD-Codes für einen „Fall“. Erkältet? J06.9 G. Hochfieberhaft? B34.9 G. Abstrich durchgeführt? U99.0 G. Gesicherter Kontaktfall zu Covid-19? Z22.8 G; den Rest erspare ich Ihnen, und die Covid-19-Codes der Kategorie U07.X sind ja noch gar nicht dabei: Verdachtsfall? Gesicherter Fall? Dann heißt es umkodieren! – Sie können das Ganze hier nachlesen. Kann sein, dass es sich nächste Woche ändert; zwei- oder dreimal hat es das schon. Ja, ich weiß: Ordnung muss sein! Nur: Was bin ich? Welches Schweinderl hätten‘s denn gern? In etwa so ein unbürokratisches wie bei der illegalen Masseneinwanderung seit 2015 vielleicht? Eines dagegen weiß ich sicher, und es ist idiotisch, darauf überhaupt hinweisen zu müssen: Eine Pandemie bekämpft man nicht mit Bürokratie.

Doch nun zum Kern: Wer solche Banalitäten äußert, auf die möglichst schnelle Schaffung gesicherten Wissens und zielgerichteter, echter Risikokommunikation pocht, wer vor allem im Gegensatz zur veröffentlichten Meinung selbsternannter „Experten“ und Polit-Helden versucht, den ihm Schutzbefohlenen (vulgo: Patientinnen und Patienten, von lat. patiens – geduldig)… wer also diesen prinzipiell geduldigen Menschen wirkliche Informationen bieten, Vertrauen aufbauen und ihnen einen Teil der Angst nehmen möchte und dabei gar auf solche Dinge wie wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse hinweist, die durchaus der heraufbeschworenen Gefahr durch Covid-19 widersprechen, der soll denunziert, bestraft und mundtot gemacht werden! 

Wie viele muss ich maskieren, um einen zu retten?

Nehmen wir einmal das neue Allheilmittel Masken. Kennen Sie die „Number needed to treat“? Das ist ein zumeist ernüchternder statistischer Begriff, der besagt, wie viele Leute Sie mit einem Medikament oder irgendeinem anderen medizinischen Verfahren vorsorglich behandeln müssen, bis Sie einen einzigen wirklichen Krankheitsfall verhindern. Jetzt spielen wir das einmal für die Maskenpflicht im öffentlichen Raum durch; ich höre, in NRW dürfe man die Maske nur zum Abbeißen abnehmen, müsse sie aber zum Kauen wieder aufsetzen und sie auch beim Radfahren tragen. Das halte ich für einen schlechten Witz, und ich bin schon zu entnervt, mir derlei Blödsinn zu ergoogeln, aber bleiben wir anstelle der Polemik lieber bei den Tatsachen. Sonst verfangen wir uns noch im Unsinn der anderen.

Also. Die Anzahl von Maskenträgern, die einen Krankheitsfall von Ansteckung verhindern, hängt von der Anzahl der Infektionsfälle in der „Grundgesamtheit“ ab. Die Grundgesamtheit ist die Gesellschaft, sagen wir also, jener Teil in einem Krankenhaus oder einer Senioreneinrichtung, in der Infektionsfälle behandelt werden versus jenem Teil, der im Einkaufszentrum frei herum läuft, in dem bekanntlich keine medizinische Versorgung stattfindet. Im Gesundheitswesen müssen derzeit gut zwölf Personen eine Maske tragen, um einen Ansteckungsfall zu verhindern. In der Öffentlichkeit sind es über zwölftausend! Näheres – und noch viel mehr – in dem glänzenden Thesenpapier von Schrappe & Kollegen (auf Seite 57).

Das ist die „Number needed to treat“ für Masken! Sicherlich kann man Ähnliches für Abstandsregeln, die Begrenzung der Teilnehmer an Veranstaltungen etc. ebenfalls abschätzen. Das allerdings müsste man streng orientiert an der Fallzahl echter Infektionen in der Grundgesamtheit tun, und aus sehr verschiedenen Gründen – darunter Anzahl der Testungen, Rate falsch positiver Ergebnisse, prinzipielle Unmöglichkeit der Feststellung einer Infektiosität durch PCR-Tests – sind diese Abschätzungen sehr schwierig: Praktisch existieren sie noch kaum. Nur: Unlösbar ist dieses Problem nicht. Du brauchst dafür allerdings die richtigen Leute.

So gleitet Zweifel allmählich in Verzweiflung über

Deshalb habe ich es satt, immer nur Christian Drosten beim Abwägen widersprüchlicher Studien zu lauschen. Ein Mann allein kann diese Datenmenge gar nicht bewältigen. Dieser Mann ist Virologe, kein Biostatistiker, kein Epidemiologe, kein Spezialist für die Validierung der PCR-Testung. Daher: Wo sind diese anderen Leute? Wo ist der Stab? Wo ist das RKI? Wo, außer leider in Quarantäne, ist der Bundesgesundheitsminister? Wo bleiben die auch für einen Landarzt dringend benötigten Informationen? Ich soll liefern, und die liefern nicht? – So gleitet Zweifel allmählich in Verzweiflung über, und wenn diese zunächst ärztliche Frustration auf die breite Masse der Laien übergreift, dann wächst die Verunsicherung und macht sich Luft in Resignation, Gleichgültigkeit, Unmut.

Natürlich wissen das die Mächtigen! Die Bundestagswahlen 2021 rücken näher, und nur noch ein Weilchen ist es werbewirksam, sich als „Macher“ zu profilieren, in der Wissenschaft, wenn sie denn diesen Namen noch verdient, auch als einsamer „Denker“. Doch Vorsicht! Das ist ein schmaler Grat, jener zwischen ausbleibender und eintretender Katastrophe, zwischen Rettung und Rettungslosigkeit, den die Macher und der Denker auf diese einsame Weise freiwillig begehen. Und je länger sie es allein und unkontrolliert tun, dazu intransparent und wahrscheinlich sogar schlecht beraten, desto eher müssen sie ihre Autorität walten lassen, anordnen, kontrollieren, diffamieren, denunzieren lassen und bestrafen, während sie einander dekorieren; das ist die Eigendynamik der Macht.

In der Regel folgt diesem immer radikaleren und eitleren Vorgehen das totale Scheitern, der Zusammenbruch. Wer Kritik abschmettert, indem er autoritäre Gesinnungsschnüffelei betreibt und Denunziation das Wort redet, diskreditiert sich schon jetzt selbst und gefährdet ein ganzes Land. "Corona" ist nicht der Anfang dieses Irrsinns, "Corona" demaskiert ihn nur – und will uns dafür maskieren.

Maske plus Maulkorb?

Ja, es ist schwierig. Vieles könnte man dennoch besser machen: Die Expertise der Vielen statt die vereinzelter Experten nutzen, gesicherte Erkenntnisse anstreben und berücksichtigen, anstatt Theorien walten lassen, Kritik offen aufnehmen, Regeln und Verfahren transparent machen – vor allem aber ein klares Ziel definieren. Denn was soll denn das klare Ziel der jetzigen Verfahrensweise überhaupt sein? Nicht zu erkranken, das kann es nämlich nicht sein, wenn das hier eine Pandemie ist! – Die Krankheitslast der Kliniken mindern, die Verläufe abmildern, der Forschung und Entwicklung Zeit verschaffen für bessere Therapien und wirksame Impfungen; die psychischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgeschäden nicht nur der Krankheit, sondern auch der sie betreffenden Maßnahmen bedenken und abmildern.

Dafür aber braucht es mehr als Konferenzen einer genervten Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten hinter verschlossenen Türen, anderes als die Verfolgung ehrlicher Whistleblower, mehr als markige Worte, überzogene Versprechungen und die fragwürdige Expertise singulärer Prominenter; es braucht das gesammelte Wissen, den kontroversen Zusammenhalt und den unermüdlichen Einsatz vieler, dazu den flexiblen Ausgleich sehr verschiedener Ansprüche, den Schutz der Risikogruppen, ständige Informationen für die medizinische Basis und ein Gefühl aller dafür, dass Führung auf Entscheidung nach Diskussion auf der Grundlage von Information beruht und daher das Gegenteil ist von Informationssperre-plus-Kontrolle-plus-Meinungskorridor-plus-Denunziation-plus-Strafe.

Ein anderes Verfahren ist unter der Ägide der Großen Koalition aber bereits seit Jahren in Vergessenheit geraten, und an der Reformfähigkeit dieses „Systems“ – ich denke, man muss es zumindest die „Methode Merkel“ nennen – kann man sehr berechtigte Zweifel hegen. Denn Kritik ist nicht erwünscht.

Die Physikerin: von Dick Feynman nichts gelernt

Die andere Grundlage ist einfach. Und das nicht nur für einen Arzt. Daher noch einmal der rotzfreche und nüchterne Physiker Richard „Dick“ Feynman, und nun das ganze Zitat: Für eine erfolgreiche Technologie muss die Wirklichkeit den Vorzug vor der Öffentlichkeitsarbeit genießen, denn die Natur lässt sich nicht zum Narren halten. Ja, gerade eine Physikerin könnte das wissen und müsste es beherzigen. Was ist sie, wenn sie es nicht tut?

Wer sich nicht an den Kriterien einer offenen, kritischen und falsifizierbaren Wissenschaft orientiert, sondern weiterhin versucht, sich im Licht der Öffentlichkeit zu sonnen und die Natur per Dekret zu besiegen, der ist ein Narr und wird scheitern. Nein. Er ist von vornherein gescheitert. Er erzeugt darüber hinaus statt Sicherheit Verunsicherung, reagiert mit Druck, regiert – im doppelten Sinne – mit Angst. Auf gesellschaftlicher Ebene riskiert er daher den größten denkbaren Kollateralschaden: Er untergräbt den letzten Rest an Vertrauen in das Funktionieren der Demokratie und des Rechtsstaats in Deutschland. Prognose wird Diagnose: Exakt das ist die Lage, in der wir uns befinden.

Foto: Achgut.com

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Jens P. Barth / 24.10.2020

Hallo Herr Matthes, ein fuer mich sehr guter und verstaendlicher Bericht ueber medizinischen Inhalte. Ganz besonders Interessant sind die von Ihnen verlinkten Dokumente , dich ich gerade “aufsauge”. Diese geben mir Hoffnung, das wir am Rande der narzisstischen Politik doch Moeglichkeiten haben die “Krankheit” in Zahlen zu erfassen und somit eine Basis zu schaffen, um die wissenschaftlichen Zusammenhaenge zu verstehen. Erst wenn wir das verstanden haben, sind wir in der Lage die Situation zu beherrschen (so kenne ich es aus meiner ingenieurswissenschaftschaftlichen Welt). Die Republik, oder vielleicht besser: die Menschen, die in diesem Land leben (Republik ist etwas anderes) schreien nach einem Impfstoff, der die goettliche Heilung bringt. Ich hoffe mehr von Ihnen zu hoeren und Menschen, wie Sie, mehr gehoert werden. Darin sehe ich die Chance des Verstaendnisses das nicht nur eine Schraube gedreht werden muss.

M.-A. Schneider / 24.10.2020

Die Situation unserer von einer auf Machterhalt ausgerichteten “Politelite” nebst den Medien als Erfüllungsgehilfen regierten, völlig hysterisierten Gesellschaft könnte man treffender gar nicht beschreiben! Das Schlimme dabei ist, dass aktuell, wenn man den Umfragen tatsächlich glauben will, dass keine Umkehr oder Änderung in Sicht ist. Solange es möglich ist, den aufkommenden, ständig anwachsenden Widerstand durch Medien und Politik klein zu halten, indem einfach gar nicht oder lückenhaft bis falsch darüber berichtet wird, solange die Menschen nur panisch auf die “Infektionszahlen” richten, wird die neue “Normalität” weiter unser Leben bestimmen, und das ist sehr entmutigend und wird vermutlich einen Schaden anrichten, dessen Bilanz die Befürchtungen vieler Fachleute noch übertreffen wird.

Peter Ackermann / 24.10.2020

Ein grundehrlicher Beitrag! Vielen Dank!

giesemann gerhard / 24.10.2020

@Sabine Heinrich: In God we trust, the others pay cash.

Helmut Driesel / 24.10.2020

  “Melden macht frei” ist gut. Aber bitte vergessen Sie nicht, die Bürokratie dient der Statistik und nur die ist politisch propagandistisch verwertbar. Dieses Event der Pandemie ist ja nicht nur eine Gefahr, sondern auch ein globaler Test zum Vergleich der Systeme. Der politischen, medialen und der medizinischen Strukturen, der Sozial- und Herrschaftssysteme. Und es wird der Tag kommen, wo sich die Erleuchteten und Auserwählten daran machen, moralische Essenz daraus zu brauen, die den Überlebenden und Nachgeborenen dann zu verabreichen ist. Wohl bekomm`s!

Sabine Schönfelder / 24.10.2020

Folgende Fakten, lieber Leser, sollten SIe sich auch auf der Zunge zergehen lassen. Obwohl zahlreiche Impfanbieter um DEN Impfstoff konkurrieren dürfen, existiert NUR EIN Corona- Test! Hergestellt in den WHO - gesponserten Laboratorien mit Hilfe Drostens in der Charité. Der CT- Wert kann immer so justiert werden, daß auch jedes Krümmel eines verschlissenen Proteinsäurerestes dargestellt werden kann,  bei CT 37- 40. Untersuchtes Krankenhauspersonal arbeitet ab einem CT- Wert von 30 munter weiter, weil ihnen die nicht- vorhandene Infektiosität bewußt ist. Erst bei CT 15-24 kann man überhaupt mit einiger Sicherheit behaupten, daß der Test positiv ist! Gleichzeitig schuf die WHO die Pandemie- DEFINITION und legte eigenständig und willkürlich fest, was eine Pandemie in den Augen einer durch die Pharmaindustrie und Gates gesponserten „Weltbehörde“ zu bedeuten hat. Bei 50 pro 100 000 durch den weltweit einzigen eingesetzten PCR - Test (von der WHO entwickelten), festgestellten Corona-Positiven, also bei 0,05% der Bevölkerung, EXISTIERT eine Pandemie. Nicht Bei 50 ERKRANKTEN sondern positiv Getesteten!  PUNKT!!! Nur Söder weiß es noch besser. Bei ihm reichen 30! Das ist ein lange geplantes, ausgetüfteltes Szenario und hatte seine Generalprobe bei der Schweinegrippe 2009. Man lernte dazu. WICHTIG: Man investierte gewaltig in Medien, weltweit! Hat geklappt!

Gudrun Meyer / 24.10.2020

Auch Nichtmediziner wie ich fühlen sich durch Ihre Erwähnung bürokratischer Regeln an einiges erinnert. Die Caritas Darmstadt hat den Betrieb nach dem Lockdown mit einigen Regeln wieder aufgenommen. Klienten der Tagesstätte für psychisch Kranke dürfen morgens nur noch zu jeweils zweien das Gebäude betreten. Dann müssen sie mindestens 30 sec. lang ihre Hände waschen. Als nächstes bekommen sie eine (im Lockdown von Caritas-Mitarbeitern genähte) Schutzmaske. Falls sie zwischen dem Händewaschen ihre privaten “Alltagmasken” berührt haben, müssen sie sich noch einmal die hochgefährlichen Hände waschen. Wenn sie endlich im Raum der Tagesstätte sind, werden Abstandsregeln aktuell. Kaffeetrinken ist erlaubt, aber natürlich so, dass die Menschen zwischen zwei Schlucken ihre Verschleierungen wieder hochschieben müssen. Die Küche darf nur noch jeweils ein Klient betreten, dann wird sie desinfiziert. Im Innenhof dürfen sich nur noch 8 Klienten gleichzeitig aufhalten, obwohl er ziemlich groß ist und die meisten rauchen. Natürlich sind auch im Innenhof die Abstandsregeln zu beachten. Kein Klient und kein Mitarbeiter gehört zu einer Risikogruppe (allerdings leben einige mit alten oder chronisch kranken Menschen in einem Haushalt oder unterhalten enge Kontakte zu alten, bzw. kranken Angehörigen außerhalb ihrer WGs und eigenen Haushalte). Bisher wurde kein Klient und kein Mitarbeiter auf Covid-19 getestet, da es keine Verdachtsfälle gab. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass dieser Wust an angstfördernden Maßnahmen Menschen zugemutet wird, die ohnehin schon unter meist irrationalen Ängsten leiden und dazu neigen, sich bedroht zu fühlen. Nicht-psychotische Klienten können damit umgehen, sind aber eine kleine Minderheit.

Wilfried Frosch / 24.10.2020

Weiter so mit diesen brillianten Artikeln! Sie haben genau meinen Humor: „Der Papagei ist nicht tot… er ruht“ (Monty Python).

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