
Ganz hervorragende Analyse. Nur den letzten Aspekt sehe ich anders. Die CSU müsste sich bundessweit als eigenständige Partei rechts neben der CDU positionieren. Natürlich ohne Söder. Nur so lassen sich Wähler von der AfD zurückgewinnen. Leider tut die AfD selber alles, um sie derzeit von Koalitionen auszuschalten.
Falls hier heute noch jemand vorbeikommt , der tatsächlich erlösende Gewissheit anstrebt , worunter er leidet : es ihre nicht todzukriegende Gutmütigkeit, die den Parteien weiterhin erlauben wird , dieses Land in den vollständigen Ruin zu treiben . Haben Sie Geduld , das wird schon .
Alles hängt letztlich davon ab, ob sich die Erwartungen der Jungen oder die Befürchtungen der Älteren in den nächsten Jahren erfüllen. An erster Stelle also das Wetter. Zweitens die Rolle der Gesundheit. So hat es das noch nie gegeben und Vorhersagen müssen ein Stochern im Nebel bleiben. Man sollte die Linkspartei noch nicht abschreiben, die könnten die Einzigen sein, die einen eventuellen Ruf nach dem starken Mann in der Not sofort bedienen würden. Die AfD würde dabei über ihre eigenen Füße fallen. Grüne, FDP und Christen haben programmatisch nichts, das eine wirkliche neue Not kontrollieren könnte. Scholz wird die Leute einfach nur weiter verarschen wie bisher. Wenn der die Augen etwas zukneift - sieht er nicht genau aus wie die bekannte Karikatur eines Chinesen? Es liegt eine große Gefahr darin, dass die heute lebende Bevölkerung so etwas wie Not nicht gewohnt ist. Deren größte Sorge ist, ihren Sechszylinder gegen einen Kleinwagen tauschen zu müssen und nicht alle zwei Wochen zum Skifahren in die Alpen oder zum Sonnenbaden nach Spanien reisen zu können. Wie viele sind noch vernünftig genug, ist es eine historische Minorität?
Die letzten Ratschläge von Herrn Sarrazin, die CDU müsse die Wähler der AfD zurückgewinnen oder andernfalls bereit zur Koalition mit dieser sein, halte ich für realitätsfern. Erstens wird die CDU das Gros der AfD-Wähler nicht gewinnen können, weil sehr viele aus ganz anderen Lagern ausserhalb der CDU kommen, zum Beispiel im Osten von der Linkspartei und in West und Ost teils von der SPD, oder es sind frühere Wähler von Kleinparteien oder Nichtwähler. Ich würde sagen, maximal 2 bis 3 Prozent des derzeitigen 10-Prozent-Elektorats ist von der Union in ihrem derzeitigen Zustand ansprechbar. Zudem steht ein irgendwie geartetes Bündnis der CDU mit der AfD nirgendwo zur Debatte. Dort, wo es möglich wäre, im Osten, tut die CDU alles, um die AfD zu vernichten, indem sie jetzt den von ihr geführten Vetfassungsschutz in Stellung bringt - zum Beispiel in Sachsen, Sachsen- Anhalt oder Brandenburg. Die CDU wird nicht mit einer Partei koalieren, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Diesbezüglich war die SPD gegenüber der PDS bzw. heutigen Linkspartei immer viel klüger. In Thüringen wagt es die CDU nicht, einen Ministerpräsidentenkandidaten im Parlament aufzustellen, aus Panik, er werde von der Höcke-Fraktion gewählt. So kann der SED-Ministerpräsident Ramelow mit seiner Minderheirsregierung weiterwerkeln, trotz nichtlinker Mehrheit im Landtag.
@Rasio Brelugi, gut beschrieben, vielen Dank. Ich bin davon überzeugt, dass die AfD zu 95% von Personen gewählt wird, weil sie der frauenverachtenden Ideologie mit Muezzin Ruf deutlich gegenüber tritt. Wer das zulässt, wie die FDP, hat keine Ahnung von Religionen und der Geschichte. Ich empfehle z.B. die Kriegserklärung des Osmanischen Reiches von 1683 an Österreich. Finden Sie bei Amazon unter Toifel, 1683, >>Bilder bei der Besprechung. Nichts hat sich in den Gedanken der Muslime, Herrscher verändert seither. Im Gegenteil. Özil hatte den Christenschlächter von Konstantinopel (1453) als Portrait im Haus-Eingang hängen und heute ticken sie so: „Als schwere narzisstische Kränkung wird nicht nur die militärische Unterlegenheit gegenüber dem Westen empfunden. Viel schlimmer wirkt sich die intellektuelle und materielle Abhängigkeit aus. In den letzten vierhundert Jahren haben die Araber keine nennenswerte Erfindung hervorgebracht.” Je mehr sie also vom Westen leben, umso inbrünstiger hassen sie ihn, weil diese Abendländer das Einzige, das in ihrem Besitz ist, nicht lieben, sondern ablehnen: ihren Islam. Enzensberger fasste diese Situation mit den beiden Worten “Radikale Verlierer” zusammen.
Solange die CDU nicht klarmacht, dass Klimaschutz nicht die oberste Priorität hat, wird das nichts. Beispiele für Dinge, die Vorrang haben, gibt es zuhauf: Z.B. die Kinder, unsere Zukunft. Frühsexualisierung und Erziehung zu sexueller Vielfalt sind Verbrechen an den Kindern. Z.B. die Ehe, die per definitionem eine Sache zwischen Mann und Frau ist. Als tolerante Gesellschaft haben wir die “eingetragene Lebenspartnerschaft”. “Ehe für alle” ist ein Ausdruck von Beliebigkeit oder Denkschwäche oder Wertrelativismus. Z.B. Frauenquoten: Diese sind eine Relativierung von Leistung, Können, Kompetenz; tüchtige Frauen haben das nicht nötig. Quoten für alle und jeden lassen sich ad infinitum fortsetzen. Z.B Gendersprech. Dieses ist eine Sprachentartung, da kann man nicht achselzuckend (“ist nicht mein Ding”) dran vorbeigehen, das muss energisch bekämpft werden. Z.B. Energieversorgung: Netzstabilität hat Vorrang vor herbeigeredeter Weltenrettung durch Kraftwerksabschaltungen. Ich könnte fortfahren, die Themen liegen vor den Füßen, man muss sie nur aufheben. Aber was soll man von einer CDU erwarten, bei der - wenn ich mich nicht irre - rund ein Drittel für die Homo-Ehe gestimmt hat? Gute konservative Mitstreiter wurden ins Abseits gestoßen oder sogar bekämpft. “Moderner Konservatismus”? Das braucht niemand. Diese CDU hat fertig. Dass sie sich eines besseren besinnt, vermag ich nicht zu erkennen
Was wäre anders, wenn die CDU mit Laschet besser abgeschnitten hätte? Der kurz- und mittelfristige Kurs Deutschlands wäre doch der gleiche. Das wäre nicht mehr aufzuhalten. In der nächsten Zeit kommt es nicht auf Zusammensetzung der Regierung an, sondern auf die Fähigkeit der Bevölkerung und der regionalen Behörden, mit dem zeitweisen Zusammenbruch der Energieversorgung, mit Naturkatastrophen und maroder Infrastruktur angemessen umzugehen. Vielleicht stärkt das das Selbstbewusstsein und hilft dem Untertanen, sich endlich zum Bürger zu entwickeln. Dann gibt es wieder Hoffnung für die Zukunft, unabhängig von irgendwelchen ehemaligen “Volksparteien”.
Ich sehe das so. Nach wie Vor schwebt der Ungeist der MFS Merkel über der Partei, der sie nahe steht. Die hat mit ihrer abgrundtiefen Bösartigkeit ganze Arbeit geleistet. Die CDU eines Konrad Adenauer, eines Ludwig Erhard gibt es nicht mehr. Und es wird sie auch niemals mehr geben. Auch die Bundesrepublik als prosperierendes und wohlhabendes Gemeinwesen ist Historie und wird in dieser Form nicht wiederkehren. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Der Staat „BRD“ ist nur noch eine Hülle, in welcher sich Schmarotzer, Parasiten und Utopisten wohlfühlen. Wer jetzt daherkommt, und erzählt: „Ja, ich habe doch einen gut bezahlten Job als Ingenieur, eine nette Frau, zwei liebe Kinder und mein Reihenhäuschen auf Kredit.“, was, bitte, ist der Maschinenbau Dipl Ing im durchgegrünten Agrar- Wundermärchenland wert? Aber, ach, liebe Landsleute- bitte nicht wehklagen. Ihr habt euch die Apokalypse gewünscht; jetzt ist sie halt da. Gute Zeit noch
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.