News-Redaktion / 15.05.2019 / 11:30 / 132 / Seite ausdrucken

Wie die FDP Europa vor dem Untergang rettet

Svenja Ilona Hahn ist 29 Jahre alt, kommt aus Hamburg und steht auf Listenplatz 2 der FDP für die Europawahl. Sie arbeitet als PR-Managerin und "ist das neue Europa-Gesicht der FDP". Hier erklärt sie die "Briefwahl in 3 easy Steps! - Svenjas Europawahl-Tutorial". Dieser Spot erklärt alles.

Foto: hahn.europa.fdp.de

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Lothar Kempf / 15.05.2019

Ist Cannabis bereits ohne Limit frei verkäuflich? Oder kann es sein, dass diese Witzfigur sechs Jahre in einer Kita studiert hat?

HaJo Wolf / 15.05.2019

Gute Wahlwerbung. Da weiß man wenigstens, welche Partei sich wenigstens für eine Generation lang aus dem Kreis der Wählbaren verabschiedet hat. Eine Partei, die solche Gestalten als Kandidaten aufstellt, sollte sich auflösen, sonst sorgt der Wähler (hoffentlich) dafür, dass die Partei verschwindet. Für mich heißt das endgültig: alle Stimmen der AfD.

Karsten Krug / 15.05.2019

Liebe Achsemacher und -leser, in diesem Falle muss ich die Dame in Schutz nehmen. Das ganze ist ohne jeden Zweifel einfach eine (im übrigen durchaus fein beobachtete) Persiflage auf die youtube influencer community. Wenn man diese auch nur peripher kennt, erkennt man das sofort, und die affektierte Art, der typische Stil mit den absurd vielen “jump cuts” usw., das ist gut getroffen. Was genau sich die gute Frau davon verspricht? Keine Ahnung. Wird das nach hinten losgehen? Bestimmt! Aber als ein peinliches Anbiedern mit aufgesetzter Jugendsprache, zu dem sich Politiker vor Wahlen nur allzu gerne herablassen, empfinde ich persönlich das eher nicht. Da könnten sich ein paar humorbefreite Fans derjenigen, auf die sich der Spot(t) bezieht, sogar eher auf den Schlips getreten fühlen. Ein amüsiertes Kopfschütteln ist hier als Reaktion angemessener als die niveautechnische Apokalypse der Freien Demokraten heraufzubeschwören.

Frank Mertes / 15.05.2019

Nirgendwo könnte der Zustand der deutschen Politik besser auf den Punkt gebracht werden als in diesem Video.

Dr. Peter Reich / 15.05.2019

Dass die FDP nicht wirklich liberal ist und dass sie für Marktwirtschaft auch nur in homöopathischen Dosen eintritt, ist nicht neu. Dass die FDP jetzt aber anscheinend offen einen an der Klatsche hat, darauf deutet dieses Video: Welche Partei, die sich selbst ernst nimmt, stellt eine solche Kandidatin “Hello, ick erclair’ euck jets de Briefwaile”-Kandidatin auf? Auf Listenplatz 2 wohlgemerkt! Nicht auf Listenplatz 97. Kleiner Tipp: Wer bei der Europawahl wirklich liberal wählen will, wer wirklich auf Marktwirtschaft steht, und wer nicht will, dass die EU bald ein Nationalstaat wird, der findet auf dem endlos langen Zettel eine einzige Partei, die “Liberal” im Namen trägt und die das wirklich will.

Marcel Seiler / 15.05.2019

Dies scheint mir doch eine Parodie auf You-Tube-Influencerinnen zu sein (was viele Leser hier nicht zu wissen scheinen). Was ist daran verkehrt? Ob diese von den Steuerzahlern zukünftig ausgezeichnet versorgte Person sonst noch etwas drauf hat, wissen wir nicht. Dieses Video beweist jedenfalls nicht, dass diese Frau dumm ist. Warum hacken alle deshalb auf ihr herum? (Anm.: Ich halte die FDP für eine Windbeutelpartei und werde rechts der CDU wählen.)

Günter Leidig / 15.05.2019

Bei mir hat der Wahlomat FDP ausgespuckt. Das Video bestätigt mich darin, diese Empfehlung NICHT anzunehmen.

B. Jacob / 15.05.2019

Manchmal denke ich wir sind durch Propaganda unabhängig von der FDP schon so weit eingeschläfert, das wir nicht merken sollen das durch den Einkauf unserer Politiker in die Unternehmen die DDR Planwirtschaft schon umgesetzt wird. Da wird die erfolgreiche Dieseltechnologie abgeschafft um das E-Auto auf Befehl her zu stellen und somit Merkel ihr Wunsch unsere Mobilität einzuschränken schon umgesetzt. Jedem Ökonomen hätte das auffallen müssen, das teilweise schon die Planwirtschaft umgesetzt wird und unsere einstigen Vorzeigeunternehmen nicht mehr frei arbeiten und wirtschaften können. Willkommen in der Diktatur und a ha die FDP versteht was von Wirtschaft, das ich nicht lache und bereut sie es nach all der Schleimkriecherei nicht in das Politbüro a la DDR eingebunden zu sein, ähm meinte neue Wirtschaftsstruktur a la Merkel und Hofstaat? Oh mein Gott. Entweder die Wähler wachen auf oder … sie trudeln wie gewünscht in den Untergang und die EU Diktatur!

S. Marek / 15.05.2019

Hab gerade 2 (ZWEI !!!) Sekunden vom Video gesehen und mußte es sofort stoppen, da ein Würgereiz mich überkommen hat. Wenn die Wähler es jetzt noch nicht merken, dann verdienen sie nichts anderes als solche Behandlung, da Sie selbst es 2018 in den Bundes und Anfang 2019 in den Landeswahlen mehrheitlich gewählt haben. Ich habe Fertig !!!

Daniel Herzog / 15.05.2019

Ich lach mich tot. das ist doch Satire für die völlig debile weibliche Youtube-Generation, die sich permanent irgendwelche Schmink-Tutorials reinzieht. Wer achgut.com liest gehört nicht zur Zielgruppe dieses Spots und versteh den Witz hinter der Aktion glaube ich nicht. Die FDP-Dame macht doch eigentlich was ganz Schlaues: sie “holt neue potentiellen Wähler da ab, wo sie stehen”- wie man in der Pädagogik so schön sagt. Eine Strategie, die bei den Grünen ja aktuell auch großartig zieht. Die Zielgruppe an die so eine Aktion adressiert ist, würde natürlich normalerweise niemals FDP wählen. Sie spricht mit ihnen eine Sprache, die sie verstehen. Statt die Wähler mit Inhalten zu nerven gibt sie klare Anweisungen auf Kindergarten-Niveau, was zu tun ist und verpackt das Ganze “cool” (oder was diese Youtube-Blogger-Szene dafür hält). Erlaubt ist was funktioniert ;-)

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