
@Volker Kleinophorst: Herrlich ausgedrückt. Ich sage wie KH Deschner: “Je größer der Dachschaden, desto schöner der Ausblick zum Himmel. ” Frau Grimm wird Sie gewiss in ihr Gebet miteinbeziehen. Ich hingegen proste Ihnen herzlich zu, auch wenn es nur virtuell ist. Was immer noch realistischer ist als der Glaube an irgend welche Götter (von denen sich die Menschen, seitdem sie von den Bäumen stiegen, einige Tausend nach ihrem Ebenbild erschaffen haben).
Danke liebe Achse-Redaktion, dass Sie Peter Hahne das „Wort zu Ostern“ erteilt haben. Gestern hielt er auf der Osterkonferenz des Missionswerks Mitternachtsruf eine fulminante Rede, in der auch Inhalte dieses Beitrages vorkommen. Zu finden in youtube. Es lohnt sich, sie anzuhören. Man merkt dem Mann den heiligen Zorn an, wenn er über den Verrat der Kirchen in der Coronazeit an den in den Altenheimen einsam Gestorbenen spricht. „Die Christen hätten sich vor den Altenheimen festkleben müssen.“ Danke, Herr Hahne, für Ihre mutigen, wahren Worte! Gott segne Sie!
Herr Hahne, solange die evangelische Kirche sich mit Klimawandel, korrektem Gendern und der Aufgabe der eigenen Identität zerlegt, wird wohl kaum jemand auf die Idee kommen, hier spirituelle Stärke zu erlangen und an die Auferstehung zu glauben. Für mich ist die christliche Kirche in Deutschland ein alberner Lachverein, mittlerweile auf dem Niveau der Klimakleber angekommen. Deswegen ist der Islam dem Christentum auch überlegen. Dort bekommt man den Halt, den wir Menschen wohl brauchen, wie die Luft zum Atmen. Dort ist Mohammed und seine Lebensgeschichte sowie seine Lehre der Vordergrund und nicht irgendwelches neuzeitliches linksgrünes Mambojambo über Geschlechtskontinua, , kulturelle Aneignung, gerechte Kriege und Weltuntergänge durch Wetter. Mann und Frau existieren da noch mit all ihren Rollen und Eigenheiten. Ich bewerte das inhaltlich nicht, ich stelle das nur fest. Wiederum brauchen Menschen diese verlässlichen Regeln für eine spirituelle Kraft aus der sie auch Lebenskraft schöpfen. Ich selber habe die spirituelle Kraft nicht. Wird bei mir auch nichts mehr, aber den Vorteil so etwas zu besitzen, den sehe ich schon. Manchmal hofft man, der Islam möge sich hierzulande schneller durchsetzen, damit die Linksgrünen mit ihrer Gesellschaft zersetzenden Ideologie endlich verstummen. Ich bin mir sicher, diese Leute werden die eifrigsten Moslems werden. Aber das wird wohl noch etwas dauern, aber ich bin mir sicher, es wird geschehen. Die Amerikaner haben übrigens diese religiöse Identität mit ihrer calvinistischen Version des Christentums. Deswegen ist die Gesellschaft dort, trotz aller Zerrissenheit auch wesentlich stärker und leistungsfähiger.
@V. Kleinophorst: Sie übertreffen sich selbst! Nach Halleluja-Franktion und Hosianna-Fraktion nun die Gottes-Schwurbler. Sehr phantasievoll.
Ich war während der Semana Santa, der Heiligen Osterwoche, bei zwei Prozessionen in der Gegend von Málaga dabei. In Andalusien bedeutet Ostern ein außerordentlich wichtiges Ereignis, wenn nicht das wichtigste des Jahres. Auch sehr viele junge Menschen sind aktiv daran beteiligt. Die Religionsausübung, die Tradition, sie lebt noch. Jedoch leider nur noch innerhalb wenigen Gegenden in Europa. In Andalusien wird wirklich noch die Auferstehung gefeiert, die Spanier sind inbrünstig am Straßenrand dabei. Die nordeuropäischen Touristen wissen nicht, wie ihnen geschieht. Sehen dem Treiben ungläubig und grinsend, jedoch in der Mehrzahl teilnahmslos, zu. Sie kommt ihnen vorsintflutlich vor, diese Hingabe. Nicht nachvollziehbare Rituale, fast haben sie Mitleid mit den Andalusiern. Die Kostümierung erinnert sie teilweise an den Ku-Klux-Klan. Unverständnis und geradezu Empörung macht sich unter so manchen Touristen breit (in Deutschland würde wahrscheinlich die Antifa aufmarschieren). Doch sie verstehen nichts. Und nach der Prozession, heute am Sonntag, geht der Andalusier ausgiebig essen und lässt es sich schmecken und freut sich auf das kommende Osterfest. Karfreitags-Stimmung kommt, bei aller hingabevollen, tief gläubigen Gemütslage, nicht auf. Hier steht man voll und ganz hinter der Tradition, hinter dem Glauben, hinter der Sinnhaftigkeit dessen, was man hier nie infrage stellen würde. Der Materialismus hat zwar auch hier schon seine kalten Finger, vor allem nach den jungen Menschen, ausgestreckt, doch gibt es genügend Menschen, die ihm den Handschlag verweigern. Weiter so, liebe Andalusier.
Eine schöne komprimierte und auf den Punkt gebrachte Osterhoffnung.
“Ostern ist Faktum: Die Auferstehung von Jesus Christus ist die historisch bestbezeugte Tatsache der Antike. Die ersten Aufzeichnungen gab es bereits 20 Jahre nach dem Ereignis (1. Korinther 15). Also für jeden überprüfbar. “ Soso ... Also, wenn heute das erste Mal etwas über ein angeblich so bedeutendes Ereignis vor 20 Jahren, also am 9.4.2003 aufgeschrieben würde, dann würde das wohl jeder für eine Erfindung halten. Das Fest “Ostern” ist Faktum, hat aber an sich weder etwas mit dem Christentum noch mit der religiösen Kunstfigur Jesus Christus zu tun.
Wie war das , was habe ich da aufgeschnappt von einer Ev. Tante Kurzschluss oder so, æhnlich, dass der Einbau von der Wärmepumpe eine Nächstenliebe sei? Bin ich da einem rechtsradikalen Fake aufgesessen? Gott sei mit ihr , die Wärme zu pumpen.
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.