In Massachusetts hat die Gouverneurin Maura Healey ein Gesetz unterzeichnet, das Abtreibungen bis zur Geburt erlaubt. Während sie signierte, spendeten die sie umstehenden Damen erfreut Beifall. Bei diesem Bild hat mich das Grauen gepackt.
Sind Frauen die besseren Politiker, macht weibliche Politik die Welt sicherer, schöner, lebenswerter? Dreimal nein. Feministische Politik ist in letzter Konsequenz tödlich.
Das Kind kann bis kurz vor der Geburt mit einer Spritze ins Herz getötet werden. Ich nehme mal an, dass Healey und ihre Damen nicht dabei sein wollen, wenn das tote Kind dann zerstückelt aus dem Mutterleib geholt wird. Keins der angeblichen Werte des Westens hat diese Feier des Mordes an Unschuldigen verhindert. So wie im 19. Jahrhundert der Wertewesten die Eugenik nicht verhindert hat.
Die Eugeniker teilten das Leben in lebenswertes und nicht lebenswertes ein. Wer körperlich oder geistig behindert war, gehörte zu den Todeskandidaten, später kamen noch andere Kriterien hinzu. Es reichte, dass man der falschen Rasse angehörte, um als nicht lebenswert eingestuft zu werden.
Es reicht nicht, sich erschüttert, wütend oder angeekelt abzuwenden
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Welt entsetzt zur Kenntnis nehmen musste, wie die Nazis und ihre Helfershelfer (ja, die gab es!) den eugenischen Gedanken auf die grausame Spitze getrieben hatten, wollte keiner mehr Eugeniker gewesen sein. George Bernhard Shaw, gefeierter Schriftsteller, Leland Stanford, Gründer der nach ihm benannten Universität, Maurice Thorez, französischer Kommunistenführer, tilgten die Eugenik aus ihren Biografien.
Es fand nie eine Aufarbeitung statt, weshalb der eugenische Grundgedanke nie verschwand. Er feiert mit Healey und ihren Damen im neuen Gesetz fröhliche Urständ. Nur wird jetzt schon vor, nicht erst nach der Geburt entschieden, was lebenswert ist oder nicht.
Menetekel: Azteken und Inkas haben ihre Kinder zu Opfern gemacht. Von ihnen kann man lernen: Wer das tut, geht unter. Der Wertewesten, wenn er sich nicht endlich besinnt und den Healeys und ihren Gefolgsleuten ein deutliches Stopp signalisiert, wird ihnen folgen. Es reicht nicht, sich erschüttert, wütend oder angeekelt abzuwenden. Man muss ihnen in den Arm fallen!
Dieser Beitrag erschien zuerst auf Vera Lengsfelds Blog.
Redaktioneller Hinweis: Das Thema von Vera Lengsfeld wird auch in diesem Achgut.com-Podcast von dem deutsch-australischen Gynäkologen Hans Peter Dietz angesprochen.

Das ist ohne jeden Zweifel Mord!!!
Man kann nur auf eine Korrektur durch den Supreme Court hoffen.
Der Begriff Wertewesten steht für woken Sozialismus – dieses Mal zumindest mitgesteuert von vielen durchgeknallten Weibern. Er hat eine breite Basis und obendrein die vielen, vielen Mitläufer. Es wird schwer, ihn zu stoppen. Geht wohl nur durch Staatsbankrott.
Meine Meinung: Es ist archaische Barbarei, die da in Massachusetts im Namen von „Frauenrechten“ unterzeichnet wurde. Doch in einer archaischen Welt wären Frauen, die ihre lebensfähigen Kinder im eigenen Leib töten lassen würden, aus der Stammesgemeinschaft ausgestoßen worden. Jemand im Kommentarbereich bemerkte schon, dass auf dem Bild nur weiße Frauen grinsen, wo sonst doch immer Wert auf mindestens ein schwarzes Gesicht in jeder Gruppe gelegt wird. Hier geht es um die Tötung von Kindern. Da scheinen nur weiße Menschen als Claquere offenbar ok zu sein. Oder haben sie einfach keine schwarze Frau gefunden, die sich für solche diabolischen Abartigkeiten ablichten lässt?
Sind Frauen Göttinnen? Eine Göttin jedenfalls kann mit dem in ihrem Körper heranwachsenden machen, was sie will. Sie kann es wie ein Menschenkind umhegen, sie kann es im achten Monat töten, sie kann es wie ein Schinkenstück verkaufen. Das DING hat anscheinend keinen eigenen Wert, solange es in diesem göttlichen Körpermachtbereich existiert. Es ist das, was die Göttin in ihrer göttlichen Willkür dem DING zuschreibt: Lebensfülle oder das pure Nichts.+++ Ich glaube nicht, daß viele Frauen so denken und fühlen. Aber kann es sein, daß bestimmte Ideologien Frauen zu Göttinnen machen wollen?
Ohne jeden Zweifel sind viele Menschen nach dem 6. Monat nach ihrer Zeugung mit überragender Wahrscheinlichkeit ohne jede Einschränkung lebensfähig und zukünftig gesund/ohne besondere Belastung.
So gesehen ist das, was die feine (lesbische!) Dame durchgesetzt hat – etwas, was das eigene Leben stört, darf beseitigt werden – schlicht Mord.
Folgen wir aber für eine gedankliche Sekunde ihrem kranken Denken, wie wäre dann folgender Analogieschluss: Maura Tracy Healey ist eine tödliche Gefahr für ungeborenes Leben und darf daher auch beseitigt werden?!
Das wäre ganz in ihrem Sinne ja nur selbstbestimmtes Handeln ihrer Umwelt, eine Art von Spätabtreibung (zu spät?!). Spass beiseite: Wer die Tötung von Menschen zu einer Life-style-Frage macht, sollte sich nicht wundern, wenn er (oder Alte, Kranke, Behinderte – oder eben politische Gegner) demnächst auch euthanisiert werden. Die Dame ist inhuman und muss aus dem Verkehr gezogen werden! Trump, übernehmen Sie!!!
Bei dieser Sache muss man doch unterscheiden zwischen Dingen, die man sich vorstellt und Dingen, die tatsächlich real sind. Natürlich kann man sich aufregen über schon lebensfähige Babys, die noch im Mutterleib zerstückelt werden, aber gibt es so etwas wirklich, und wenn ja dann wie oft?
Mir erscheint dagegen die Vorstellung völlig irrwitzig, dass Frauen sieben oder gar acht Monate Schwangerschft auf sich nehmen, um dann mal eben leichtfertig ihr demnächst zu erwartendes Kind zu töten. Das hätten sie doch wirklich früher leichter und mit weniger gesundheitlichen Beeinträchtigungen haben können!
Sicher gibt es einzelne Fälle, bei denen so etwas vorkommt, aber ich denke doch, dass bei einer so späten Entscheidung dahinter immer eine wirklich extreme Notlage steht. Diesen Frauen das dann zu verwehren, ist doch schon eher menschenverachtend.
Faktische Basis – aber bis zur Unkenntlichkeit verfremdet
Der Artikel kritisiert das von Gouverneurin Maura Healey unterzeichnete Gesetz in Massachusetts. Bisher waren Abtreibungen nach der 24. Schwangerschaftswoche nur bei akuter Lebensgefahr für Mutter oder Fötus und ausschließlich im Krankenhaus zulässig. Neu gilt stattdessen der Maßstab des ärztlichen Ermessens (professional judgment), während die Klinikpflicht entfällt. Dies stellt eine reale Liberalisierung dar, die sachlich kritisierbar ist.
Die Formel „Abtreibung bis zur Geburt“ suggeriert jedoch eine schrankenlose Freigabe aus beliebigem Grund bis zum letzten Tag. Tatsächlich verlagert das Gesetz die Entscheidung von starren gesetzlichen Vorgaben auf das medizinische Ermessen. Befürworter begründen diesen Schritt mit komplexen Ausnahmefällen, wie etwa letalen fetalen Fehlbildungen oder sich rasch verschlechternden Risikoschwangerschaften. Diese Gegenposition wird im genannten Text völlig ausgespart.
Der Vergleich mit der Eugenik stellt die schwächste Stelle dar. Die ärztlich begleitete Entscheidung einer Schwangeren zur Abtreibung wird hier mit der historischen Eugenik-Bewegung gleichgesetzt, die auf staatlich verordneter, kollektiver Selektion basierte und in Zwangssterilisationen sowie NS-„Euthanasie“-Programmen gipfelte. Der staatlicher Zwang gegenüber dem Individuum steht hier einer individuellen Entscheidung auf Basis ärztlicher Beratung gegenüber. Die Analogie zielt vor allem auf die moralische Empörung ab. Logisch trägt sie jedoch nur unter der Voraussetzung, dass jede Abtreibung per se (auch die in Deutschland legale) als eugenische Selektion definiert wird – eine Prämisse, die lediglich vorausgesetzt, aber nicht weiter begründet wird. Die NS-Assoziation ersetzt also die sachliche Argumentation.