Es gibt eine Frage, die nie gestellt wird, obwohl sie sich bei jeder Demonstration für die multikulturelle Willkommensgesellschaft umso dringlicher stellt, je größer die Veranstaltung ausfällt. Weder die Kollegen von der schreibenden noch die von der sendenden Zunft scheinen sich dafür zu interessieren, wer die Kosten dieser Aufmärsche trägt. Auch als das bis dahin unbekannte Bündnis „#Unteilbar“ am vergangenen Samstag unter dem Motto „Solidarität statt Ausgrenzung – für eine offene und freie Gesellschaft“ in der Berliner Innenstadt Massen auf die Straße brachte, wollte das niemand wissen.
Zwar berichtete die Tagesschau, dass „fast eine Viertelmillion Menschen“, dem Aufruf der Organisatoren gefolgt und „aus ganz Deutschland“ angereist seien. Von 240.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war in den heute-Nachrichten des ZDF die Rede. Unbesehen folgten die Redakteure den Angaben der Veranstalter, eines Zusammenschlusses von „zig Organisationen“, wie es später in den Tagesthemen hieß. Von „insgesamt 8.000 Organisationen und Einzelpersonen“ war wiederum im ZDF die Rede. Selten zuvor hätten „so viele unterschiedliche Gruppen für eine Sache mobilisiert“, darunter „die Taxiinnung, Anwälte, Jugendverbände, Politiker und Stars“.
„Widerstand kann Spaß machen“, sagte einer von ihnen, Herbert Grönemeyer, nachher in den Tagesthemen. Er beschloss die Demonstration am frühen Abend musikalisch zu Füßen der Siegessäule auf einer großen Bühne mit der Licht- und Tontechnik großer Rockkonzerte. Schon das allein muss Unsummen verschlungen haben. Selbst wenn die Künstler auf das Honorar verzichtet haben sollten, kann da schnell ein sechsstelliger Betrag auflaufen. Nicht zu reden von den Kosten für die Logistik, für das Aufstellen von Sanitäranlagen, Absperrungen und den Einsatz von Ordnungskräften, ohne die derartige Großveranstaltungen im Chaos enden würden.
Kein Öl in das Feuer der Begeisterung
Wer um alles in der Welt hat das bezahlt? Und mehr noch: Welcher Organisation gebührt das Verdienst, diese Großdemonstration derart perfekt organisiert zu haben? Laien wären dazu nicht in der Lage. Spontan lässt sich ein solcher Event nicht aus dem Boden stampfen. Vielmehr bedarf er umsichtig professioneller Vorbereitung durch erfahrene Manager. Warum fällt ihre Leistung unter den Tisch, warum fragt niemand danach? Waren die Berichterstatter zu bequem, die Fakten zu recherchieren? Oder fürchteten sie gar, damit Öl ins Feuer der Begeisterung zu gießen?
Ganz auszuschließen ist das nicht. War doch „der Anmelder“ der Demonstration, wie wenigstens die FAS am Sonntag danach schrieb, „ein Anwalt der Roten Hilfe“, laut Verfassungsschutz einer „linksextremistischen Organisation“. Hervorgegangen aus dem Milieu der RAF, hat sich der „Verein“ darauf spezialisiert „linken Aktivisten“ nicht bloß juristisch beizustehen, so nachzulesen bei Wikipedia. „Die Rote Hilfe“, wird da weiter erklärt, „leistet Unterstützung durch Medienarbeit, Beratung und gemeinsame Vorbereitung von Prozessen und Organisation von Demonstrationen“. Nach ihrem Statut von 1975 versteht sie sich als eine „revolutionäre Massenorganisation zum Kampf gegen die politische Unterdrückung der Werktätigen durch die Bourgeoisie“.
Rekrutierungsfeld terroristischer Organisationen
Bereits 1977 rechnete der Verfassungsschutzbericht die Rote Hilfe zum „Rekrutierungsfeld terroristischer Organisationen“. Bis heue hat sie sich nicht von den Taten der RAF distanziert. Noch 2010 stellte die Bundesregierung nach einer Kleinen Anfrage der Linken im Bundestag klar, Ziel der „RH“ sei es, „gewaltbereite Linke in ihrem Kampf gegen die bestehende Ordnung zu stützen und zu stärken. Dabei identifiziert sich die RH nicht nur mit der ideologischen Zielsetzung der linksextremistischen Straftäter, sondern auch mit deren Durchsetzung mittels Ausübung von Gewalt auch gegen Personen“.
In einem Song, der sich auf der CD „Rote Hilfe Soli-Sampler“ findet, lautet eine Liedzeile: „Ich scheiße auf Gesetz und will Klassenkampf.“ Folgerichtig gewährt der Verein, dem derzeit über 8.000 Mitglieder angehören, zwar linken Straftätern juristischen Beistand, stellt ihnen Anwälte und übernimmt die Verfahrenskosten, entzieht ihnen das alles aber auch wieder, sobald sie sich reumütig zeigen, ihre Schuld vor Gericht eingestehen: Wer zahlt, bestimmt!
Zu verschenken hat die Rote Hilfe nichts. Dass es jetzt einer ihrer Juristen war, der den große Berliner Aufmarsch gegen „Ausgrenzung und Hass“ anmeldete, wirft Fragen auf, die den Demonstranten die Laune verderben könnten. Am Ende müssten sie sich selbst noch fragen, ob sie nicht ihr Scherflein dazu beigetragen haben, den Bock zum Gärtner zu machen. Nur, wer will es schon so genau wissen, wenn zum Schluss die Rockmusiker aufspielen.
Beitragsbild: Friedrich Böhringer CC BY-SA 3.0 at via Wikimedia Commons

Und einer der wesentlichen Polit-Akteure - sprich Politiker-Darsteller - unserer Bundesminister für Demonstration, Herr Maas, läuft schön mit. Dafür muss man Verständnis haben. Da ihm ja seine Chefin die gesamte Außenpolitik abnimmt, muss er sich halt anderswo Geltung verschaffen. Doch Bundesminister sollten an keiner Demo, egal welcher, teilnehmen. Das hat immer ein Geschmäckl von Anbiederung bei einem Teil der Gesellschaft und bewusster Provokation des anderen Teils der Gesellschaft. Demonstrationen sind eigentlich ein Instrument des Volkes, um Kritik und Unzufriedenheit mitzuteilen. Politiker sollten sich das anhören, aber eben nicht selbst als Bestätigung ihrer eigenen Politik nutzen. Das erweckt nämlich den Eindruck, dass die Regierung und die deren Anhänger im Schulterschluss zur Bekämpfung der Regierungsopposition und sonstiger Kritiker aufrufen.
Mutmaßungen helfen hier nicht weiter. Es müsste doch relativ einfach sein, herauszufinden, wer das bezahlt hat - die Unkosten eines solchen Events sind wirklich enorm und die Zahlungsempfänger sind ja bekannt. Open-air-Konzerte in anderen Städten sind ganz klar + offen von der jeweiligen Stadtverwaltung geplant und bezahlt, dienen der Imagepflege (und sind modernes "Brot und Spiele"). Hier geht es eindeutig mehr, nämlich um parteiliche Meinungsbildung. Bei der Parteienfinanzierung ist ja auch Offenlegung der Finanzwege gefordert.
Und die nützlichen Idioten, die an den Hintergründen nicht interessiert sind, marschieren mit, weil es das eigene schlechte Sozialgewissen beruhigt und ein Gratiskonzert beinhaltet und schönes Wetter und überhaupt!
Und wieder eine "kostenlose" Veranstaltung, die verständlicherweise Zuschauer anzieht. Wieviel von den "Demonstranten" wirklich wegen der "Sache" anwesend waren lässt sich sicher nicht feststellen. Wenn vor der Deo bekannt war das im Anschluß ein "kostenloses" Konzert stattfindet, kann man davon ausgehen das dieser Umstand viele zusätzliche Leute angezgen hat. Wieviel Polizei und Security war denn für diese Veranstaltung nötig, darüber liest man nur wenn es Demos "links gegen rechts" gibt. Da diese sicher nicht für lau gearbeitet haben, wäre schon interessant was der "Spaß" gekostet hat.
Die Rote Hilfe ist nicht aus der RAF hervorgegangen, sie war die Brutstätte der RAF, angefangen bei Horst Mahler, der die anderen RAF-Mitglieder rekrutierte und zum bewaffneten Kampf aufrief. Mehrere (westliche) Rechtsanwälte der Roten Hilfe wurden später durch das BStU als Mitarbeiter der Staatssicherheit enttarnt, es kann davon ausgegangen werden, daß sie im Auftrag und auf Weisung Ostberlins handelten. So langsam müßte daher eigentlich JEDEM kritischen Geist in diesem Land klar sein, woher hier der neue, antidemokratische Wind weht. Die Kommunisten der früheren Staatssicherheit und der SED, sowie deren Nachzüchtungen und ihre 'Nützlichen Idioten' aus dem Westen (Lenin), übernehmen sukzessive wieder das Ruder in unserem Land. Klar, sie haben nichts anderes gelernt als Stasi-Spitzel und kommunistischer Parteifunktionär, das dafür aber umso gründlicher. In Kaderschulungen wurde ihnen beigebracht, wie man den Willen der Partei durchsetzt, Rededuelle mit Hilfe rhetorischer Tricks gewinnt und sich selbst an die Spitze einer Bewegung oder Organisation setzt. Dazu hatten sie jetzt fast 30 Jahre Zeit, da die alte, freiheitlich-demokratische BRD, weitestgehend auf Repressalien gegen diese Helfer und Profiteure des Unrechtsstaates verzichtet hat, um der Versöhnung willen. So konnten sie in Ruhe die Universitäten, die Medien, die Stadtverwaltungen und nahezu sämtliche NGOs unterwandern oder Institute mit schöngeistigen Namen gründen, von denen aus selbsternannte (sozialistische) Experten in die Talkrunden und vor die Mikrophone entsandt wurden. Das ganze wurde und wird auch noch gedeckelt von einer Regierung, die diesen Leuten recht wohlwollend gegenüber zu stehen scheint. So wie es aussieht haben sie ihr Ziel, die völlige Vernichtung der bestehenden Gesellschaftsordnung, die Spaltung der Bevölkerung und die Vernichtung der Industrie und des allgemeinen Wohlstands, fast erreicht. Anschließend werden sie aus den Trümmern ihr öko-sozialistisches Paradies errichten.
Der öffentlich-rechtliche, zwangsgebührenfinanzierte Rundfunk und Deutschlands wahrscheinlich beliebtester Sänger packieren also mit Linksextremisten und legen dazu ein Propaganda-BlaBla ("Widerstand" ha ha) an den Tag, das der SED alle Ehre gemacht hätte. Und die Frage, wer dafür zahlt, beantworte ich direkt. Alle, die sich von den Linken ausnehmen und anschmieren lassen.
Das interessiert doch all die Gutgläubigen nicht, wer hinter der ganzen Aktion steht und wer sie finanziert. Sie wähnen sich auf der Seite der moralisch Guten und Gerechten, das wird ihnen doch von den Staatsmedien allabendlich so bescheinigt. Im Großen Vaterländischen Krieg gegen Rechts ganz vorne mit dabei sein, darum geht es. Bloß nicht so sein wie die Eltern und Großeltern, denn die haben damals versagt und sich unendlich viel Schuld aufgeladen. Habe gerade bei welt.de im Kommentarbereich gelesen, dass die Grüne Nr. 1 in Bayern vor Jahren, als man die Trümmerfrauen in München für ihre Aufbauarbeit mit einem Denkmal ehren wollte, dagegen protestierte, weil es sich um ein "Denkmal für Nazis" handeln würde. Diese Dame hätte Herr Söder um ein Haar in sein Kabinett geholt, nur um an der Macht zu bleiben. Dank Herrn Aiwanger ist uns dieser Kelch erspart geblieben. Hoffentlich jedenfalls.