Umweltschutz ist eine komplizierte Sache. Und was kompliziert ist, muss natürlich viel kosten. Das hat man sich offenbar bei der Deutschen Emissionshandelsstelle gedacht. Sie ist dafür zuständig, CO2-Verschmutzungsrechte an Unternehmen zu verteilen. Selbstverständlich gegen Gebühr.
“Die DEHSt veranschlagt pro Zuteilungsbescheid 19 Stunden Personalaufwand”, sagt Rechtsanwältin Ines Zenke im “Handelsblatt”. “Einer unserer Mandanten sollte eine halbe Million Euro Gebühren bezahlen.” So komme man auf einen Stundensatz von über 25.000 Euro.
