Wer rettet die Wissenschaft?

Wissenschaft ist eine anspruchsvolle Sache. Da gibt es zwar populär-wissenschaftliche Literatur, die dem Amateur die Illusion vermittelt, er könne mitreden, aber tatsächlich hat er keinen Schimmer von professioneller Wissenschaft.

Hier ein Beispiel aus anderem Metier: Ich bin in München aufgewachsen, war vom zehnten Lebensjahr an jeden Winter im Gebirge und hielt mich für einen guten Skifahrer. Eines Tages nahm mich der Sohn unseres Gastwirts mit auf die Piste.

Wir standen an einem steilen und eisigen Hang und ich überlegte, ob ich da wohl heil runter käme. Mein Begleiter fuhr schon mal los, senkrecht bergab, mit lässigen Bewegungen und zog sich während der Schussfahrt die Handschuhe an und setzte die Mütze auf; dafür hatte er auch noch Zeit. Das raubte mir meine Illusionen und zeigte mir den Unterschied zwischen Amateur und Profi. Ein kleiner Trost war, dass der Mann später die „Streif“, das Rennen am Hahnenkamm gewonnen hat.

Werfen wir jetzt einen Blick auf professionelle Wissenschaft, und zwar nicht Soziologie oder Genderkunde, sondern Physik, wo der Unterschied zwischen Amateur und Profi ebenso deutlich ist wie beim Skifahren.

Marathon der Selbstkritik

Da gibt es zunächst die Unterscheidung zwischen experimenteller und theoretischer Physik. Letztere sucht nach allgemeinen Gesetzmäßigkeiten, welche die Natur beschreiben. Ein krönendes Beispiel, Einsteins Feldgleichung von 1916, ist hier abgebildet.

Das ist theoretische Physik, und wie Sie sehen, ist deren Sprache die Mathematik. Aus dieser Gleichung folgt – wenn auch nicht auf ersten Blick ersichtlich – dass es Gravitationswellen geben muss. Die zu finden, ist nun Aufgabe der Experimentalphysik. Der Nachweis gelang dann genau hundert Jahre später.

In gigantischen Anlagen wurde gemessen, wie sich der Raum im Rhythmus besagter Wellen zusammenzog und ausdehnte, und zwar über eine Länge von mehreren Kilometern um weniger als ein Tausendstel des Durchmessers eines Atomkerns. Das ist verdammt wenig, und es gibt viele Effekte, die solch eine Messung stören oder das gesuchte Ereignis vortäuschen könnten – etwa eine Harley Davidson, die Gas gibt. So grübeln die Experimentalphysiker Tag und Nacht, wo sie sich irren könnten, wo sie sich vielleicht selbst belügen. Es ist ein Marathon der Selbstkritik, bei dem auch Kritik von außen willkommen ist.

Und was bekommen wir für diese Anstrengungen? Wissenschaft schafft Wissen, nicht Maschinen oder Reichtum. Dennoch hat es immer wieder zufällige „Spin Offs“ von praktischem Nutzen gegeben, etwa das Internet oder die Mikroelektronik. Aber das ist eine andere Geschichte.

Meister und Gesell

Physik kann man an unseren Hochschulen studieren. Das ist notwendig, denn es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen. Die erste Phase der Ausbildung führt zum „Diplom“ (heute „Master“), das entspricht bei Handwerkern dem Gesellen. Dazu muss der Kandidat seine Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit beweisen, indem er ein anspruchsvolles „Gesellenstück“, eine Diplomarbeit, abliefert.

Nun kann er versuchen, neue Entdeckungen zu machen, und wenn die dann wichtig genug sind, gibt es dafür die Doktorwürde. Die genießt auch außerhalb von Akademia ein gewisses Prestige, und so versucht der eine oder andere, die beiden begehrten Buchstaben vor dem eigenen Namen zu erschleichen – ohne Hang zur Wissenschaft zu haben oder die dafür notwendige intellektuelle Disziplin. Dabei wird mancher allerdings ertappt. Es sieht so aus, dass solche Kandidaten und Kandidatinnen überproportional im politischen Umfeld zu finden sind. Aber warten Sie, es kommt noch schlimmer.

Der Papst, der sich selbst krönte

Es war einmal ein Mann, der bewarb sich um das höchste Amt der USA, aber er verlor die Wahl gegen George W. Bush. Da beschloss er, Gelehrter zu werden. Es war ein kleiner Schritt für den Politiker, aber ein enormer Schaden für die Wissenschaft. Al Gore machte sich über Nacht zum Papst in Sachen Global Warming – nicht durch fachliche Kompetenz, sondern durch perfekte Propaganda. Sein Film „An Inconvenient Truth“ war ein riesiger Erfolg, sowohl an der Kasse als auch bei der Verbreitung seiner politischen Botschaft.

Ab jetzt war die Klimawissenschaft mit dem Virus der Politik infiziert. Der ist tödlich, denn in der Wissenschaft geht es um Wahrheit, in der Politik aber um Mehrheit. Als Folge davon ist heute eine sachliche Untersuchung der Physik der Erdatmosphäre nicht mehr möglich.

Weltweit entstanden jetzt Institutionen, welche die Unterstützung der Mächtigen genießen und dafür pseudo-wissenschaftliche Rechtfertigungen derer Politik liefern. Solche Arbeit ist nicht von Selbstkritik geprägt, sondern von der Hexenjagd auf externe Kritiker, die ihren Schwindel aufdecken könnten. Aber Selbstkritik wäre hier dringend notwendig, denn die zu messenden Effekte sind so schwach, dass man sich leicht selbst zum Narren halten kann, insbesondere, wenn man neben der Wissenschaft noch eine andere Agenda hat.

Wir folgen der Wissenschaft – aber welcher?

Die Politisierung der Wissenschaft hat beim Thema Corona von der ersten Sekunde an logische Entscheidungen verhindert. Die Kanzlerin verteidigt zwar ihren Zick-Zack-Kurs mit der Aussage „Wir folgen der Wissenschaft“ – aber welcher? Da gibt es etwa den Berliner Christian Drosten und den Amerikaner John Ioannidis, deren Erkenntnisse stark divergieren. Welcher Wissenschaft folgt man also?

Die deutschen Politiker ignorieren konsequent den US-Experten. Als fachliche Amateure beziehungsweise Laien missbrauchen sie ihre Macht, um zu entscheiden, welcher Wissenschaftler recht hat! Als Folge davon fehlt seit zehn Monaten eine wirksame Strategie, um der Lage Herr zu werden.Die selbsterklärten Experten hantieren mit „Fallzahlen“, die eher die Häufigkeit der Tests und deren Fehlerquoten wiedergeben als die Durchseuchung der Bevölkerung.

Gibt es denn keine Dachorganisation, welche die Wissenschaft vor solch fataler Einmischung schützt? Gibt es keinen „TÜV“, der hier Ethik und Qualität garantiert? Welcher die Unabhängigkeit von der Politik sicherstellt?

Wo bleibt die Rettung?

Gut, da gibt es die Nationale Akademie der Wissenschaften, genannt Leopoldina, gegründet 1652, die sich folgender Aufgabe verschrieben hat:

(Die Leopoldina) „… bearbeitet unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Interessen wichtige gesellschaftliche Zukunftsthemen aus wissenschaftlicher Sicht, vermittelt die Ergebnisse der Politik und der Öffentlichkeit und vertritt diese Themen national wie international.“ (Fettdruck vom Autor)

Unter den knapp 2.000 Mitgliedern gibt es viele ältere, erfahrene Professoren (darunter den Ehemann der Kanzlerin), denen eine gewisse Dekadenz in Deutschlands Wissenschaft aufgefallen sein müsste. Schon beim Klima, aber insbesondere jetzt bei Corona hätten da die Alarmglocken läuten müssen.

Das aber war nicht der Fall. Statt Merkels Aussage „Wir folgen der Wissenschaft“ öffentlich zu kritisieren, denn de facto folgt sie bestenfalls einem – durchaus umstrittenen – Wissenschaftler, gab die Leopoldina Anfang Dezember folgenden Text heraus:

„Um die Kontrolle über das Infektionsgeschehen zurückzuerlangen, empfiehlt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in der Ad-hoc-Stellungnahme „Coronavirus-Pandemie: Die Feiertage und den Jahreswechsel für einen harten Lockdown nutzen“ ein zweistufiges Vorgehen. Die Rahmenbedingungen Weihnachtsferien in Bildungseinrichtungen und eingeschränkter Betrieb in vielen Unternehmen und Behörden – bieten die Chance, in der Eindämmung der Pandemie ein großes Stück voranzukommen …“

Der Text hört sich weniger nach sachlich-wissenschaftlicher Analyse an als nach einem Statement, das der Sprecher des Kanzleramts hätte diktieren können.

Die andere Seuche

Das ist nicht gut so. Es scheint, wir leiden noch unter einer anderen Seuche, weit gefährlicher als Corona. Es ist der grassierende politische und kulturelle Nihilismus, der wie Termitenbefall das Bauwerk unserer westlichen Errungenschaften zerstört. Der Verlauf dieser Krankheit wurde vor hundert Jahren durch Oswald Spengler als „Der Untergang des Abendlandes“ prophezeit, und kürzlich von Douglas Murray in seinem Buch „The Strange Death of Europe“ beschrieben.

Können wir uns denn dagegen nicht wehren? Gibt es denn keinen Impfstoff gegen diese Pandemie?

Eines ist sicher: Die Leopoldina liefert ihn nicht.
 

Dieser Artikel ist zuerst auf Hans Hofmann-Reineckes Blog Think-Again erschienen. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.

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Leserpost

netiquette:

Dr. med. Markus Hahn / 21.01.2021

Ja. Und dagegen gibt es weder Kur noch Impfung. Eine Krankheit zum Tode. Eine eigenartige zivilisatorische Konstante. In gewisser Weise eine zivilisatorische Entsprechung des individuellen Lebenszyklus. Vielleicht handelt es sich um eine Art evolutionäre Apoptose.

Elias Schwarz / 21.01.2021

Und der Unterschied zum realen Sozialismus (UdSSR): das reale Sozialismus brauchte eine Atombombe und sie wächst nicht von sich selbst.

Bernhard Freiling / 21.01.2021

Ich weigere mich einfach, diese Stichwortgeber der Politik, alternativ deren willigen Befehlsempfänger - die sich bei der Klimakatastrophen- und Coronaakklamation hervortun - als “Wissenschaftler” anzusehen und zu bezeichnen (was in einer Erweiterung auf die Mainstreammedien sinngemäß auch für die Berufsbezeichnung “Journalist” zutrifft). In meinen Augen sind das allenfalls in einen dunklen Hintereingang der Politik Migrierende mit akademischem (journalistischem) Hintergrund.  Völlig unverständlich für mich, wie die unter diesen beengten Platzverhältnissen derart groß werden konnten. ++ Hier wird zwar nicht die Wissenschaft gerettet - zumindest aber eine Erklärung dafür abgegeben, was hier abläuft. Googeln Sie doch mal: Streit der Organe auf Youtube.

G. Böhm / 21.01.2021

“Marathon der Selbstkritik”, Lieblingsdisziplin der Experimentalphysik, “beim der auch Kritik von außen willkommen ist”- na bitteschön, am Versuch soll es nicht liegen. (1) Die Errettung der Wissenschaft sollte sich auf die (einigermaßen) exakten Wissenschaften beschränken. Professionell wird der ganze unnütze Genderkram u. ä. sehr wohl geführt, sogar sehr professionell, dennoch ist er ohne jeden Nutzen. Noch nicht einmal das Statistische Bundesamt kann mit den Sterbefallzahlen von Toten mit der Sexualität = ‘tbd’ umgehen, entweder man vernachlässigte die Zahlen gleich oder ordnet sie mal w/m zu. (2) Man sollte stets möglichst exakt arbeiten und Fakten mit Zahlen belegen, und nicht undefinierte Relationen anführen. Selbst als Nichtphysiker ist mir bekannt, daß Atome unterschiedliche Kerndurchmesser haben, somit ist es mir unmöglich, eine Vorstellung über die Raumausdehnungsamplitude in einer genormten Maßeinheit zu gewinnen. (3) Auch in Zeitbegriffen sollte man möglichst exakt bleiben, also das mit ‘kürzlich’ 4 Jahre gemeint sein könnten, wäre mir nicht in den Sinn gekommen. Das Buch steht doch schon Jahre im Bücherregal, allerdings in altdeutscher Ausgabe von 2018, erschienen im FBV Edition Tichys Einblick.

Hans-Peter Dollhopf / 21.01.2021

In den Neunzigern erwarb ich von einem Straßenverkäufer in Ost-Berlin eine Schundbroschüre der Akademie der Wissenschaften der DDR, Titel: “Wissenschaftstheorie als Aufgabe der marxistischen Philosophie” von Alfred Kosing, Träger des Nationalpreises II. Klasse für Wissenschaft und Technik der DDR. Das Stück wäre nicht des Erinnerns wert, wenn es für unserer heutige Situation nicht beeindruckend dokumentieren würde, in welchem ideologischen Sumpf Joachim Sauer und seine spätere Frau Angela Merkel Wissenschaft betrieben. Die Merkel-Aussage “Wir folgen der Wissenschaft” und ihr kompletter irrer Umgang mit Energiewende und Corona muss[!] vor diesem Hintergrund gedeutet werden. Merkel wurde in DDR-Physik ausgebildet! Was hat das für Folgen? Ein Zitat aus der Broschüre: “Der weltweite Wettbewerb der beiden Gesellschaftssysteme, d. h. das erbitterte ökonomische, politische und geistige Ringen zwischen Sozialismus und Kapitalismus, wird letzten Endes auf diesem Feld [gemeint ist die wissenschaftliche Forschung] entschieden, denn: [...] zweitens ermöglicht die umfassende Anwendung der Wissenschaft den Menschen, ihrem gesellschaftlichen Lebensprozess der bewussten Kontrolle zu unterwerfen und damit erst die Bedingungen wahrer Freiheit zu realisieren”. Mal Klartext: Hier steht, Wissenschaft ist zur weltweiten Entscheidung der Systemfrage und zur Kontrolle über die Lebensweise der unterworfenen Menschheit einzusetzen! Wer Merkel also als Physikerin ein besonderes Wissenschaftsverständnis nachsagt, der sollte sich den totalitären Kern ihres Verständnisses klarmachen, um weiteres Unheil von Deutschland abzuwenden.

Michael Sondermann / 21.01.2021

Wir alten weißen Männer sollten das Ganze mit mehr Gelassenheit sehen. Ich denke da gern an den Satz, der Sigmund Freud zugesprochen wird: “Die Stimme der Vernunft ist leise, aber sie ruht nicht, ehe sie sich Gehör verschafft hat.”

Wilhelm Lohmar / 21.01.2021

Nichts gegen die populär-wissenschaftliche Literatur. Wie sonst kann ich mir als Laie eine Meinung zu angesagten Themen wie Energiewende oder Klima bilden? Zum Glück gibt es noch Verlage wie Langen Müller oder Springer - ich meine den Wissenschaftsverlag. Den einschlägigen Veröffentlichungen von Presse, Funk und Fernsehen schenke ich schon seit Jahrzehnten kein Vertrauen mehr. Dieser Vertrauensverlust entwickelte sich seit dem Mai 1995 ( Brent Spar ) zunächst eher schwach, dann aber schnell immer stärker. Heute ist kein Vertrauen mehr vorhanden, nur noch Verachtung.

Ralf Pöhling / 21.01.2021

Wunderbarer Artikel. Die Nähe der Wissenschaft zur Politik führt zur Ansteckung der erstgenannten mit der unsauberen Methodik und der divergierenden gesellschaftlichen Funktion der zweitgenannten. Eigentlich sollte das nicht passieren, aber da wo Menschen im gleichen Sitzkreis zusammen diskutieren, gibt es nicht nur Kommunikationsprobleme zwischen den verschiedenen Institutionen, sondern natürlich auch ein Aufweichen der eigenen Standards zwecks Lösungsfindung. Das Problem sollte man auf dem Schirm haben und im Zweifelsfall direkt gegensteuern. Ich kenne das Problem aus meiner damaligen Arbeit als Softwareentwickler: Die Kommunikation mit den Kunden gestaltete sich bisweilen schwierig, denn denen war natürlich nicht bewusst, was wie in welcher Zeit möglich ist und was nicht. Was wiederum nur schwer zu erklären war, denn die Kunden hatten von der Entwicklung meist keinen blassen Schimmer. Aus diesem nicht mal vorhandenen blassen Schimmer eine Erkenntnis zu zaubern, war aber ob der komplexen Materie und dem knappen Zeitbudget meist nicht möglich, was wiederum zur Verwässerung des ursprünglich geplanten Projektes führen konnte. Ich gehe mal davon aus, dass zumindest Merkel als Physikerin diese Problem durchaus bewusst ist. Allerdings sitzt sie ja neben den Fachleuten der Virologie auch im gleichen Sitzkreis mit ihren Ministern und Ministerpräsidenten, was eventuell neulich einige selten bei ihr gesehene emotionalen Ausbrüche erklären könnte.

Frances Johnson / 21.01.2021

Ich würde auch gern einen Film machen. In einem fiktiven Land, das nicht als Cjina erkennbar ist - schließlich will ich auch die 1,4 oder so Mill. chinesischen Zuschauer, wartet ein Mann ein Windrad. Plötzlich fällt neben im etwas auf den Boden. Er hebt es auf und wirft es in den Müllsack, ohne zu bemerken, dass es eine tote Fledermaus ist. Er arbeitet weiter, und da er ins Schwitzen kommt, fährt er sich mit der Hand über die Stirn. Einige Tage später erstattet er seinem Chef Bericht. Der trifft sich drei Tage später mit der natürlich weiblichen CEO eines amerikanischen Unternehmens, das ganz neue Rotorblätter entwickelt hat. Die Schönheit muss dieses Mal überleben, damit der Film nicht so ähnlich ist wie der mit Gwyneth Paltrow. Dafür stirbt ihr Opa und gleich danach Opas halber Kirchenchor. Ob das wohl auch so viele Menschen bewegen würde? Ich vergaß - ich fände keinen Verleih. Jedenfalls haben die Chinesen bis heute keinen Zwischenwirt und keinen Herkunftsort bekannt gemacht. Gesucht wurde auch auf den großen Tiermärkten im Süden. Wenn ich Virus wäre, und mein Wirt würde permanent geschreddert, würde ich jedenfalls umziehen, so wie Menschen nach einem Erdbeben. Will sagen: Das Problem ist, dass sich niemand mal eine Gegenlegende einfallen lässt. Ach ja, kein Verleih oder Verlag. Und jetzt kann man dann bei Röhl weiterlesen.

Robert Jankowski / 21.01.2021

Glaube schlägt Wissenschaft. Glaube ist für die Masse einfacher zu verarbeiten, als Wissenschaft. Wie soll man Jemandem, der kaum vernünftig schreiben und lesen kann, einen komplexen Sachverhalt vermittlen? Daran beißt die Pädagogik seit über 100 Jahren erfolglos die Zähne aus. Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen! Auch, wenn man in einigen Bundesländern es geschafft hat, die Abiturientenquote auf über 50% zu erhöhen. Die Leute ja nicht schlauer, weil man das Bildungsniveau herabsenkt.

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