Gastautor / 12.01.2020 / 10:00 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 55 / Seite ausdrucken

Wer hat’s gesagt? „Ich habe Mitleid mit der SPD.“

Von Klaus Kadir.

Unter dem Titel „Wer hat's gesagt?“ konfrontieren wir Sie fortan am Sonntagmorgen mit einem prägnanten Zitat – und Sie dürfen raten, von wem es stammt. Sie sind außerdem herzlich eingeladen, Ihre Vermutungen in der Kommentarspalte zu verewigen. Eine Auswahl bekannter Namen wird Ihnen dabei jeweils helfen. Heute Abend gegen 20 Uhr wird die richtige Antwort dann unter diesem Beitrag hinzugefügt, inklusive dazugehöriger Quelle.

Zitat: „Die SPD ist in ihrem jetzigen Zustand nicht reformierbar. (...) Die SPD ist nicht mehr die Partei des sozialen Aufstiegs. Ich habe Mitleid mit ihr.“

Wer hat's gesagt?

1) Sigmar Gabriel, Ex-SPD-Vorsitzender

2) Christian Lindner, Arbeiterführer

3) Uli Hoeness, Ex-Fußball-Manager

4) Margot Kässmann, evangelische Kirche

5) Florian Gerster, Ex-SPD-MdB, Ex-Chef der Bundesagentur für Arbeit (BfA)

6) Sebastian Kurz, österreichischer Bundeskanzler

7) Andrea Nahles, Ex-SPD-Vorsitzende

8) Reinhard Kardinal Marx, kath. Kirche

9) Konstantin Wecker, Liedermacher

10) Oskar Lafontaine, Ex-SPD-Vorsitzender, jetzt LINKE

Auflösung: Florian Gerster, Ex-Chef der Bundesagentur für Arbeit (BfA), mit 17 Jahren in die SPD eingetreten, jetzt FDP-Mitglied.

Quelle: Dreikönigstreffen der FDP: Lindner will vor die Werkstore ziehen

Foto: Bildarchiv Pieterman

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Frank Holdergrün / 12.01.2020

Der Arbeiterführer Lindner, ein Rhetoriktalent der Sonderklasse, hat einen Aufsteiger und Aufschneider in seine Partei aufgenommen, der als Lobbyist für sozial Aufgestiegene tätig war, ein Abfallprodukt der SPD mithin, das heute merkwürdig aus der Zeit gefallen, seine alte Partei verrät und ihr nicht helfen will. Eine Lusche wie Merz, die an fetten Trögen knabbert, ohne Willen zur Veränderung, ohne Mumm, ein kompletter Versager, der in Fahrstühlen alleine nach oben fuhr, nur um zu erkennen, dass man solche Leute heute nicht mehr braucht, außer in der FDP vielleicht, in der Rhetoriker wie Kubiki oder Lindner mit viel salbungsvollen Worten nichts sagen, außer: Man gebe uns den Kuchen zum Verteilen – an die Unsrigen. Die Fatale Partei Deutschlands hatte nochmals ein zweites Leben nach Brüderle erhalten, aber der Nachfolger auf der großen Opernbühne in Stuttgart hat dort nichts mehr zu bieten außer Märchen und Träumen.

Wolf von Fichtenberg / 12.01.2020

Mitleid bedeutet mit dem Anderen das Leid zu teilen. Dazu bedarf es einen Hauch von Sympathie und Interesse an diesem Gegenüber. Wenn das Gegenüber mir aber ständig vor das Schienbein tritt und es mir als die Durchblutung steigernde Maßnahme verkaufen will, dann existiert dies Mitleid nicht mehr. Wer offen über die SED 2.0 - per Zusammenschluss - nachdenkt, der ist nicht mehr “meine Partei”.  (Unterstützt vom Spiegel ” >>  Die Zeit ist reif: Eine Fusion der SPD und der Linken würde die progressiven Kräfte des Landes bündeln und ihnen ein klares Profil geben << 10.06.2019, 18:03 Uhr) - Warum habe ich die einst gewählt? Achja: Da war noch SPD drin, jetzt steht es nur noch drauf.

Robert Jankowski / 12.01.2020

Warum gibt es keine Möglichkeit dazu Wetten abzuschließen? Ich setze auf Kardinal Marx, der kennt sich mit nicht reformierbaren Strukturen aus. :o)

Andreas Zöller / 12.01.2020

Ich weiß es, sag ich aber nicht! Bätschi!

Sandra Lehmann / 12.01.2020

In Zeiten von Google? Wirklich?

Lef Kalender / 12.01.2020

So etwas kann man leider ganz leicht googeln, statt zu warten. Aber gerade WEIL die Wahl schwer fällt! Solche oder ähnliche Aussagen zur SPD gibt es seit sehr langer Zeit. Die SPD ist eine Art Stehaufmännchen.

Ilona Grimm / 12.01.2020

Die Aufgabe ist zu simpel; man braucht die zitierten Sätze bloß zu googeln und schon hat man das Ergebnis. Heute lautet die Antwort:  5) Florian Gerster (70), Ex-SPD-MdB, Ex-Chef der Bundesagentur für Arbeit (BfA). Ich bin bei der Frankfurter Allgemeine vom 06.01.2020 fündig geworden, wo FDP-Chef Lindner vor irgendwelche Werkstore ziehen will.

Andreas Rochow / 12.01.2020

Lindners “Mitleid” ist wohl die Rückbesinnung auf Zeiten, in denen die Gelben als Zünglein an der Waage noch bestimmten, wer an ihrer Seite regiert. Gentscher wusste noch, wann der Bogen überspannt war. Ich habe kein Mitleid mit einem FDP-Führer, der so vequast Sprüche klopft, obgleich es diese oder jene Kritik zu üben gäbe, und nur den vorsichtigen Hinweis darauf vermeiden will, dass es noch(!) minimale Unterschiede gibt zwischen sozialen und freien Demokraten. Das hat auch zu tun mit dem Gesichtsverlust aller Parteien, die sich heute zu einer Nationalen Front gegen die AfD verbündet haben, die genau genommen Antinationale Front heißen müsste.

Rita Liehn / 12.01.2020

Es war 11)  Erich Honecker, SPD-naher Philantrop

Rupert Filgis / 12.01.2020

5) Florian Gerster, Ex-SPD-MdB, Ex-Chef der Bundesagentur für Arbeit (BfA)

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