
Sigmar Gabriel beim SPD-Veteranentreffen mit Andrea Nahles, Florian Gerster und Oskar Lafontaine, letzterer rief feixend:“Musste so kommen!” Oder: Margot Kässmann beim Löffeln der Kartoffelsuppe in der Kanzlerinküche mit Konstantin Wecker, der nach dem Klavier sucht für ein Loblied auf die Gastgeberin. Oder: Christian Lindner beim Vergleich aktueller Umfragedaten. Oder: Uli Hoeness im Flieger mit Kardinal Marx auf dem Weg nach Katar. Ohne oder: Sebastian Kurz äußert sich nicht über deutsche Sozialdemokraten.
Genosse Siggi aus Goslar hat derartiges schon mehrfach gesagt. Aber wörtlich?
1) Sigmar Gabriel.
Ich tippe mal auf den Florian.
Der Arbeiterführer Lindner, ein Rhetoriktalent der Sonderklasse, hat einen Aufsteiger und Aufschneider in seine Partei aufgenommen, der als Lobbyist für sozial Aufgestiegene tätig war, ein Abfallprodukt der SPD mithin, das heute merkwürdig aus der Zeit gefallen, seine alte Partei verrät und ihr nicht helfen will. Eine Lusche wie Merz, die an fetten Trögen knabbert, ohne Willen zur Veränderung, ohne Mumm, ein kompletter Versager, der in Fahrstühlen alleine nach oben fuhr, nur um zu erkennen, dass man solche Leute heute nicht mehr braucht, außer in der FDP vielleicht, in der Rhetoriker wie Kubiki oder Lindner mit viel salbungsvollen Worten nichts sagen, außer: Man gebe uns den Kuchen zum Verteilen – an die Unsrigen. Die Fatale Partei Deutschlands hatte nochmals ein zweites Leben nach Brüderle erhalten, aber der Nachfolger auf der großen Opernbühne in Stuttgart hat dort nichts mehr zu bieten außer Märchen und Träumen.
Mitleid bedeutet mit dem Anderen das Leid zu teilen. Dazu bedarf es einen Hauch von Sympathie und Interesse an diesem Gegenüber. Wenn das Gegenüber mir aber ständig vor das Schienbein tritt und es mir als die Durchblutung steigernde Maßnahme verkaufen will, dann existiert dies Mitleid nicht mehr. Wer offen über die SED 2.0 - per Zusammenschluss - nachdenkt, der ist nicht mehr “meine Partei”. (Unterstützt vom Spiegel ” >> Die Zeit ist reif: Eine Fusion der SPD und der Linken würde die progressiven Kräfte des Landes bündeln und ihnen ein klares Profil geben << 10.06.2019, 18:03 Uhr) - Warum habe ich die einst gewählt? Achja: Da war noch SPD drin, jetzt steht es nur noch drauf.
Warum gibt es keine Möglichkeit dazu Wetten abzuschließen? Ich setze auf Kardinal Marx, der kennt sich mit nicht reformierbaren Strukturen aus. :o)
Ich weiß es, sag ich aber nicht! Bätschi!
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