Gastautor / 19.05.2024 / 09:00 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 17 / Seite ausdrucken

Wer hat’s gesagt? Die Schweiz –  „Synagoge des Satans“

Von Klaus Kadir.

Unter dem Titel „Wer hat’s gesagt?“ konfrontieren wir Sie am Sonntagmorgen mit einem prägnanten Zitat – und Sie dürfen raten, von wem es stammt. Sie sind außerdem herzlich eingeladen, Ihre Vermutungen in der Kommentarspalte zu verewigen. Eine Auswahl bekannter Namen wird Ihnen dabei jeweils helfen.

Zitat: 

Wer bezeichnete die Schweiz als „Synagoge des Satans“?

Wer hat’s gesagt?

(1)  der Papst, auch Bischof von Rom

(2)  Harald Schmidt, Schweiz-Liebhaber und Katholik

(3)  Lenin, russischer Sozialdemokrat, der vor der Oktoberrevolution
in München und der Schweiz lebte

(4)  Anja Reschke, NDR-Haltungsjournalistin

(5)  Kardinal Marx

(6)  Omar Haijawi-Pirchner, Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN), Austrias Geheimdienst

(7)  Joe Biden, US-Präsident

 

Die Auflösung wird ab 20 Uhr bei Achgut stehen.

Foto: Bildarchiv Pieterman

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Dr. Wilhelm Dierkopf / 19.05.2024

Ja, der Papst 1873 - aber heute brauchen wir eine „ neue Synagoge des Satans“ in Deutschland…

Michael Anton / 19.05.2024

Alle im Verdacht, auch zuallererst 1, außer 4. “Synagoge des Satans” ist ein sehr formelhafter Ausdruck, “Die Juden haben den Teufel zum Vater” von Chrystosomos 400 n Chr. zierte das Stürmerdrecksblatt- bishin zum “Judaismus als hochmüthige Lüge” bei Karl Barth. (1886-68) Die Ablehnung breiter Teile des Bildungsbürgertums oder des hohen Klerus speist sich aus einem jahrhundertelangen endlosem Schrifttum, da Thora und Mitzwa sich von der Bibel keine Auffrischungskuren oder weitere Wunder und Riten erbeten, sondern weiter Yom Kippur existiert, selbst wenn der Papst das fliegende Spaghettimonster auf dem Petersplatz empfangen würde, darüber ärgerten sich diese Männer schier zu Tode. Religionen sind wie Muttersprachen, man kann weitere lernen, wird aber selbst mit der eigenen nicht fertig und so erbte der Vatikan ein Schrifttum, aus dem heute nur sehr selten und höchstens diskret zitiert wird, das zu lesen noch weniger vergnüglich ist, als die Abteilung Kunst frühes Mittelalter, wo man froh ist, die Austellung endlich zu verlassen, da einen die Heiligenscheine wie Haare zu Berge stehen, was einen dann wieder an die Schweiz denken lässt. 4. ich will heute nur Männer verdächtigen und möchte hervorheben, das alle Partei ergriffen und sich menschlich verhielten. Es ist eine Gemengelage aus Neid, Dünkel und geschuldeter Dankbarkeit, die uns weltweit in den Ideologiechauvinismus treibt uns solche Dinge aussprechen lässt, die einzige Möglichkeit den Neid zu überwinden ist Liebe, und wenn die Pest ausbricht, wie 1348 in Florenz, so geht zuerst die Barmherzigkeit verloren, wie der unvergleichliche Boccaccio wiederholt. Seine Novellen haben kaum Staub angesetzt und es fehlt auch der erhobene Finger,  überzuckerte Predigten, wodurch es zu einem der wichtigsten Dokumente zur Pest des Hochmittelalters überhaupt wurde und bis heute nicht sonderlich beworben wird, da es gemeinhin als anrüchig und nur wegen seiner erzählerischen Meisterleistung nicht von der Kanzel gecancelt wurde.

Ilona Grimm / 19.05.2024

@Manni Meier, da Sie fragen, erlaube ich mir, mal wieder klugzuscheißen: Satan als Eigenname kommt im AT und NT 43x vor: Satan hebr. שָׂטָן / griech. Satanas - Σατανᾶς ǁ Der Teufel (für Christen und Atheisten) kommt 26x mal im NT vor und heißt auf griechisch diabolos = διάβολος), was etwa Durcheinanderbringer, Chaosbringer, Entzweier bedeutet. Schon die Septuaginta (LXX) hat „Diabolos“ für das hebräische Wort Satan verwendet. Meine Klugscheißereien in Bibelfragen sind übrigens keine Meinungen, sondern anhand der Bibel plus Begleitliteratur (apologetisch und säkular) recherchierte Fakten.

Ilona Grimm / 19.05.2024

@A.Ostrovsky: Nach der Definition, von der ich Gebrauch mache weil sie mir am ehesten einleuchtet, ist die Synagoge des Satans der ‚Versammlungsort des Satans und seiner Dämonen’. Heute würde ich sagen, der liegt in Berlin…

Holger Kammel / 19.05.2024

Ich! Jede Moschee! Dafür wird man heutzutage als Verfassungsfeind benannt.  Dafür können islamistische Fot…. i m Berliner Senat sitzen. Und in Hamburg deutsche Mädchen straffrei massenvergewaltigt werden. Müssen nur die richtigen Täter sein. Oder?

Birgit Hofmann / 19.05.2024

Schwierig,  laut Google, war es wohl der damalige Papst, irgendwie um 1800 herum, wenn ich das richtig interpretiere. Ging um die Schweitzer Verfassung. Also Punkt 1.

A. Ostrovsky / 19.05.2024

Es hat überhaupt nichts mit den Juden zu tun. Es geht um die, die sich Juden nennen, aber keine sind. In der Abgrenzung zu denen, die wirklich Juden sind. Pius IX meinte damit die Geheimgesellschaften und die Freimaurer. Wen der Ursprung des Ausspruches, die Apokalypse des Johannes, damit meinte, ist vermutlich heute kaum noch genau zu erkennen. Aber Deutungen gibt es unendlich viele. Er ging da nicht um “die Juden”, sondern eine kleine Gemeinde im heutigen Izmir, die sich vermutlich völlig an die Seite der römischen Besatzer gestellt hat. Die Götter der Römer waren u.a. Jupiter (IOVIS, vgl. quod licet iovi non licet bovi) und SATurnus. Der vedische Ursprung von SAT… hat etwas mit geheimem Wissen zu tun. So ist es naheliegend, Gemeinden, die mit “geheimem Wissen” umgingen (Ketzerei, Hexerei, Okkultismus) als SATanisch zu bezeichnen.

Uta Buhr / 19.05.2024

Ich tippe mal auf Wladimir Iljitsch Uljanow, der sich Lenin nannte. Angeblich nah dem Fluss Lena. Hätte man diesem “Philantropen” seinerzeit nicht die freie Fahrt quer durch das Deutsche Reich nach Russland erlaubt, wäre uns und dem Rest der Menschheit vermutlich manches erspart geblieben.

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