Gastautor / 23.06.2024 / 09:00 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 17 / Seite ausdrucken

Wer hat’s gesagt? „Was vor zehn Jahren noch normal war, gilt heute als rechtsextrem.“

Von Klaus Kadir.

Unter dem Titel „Wer hat’s gesagt?“ konfrontieren wir Sie am Sonntagmorgen mit einem prägnanten Zitat – und Sie dürfen raten, von wem es stammt. Sie sind außerdem herzlich eingeladen, Ihre Vermutungen in der Kommentarspalte zu verewigen. Eine Auswahl bekannter Namen wird Ihnen dabei jeweils helfen.

Zitat: 

Wer hats gesagt? „Das Meinungsspektrum ist so weit nach links gerückt,
dass das, was vor zehn Jahren noch normal war, heute als rechtsextrem gilt.“

Wer hat’s gesagt?

(1)  Papst Franziskus

(2)  Gundula Gause, ZDF

(3)  Peter Hahne, lange Zeit Nachrichtenmann beim ZDF, Publizist und Theologe

(4)  Friedrich Merz, kandidierte 3 x für das Amt des CDU-Vorsitzenden, 2 x konnte es Merkel verhindern

(5)  Norbert Röttgen, kandidierte 2 x für das Amt des CDU-Vorsitzenden

(6)  Helge Braun, kandidierte bisher 1 x für das Amt des CDU-Vorsitzenden

(7)  Horst Seehofer, CSU, beklagte einst die "Herrschaft des Unrechts"

(8)  Peter Gauweiler, CSU, zog die Regierung Merkel in Karlsruhe immer wieder vor das Bundesverfassungsgericht

(9)  Julian Reichelt, Ex-BILD-Chefredakteur, scharfer Kritiker von Frau Merkel

 

Die Auflösung wird ab 20 Uhr bei Achgut stehen.

Foto: Bildarchiv Pieterman

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Leserpost

netiquette:

Lutz Liebezeit / 23.06.2024

Die CDU war immer eine wirtschaftsfreundliche Partei, und ich denke, die wird nur im Rückblick schöner. Die Grundlage für diesen Sumpf hat uns Helmut Kohl mit Maastricht eingebrockt. Früher hatten die Parteien mehr Kontur, die Sozialdemokratie galt als Staubsauger des linken Randes, die CDU für den rechten Rand. Das heißt auch, daß sie den Rändern Angebote machen konnten, ohne Hickhack, Berufsverbote, Hass und Hetze, Schauprozesse, Propagandaterror, Rassismusexzesse und dauerempörte Journalisten. Was auf uns zukommen würde, hat sich gleich nach Maastricht angedeutet, die Geschichte war verbockt und ist in der ersten Phase von der Schröder-Regierung umgesetzt worden, z.B. die neoliberale Agenda, die einen “Heuschrecken”-Überfall ausgelöst hat. Selbst schuld, schaffte es Müntefering, von der Tat abzulenken: er stieß eine Scheindebatte über den Kapitalismus an und klatsche in die Hände. Los ihr Parteisoldaten, klatscht mit!  Das ist, wie wenn der Bankräuber behauptet, er wollte das Geld retten.  Und die VISA-Affäre war sozusagen der Präzendenzfall für die neue Messer-Normalität. Schröder wird verkürzt auf Gaz-Gerd, aber Gaz-Gerd lenkt von den großen Skandalen ab. / Die Parteien haben sich angeglichen, das schrieb damals schon Walter von Rossum: es ist egal, was man wählt, man bekommt immer dasselbe Programm. Damals war es insofern besser, als kritische Bücher über die EU, die Parteien, selbst über 9/11 kein Problem in der Auslage darstellten. Heute gibt es da ja gewisse Sensibilitäten.

Karl Vogel / 23.06.2024

@ Giesemann: Ob der Islam zu Deutschland gehört? Die Frage ist doch: Gehört Deutschland zum Islam?

Marc Greiner / 23.06.2024

@Ingo Bieberstein—-Ich benutze auch nur die “Suchente”;) (duckduckgo)

Else Schrammen / 23.06.2024

Peter Hahne)

Ingo Bieberstein / 23.06.2024

Meine ‘Suchente’ hat Peter Hahne ausgeworfen…

Manni Meier / 23.06.2024

Der Spruch von Peter Hahne ist mMn so nicht ganz zutreffend. Das Übel begann weit früher mit der Dominanz des Extremfeminismus und den immer weiter um sich greifenden und für alles geltenden Quotenregelungen. Bin gespannt, wann die auch bei Wahlen eingeführt werden.

Rudi Hoffmann / 23.06.2024

Heute interessiert doch nur , ob unser buntes Balltrete-Material unsere geliebten Nachbarn, die Schweizer , dazu bringt , wenigsten ein Mitleidstor in den eigenen Kasten zu versenken .

Daniel Kirchner / 23.06.2024

Julian Reichelt könnte es theoretisch gesagt haben. Der andere Verdächtige Herr Hahne hat es wohl tatsächlich gesagt. Jeder Regierungskritiker ist automatisch rechtsextrem. Z.B. auch die meisten Bauern.

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