Gastautor / 26.11.2023 / 09:00 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 16 / Seite ausdrucken

Wer hat’s gesagt? „Haben den Missbrauch unseres Mediums zugelassen.“

Von Klaus Kadir.

Unter dem Titel „Wer hat’s gesagt?“ konfrontieren wir Sie am Sonntagmorgen mit einem prägnanten Zitat – und Sie dürfen raten, von wem es stammt. Sie sind außerdem herzlich eingeladen, Ihre Vermutungen in der Kommentarspalte zu verewigen. Eine Auswahl bekannter Namen wird Ihnen dabei jeweils helfen.

Zitat: 

„Wir haben es zugelassen, dass unser Medium durch dirigistische Eingriffe missbraucht wurde. Dadurch wurde das Vertrauen vieler Zuschauer und nicht zuletzt zahlreicher Mitarbeiter im ... Fernsehen erschüttert. Dafür bitten wir die Bürger ... um Entschuldigung. Den Verlust an Vertrauen abzubauen wird langwierig und hart sein.“

(1) Bundesliga TV, soll parteiisch gegen Schalke 04 berichtet haben

(2) Spiegel-TV, viele STASI-IM's wie Manfred Stolpe (SPD, „IM Sekretär“) fühlten sich von Enthüllungen auf den Schlips getreten

(3) RTL, Bertelsmann-TV

(4) ZDF, der damalige Intendant Holzamer feuerte einst Lou van Burg, weil der verheiratete Showmaster eine Freundin hatte

(5) WDR, wurde früher von der CDU immer als „Rotfunk“ attackiert

(6) NDR, Dr. Kai Gniffke

(7) DDR-Fernsehen, war zusammen mit dem „Neuen Deutschland“ die größte Fake News-Schleuder des SED-Regimes

(8) ORF, fest in sozialdemokratischer Hand

(9) SRG, die Schweizer Bürger zahlen für ihren Staatsfunk gut das Doppelte des deutschen GEZ-Tarifs

(10) CNN, von Trump immer als „Clinton News Network“ verspottet

(11) Russia Today, staatsfinanzierter Sender, der die Sicht der Kreml-Machthaber verkauft

(12) Al-Jazeera, TV-Sender aus Katar, von Medienprofis als „Bin Laden-TV“ belächelt

(13) CCTV (China), zeigt immer glückliche Uiguren, die sich im „Fortbildungslager“ erholen

(14) DW TV (Deutsche Welle), einer der wenigen Staatssender, der nicht den Interessen seines Landes folgt

(15) YouTube, löscht gerne Beiträge von „bösen Zeitgenossen“

(16) Süddeutsche TV, oft liebevoll als „Alpen-Prawda“ bezeichnet. Der Spitzname „Süddeutscher Beobachter“ dagegen legt schlimme Assoziationen nahe ...

 

Die Auflösung wird ab 20 Uhr bei Achgut stehen.

Foto: Bildarchiv Pieterman

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Leserpost

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Friedrich Richter / 26.11.2023

Es war das DDR-Fernsehen. Aber dazu gehört trotz allem ein gewisser Restanstand. Also nichts Repräsentatives für die heutige Zeit.

A.Schröder / 26.11.2023

Ich denke Missbrauch ist die mittlerweile in Mode gekommene verwerfliche Art Frauen im Bikini vorzuführen. Der Mißbrauch der Medien ist heute ohne jede Bedeutung. Oder gibt es noch Menschen mit eigenem Verstand (keine KI aus der Hirnprothese) die Medien konsumieren?

Ulrich Schellbach / 26.11.2023

Das ist dieses Mal einfach: die Nummer 7, das DDR-Fernsehen. Das übelst misshandelte Vertrauen wieder aufzubauen ist allerdings nicht so ganz gelungen, denn schließlich ist der einmalig selbstkritische von-Schnitzler-Rundfunk in den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten der zwölf neuen Bezirke Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Saarland, Schleswig-Holstein, Bremen, Berlin und Hamburg aufgegangen. Vollumfänglich nachvollziehbare Beispiele dafür sind die geschätzte Alt-Kader*in Maybrit Illner, oder auch die engagierte Staffelläuferin für Agitation und Propaganda Sarah Frühauf, die nahtlos und erfolgreich alten DDR-Geist und Methode weitertragen dürfen.

Horst Jungsbluth / 26.11.2023

Ich denke, es war Nr. 7 das DDR-Fernsehen!

Jürgen Fischer / 26.11.2023

Gniffke wäre naheliegend. Aber das kann nicht stimmen, denn der hat den Missbrauch ja nicht zugelassen, sondern selbst aktiv vorangetrieben. Also wird es wohl das DDR-Fernsehen gewesen sein, das sich nach der Wende einschleimen wollte.

Maria Czerny / 26.11.2023

Die Äußerung muss vor 2010 gefallen sein, sonst stünde dort: “Zuschauer und Zuschauerinnen ; Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Bürger und Bürgerinnen” anstelle des damals noch üblichen generischen Maskulinums. Ich glaube mich erinnern zu können, dass diese Aussagen vom DDR-Fernsehen aus dem Spätherbst 1989 stammen, als die damaligen “Journalist:innen” erkannten, dass man auf das falsche Pferd gesetzt hatte und sich nun schnell bei den neuen Machthabern anbiedern muss. Bei Frau Illner z.B. hat es auch geklappt, viele andere sind wahrscheinlich aus Konkurenzgründen auf der Strecke geblieben. Denn an der falschen ideologische Ausrichtung kann es ja wohl nicht gelegen haben, wie man schnell erkennt wenn man sich heute eine Staatsfunksendung anschaut.

Hubert Appenrodt / 26.11.2023

Eindeutig Karl-Eduard von Schnitzler, einst ein rheinisches Menschengeschenk der BRD an die von Westlinken unerschütterlich gefeierte DDR: „Den Verlust an Vertrauen abzubauen wird langwierig und hart sein.“  Dazu kam es weder in den DDR-Resttagen noch im vereinten Deutschland. Die Mehrheit der Deutschen tickt seit jeher links, wünscht sich mehr Staat, einen starken und harten Staat. Nur so lassen sich Viren, Sonnenschein, schmelzende Gletscher, Russen und Chinesen, deutscher Bodensatz, Schweinegrippe, Waldsterben und Einwanderungsgegner, aber auch all die vielen Leugner und all das andere auch progressiv und erfolgreich bekämpfen. Die Bürger bezahlen gern Steuern, auch für den ÖRR. Die Medienschaffenden können deshalb weiterhin unbesorgt und versonnen, ihrem Kampfauftrag im Klassenkampf (Villenviertel gegen Bodensatz) beherzt nachkommen.. Mithin kein Grund erkennbar, um etwas zu verändern. Der gut erzogene Bürger will das nicht, auf gar keinen Fall. Ein anderes Leben wäre denkbar, aber sinnlos.

F.Lux / 26.11.2023

DDR Fernsehen 1989 in einem kurzen Moment des Anstands…steht bei unserern Öffis noch aus….

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