
Es war das DDR-Fernsehen. Aber dazu gehört trotz allem ein gewisser Restanstand. Also nichts Repräsentatives für die heutige Zeit.
Ich denke Missbrauch ist die mittlerweile in Mode gekommene verwerfliche Art Frauen im Bikini vorzuführen. Der Mißbrauch der Medien ist heute ohne jede Bedeutung. Oder gibt es noch Menschen mit eigenem Verstand (keine KI aus der Hirnprothese) die Medien konsumieren?
Das ist dieses Mal einfach: die Nummer 7, das DDR-Fernsehen. Das übelst misshandelte Vertrauen wieder aufzubauen ist allerdings nicht so ganz gelungen, denn schließlich ist der einmalig selbstkritische von-Schnitzler-Rundfunk in den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten der zwölf neuen Bezirke Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Saarland, Schleswig-Holstein, Bremen, Berlin und Hamburg aufgegangen. Vollumfänglich nachvollziehbare Beispiele dafür sind die geschätzte Alt-Kader*in Maybrit Illner, oder auch die engagierte Staffelläuferin für Agitation und Propaganda Sarah Frühauf, die nahtlos und erfolgreich alten DDR-Geist und Methode weitertragen dürfen.
Ich denke, es war Nr. 7 das DDR-Fernsehen!
Gniffke wäre naheliegend. Aber das kann nicht stimmen, denn der hat den Missbrauch ja nicht zugelassen, sondern selbst aktiv vorangetrieben. Also wird es wohl das DDR-Fernsehen gewesen sein, das sich nach der Wende einschleimen wollte.
Die Äußerung muss vor 2010 gefallen sein, sonst stünde dort: “Zuschauer und Zuschauerinnen ; Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Bürger und Bürgerinnen” anstelle des damals noch üblichen generischen Maskulinums. Ich glaube mich erinnern zu können, dass diese Aussagen vom DDR-Fernsehen aus dem Spätherbst 1989 stammen, als die damaligen “Journalist:innen” erkannten, dass man auf das falsche Pferd gesetzt hatte und sich nun schnell bei den neuen Machthabern anbiedern muss. Bei Frau Illner z.B. hat es auch geklappt, viele andere sind wahrscheinlich aus Konkurenzgründen auf der Strecke geblieben. Denn an der falschen ideologische Ausrichtung kann es ja wohl nicht gelegen haben, wie man schnell erkennt wenn man sich heute eine Staatsfunksendung anschaut.
Eindeutig Karl-Eduard von Schnitzler, einst ein rheinisches Menschengeschenk der BRD an die von Westlinken unerschütterlich gefeierte DDR: „Den Verlust an Vertrauen abzubauen wird langwierig und hart sein.“ Dazu kam es weder in den DDR-Resttagen noch im vereinten Deutschland. Die Mehrheit der Deutschen tickt seit jeher links, wünscht sich mehr Staat, einen starken und harten Staat. Nur so lassen sich Viren, Sonnenschein, schmelzende Gletscher, Russen und Chinesen, deutscher Bodensatz, Schweinegrippe, Waldsterben und Einwanderungsgegner, aber auch all die vielen Leugner und all das andere auch progressiv und erfolgreich bekämpfen. Die Bürger bezahlen gern Steuern, auch für den ÖRR. Die Medienschaffenden können deshalb weiterhin unbesorgt und versonnen, ihrem Kampfauftrag im Klassenkampf (Villenviertel gegen Bodensatz) beherzt nachkommen.. Mithin kein Grund erkennbar, um etwas zu verändern. Der gut erzogene Bürger will das nicht, auf gar keinen Fall. Ein anderes Leben wäre denkbar, aber sinnlos.
DDR Fernsehen 1989 in einem kurzen Moment des Anstands…steht bei unserern Öffis noch aus….
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