Sylke Kirschnick, Gastautorin / 10.12.2022 / 16:00 / Foto: U.S.N.A / 21 / Seite ausdrucken

Wer hat’s am schwersten im ganzen Land?

„Ich habe mich umgedreht, ob hier vielleicht irgendwo eine Russin oder ein Bulgare ist“, erzählte mir eine afrodeutsche Freundin, Ossi wie ich, „weil der Studienleiter mich ja nicht gemeint haben konnte, als er sagte, dass er abschließend noch unsere ausländische Kommilitonin begrüßen wolle“. War aber so. Anhaltinische Provinz irgendwann Mitte der Achtziger. Tiefster Osten also. „Manchmal wollten die Küchenfrauen an der Essensausgabe meinen Pass sehen, bevor ich meinen Teller bekam“, lachte sie, „Ich musste diskutieren, weil ich keinen hatte, da ich nun mal keine Ausländerin war.“

Sie hat Schlimmeres erlebt, worüber sie fast nie redete. Trotzdem wollte sie unbedingt alleine eine Fahrradtour durch den östlichen Norden machen. Ende der Neunziger. Da ich damals an zehn Tagen von den sieben, die Gott allwöchentlich werden lässt, mit Rechtsextremismus befasst gewesen bin, versuchte ich, ihr das auszureden. Ohne Erfolg. Es ist gut gegangen. Sie mochte es überhaupt nicht, wenn man ihre Unbeirrtheit, ihr Stehvermögen oder ihren Mut bewunderte, ihren außergewöhnlichen und nüchternen Sachverstand – sie ist Ökonomin und Juristin – bemerkte oder ihre Stärke lobte.

Nicht weil sie geargwöhnt hätte, man stelle das fest, weil man Schwarzen so etwas im Allgemeinen nicht zugetraut hätte, sondern weil sie meinte, das sei ja immer alles nur ein sehr kleiner Teil von ihr. Wie ihre Hautfarbe. Sie nahm sich selber als Mensch wahr und verlangte das auch von Anderen, vor allem: als Individuum gesehen und anerkannt zu werden.

Wir haben uns länger nicht gesprochen. Ich weiß nicht, wie sie über Identitätspolitik und Black Lives Matter denkt. Die „Initiative Schwarzer Menschen“ belächelte sie seinerzeit als kindisch. Ich sah das nicht ganz so, verstand aber, was sie meinte. Sie ist bei weitem nicht die einzige Afrodeutsche, die ich kenne, und die so denkt.

Freiheitsrechte sind individuell

Kürzlich habe ich mir auf YouTube einen älteren Talk des Schweizer Fernsehens angesehen, in dem der Deutsch-Nigerianer Ijoma Mangold, leicht genervt, einer Genderwissenschaftlerin, die fortgesetzt darauf beharrte, Menschen vorrangig als Gruppenwesen wahrzunehmen, entgegnete, es seien nicht die Minderheiten als solche, die diesen Cancel-Irrsinn an US-amerikanischen Universitäten und anderswo veranstalten. Das wichtige Argument ging in einem Halbsatz fast unter.

Nicht die Minderheiten, sondern diejenigen, die vorgeben, in ihrem Namen aufzutreten oder sich als ihre Anwälte aufspielen (ich dachte sofort an die besagte Genderwissenschaftlerin), stressen die Gesellschaft. Und zerstören nebenbei unsere liberalen Demokratien, weil die nun mal auf den Freiheitsrechten von Individuen beruhen, nicht auf denen von Kollektiven.

Ich las noch einmal die „Tagesspiegel“-Artikel Fatina Kailanis vom Januar 2021 zur Identitätspolitik als Geschäftsmodell und zum Shitstorm, den sie daraufhin erntete. Einige Aktivisten fühlten sich prompt angesprochen, als Keilani pauschales Aufschreien und generalisierende Anklagen aufgrund lediglich gefühlter oder bloß behaupteter Benachteiligungen kritisierte. Es steht außer Frage, dass Minderheiten ein bevorzugtes Ziel rechtsextremer Attacken oder auch von Beleidigungen im Netz sind. Auch glaube ich gern, dass man da und dort diskriminiert wird, weil man einer Minderheit angehört.

In meinen Augen wäre es dumm, die Individualisten unter den Minderheiten gegen die aktivistischen Gruppenmenschen unter ihnen ausspielen zu wollen, wobei ich Letztere für eine wiederum überschaubare Minderheit innerhalb ihrer jeweiligen Minderheit halte.
Gelegentlich sind autochthone Deutsche ebenfalls von Morddrohungen betroffen, werden eingeschüchtert oder erhalten Hassmails. Und dies nicht erst seit gestern.

Manchmal betraf das schon mal Polizisten, denen Rechtsextremisten zu verstehen gaben, dass sie wüssten, wo sie wohnten und wo ihre Kinder zur Schule gingen. Ich erinnere mich noch gut an Beratungsgespräche, kleinere und größere Veranstaltungen auf Kuhklitschen und in Kleinstädten im Osten. Es gehören nicht so furchtbar viele „Kameraden“ dazu, eine ganze Kommune in Schach zu halten, Angst und Schrecken zu verbreiten und unter den Bewohnern einen Konformitätsdruck zu erzeugen, dem der überwiegende Rest sich beugt. Es nützt Ihnen nichts, zur autochthonen „Mehrheit“ zu gehören, wenn niemand bereit ist, Ihnen im Falle einer Bestrafungsaktion beizuspringen. So war die Situation vielerorts im Osten während der Neunziger. Heute ist das dort anders.

Narzissmen und Neurosen

Und auch autochthone Deutsche haben Schwierigkeiten, eine bezahlbare, mancherorts selbst eine nicht ganz so günstige Wohnung zu finden. Ein Blinder erzählte mir, sein Vermieter habe unter 500 weiteren Bewerbern ausgerechnet ihm seine jetzige Wohnung gegeben, weil er glaubte, bei etwaiger Zahlungsunfähigkeit wenigstens das Blindengeld pfänden lassen zu können (ein Irrtum, by the way).

Wenn Vermieter oder Arbeitgeber sich nicht ausdrücklich einen Schnitzer erlauben – sie kennen die Gesetze und werden einen Teufel tun –, dürfte eine Benachteiligung aufgrund von Herkunft oder Hautfarbe nicht leicht nachweisbar sein. Unsere neue Antidiskriminierungsbeauftragte verkündet am laufenden Band Zahlen über Anfragen an ihre Behörde, die in der Regel keine faktisch bereits erwiesenen, sondern vermutete oder befürchtete Diskriminierungen sind.

Die allermeisten schlechten Erfahrungen mit Autochthonen hierzulande dürften schwarze Menschen, Menschen mit Einwanderungsgeschichte und andere Autochthone miteinander teilen. Jeden bösen Blick, jede abwertende Geste, jede Zurück- oder Zurechtweisung, überhaupt alles, was einem an Unangenehmem im täglichen Umgang mit Menschen begegnen kann, auf Herkunft oder Hautfarbe, gar Religion zurückführen zu wollen, bewegt sich fernab jeder Realität, erzeugt Narzissmen und Neurosen bei Minderheiten und Mehrheiten gleichermaßen.

Menschen grundsätzlich als Individuen anzusehen, halte ich für den erfolgversprechendsten Weg, Benachteiligungen abzubauen. Ganz ohne Antidiskriminierungsbeauftragte. Ist auch in jeder Hinsicht kostengünstiger. Und sparen sollen wir ja immer überall.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Sylke Kirschnicks Blog.

 

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Leserpost

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W. Renner / 10.12.2022

Wer hat’s am schwersten im ganzen Land? Ganz klar Robert Windrad. Der muss jetzt Wind kaufen gehen, alleine, im Dunkeln, ohne Strom.

Arne Ausländer / 10.12.2022

@J. Mueller: Wer meint, man könne mit Papier heizen (nur weil es brennbar ist), offenbart Unkenntnis, die vielleicht recht bald fatale Folgen haben kann. Wenn der all dieser “Fortschritt” ins progressive Stadium kommt…

Tomas Wolter / 10.12.2022

,,Menschen grundsätzlich als Individuen anzusehen, halte ich für den erfolgversprechendsten Weg,” Das war der tödliche Irrtum der Mädchen in Illerskirchberg.

Jörg Themlitz / 10.12.2022

“Anhaltinische Provinz irgendwann Mitte der Achtziger. Tiefster Osten also. „Manchmal wollten die Küchenfrauen an der Essensausgabe meinen Pass sehen, bevor ich meinen Teller bekam“, lachte sie, „Ich musste diskutieren, weil ich keinen hatte, da ich nun mal keine Ausländerin war.“, Meinen Sie das ernst? Die Küchenfrauen wussten doch nicht einmal, dass es so etwas wie einen Pass gibt. Das war in der DDR etwas Seltenes. Anhaltinische Provinz gab es zu der Zeit nicht. Nicht nur nicht im Sprachgebrauch, auch nicht im Denken. Ja, ja Ausnahmen. Es gab Preußen, Sachsen und Fischköppe. Sachsen waren alle, die dem “Hochdeutschen” nicht mächtig waren. Damit waren Anhaltiner genauso Sachsen wie die Thüringer, die die Einzigen waren, die sich dagegen sprachlich wehrten. Ich habe damals in Magdeburg studiert. Ähh, okay stimmt nicht. Ich war Student. Ich habe einen Abschluss, nicht durch Partei, nicht durch nach oben schlafen, sondern durch mehr und weniger schlecht bestandene Prüfungen. Grundsätzlich wurden Ausländer und Andersfarbige z. B. auch aus dem asiatischen Raum bevorzugt. Ich hatte zwei (CZ) in meiner Seminargruppe. Denen war das klar und die haben das gnadenlos ausgenutzt. Alles okay, es wurde ihnen ja angeboten. Nach 40 Jahren sind es immer noch zwei meiner besten Kumpels. Heut ist es immer noch so. Aus erster Hand, eine Doktorandin (Bio, Chemie) soll zwei ausländische Masterstudentinnen durchschleusen. Die kein Deutsch können und sich Englisch nicht ausdrücken können. Die Uni will Erfolg vorweisen. semper idem; Gesamtgesellschaftlich ist es für den Standort Deutschland eine weitere Treppenstufe nach unten.

J. Mueller / 10.12.2022

Wenn in Deutschland alle Bücher, Vorträge, Thesen, Anschuldigungen, Anzeigen, etc., die in den Bereichen »Antidiskriminierung«, »Frauenrechte«, »BLM« und »Gendern« auf Papier gedruckt, erstellt und veröffentlicht wurden, können wir alle Wohnung und Häuser in Deutschland für mindestens 2 Winter auf 24° C heizen.

N.Lehmann / 10.12.2022

Spieglein Spieglein an der Wand, wer schreibt den größten Stuss im Land?! Hierfür gibt’s den H.M.Broderpreis. Und das ist der Rückspiegel seines Trabi 500 Sport. Frage: “Warum hat der Trabi nur einen linken Rückspiegel”? Antwort: ” Damit der linientreue Sozialist nicht Rechtsextremen Feministinnen am Starßenrand nachschauen konnte”! How how how, bald kommt die Nikoläusinn mit dem Klimathermometer.

j. Heini / 10.12.2022

„Manchmal wollten die Küchenfrauen an der Essensausgabe meinen Pass sehen, bevor ich meinen Teller bekam“, lachte sie, „Ich musste diskutieren, weil ich keinen hatte, da ich nun mal keine Ausländerin war.“ Anm. der Perso hätte es bestimmt auch getan. Na wie gut, dass es damit vorbei ist. Heute muss niemand mehr irgendwelche “Berechtigungen” nachweisen. Schon die Frage ist, an die falsche Person gerichtet, ganz böse Nazi. Und Zureisende sind inzwischen auch alle berechtigt. Damit ist der Rassismus besiegt. Zumindest bei der Frage nach Berechtigung. Zu fordern, Menschen als Individuen anzusehen, funktioniert in dem Augenblick nicht mehr, in dem es um Gleisschubser oder Messerstecher geht. Denn deren psychische Krankheiten kommen aus der Gemeinschaft, in der sie aufgewachsen sind. Im übrigen erfordert es Zeit, ein Individuum kennenzulernen. Insbesondere, wenn es aus einem fremden Kulturkreis stammt. Haben wir die noch? Welcher Zugereiste will mich als Individuum kennen? Fremd könnte Feind sein, ist ein Schema, das sich lange bewährt hat. Und nicht nur bei uns. Die Polizei muss sich bereits nach der Individualität richten. Anhalten wegen verdächtigem (ausländischem) Aussehen ist nicht mehr. Erfahrung hin oder her. Grundsätzlich mag die Einstellung ja sehr schön sein. Aber es dauert, bis ich ein Individuum kenne. Und die Zeit habe ich nicht immer. Dann kommt Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste durch. Damit wurde ich als Kind erzogen, um mich vor “Mitschnackern” zu schützen. Unberechtigt? Im übrigen kann eine “Ausländerin” vielleicht lockerer mit der Situation umgehen, wenn sie ihr Gegenüber auch als Individuum betrachtet. Fazit: Ich empfinde den Artikel als deutlich zu kurz gegriffen. Das gegenseitige Kennenlernen ist der Knackpunkt. Was ich allerdings nicht verstehe, sind Menschen, die den “Ausländer” als Individuum kennen, weil sie z. B. mit ihm zusammenarbeiten. Und ihn dann nicht grüßen, wenn sie außerhalb der Arbeit irgendwo auf denjenigen treffen.

M. Feldmann / 10.12.2022

Es sind nicht nur die äußerlich nicht von hier Stammenden, die gebasht,  gecancelt, attackiert, bedroht und ausgegrenzt werden, es sind auch die deutschen Eingeborenen. ... Es sind die sichtbar Behinderten,  die es wagen am öffentlichen Leben teilnehmen zu wollen und das auch durchführen. Das führt von direkt körperlichen Bedrohungen bis zum abartigen Verhalten von Personen,  die in öffentlichen Diensten tätig sind. Ganz vorne im 1. Rang Fahrer von Bussen und Bahnen.  Das kann zuweilen bis zu Gefährdung von körperlicher Unversehrtheit bis zu Lebensgefährdung gehen. Beleidigungen gehören da mittlerweile zum normalen Umgangston.  - So sind die im Beitrag beschrieben Ereignisse und Erleben absolut realistisch und uneingeschränkt glaubwürdig. Es gibt den Satz: “Wehret den Anfängen!”. Das wurde versäumt! Die Anfänge liegen weit zurück. Der Umgang ist im Besonderen im deutschen Alltag angekommen, teilweise ganz nah. Ich schreibe/spreche aus eigener Erfahrung durch Erleben und Berichten ebenfalls Betroffener.

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