
200000 “Fälle” das sind in vier Jahren mit den Kindern, die zwangsläufig in der Zeit in die Welt gesetzt werden mindestens 1 Million Menschen. Also eine Legislaturperiode als Maßstab für die Reichweite politischen Denkens und Handelns, und 1 Million, weil es sich in runden Millionen in Abgeordetenkreisen nunmal leichter rechnet. Es sollte aber noch nicht als mutig gelten, die vorherrschenden Probleme zu benennen. Man muss auch Lösungen haben, oder, wo es keine Lösungen gibt, dies zugeben können. Zum Beispiel könnte man dann Nachzug von Familie erlauben, wenn der Einwanderer oder Asylant eine Arbeit gefunden hat, die ihn samt Familie ernährt und sozial trägt. Wenn nun hier manche Leser glauben, das sei eine rechtsextreme Sicht, dann möchte ich darauf verweisen, nur der Vollständigkeit halber, dass es auch Leute gibt, die die Familie in den Heimatländern liquidieren würden, sobald deren Aufenthalt und Idendität zwecks Nachzug erst einmal bekannt ist. Eine Aufgabe zum Beispiel für die deutschen Truppenteile in Afghanistan.
Persönliche Bürgschaft? Auch für den Familiennachzug - was immer die Araber unter Familie verstehen - gültig? Finde ich eine super Idee. Dann sehe ich schon die Abgeordneten der schon länger im Bundestag sitzenden Parteien mit gutem Beispiel vorangehen. Und dazu dann die gleichen Kader aus den Länderparlamenten. Und die Funktionäre dieser Parteien auf allen Ebenen. Und die Antifa. Und der Klerus. Und die Sozialverbände. Und alle hier schon eine Weile lebenden Moslems mit dem entsprechenden Einkommen. Also auch die arabischen Clans mit einer eigenen, lichtscheuen Schattenwirtschaft sowieso, denn deren Brüder und Schwestern gleichen Glaubens von überall her auf der Welt liegen ihnen ja besonders am Herzen. Und immer so weiter und immer so fort. Es wird eine gewaltige Einwanderungswelle einsetzen. Und Humanität und Menschlichkeit werden leuchten immerdar. Da reichen die 200.000 nie und nimmer aus. Wir schenken uns unsere Neubürger ab sofort dann selber und ich freue mich schon darauf.
Es gibt eine andere Obergrenze, nämlich die Haftungsobergrenze des Paten. Die Mehrzahl der Flüchtlinge bleiben ihr Leben lang Hartz4-Empfänger. Die Gesamtkosten liegen dadurch bei etwa 500.000 ohne Familiennachzug. Kommt noch ein vierköpfiger Nachzug hinzu, so sind es etwa 2,5 Millionen Euro, die ein einziger Flüchtling mit Familiennachzug kostet. Wäre die Haftungsobergrenze eines Paten 250.000 Euro, so müsste der Steuerzahler immer noch 90% der Kosten zuzahlen.
Das klingt beim ersten Lesen vernünftig, ist aber nur die halbe Wahrheit. Nehmen wir mal ein übergeordnetes Interesse der Mehrzahl der Politiker an einer Massenzuwanderung an, warum auch immer. D.h., die Politiker werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu Gunsten einer weiteren Massenzuwanderung ausweiten, wo immer möglich, was die Anzahl der Bürgenden, und damit der Migranten, natürlich erhöhen wird. Davon sind die Nichtbürgenden aber nicht unbetroffen. Sicher die gute Hälfte aller Kosten und Lasten trägt ja die Allgemeinheit. Seien es neue Wohnsiedlungen, sei es weiterer ÖPNV, sei es Ausbau der Polizei, seien es zusätzliche Lehrer und Schulen. Ganz einfach , auch dieser Vorschlag würde die weitere Spaltung der Gesellschaft vertiefen, weil die unabdingbare Konsensfindung über einen gemeinsamen Weg ( weitgehend) aller Deutschen bewußt blockiert wird.
Na,das ist mal ne tolle Idee. Würde ich sofort unterstützen und unterschreiben. Wenn nötig auch für bürgen…...
Brillante Idee. Aber Bürgerschaft hieße dann aber, dass der Bürge für alle Kosten stets aufkommt und nicht der Staat. Denn, was man ja so mitbekommt, sollen Bürgen, die sogenannten Flüchtlingen durch eine Bürgschaft die Einreise nach Deutschland erst ermöglicht haben, dann doch vom Staat abgelöst und von der potenziellen und tatsächlichen finanziellen Last befreit worden sein. Gutmenschentum hat auch seinen Preis. Und den sollte man nicht auf die deutsche Solidargemeinschaft, die nie gefragt wurde, ob sie dieser immensen und unkontrollierten Zuwanderung zustimmen will, abwälzen können. Es kann in einer funktionierenden Demokratie nicht sein, dass wenige Einheimische über das Schicksal - unter dem angeblichen Mandat des moralischen und humanitären Imperatives - aller entscheiden. Meine Idee: Wir sollten eine bindende Volksbefragung direkt zum Thema Flüchtlinge machen. Wie viele Flüchtlinge wollen wir insgesamt aufnehmen, wie viel wollen wir insgesamt für sie ausgeben und wie hat der Staat ultimativ kriminelle und angelehnten Flüchtlingen zu handhaben…
Lieber Herr Vahlefeld, So einfach und einleuchtend Ihre Aussagen einmal mehr sind, desto unbegreiflicher ist das Verhalten der in Deutschland “verantwortlichen” Regierung. Unbegreiflich, dass die Menschen sich nach wie vor vor den Karren spannen lassen, ohne aufzubegehren, wenn sie von den Hauptakteuren CDU CSU und SPD mit 360° Pirouetten schlichtweg angelogen werden? Das deutsche Volk scheint noch nicht begriffen zu haben, dass der Staat nichts produziert, folglich auch nicht für irgendetwas gerade stehen kann. Nein, es sind immer die Bürger und Steuerzahler, die “Grossen” wie auch die “Kleinen”! Viele glauben, weil diese Masse nicht so einfach auf einen Einzelnen hinunter zu brechen ist, wie bei einer “Bürgschaft”, dass eben dieser nichts produzierende Staat das schon richten werde. In Tat und Wahrheit ist die Realität für den einzelnen Bürger noch viel schlimmer, denn für alles was er schlussendlich zur Kasse gebeten wird, z.B. über Steuern, muss ja zuerst auch noch der Beamte, die Regierung, die Sozialindustrie und vieles mehr bezahlt werden. Ich weiss nicht, ob da 50% der ganzen Summe dort ankommt wo sie ankommen sollte. Das nenne ich die Plünderung der Bürger! In diesem Sinne ist es nicht mehr nachvollziehbar, dass die Menschen nicht längst auf die Strasse gehen, vor allem, wenn man sieht, dass mit würgen, biegen und brechen, alles so weiter gehen soll. Wie lange noch? Nur weil die anonyme Masse bezahlt und nicht ein einzelner Bürge? Tut das in der Masse weniger weh? Oder ist es in der Masse vielleicht effizienter? Danke Herr Vahlefeld für Ihren, wie immer einfache verständlichen Artikel, der eigentlich jedem normalen Menschen einleuchten müsste. b.schaller
Zweifelsohne ein Vorschlag, der geeignet ist, das Maß an Zuwanderung zu begrenzen, denn: die finanzielle Bürgschaft würde sicher den einen oder anderen zum Nachdenken bewegen. Allerdings wissen die Bürger doch, daß die “Obergrenze” nicht mehr als reine Symbolpolitik ist. Da unsere Grenzen weiter offen sind und de facto jeder, der, auf welchem Wege auch immer, dieses Land erreicht, den Schlüssel ins gelobte Land in Händen hält, bleibt diese wie jede andere Zahl reines Wunschdenken. Nicht die Bundesrepublik Deutschland, seine Behörden oder die “Politik” bestimmen, wer und wieviele kommen, sondern die Betreffenden selbst mithilfe dienstfertiger Organisationen (“Schleuser”). Da unsere Entscheider weder europäisches Recht noch die eigenen Gesetze ernst nehmen, kann also heutzutage selbst jemand, der zuvor in Skandinavien “Schutz suchte”, zunächst hier einreisen und den Verwaltungsapparat in Gang setzen. Das ist so gewollt und gewünscht, zu welchem Zweck auch immer. Letztes vergaß unsere ewige Kanzlerin bislang dem Parlament und dem Bürger huldvoll mitzuteilen. Da Deutschland mindestens europaweit den einsamen Leuchtturm der reinen Moral und Humanität verkörpert, dürfte eine weitere Sogwirkung ausser Frage stehen, ob mit oder ohne Familiennachzug, der faktisch sowieso “organisiert” wird. Warten wir also ab, wie die Dinge sich in den nächsten Jahren entwickeln werden. Eins steht aber fest: Verantwortung für irgendwelche Begleiterscheinungen dieser neuen Völkerwanderung wird niemand aus Politik und Verwaltung übernehmen.
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