
Besonders grotesk wird es, wenn eine friedensverwöhnte, überalterte Gesellschaft überwiegend kulturfremde junge Männer aufnimmt, die in jeder Zivilisation die aggressivsten Vertreter der Spezies sind. Mittlerweile kommt ein Migrant auf 60 Alteinwohner - inklusive Kleinkinder und Greise. Zivilisationssatte Käfigaffen sehnen sich eben nach dem wilden, ursprünglichen Dschungel. Nur leider vergessen sie dabei, dass dort echte Tiger lauern. Gewaltsam gewaltfreies Denken hat zu fortgeschrittener Verblödung geführt und produziert auf Strecke das genaue Gegenteil. The final dance is decadence.
Die gesetzmäßige Ergründung des Überkommenen erbrachte viele theoretische Ansätze. Man kann sie fasziniert zur Kenntnis nehmen. In der Anwendung haben diese davon Relevanz, die im Härtefall zum größeren Erfolg führen. Nur ist das Problem, dass die Erfolgsquote selbst sich oft erst in der mittelbaren oder fernen Zukunft manifestieren wird. Darum verlagert sich die Handlungsanleitung in die Schätzung der Aussichten, die Prognosen. Herbert Simon hat dazu in Homo Rationalis eine Metapher erwähnt, bei der das Ersteigen des falschen Gipfels zum Schluss den Ausblick auf die höhere bietet. Wobei. Vielleicht liegt auch eine optische Täuschung vor.
“Sie profitieren nicht von uns und wir nicht von ihnen.” Das stimmt nicht. Sie profitieren gewaltig von uns, weil sie von uns finanziert werden.
Danke für den Artikel. Dass aber kein Tier “auch nur ansatzweise” das Handeln beherrscht, wird jeder Hundehalter spielend widerlegen. Jedenfalls kann ein Hund mit seinem Rudel sehr wohl handeln. Der klassische, jedem bekannte Tausch einer improvisierten Spielbeute (Schuh etc.) gegen Fressbeute ist nur das offensichtlichste aller Beispiele. Es geht hinauf bis hin zu den “feinsten” Tricks wie emotionale Erpressung. Viele Grüße.
Der Essener Tafelstreit beleuchtet einen ethischen Irrweg - und eine christliche Häresie: Ein Grundgesetz der Moral, gleichsam in der Evolution verankert, wird in der Bibel so formuliert: “Wenn aber jemand die Seinen, besonders seine Hausgenossen, nicht versorgt, hat er den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger.” (1. Timotheus 5:8) Es ist das Prinzip der abgestuften Verantwortlichkeit und der bedingten Solidarität und in der Folge der abgestuften Hilfeleistungen. Was immer und überall selbstverständlich war (und in den meisten Fällen, so keine ideologische Verblendung vorliegt, noch ist): Jeder wird zunächst seinen Kindern und Eltern beistehen und ihnen alle möglichen Hilfen gewähren, dann den konkreten Nächsten, dann den Angehörigen seiner Gemeinschaft - und so fort. Entsprechend heißt es im vierten Gebot: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. - Also die eigenen “konkreten” Eltern - und nicht alle Älteren oder gleich alle Welt! Das bedeutet eine eindeutige Privilegierung des Eigenen (was nicht ausschließt, daß man allen alten Menschen Achtung entgegenbringt). Den umgekehrten Weg könnte man als pathologischen Altruismus bezeichnen - pathologisch ist er, denn: Nichts ist ungerechter und zerstörerischer als die Leugnung und Auflösung des Ur-Zusammenhangs von Säen und Ernten, den die Bibel immer wieder betont - so durch die leichtfertige und ungeprüfte Verschenkung des mühsam erarbeiteten Erbes der Vorfahren, das wir von unseren Nachkommen (mit denen viele wohl gar nicht mehr rechnen) nur geborgt haben, an vielförmig Fordernde aus aller Welt. Natürlich sollte man den wirklich Notleidenden nach Maßgabe seiner Kräfte nachhaltig helfen, was am besten in deren Heimatländern geht. In unserer individualisierten, sozial atomisierten Gesellschaft weiß man allerdings nicht mehr, wer die “Seinen”, wer die “Hausgenossen” eigentlich sind (möglicherweise sind sie real auch gar nicht mehr vorhanden - es gibt bei weitem mehr Katzen und Hunde als Kinder
Die Lösung ist einfach: Grenzen zu, alle Illegalen raus, Politmischpoke absetzen. Souveränität unseres Staates wieder herstellen.
Religionen wurden vor allem erfunden - bzw. ausgetauscht, um die Macht der herrschenden Elite zu festigen. Das gehört zum Paket „entwickelter Steinzeitmensch“ bzw. vor allem zum Schleifchen „bronzezeitlicher Mensch“ dazu. Ich empfehle die Lektüre von Anders Winroth „The Conversion Of Scandinavia“. Was er, bezogen auf die spät-frühmittelalterlichen Strukturen des Nordens beschreibt, wird Jahrhunderte zuvor in nicht viel anderer Weise in ganz Europa geschehen sein. Interessant erscheint mir auch vor dem Zusammenhang „der Steinzeitmensch in unserem Gepäck“ darauf hinzuweisen, dass die Thematik der Inzucht, die hier so beiläufig genannt wird, weder den Jägern und Sammlern noch den ersten (reinen) Ackerbauern bekannt gewesen sein dürfte. Weshalb? Weil sich die schädlichen Auswirkungen von Vetternehe - die in den meist überhöht dargestellten Urgesellschaften den Standard dargestellt haben dürfte - durch die relativ lange Generationenfolge für ein Individuum nicht nachvollziehen ließen. Im Vorteil waren hier die ersten Viehzüchter. Bei Generationenfolgen von zwei, drei Jahren erkennt der Besitzer einer Herde sehr schnell die Folgen der Inzuchtdegeneration. Sehr interessant ist, dass bei genetischen Untersuchungen von skythischen Pferden herausgefunden wurde, dass bei der Zucht (im Gegensatz zu heute) peinlich darauf geachtet wurde, keine verwandten Tiere miteinander zu verpaaren. Meiner Meinung nach ist das kulturelle Inzesttabu einiger Kulturen (es wird ja nicht von allen gehandhabt) auf die Transferleistung prähistorischer Viehzüchter zurückzuführen, die über ihren Tellerrand hinausgeblickt haben. Vielen Dank für diesen Artikel. Wenn ich noch eine Leseempfehlung aussprechen darf, ein Buch, das mich sehr geprägt hat, ist „Mother Nature“ von Sarah Blaffer Hrdy.
Öl kaufen, aber nur (schein)konvertiert in “Heiligen” Städten Ingenieurleistungen verkaufen dürfen? Ändern Sie das mal mit ihrem drolligen Darwinismus!
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