
Nuklearmedizin wird bei Krebsbekämpfung angewandt, also nicht neu. Risiko ist hingegen nicht kontrolliert herbeigeführte Radioaktivität. In Deutschland nimmt Mensch im Durchschnitt 2,1, Millisievert Radioaktivität im Jahr durch Atem und Nahrung über natürliche Zerfallsprodukte und kosmischer Radioaktivität auf. Weiterhin kommen ca. 1,9 Millisievert/Jahr durch technische Einflüsse wie z.B. Gepäckkontrollen und Kalibrierungssysteme technischer Geräte hinzu.
googeln Sie mal Bad Gastein Heilstollen, da finden Sie ihre Thesen ebenfalls bestätigt!
Es ist wie bei allem: Die Dosis macht das Gift
Für mich war es als Kind immer spannend, mit meiner Mutter für mich neue Schuhe zu kaufen. Einkaufen war mir eigentlich ein Gräuel, aber da gab es ein Gerät, in das man die neubeschuhten Füße hineinstellte, und dann sah man oben am Bildschirm, ob der Knochen der großen Zehe genug Spielraum zur Schuhspitze hatte. Was für ein Spaß! Jetzt bin ich fast 80, ziemlich gesund für mein Alter, und sollte ich schlummernden Krebs haben, dann hat er sicher andere Ursachen.
Das radioaktive Gas Radon atmen Kranke in einem Stollen in Bad Gastein schon seit Jahrzehnten gezielt ein, um ihre Krankheiten zu bekämpfen. Könnte man erfahren , wenn man wollte. Scheint aber im Bereich von PISA-geschädigten Ländern zur Kategorie “Belangloses Wissen” zu gehören ;-)
“Es gibt mittlerweile viele Strahlenbiologen, die überzeugt sind, dass massvolle Radioaktivität für Menschen von Vorteil sein könnte.“ Tja KÖNNTE !! Gibt es nicht auch Untersuchungen, daß im nahen Umkreis von Atomkraftwerken bei Kindern mehr Leukämiefälle diagnostiziert wurden ?? (Sein sollten?) Vielleicht ist es das auch ? ? Ich kann es mir vorstellen. Strahlenbiologen werden ja schon aus beruflichen Gründen kaum gegen Strahlentherapie sein. Als Laie muß man sich bei solchen Themen sehr zurückhalten.
Jetzt gibt es aber mächtig Haue, Herr Quencher. Sie haben gerade die religiösen Gefühle zahlreicher Zeitgenossen aufs Tiefste verletzt.
Die Hysterie verflüchtigt sich eigentlich schon, wenn man, wie hoffentlich jede(r), in der Schule gelernt hat, dass Radioaktivität überall in der Natur vorkommt, je nach geographischem Ort mehr oder weniger. Alle Lebewesen waren dieser Radioaktivität immer ausgesetzt, und sie ist mit ein Grund für gelegentliche Mutationen, die die Evolution erst ermöglicht haben. Selbstverständlich sollte die natürliche Radioaktivität nicht wesentlich überschritten werden, aber “ein bisschen” höher kann nichts ausmachen, da Radioaktivität ja auch schon immer geographisch variabel war.
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