Von Boris Palmer.
Die Polizei ist im Zentrum eines gesellschaftlichen Großkonflikts angekommen: Wie halten wir Sicherheit und Ordnung in einer Einwanderungsgesellschaft aufrecht? Schon die Frage wird einen Einwand provozieren: Was hat das miteinander zu tun? Das ist doch rassistisch!
Ich rate dazu, es sich nicht so einfach zu machen. Wenn Menschen mit völlig verschiedenen Prägungen zusammenleben müssen, dann hat das ein Potenzial zur gegenseitigen Befruchtung. Viele Hochkulturen sind so entstanden. Aber es entsteht auch neue Reibung. Verschiedene Vorstellungen vom guten Leben müssen in Beziehung gesetzt und in einen minimalen Konsens eingeordnet werden.
In unserer Gesellschaft ist das Gewaltmonopol des Staates ebenso unbestritten wie der Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit. In vielen Ländern, aus denen sich Einwanderung in unser Land im letzten Jahrzehnt gespeist hat, sind Selbstjustiz, Gewalt und sogar physische Unrechtsstrafen nicht gebannt. Denken wir nur an die 1.000 Peitschenhiebe für den Blogger Raif Badawi, der immer noch im Gefängnis in Saudi-Arabien einsitzt. Viele, die zu uns kommen, flüchten vor solchen Verhältnissen. Aber nicht wenige sind aus anderen Gründen gekommen und halten an den Vorstellungen fest, mit denen sie aufgewachsen sind. Deshalb entstehen neue Konflikte.
Die Polizei spürt diese Konflikte in ganz besonderem Maße, aber nicht nur sie. Auch Rettungsdienste, Feuerwehr, Sanitäter oder Bürgermeister erfahren immer öfter unfassbare respektlose und aggressive Behandlung. Junge Männer mit Migrationshintergrund oder Fluchtbezug sind dabei nicht allein, aber dominierend. Das müssen wir ansprechen, sonst ist das Problem nicht lösbar.
Es hat viel zu lange gedauert, bis die Gesellschaft die Alltagserfahrungen der Männer und Frauen an der Sicherheitsfront zur Kenntnis genommen hat. Tania Kambouris Buch Deutschland im Blaulicht wurde zwar ein Beststeller, aber geändert hat sich nicht viel. Es ist daher gut, wenn mehr Polizisten berichten, was sie erlebt haben und wie sie darüber denken.
Übrigens auch, weil man dann umso genauer überprüfen kann, was davon nüchterne Beschreibung realer Probleme ist und was sich eher der Wahrnehmung des Polizisten zuschreiben lässt. Natürlich kann auch diese verschoben sein. Rassistische Prägungen sind in unserer Gesellschaft anders als in den USA, aber durchaus weit verbreitet. Deshalb muss man auch die Polizei dazu befragen und sie kritisch betrachten.
Das Buch von Norbert Zerr ist für mich ein wertvoller Diskussionsbeitrag zu einem Thema, das wir dringend angehen müssen. Man muss sich den Urteilen und Wertungen nicht anschließen. Selbstverständlich kann man den Autor und seine Thesen kritisieren. Aber man sollte sie nicht ignorieren oder pauschal abwerten, sondern als Erfahrungsbericht aus der Praxis ernst nehmen.
Bei diesem Text handelt es sich um das Vorwort von Boris Palmer zu dem Buch „Polizei im Fadenkreuz. Innere Sicherheit auf Untergangskurs“ (hier bestellbar) des pensionierten Polizei-Hauptkommissars Norbert Zerr, der einige Zeit auch CDU-Bürgermeister nahe Tuttlingen war. Achgut.com wird in den nächsten Tagen einige Auszüge aus diesem Buch veröffentlichen.
Beitragsbild: Superbass CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
So lange ein alter weißer Mann, nicht zu verwechseln mit weiser Mann, Polizisten die ohne Schutzausrüstung also mit bloßen Händen stundenlang das Reichstagsgebäude gegen bis an die braunen Zähne schwerbewaffneten Nazis verteidigt haben, hochdekoriert, während am Abend eine von Vermummten durch Neukölln gejagte Polizistin nur im Polizeibericht Erwähnung findet, ist doch alles in Ordnung. Bitte schnell lesen, da ich die Emotionen erweckenden Eigenschaftswörter der Claas Relotius Stiftung entliehen habe und die dahin wieder zurück müssen.
Herr Palmer, sind Sie vollkommen wahnsinnig, hier zu schreiben?! Es sind schon Leute für weniger geköpft worden. Ich versteh sowieso die Welt nicht mehr: Helmut Schmidt war bei der SPD, Sie verharren bei den Grünen und Sarrazin hat sogar dafür gekämpft, in der SPD bleiben zu dürfen. Nur Oswald Metzger wechselte - konsequent - zur CDU. - - als sie noch eine war . . .
Die Eigendynamik des Islam in Deutschland wird auch noch den letzten saturierten Kompromiss - Trottel aus dem Schlaf schrecken, da wenigstens kann man ganz beruhigt sein. Es muß nur noch geklärt werden, wieviel persönlichen Profit es abwirft , wenn "alle Menschen Brüder werden". - Das braucht Zeit , viel Zeit. Schließlich wird man in 10 Jahren das tun, was bereits 2000 überfällig war : die Einwanderung der Muslime stoppen. 30 Jahre zu spät.
Schon Palmers erste Sätze sind provokant. Deutschland ist nur in rot-grünen Hirnen "Einwanderungsland", das deutsche Volk wurde nie danach befragt - weil dessen Antwort auf der Hand liegt. Und die "Alltagserfahrungen der Männer und Frauen an der Sicherheitsfront" (klingt tonal übrigens eher nach Braunau als nach Tübingen…) wären sicher wertvoll, aber sind ideologisch in Deutschland heutzutage höchst unerwünscht, nicht nur bei Rot-Grün, sondern genauso bei der CDU/CSU aktueller Ausprägung. Und: jeder jener "Männer und Frauen" riskiert mit derartigen Aussprüchen - obschon wahr und belegbar - Arbeitsplatz, Reputation und Altersversorgung... Fazit: der gute Boris spielt einmal mehr das "Enfant Terrible" der Grünen, allerdings nimmt man ihm die Rolle schon des Längeren nicht mehr ab.
Sehr geehrter Herr Palmer, es wäre besser gewesen, Sie hätten vor dem Schreiben Ihres Beitrages noch einmal einen Blick in die Geschichts- bücher geworfen. Denn mit den Hochkulturen scheinen Sie es nicht so genau zu nehmen. Und irgendwie empfinde ich einen Ansatz von Sym- pathie für Sie - der Rest verschwimmt im grünen Nebel, genauer, aus Ihnen werde ich nicht klug.
Solche wie Palmer außer Geschwätzes nicht was anzubieten haben... Es ist nichts anders als eine intensive Islamisierung des Abendlandes und Deutschland gewährt dabei diesem Vorrang. Dieses korrespondiert übrigens mit Affinität der Nazis...
Wir müssen längst nicht mehr Probleme ansprechen, sonst werden diese mittlerweile zu Problemchen. Dieser zunehmende Ballast wurde seit Jahrzehnten immer wieder angesprochen und fand aus ideologischen Gründen in den wenigsten Medien und in der Politik kein Gehör. Für diese Gesellschaft sollte der Resetbutton gedrückt werden. Wir sind auch per se keine Einwanderungsgesellschaft oder hat uns jemand danach gefragt? Durch das klare Einfordern unserer Werte läßt sich diese desaströse Entwicklung aufhalten mit allen exekutiven und judikativen Mitteln. Für kriminelle Ausländer gibt es nur einen Weg und der heißt in Zukunft Ausweisung ohne wenn und aber. Und diese Kettenbrief-Reaktionen in der links-grünen Community. Kaum kommt ein Afroamerikaner in den USA durch die Polizei ums Leben (... keine Schwein kennt dann genau die Hintergründe) wird das unmittelbar auf Deutschland übertragen. Viele Einwanderer verhalten sich oft rassistisch und kommen aus Kulturen, die brutal rassistisch agieren. und andere Migranten offen bedrohen. Man denke nur an die jesidischen Frauen aus Syrien, die ihre ISIS-Peiniger hier wieder treffen. Und wer "befruchtet" hier wen? Der chilenische Winzer, der isländische Informatiker oder der ukrainische Bildende Künstler sicherlich, aber von denen reden wir hier nicht. Die Zielgruppe der meisten Flüchtlinge aus Lampedusa brauche ich hier nicht. Und wenn in diesem Lande an jeder Ecke Nazis stünden, dann sollte sich doch ein gewaltiger Treck auf der Flucht befinden und so schnell wie möglich Deutschland verlassen, mit Hilfe wohlmeinender NGO's? Da tut sich aber komischerweise nichts.