Am vergangenen Freitag stach ein aus dem Irak stammender Zuwanderer, der 2017 temporär als islamistischer Prüffall registriert wurde, wahllos auf Passagiere eines Zuges ein. Eine psychische Erkrankung soll wieder alle Fragen beantworten.
Der schiitische Muslim wurde von einem nigerianischen Fahrgast und einem Bundespolizisten in Zivil überwältigt. Er konnte bis dahin glücklicherweise niemandem lebensgefährliche Verletzungen zufügen. Da sich das islamistische Motiv nach Ermittlerangaben nicht bestätigt habe und eine psychische Krankheit naheliege, wurde der Mann in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) spricht von einer Amoktat, keinem terroristischen Anschlag.
Tatsächlich sprechen die Umstände der Tat nicht für geplanten Terror mit politisch-religiöser Zielsetzung. In dem Zug von Düsseldorf nach Aachen sei der Mann kurz nach der Weiterfahrt des Zuges in Herzogenrath plötzlich aufgesprungen und habe versucht, den Türöffner zu betätigen, heißt es. Als das nicht gelang, soll er einem Mitreisenden ins Gesicht geschlagen und dann ein Küchenmesser gezogen haben. Zunächst habe er wahllos und dann gezielt auf mehrere Mitreisende eingestochen. Dem Anschein nach ist da jemand, der sich auf Gewaltanwendung im Alltag vorbereitet, in Panik geraten und schließlich durchgedreht.
Religiöses und Psychotisches gehen oft zusammen
Damit ist der „Zwischenfall bei Aachen“ jedoch längst nicht so eindeutig, wie es zum Beispiel die „Zeit“ haben will:
„Kein Terrorhintergrund, keine religiöse Radikalisierung. Der Mann, der im Regionalexpress bei Aachen mit einem Messer auf Mitfahrende losging, ist offenbar psychisch krank.“
Weiter heißt es:
„Ursache seiner Tat sei nach jetzigem Erkenntnisstand mit großer Wahrscheinlichkeit ein psychotisches Erleben des Beschuldigten, erklärte die ermittelnde Staatsanwaltschaft. Das Amtsgericht Aachen habe die vorläufige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Hinweise auf einen Terrorhintergrund oder eine religiöse Radikalisierung des Verdächtigen hätten sich nicht ergeben.“
Die sprachliche Ungenauigkeit rührt aus dem Wunsch nach Verschleierung. Hinweise ergeben sich nicht, sondern es gibt sie – und in diesem Fall tatsächlich: Der Schiit hatte sich in der Selbstisolation einen langen Bart wachsen lassen und sich so weit abgekapselt, dass er bei den Behörden gemeldet wurde. Nun mag das ja ein paar Jahre her sein, doch könnte eine religiöse Fanatisierung auch wieder aufgeflammt sein. Ein Hinweis ist ein Indiz, noch kein Beweis. Und außerdem: Wer ein Leben unter mehreren Identitäten führt, will kein gesetzestreuer Bürger einer bürgerlichen Wertegemeinschaft werden – naheliegender Weise auch aus kulturellen, religiösen Gründen.
Was ist überhaupt so schwer daran zu verstehen, dass ein jahrzehntelanges Leben in einer islamisch dominierten Gesellschaft und die islamische Zweiteilung der Menschheit in Gläubige und Ungläubige, die im Koran durchweg als Feindbild behandelt wird, immer psychische Spuren hinterlässt?
„Tagesschau“ berichtet abgestumpft
Man muss die Täter-Opfer-Konstellation nur umkehren, um die politische Schlagseite der meisten Berichte greifbar zu machen:
Wäre ein gebürtiger Sachse, der einmal als rechtsextremer Prüffall gegolten hatte, in einer tatsächlichen Psychose auf Migranten losgegangen, wäre eine rassistische Sozialisation, wenn nicht Motivation sofort ins Feld geführt worden. Denn daraus hätte man politisches Kapital schlagen können.
Im Falle muslimischer Migranten sollen Gewalttaten, die mit psychischen Erkrankungen in Verbindung stehen, jedoch als Schicksalsschläge gelten, die sich politischer Verantwortung und Beurteilung vollständig entziehen. Notwendig wäre demgegenüber eine Diskussion über den Zusammenhang von Migration, solchen Erkankungen, kultureller Sozialisation und der Zunahme von drastischer Gewalt. Auf Achgut.com findet man diesbezüglich lesenswerte Beiträge von Wolfgang Meins (etwa hier und hier). Claudio Casula hat darüber hinaus sehr gut belegt, dass Messerangriffe im Zuge der massiven Einwanderung der letzten Jahre insgesamt sehr wohl zugenommen haben – bekräftigt nicht zuletzt durch das Bundesinnenministerium, das dieses Phänomen seit 2018 statistisch erfassen lässt.
Zu der beunruhigenden Zunahme brutaler Straftaten gehört der Gewöhnungs- und Abstumpfungsprozess, der sie begleitet. Wirkliches Aufsehen geschweige denn eine ernsthafte Debatte löst der Messerangriff nicht mehr aus. Er gilt der veröffentlichten Meinung mittlerweile nurmehr als „Zwischenfall“, als den die „Tagesschau“ das gerade noch verhinderte Blutbad allen Ernstes bezeichnete.
Beitragsbild: Pixabay

Es wird Zeit, Deutsche, besonders gleich Kinder in der Schule, in Messerausbildung zu schulen. Schließlich bringen unsere neuen Wunschbürger diese Tradition und Handwerkszeug mit. Und der Deutsche hat sich ja verschrieben die neue Kultur als Erweiterung der eigenen zu übernehmen und nach mit bestem Kräften zu unterstützen. Endlich können alle mal über die rostfreie Solinger Klinge* springen. (*sauber, ohne Blutvergiftung, dem Herrn ein Stück näher)
Da können wir uns drüber aufregen, aber wir können es auch lassen, weil der Widerstand mit seinen queren Ansichten gar kein Widerstand ist. Er lehnt die Auswirkungen ab, für deren Ursachen er selber verantwortlich ist. Wer die Herdplatte einschaltet und dann die Hand auf den Herd legt, der soll sie sich wohl verbrennen.
Hatte über so einen Fall chirurgisch gelungener Integration schon einmal in der Gruppe diskutiert. Der Diskussionsleiter, Jurist, strohmannte schlagfertig zurück: „Wer hat ihm das Messer verkauft?“ – Im vorliegenden Fall hatte Einmann nämlich durch den Erwerb des Messers vor allem auch den Umsatz angekurbelt und gerade wir Deutschen profitierten doch am meisten davon. (Klar, Verwerfungen gibt es überall.) Die übrigen Diskussionsteilnehmer äußerten keinerlei Einwände.
Es ist tatsächlich erschreckend, wie sehr unsere Medienwelt solche „Zwischenfälle“ ideologisch framet. Der Täter des fürchterlichen Amoklaufs von Hanau 2020 litt laut psychiatrischen Gutachten jahrzehntelang an schizophrenen Wahnvorstellungen. Doch weil er politisch ins Bild passt, ist er natürlich ein rechtsradikaler Massenmörder und die Bluttat natürlich eine politische. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Ein Narr, der glaubt, sich seine Welt so bauen zu können, wie sie ihm idelogisch-moralisch gefällt. PS: Dazu passt, dass bei allem Genderwahn, der die Medien derzeit durchdrinkt (Braunbär:innne sind zu 75% Vegetarierer:innen; ARD), Mörder, Terrorissten und Attentäter immer nur männlich geschrieben werden.
Es fehlt nur noch das „Narrativ“ der „Radikalisierung in Deutschland“. Womit letztlich wieder der übliche Schuldige gefunden wäre. Der unbedarfte und untadelige Muslim verzweifelt an der mangelnden Integrationsbereitschaft und am „muslimischen Rassismus“ der Deutschen und dreht durch. Ganz klar, nur so kann es gewesen sein.
Jeder Extremist ist psychisch Krank. Anders ist so ein Verhalten nicht zu erklären.
Und Extremisten können politisch missbraucht werden, bei Rechtsextremisten, geschieht das ganz deutlich.
„Zu der beunruhigenden Zunahme brutaler Gewalttaten gehört der Gewöhnungs- und Abstumpfungsprozess, der sie begleitet“. Das sieht man auch an den Wahlentscheidungen, wie gerade wieder in NRW gesehen. Aber ich stumpfe auch gegenüber den Opfern solcher Taten ab. Wer von diesen AfD gewählt hat, tut mir leid. Wer jedoch die für dieses Migrationsdesaster verantwortlichen Parteien gewählt hat, hat einfach mal die sozialen Konsequenzen seiner politischen Wahlentscheidung zu spüren bekommen. Auch die Wähler tragen eine Mitschuld am Migrationsproblem. Wenn nach ’45 sich auch jene Deutschen, die nicht direkt in NS-Verbrechen verstrickt waren, im Rahmen einer Kollektivschuld für die Politik Hitlers verantworten mussten, weil sie diese unterstützen oder nichts dagegen unternahmen, warum soll das jetzt, wo auch noch alle vier Jahre gewählt wird, nicht so sein? Auch die Wähler sind für diese Migrationspolitik und die daraus folgenden Konsequenzen verantwortlich. Die meisten Wähler muss man sogar als Wiederholungstäter einstufen, weil sie Wahl für Wahl immer wieder für eine Ausweitung dieser Politik stimmen. In einer Demokratie wählen sich Politiker nicht von selbst, nur der Wähler verleiht ihnen Macht. Und welche Partei in der Migrationspolitik dieses tut und jenes unterlässt, weiß der Deutsche seit Jahrzehnten. Es gibt keine Entschuldigungen und Ausreden mehr. Das gilt auch für die Energiepolitik.