Bassam Tibi, Gastautor / 06.04.2018 / 10:00 / Foto: Alex Grech / 20 / Seite ausdrucken

Wenn Europa so weitermacht, wird es zu Eurabia

Können wir frei ohne Zensur beziehungsweise Selbstzensur über die Folgen der islamischen Zuwanderung nach Europa sprechen? Ist es möglich und erlaubt, einen Widerspruch – unter Bezugnahme auf drei weltweit anerkannte Experten – Bernard Lewis, Bat Ye’or und Walter Laqueur – gegen das herrschende Narrativ im Rahmen einer sachlichen Debatte vorzubringen? Diese drei Denker vertreten die These von einem zukünftigen Eurabia in Europa. Darf man schließlich Schlussfolgerungen aus Statistiken ziehen, die einen zunehmenden arabo-islamischen Anteil an der Wohnbevölkerung Europas prognostizieren?

Zu den vom vorherrschenden Narrativ erzwungenen Einschränkungen des Grundrechts auf Rede- und Wissenschaftsfreiheit in Bezug auf die anstehende Thematik gehört der Vorwurf der Islamophobie. Dieser Begriff wurde im Iran Anfang der 1980er Jahre geschmiedet, um jede kritische Diskussion über Islam und Islamismus im Keim zu ersticken; er wurde als Vorwurf instrumentalisiert und von den Linken übernommen. Gegen diese Richtung argumentiert der französische Schriftsteller Pascal Bruckner. Er spricht von einer erfundenen Islamophobie, deren zentrales Opfer jene sind, die die beklagte Bestrebung, das Thema „islamische Zuwanderung und ihre Folgen“ zu tabuisieren, nicht mitmachen.

Demografischer Trend

Unter dem Titel „Islamische Zuwanderung und ihre Folgen“ habe ich ein Buch veröffentlicht, das von allen deutschsprachigen Medien verschwiegen wird. Ich gehöre zu den Opfern. Nun können Argumente diffamiert werden – wirksamer ist jedoch, sie medial totzuschweigen. Wie steht es aber mit den Statistiken?

Anfang dieses Jahrhunderts, im Jahr 2004, war die angesprochene Einschränkung der Rede- und Wissenschaftsfreiheit in Bezug auf unser Thema noch nicht so stark, wie sie heute ist. Die Tageszeitung Die Welt veröffentlichte am 28. Juli 2004 ein Interview des Princeton-Historikers Bernard Lewis unter der Überschrift „Europa wird am Ende des 21. Jahrhunderts islamisch sein“. Im selben Jahr wurde in einem in der US-Zeitschrift Weekly Standard (Heft 4/2004) veröffentlichten Artikel vom Financial Times-Leitartikler Christoph Caldwell der Begriff „Islamic Europe“ geprägt.

Ein Jahr danach veröffentlichte die in Ägypten geborene jüdische Publizistin Bat Ye’or in den USA das damals viel beachtete Buch „Eurabia“. Darin spricht sie von einem massiven demografischen und kulturellen Trend, Europa in ein islamoarabisches Gebilde zu verwandeln. Die prophetischen Aussagen dieses Buches wirken seit der Flüchtlingskrise 2015/2016 ungeheuer aktuell.

Ich fühle mich stets an dieses Buch erinnert, wenn ich heute in vielen deutschen Städten in Verkehrsmitteln und auf öffentlichen Plätzen vernehme, wie die zugewanderten „neuen Deutschen“ (Herfried Münkler, Politikwissenschaftler) sehr laut ein für mich als muttersprachlich arabisch sprechender Syrer störendes, primitives Arabisch sprechen. Arabisch ist eine wunderschöne und hochzivilisierte Weltsprache, allerdings nur, wenn man sie durch Bildung beherrscht. Gebildete Araber sprechen ein anderes Arabisch als das, was ich in Deutschland seit 2015 auf den Straßen so oft höre, dass ich denke, in einem arabischen Land zu sein.

Arabisch ist so eine differenzierte Sprache, dass man eine Person, die sie spricht, gleich geografisch und sozial lokalisieren kann. Das Arabisch, das ich heute in Europa höre, ist nicht die Sprache gebildeter syrischer Ingenieure und Ärzte, die uns die Vertreter der Willkommenskultur vorgaukeln. Ich höre ein bäuerliches beziehungsweise ein Slum-Arabisch.

Als zivilisierter Syrer kenne ich Polygamie weder aus meiner Damaszener Familie noch aus den Kreisen, in denen ich die ersten 18 Jahre meines Lebens verkehrte. Die Zeitung Welt am Sonntag berichtet in dem Artikel „Strafbar, aber geduldet“ (28. Januar 2018) von Einführung der Polygamie durch viele syrische Flüchtlinge, so etwa von einem Syrer, der im Rahmen der Familienzusammenführung vier Ehefrauen und 23 Kinder nach Deutschland auf Kosten der Steuerzahler gebracht hat und entsprechend alimentiert wird. Der Artikel fügt hinzu: „Das ist kein Einzelfall.“

Statistische Prognosen

Nun möchte ich auf die Statistiken zu sprechen kommen. Das amerikanische PEW-Center in Washington und New York veröffentlichte Ende November 2017 statistische Prognosen für das Jahr 2050, die die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 30. November verbreitet hat. Danach wird der „Anteil der Muslime in der Bundesrepublik von 6,1 Prozent im Jahre 2016 auf 20 Prozent im Jahre 2050 steigen“. Als Syrer und Muslim habe ich keine Einwände, wenn diese Menschen Europäer werden und nicht die Konflikte und die Gewalt in Nahost mit nach Deutschland bringen. Fakt ist, dass die arabischen Flüchtlinge Deutschland verändern, und nicht umgekehrt. Um gleich einleitend jeden Einwand des Vorurteils und der Panikmacherei abzuwenden, betone ich mit Nachdruck, dass ich nicht gegen die Menschen, die flüchten, argumentiere, sondern gegen die möglichen Folgen, die Europa negativ verändern.

Unabhängig von den zitierten Statistiken und mehr als ein Jahrzehnt zuvor hat die in Ägypten geborene, heute teilweise in der Schweiz, teilweise in Grossbritannien lebende Publizistin Bat Ye’or das bereits zitierte provokative Buch „Eurabia“ veröffentlicht. Ähnlich wie sie argumentiert auch die Weltautorität Walter Laqueur in seinem Buch „Die letzten Tage von Europa“. Er schreibt: „Der Abstieg Europas ist bedauerlich; er lässt sich bremsen (…).“ Und er fügt hinzu, das islamische Europa werde „sich von dem, das wir kennen und schätzen, stark unterscheiden“. Laqueur hat wie Bat Ye’or jüdische Wurzeln und betont seine Sympathie für Flüchtlinge, weil er selbst dreimal in seinem Leben einer war. Laqueur wehrt sich gleich im Vorwort zu seinem Buch dagegen, „in die rechte Ecke gestellt zu werden“, wie es das linksgrüne Narrativ mit Andersdenkenden zu tun pflegt.

Bedrohung nicht wahrgenommen

Im Folgenden will ich auf das Buch „Eurabia“ näher eingehen. Darin behauptet die Autorin, dass mit der islamischen Zuwanderung eine „Transformation von Europa in ein Euro-Arabien“ stattfindet. Der frühere Oxford- und Harvard-Historiker Niall Ferguson lobt das Buch von Bat Ye’or mit folgendem Satz: „Spätere Historiker werden eines Tages ihre Prägung des Wortes Eurabia als prophetisch erachten.“

Bat Ye’or wundert sich darüber, dass europäische Medien eine Willkommenskultur propagieren. „Muslimische Migranten, die nach Europa strömen, werden als Schöpfer von Eurabia begrüsst.“ Die Bedrohung wird also gar nicht wahrgenommen. Worin unterscheidet sich Eurabia vom westlichen Europa? Ye’or antwortet: „Weniger europäisch.“ Genau das scheint das Ziel der linken europäischen Multikulturalisten zu sein, die europäische Identität ablehnen und deren Verteidigung sogar als Rassismus verfemen.

Nach Bat Ye’or wäre Eurabia das Resultat von „Europas Islamisierung“. Als Jüdin stört sie sich daran, dass in Eurabia eine Kombination von Antiamerikanismus und Judenhass zum Ausdruck komme. „Antisemitismus ist das Gesicht des künftigen muslimischen Eurabia.“

Ye’or macht darauf aufmerksam, mit welch üblen propagandistischen Mitteln gegen die Kritiker dieses Szenarios vorgegangen wird. Jede Zurückhaltung gegen den steigenden Zustrom muslimischer Migranten von arabischen und muslimischen Ländern nach Europa werde als Rassismus gebrandmarkt und diffamiert.

Ein Jahrzehnt vor den PEW-Statistiken führt Ye’or Demografie als Argument ein. Zwischen Mitte des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts stieg die Gesamtzahl der arabischen Bevölkerung von 80 auf 320 Millionen. Heute kann man von circa 400 Millionen Arabern reden, wovon 50 Prozent unter 20 Jahre alt sind; diese sehen nur in der Flucht nach Europa eine Zukunftsperspektive. Deswegen hat Bernard Lewis im zitierten Welt-Interview die Vermutung geäussert, dass Europa gegen Ende des 21. Jahrhunderts arabisch-islamisch sein werde. Auch Ye’or stellt fest: „Integration ist generell gescheitert.“ Stattdessen erfolge eine „Islamisierung“.

Auch Bat Ye’or schützt ihre Diagnose vor Diffamierung durch die Betonung, dass sie keine Vorbehalte gegen Muslime hat, wohl aber gegen Zugeständnisse gegenüber religiösen und politischen Normen der muslimischen Immigranten. Auch ist sie dagegen, wenn die muslimischen Zuwanderer die Integration in die europäische Kultur verweigern. Bei einer solchen Entwicklung werden nicht Immigranten europäisch, sondern wird Europa durch kulturelle Arabisierung weniger europäisch.

Eine Insel der Freiheit

Nun komme ich auf die eingangs gestellte Frage, warum ich, ein Immigrant aus Syrien, mich für das säkulare Europa gegen Eurabia einsetze und die Haltung von Bernard Lewis und Bat Ye’or teile. Bereits 1998 habe ich diese Frage in der Widmung meines damals erschienenen Buches „Europa ohne Identität?“ beantwortet. Die Widmung war meinem jüdischen Lehrer Max Horkheimer zugedacht. Von ihm habe ich gelernt, dass Europa eine „Insel der Freiheit“ sei, die sich in einem „Ozean der Gewaltherrschaft“ befinde. So steht es in der Widmung.

Im Lichte der Flüchtlingskrise 2015/2016 habe ich eine neue Ausgabe dieses Buches mit dem neuen Untertitel „Europäisierung oder Islamisierung“ veröffentlicht. Das Land, aus dem ich komme (Syrien), ist eine Illustration für diesen „Ozean der Gewaltherrschaft“. Dort töten sich gegenseitig die herrschenden alawitischen Schiiten und die Sunniten seit sieben Jahren. Dies wird auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten andauern. Der schwedisch-italienische UNO-Diplomat Staffan de Mistura vermutet, dass die Lösung des Syrien-Konflikts schwieriger als das Beenden des Dreißigjährigen Krieges sei.

So verlaufen die Dinge nicht nur in Syrien, sondern auch im Irak, in Libanon, Jemen und Afghanistan. Dies geschieht mit Übertragungseffekten auf alle nahöstlichen Länder. Europa kann die demografische Explosion in diesen Ländern nicht durch die Aufnahme von Millionen Flüchtlingen abfangen, ohne daran zugrunde zu gehen. Der nahöstliche „Ozean der Gewaltherrschaft“ erreicht als Eurabia Europa.

Welche Konklusionen lassen sich ziehen aus der obigen Eurabia-Diskussion? Fakt ist, dass der islamische Anteil an der europäischen Bevölkerung unaufhaltsam weiterhin ansteigen wird, ohne dass eine Integration stattfindet. Fakt ist auch, dass die EU keine Politik hat, um mit diesem, ihre Existenz bedrohenden Phänomen umzugehen. Ebenso Fakt ist, dass es sich hier nicht um ein „politisches Asyl“, sondern um eine Völkerwanderung handelt.

Moralisierung führt nicht weiter

Die erste Schlussfolgerung lautet, dass Moralisierung bei dieser Problematik nicht weiterführt; sie ist genauso schädlich wie die entgegengesetzte Polarisierung und Islamfeindlichkeit. Europa benötigt eine Politik, die zwei Aufgaben erfüllt: einerseits die stattfindende Völkerwanderung von einer illegalen Migration in eine geordnete Einwanderung zu verwandeln. Zu dieser Regulierung gehören Kontingente und eine zahlenmäßige Restriktion der Aufnahmeländer je nach ihren Kapazitäten. Zudem muss jede Einwanderung von einer Integrationspolitik begleitet werden. Andernfalls werden Parallelgesellschaften entstehen, die langfristig dazu beitragen, dass Europa zu einem Eurabia wird.

Restriktiv habe ich deshalb in mehreren Artikeln in der Basler Zeitung für die Integration der Muslime als Citoyen, als individuelle Bürger argumentiert und mich gewehrt gegen die Bestimmung von Minderheiten, die Minderheitsrechte haben und sich dann anders verhalten werden, wenn sie die Mehrheit sein werden.

Bassam Tibi ist emeritierter Professor für Internationale Beziehungen in Göttingen. 

Dieser Beitrag erschien auch hier in der Basler Zeitung

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Leserpost

netiquette:

Markus Mauer / 06.04.2018

An einer Stelle hinkt der Vergleich mit der Völkerwanderung: Die Stämme (wie z.B. Westgoten, Vandalen…) hatten sich sehr gut in die römisch-christliche Kultur integriert.

Frank Stricker / 06.04.2018

Wie immer ein wunderbarer Beitrag von Ihnen, lieber Herr Tibi ; Gerade aktuell die Nachricht, dass in London mittlerweile mehr Morde verübt worden sind als in New York.  Woran liegt das wohl ? Zum einen am grenzenlosen Zuzug von Muslimen nach London und einem muslimischen Bürgermeister (Sadiq Khan), der alles schönredet was mit dem Islam zu tun hat. Gleichfalls aber alle als islamophob bezeichnet, die die kriminellen Machenschaften der Londoner Neubürger kritisieren. New York ist den anderen Weg gegangen, mit Hilfe von Donald Trump, Bürger aus terroristischen Gefährderstaaten nicht einreisen zu lassen, hat sich aber offensichtlich sicherheitstechnisch bewährt. Ich war erst kürzlich in New York, fühlte mich zu jeder Zeit und an jedem Ort sicher wie in Abrahams Schoß. O.K. das zum Teil martialische Auftreten der Cops erinnert ein bißchen an Hollywood, verfehlt aber seine Wirkung nicht. Zwei bis drei Einheiten von denen mal kurz in der Rigaer Strasse in Berlin eingesetzt und die Antifa würde nach der Mama schreien….........

M. Stoll / 06.04.2018

Ja und ?  DEUTSCHLAND VERRECKE ist die Parole der wohlstandsverwahrlosten, staatlich alimentierten, linksradikalen Kriminellen, Eigenbezeichnung: ANTIFA. Ganz offen und glasklar. Und alle Gut- und Bessermenschen laufen hinterher und bilden das breite, bunte und weltoffene Bündnis aus Schwarzem Block, Gewerkschaft, Kirche und den Linksparteien (bis hin zu Teilen der CDU). Mit Wohlwollen begleiten sie die Einheitsmedien mit staatlich geprüfter Fakten-Check-Abteilung. Im Ergebnis der letzten BTW haben 52% der Wahlberechtigten den direkt für diese jetzt herrschenden Zustände verantwortlichen Parteien ihre Stimme gegeben. Weiter 20% haben Parteien gewählt, denen das “Deutschland verrecke”, gar nicht schnell und gründlich genug gehen kann. Also, wo ist das Problem? Rechtsbruch nachträglich legitimiert, würde ich behaupten. Ich frage mich nur, ob wir nicht eines Tages vor unseren Kindern und Enkelkindern Rechenschaft ablegen müssen, wie wir es geschafft haben, die “Insel der Freiheit” im “Ozean der Gewaltherrschaft” zu versenken. Aber dann will es wieder keiner gewesen sein.

Axel Ziegler / 06.04.2018

Die Diagnose von Herrn Tibi ist unanfechtbar. Die wenigen, hilflosen Sätze am Schluss zeigen, dass er, was die Therapie anbelangt, ratlos ist. Es gibt nicht einmal im Ansatz eine Lösung. Wir haben schon verloren. Es bleibt nur eine kleine Hoffnung, dass in Osteuropa und vielleicht ganz im Westen einige, wahrscheinlich katholische Länder erhalten bleiben.  Der Protestantismus wird verschwinden. Die Juden werden auswandern. Die USA sind mal wieder die letzte Zuflucht. Dort hat einer wenigstens das Problem erkannt.

Werner Arning / 06.04.2018

In dem Maße wie sehr Menschen „gebildet“ sind, verstehen sie sich in der Regel untereinander, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Sprache, ihrer Religion, ihrer Hautfarbe oder welche anderen Arten der Unterscheidung es noch geben kann. Mit dieser „Bildung“ ist nicht nur die schulische Bildung oder die Belesenheit gemeint, sondern vor allem eine „geistig-moralische“ Bildung, die den Menschen offen macht für sein Gegenüber. Diese Bildung befähigt den Menschen den Anderen, unabhängig von Vorurteilen, einzuschätzen. Sie befähigt ihn, dem Gegenüber mit grundsätzlichem Wohlwollen zu begegnen. Wenn nun diese „gebildeten“, unterschiedlichen Menschen aufeinandertreffen, entsteht selten Streit, sondern häufig tatsächliche, gegenseitige Bereicherung. Kein vernünftig denkender Mensch könnte etwas einzuwenden haben, wenn dieser „Typus Mensch“ einwandern würde, egal ob er muslimisch oder christlich geprägt ist. Es geht also gar nicht um Islamophobie. Und es geht nicht um Rasse. Nicht um Religion. Das sind Scheindebatten. Da wird in die Irre geführt, da wird etwas unterstellt, um das es nicht geht. Nur fallen wir darauf rein. Verteidigen uns für etwas, was wir nie behauptet haben. Ja, wir haben etwas gegen Kriminalität, gegen massenhaAusnutzung der Sozialsysteme (immerhin handelt es sich um unser Geld), wir haben etwas gegen Terrorismus oder seine Begünstigung, wir haben etwas dagegen unsere Identität aufzugeben, wir haben etwas dagegen, wenn unsere Regeln missachtet werden, wir haben etwas dagegen, wenn unsere Frauen angegrabscht werden, wir haben was gegen Messer in Jackentaschen, aber wir haben nichts gegen den Islam. Der ist uns egal. Solange dieser als Religion und nicht als Gesellschaftsmodell ausgeübt wird. Und nichts gegen Fremde. Solange sie sich benehmen. Und wir sind nicht bereit, Milliarden um Milliarden für Unterhalt für Zuwanderer aufzubringen. Darum geht es, nicht um Islamfeindlichkeit. Wenn jegliches Maß gesprengt wird, darf man sich über Überdruss nicht wundern.

Bettina Diehl / 06.04.2018

Ich halte auch Geburtenkontrolle für die Neuburger für unumgänglich, ansonsten explodiert nicht nur die Bevölkerung in Europa/Deutschland sondern auch die Armut.

Karla Kuhn / 06.04.2018

Ein so realistischer Artikel, daß´mir die Luft wegbleibt. Jeder mit einem gesunden und wachem Menschenverstand muß ihn einfach unterschreiben. Wenn nicht sofort dementsprechende Maßnahmen ergriffen werden- falls es nicht schon zu spät ist und bei dieser Regierung bin in stark im Zweifel, ob der Wille vorhanden ist- dann können wir uns alle ausmalen, wie die Zukunft aussehen wird. Da sind die “Erscheinungen”, die viele von uns täglich jetzt schon “begleiten”,  harmlos dagegen.

Armin Reichert / 06.04.2018

Die Mehrheit der Deutschen ist zu dumm und/oder zu ignorant, um solche Entwicklungen zu realisieren. Außerdem gibt es wichtigere Themen, etwa ob man sich das neue iPhone oder lieber das Galaxy kauft und wer denn nun Nachfolger von Jupp Heynckes bei Bayern wird.

Gertraude Wenz / 06.04.2018

Ich bin so wütend, dass dieser Leserbrief wahrscheinlich die netiquette nicht passieren wird. Nein, nein, nein, ich will gar keine Zuwanderung mehr, auch keine geregelte! Wir haben schon mehr als genug Migranten, die schon ausreichen dürften bei ihrer Geburtenfreudigkeit zu einer Mehrheit noch in diesem Jahrhundert in Deutschland zu werden. Wer in einer Demokratie die Mehrheit hat, hat die Macht. Dann gute Nacht, Deutschland! Adieu, ihr Werte der Aufklärung, war schön mit euch, aber jetzt ist es vorbei. Mein Herz krümmt sich vor Trauer. Die Deutschen halte ich inzwischen für das dümmste Volk auf Erden, sägt freudestrahlend den Ast ab, auf dem es sitzt. So viel Dummheít gehört wirklich bestraft.

Thomas Rießinger / 06.04.2018

“Zudem muss jede Einwanderung von einer Integrationspolitik begleitet werden. Andernfalls werden Parallelgesellschaften entstehen, die langfristig dazu beitragen, dass Europa zu einem Eurabia wird.” Es gibt keine Integrationspolitik, die das Entstehen archaischer muslimischer Parallelgesellschaften mit hoher Gewaltbereitschaft verhindern könnte. Man wird nicht integriert, man muss sich selbst integrieren. Und Zuwanderer eines bestimmten Kulturkreises wollen das in der Regel nicht.

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