Manchmal zahlt es sich aus, sich nicht unterkriegen zu lassen und an seinen Überzeugungen festzuhalten, auch wenn die ganze Welt gegen einen steht und behauptet, man liege mit seiner Überzeugung absolut falsch. Für den Entdecker der Quasikristalle Daniel Shechtman hat sich die Ausdauer und der Glaube an die Richtigkeit des eigenen Standpunkts jedenfalls sehr ausgezahlt. Er hat den Nobelpreis 2011 für Chemie erhalten. Shechtman hatte behauptet, dass in den Strukturen der Quasikristalle die Atome in Mustern angeordnet seien, die sich niemals wiederholen. Eine solche Anordnung war vor ihrer Entdeckung im Jahr 1982 für unmöglich gehalten worden. Shechtman habe sich mit seiner bahnbrechenden Entdeckung gegen den erbitterten Widerstand der wissenschaftlichen Gemeinschaft durchsetzen müssen, hieß es in der Begründung der Königlichen Akademie der Wissenschaften. http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2011/10/03/nobelpreis-live-ticker-2011/
Siehe auch:
http://www.blick.ch/news/ausland/forscher-aus-israel-erhaelt-chemie-nobelpreis-121478