
Nur gut, dass Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stalone auf der Leinwand noch einigermaßen erfolgreich sind. Spätestens wenn auch diese dem Jaenicke-Syndrom erliegen, kann ich meine Schollen nur noch heimlich genießen.
“Warum gab es noch nie so viele Schollen in der Nordsee wie 2014 (Verband der Deutschen Kutter- und Küstenfischer: „Wir können auf den Schollen bis nach Helgoland laufen, ohne nass zu werden“)? Wo doch Greenpeace den Plattfisch seit Jahren für hochbedroht hält („Streiche die Scholle von deinem Speiseplan“). Warum hat die Wasserqualität in Nord- und Ostsee fast überall zu-, nicht abgenommen? Ja, woran liegt das wohl? Weil alles den Bach runter geht?” Sehr geehrter (!) Herr Röhl, Sie kennen sich offenbar mit der analogen Ökohomöopathie nicht recht aus, was? Es handelt sich hierbei um die sogenannte Erstverbesserung, welche lediglich ein Zeichen dafür ist, dass es am Ende noch viel viel schlimmer kommt als vom Quacksalber… pardon… Experten prophezeit. Dass es den Robben, Schollen und auch dem Deutschen Wald (glücklicherweise) wieder besser geht, sollte uns ebenso in höchste Sorge und Alarmbereitschaft versetzen wie auch die kalten Winter der letzten knapp 10 Jahre. Alles bleibt schlimmer, Herr Röhl, alles bleibt schlimmer.
Greenpeace, ist das nicht dieser Öko Konzern, bei dem ein Mitstreiter gerade einige Millionen an Mitgliederbeiträgen durch Fehlspekulationen versemmelt hat, die so dem Kapitalismus und nicht dem Umweltschutz zugute gekommen sind? Und während viele Europäer täglich brav mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und abends wieder zurück, hat das ein Greenpeace Kollege umweltfreundlich mit dem Flugzeug erledigt. Da macht es doch Freude, den Menschen anschließend ins Gewissen zu reden. Und dann gibt es noch den Mitarbeiter namens Gene Hashmi mit dem freundlichen Äußeren eines südamerikanischen Drogenbarons, der alle Menschen, die nicht so denken wie es bei Greenpeace erwünscht ist, öffentlichkeitswirksam bedroht hat:” Wir wissen, wer Sie sind. Wir wissen, wo Sie wohnen. Wir wissen, wo Sie arbeiten. Und wir sind viele”. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass diese Vorgänge nur die Spitze des Eisberges sind, dürften wir ja noch einiges von dieser ökosozialistischen Kaderschmiede in Zukunft hören.
Wenn ich meine grün-doofen Freunde frage, wieso wir heutzutage nicht (wie einst prophezeit) mit Atemmasken durch unsere unwirtlichen grauen Städte und toten Wälder an vergifteten Flüssen vorbei spazieren, krieg ich oft zu hören, dass wir dies den Maßnahmen verdanken, die unsere Retter vorangetrieben haben, als sie Regierungsverantwortung tragen durften. Blödsinnigerweise wissen sie aber nie eine Antwort auf die Frage, wieso der Rest Europas, der bekanntlich auf die Grünen eher verzichtet und keine ihrer Maßnahmen mitmacht, noch nicht in Dreck, Müll und Gift untergegangen ist.
Bravo Herr Röhl. Genau den Eindruck hatte ich auch nach meinem Besuch. Eine einzige Greenpeace Show. Für das Photographieren muss man bezahlen und Blitzlicht ist nicht erlaubt. Das ist ok und das kenne ich auch von anderen Einrichtungen. Doch hier ist es so: da wo es sich lohnt ein Photo zu machen, ist es so dunkel, das man ein Blitzlicht braucht. Da wo man ohne Blitz photographieren kann, gibt es Nürnberg Propaganda von Greenpeace. Nein Danke.
Schade, ich war ende der 90er mal in einem Meeresmuseum in Stralsund und fand den Besuch erstaunlich spannend und informativ. Da ist mit dem Ozeanum wohl die übliche Verschlimmbesserung eingetreten.
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