Vor ein paar Tagen wurde ich auf die gerade veröffentlichte und überaus sehenswerte Dokumentation „Wenn der Wind sich dreht“ aufmerksam gemacht. Dieser Film sollte für jeden Bürger dieses Landes ein Muss sein! Eine seiner Kernaussagen ist für mich, dass durch die massive Zerstörung unserer Heimat infolge des ungebremsten Aufstellens neuer bzw. weiterer riesiger Windkraftanlagen sämtliche Naturschutz-Bemühungen der letzten Jahrzehnte (bis in die 1970er Jahre zurück) hinfällig geworden sind.
In der Doku kommen sehr viele Menschen zu Wort, unter anderem Wissenschaftler (Physiker, Chemiker, Ornithologen…), Naturschützer und engagierte Bürger aus dem ganzen Land sowie ehemalige Windkraftbefürworter und auch Ingenieure, Investoren und Betreiber. Ärzte und von Infraschall betroffene Menschen sprechen über die Auswirkungen von Windkraftanlagen in unmittelbarer Nähe von menschlichen Siedlungen! Auch der deutsche Entwickler der PFAS-Teflon-Beschichtung der Rotorblätter kommt zu Wort; er beschreibt, wie durch den Abrieb in der Umgebung von Windrädern alles (Böden, Felder, Wälder, Tiere, Gewässer) großflächig und über hunderte von Jahren mit toxischen, kanzerogenen Ewigkeitschemikalien und endokrinen Disruptoren – wie Bisphenol A – verseucht wird bzw. bereits ist.
Und nicht zuletzt geht es um hunderttausende getötete oder geschädigte Tiere, wie Wale (durch Offshore-Anlagen), Fledermäuse, Vögel, Millionen von Insekten und zerstörte Lebensräume für seltene Amphibien. Es ist eine Katastrophe, die hierzulande im Namen des „Klimaschutzes“ geschieht und gleichzeitig großräumig unsere Heimat, unsere Natur, unser Trinkwasser und so vieles mehr für Ewigkeiten zerstört wird. Die Sinnlosigkeit von Windenergie – physikalisch betrachtet – als hauptsächliche Stromerzeugungstechnologie eines (ehemaligen) Industrielandes wird in „Wenn der Wind sich dreht“ (eine Produktion von Studio IN DI GENE, im Auftrag von ProVOGTLANDschaft e.V.) schonungslos dargelegt. Allerdings sind wohl die meisten Deutschen mittlerweile nicht einmal mehr ansatzweise in der Lage, physikalische Gegebenheiten zu verstehen oder überhaupt zu erkennen.
„So sieht ‚minimale Waldinanspruchnahme‘ aus“
Nahtlos daran anschließend: Auf seiner Website zeigt der Blogger Adrian Kempf, Kirchzarten, aktuelle Fotos eines Waldstücks auf dem Brombeerkopf bei Stegen (Baden-Württemberg), auf dem bald zwei 246 m hohe Enercon E-160 Windräder stehen sollen, betrieben von einer „Bürgergesellschaft BÜRGERwindpark Brombeerkopf GmbH & Co. KG“. Auf deren Website findet man auch den Hinweis, dass alle Nachrangdarlehen zum Projekt Brombeerkopf bereits vollständig gezeichnet sind. [Anm. d. Verf.: Erläuterungen zu sog. „Nachrangdarlehen“ finden Sie, liebe Leser, am Ende des Artikels über den Link zum 7. Video von Prof. Andreas Schulte „Vorsicht, Falle! Nepper, Schlepper, Bauernfänger“.] Zu seinen Fotos vom Brombeerkopf schrieb Adrian Kempf am 27. Juli 2026:
„So sieht ‚minimale Waldinanspruchnahme‘ aus. Diese Bilder sind gestern entstanden, auf dem Brombeerkopf bei Stegen. Sie zeigen die Baustelle für zwei Windenergieanlagen – genehmigt am 29. Oktober 2024 gegen das schriftliche Nein der eigenen Naturschutzbehörde, gegen das zweifache Nein des Gemeinderats Stegen und gegen die massiven Bedenken des Fachbereichs Bodenschutz, der die eingereichten Unterlagen für mangelhaft erklärt hatte. (…)
(…) Was hier zu sehen ist, ist keine Durchforstung und kein Wegebau im forstlichen Sinn. Es ist die vollständige Beseitigung eines Waldbodens. Die Wurzelstöcke wurden nicht belassen, wie es bei regulärer Holzernte geschieht – sie wurden mitsamt dem Wurzelwerk aus dem Hang gerissen und liegen zu Bergen aufgetürmt am Rand der Trasse. Damit ist genau die Struktur zerstört, die den Hang zusammenhält und das Wasser speichert: Das Wurzelgeflecht, das Niederschlag verlangsamt und in den Boden leitet, existiert auf diesen Flächen nicht mehr. Der Humus ist abgeschoben, darunter liegt blanker Hangschutt – jenes Material, durch das das Sickerwasser nun ungebremst und ungefiltert in Richtung der Quellfassungen läuft, deren Schutz die Genehmigung selbst zur Bedingung gemacht hat.
Die Wegtrasse ist frisch geschottert. Jeder Quadratmeter dieser Schotterfläche ist dauerhaft verdichtet und für die Grundwasserneubildung verloren….“
So sieht sie also aus, die „Weltklimarettung“, bei der Deutschland sich als „Vorreiter“ wähnt – eine reine Ideologie. Natur- und Artenschutz, Wasser-, Boden- und Waldschutz, Bewahrung gewachsener Kulturlandschaften – all das spielt überhaupt keine Rolle mehr, wenn es um die sogenannte „Erreichung der Klimaziele“ – in Wahrheit aber ausschließlich um das Erzielen märchenhafter Gewinne für die Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen und das Abgreifen exorbitanter Fördermittel durch deren schamlos agierende Vorfeldorganisationen geht. (Böse Zungen behaupten übrigens schon seit einiger Zeit, dass viele neue Windräder nur noch gebaut, aber überhaupt nicht mehr an ein Verteilnetz angeschlossen würden.)
Und die Bundesregierung ebnet diesem grotesken Wahnsinn weiter den Weg und hat im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und im Windenergie-auf-See-Gesetz für die kommenden Jahre feste Ausbauziele formuliert: Bis 2030 soll sich die installierte Leistung von Windkraftanlagen auf 145 Gigawatt mehr als verdoppeln! Bis 2045 soll die Windkraft dann 230 Gigawatt erreichen. … Vorwärts immer, rückwärts nimmer!
Und was ist mit dem Rückbau? … Nach uns die Sintflut!
Etwa die Hälfte der ca. 30.000 Windräder, die derzeit unser wunderbares Land verschandeln und die man – neben der Photovoltaik – als eine der beiden „Hauptsäulen der deutschen Energiewende“ lobpreist, hat in nächster Zeit das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht und muss entspr. gesetzlicher Vorgaben „zurückgebaut“ respektive gesprengt werden – wenn sie nicht schon vorher abbrennen oder umfallen (wie z.B. bei dem Einsturz einer Nordex-Anlage 2025 in Havixbeck). Wohin nun aber mit dem ganzen abgewrackten Gerümpel stillgelegter, abgebrannter oder umgefallener Windräder? Kommen jetzt die kleinen Helferlein der Deutschen Umwelthilfe und sammeln die Myriaden von Schadstoffen von den Wiesen, Äckern und aus den Wäldern auf? Und was passiert insbesondere mit den Resten der über 60 bis 80 m langen Rotorblätter?
(EnergieWinde Orsted, 3.8.2025:) „… Anders sieht es bei den Rotorblättern aus. Sie machen nur zwei bis drei Prozent des Gesamtgewichts aus, bereiten bei der Entsorgung aber die schwerwiegendsten Probleme – ökologisch und wirtschaftlich. Einmal ausgehärtet, lässt sich der bunte Mix aus Harzen, Fasern, Holz, Schaum und Metallen kaum noch trennen. Das Umweltbundesamt warnte bereits 2022: Bis 2040 könnten sich bis zu 640.000 Tonnen Rotorblatt-Abfall ansammeln.
Wie lassen sich die riesigen Rotorblätter verwerten? Die einfachste Lösung wäre ein zweiter Einsatz: Gebrauchte Windräder werden in Deutschland ab- und in anderen Ländern wiederaufgebaut. Das ist allerdings eher selten der Fall. Die Mülldeponie ist kein gutes Endlager für Rotorblätter. Wenn die Verbundstoffe sich zersetzen, kann das Boden und Luft verseuchen.“
Und dann wäre ja auch noch das, was man gar nicht sieht, weil es im Boden steckt: Gegenwärtig erfordern bereits Windkraftanlagen der 5,6-MW-Klasse (derzeit im Bau sind 7-MW-Anlagen und größer, mit Gesamthöhen von ca. 300 Metern!) Fundamente, die mit ca. 2.400 Kubikmetern Stahlbeton (das entspricht einem Gewicht von 6.000 t pro Fundament!) dimensioniert sind, die dann – gesetzlich vorgeschrieben – nach dem Ende der Laufzeit „zurückgebaut“, d.h. komplett aus dem Boden entfernt werden müssten. Glaubt irgendjemand, dass das jemals geschehen wird? Wer also meint, dass in Zukunft die vielen tausende abgewrackter Windräder fein säuberlich entsorgt und umweltfreundlich recycelt werden, der glaubt wohl auch an den Klapperstorch.
„Gegenwind“ von Prof. Andreas Schulte
Abschließend möchte ich in diesem Zusammenhang auch noch einmal auf die siebenteilige Dokureihe „Gegenwind“ unseres Achgut-Gastautors, des Waldökologen und Forstwissenschaftlers Prof. Andreas Schulte, auf dessen YouTube-Kanal „CumTempore“ aufmerksam machen. Andreas Schulte sagt: „Die Videos dieser Serie sollen daten- und faktenbasiert Hintergründe und Interessen des Windkraft-Booms in Deutschland aufzeigen. Dabei wird über einen ganzheitlichen, wissensbasierten Blick versucht, betriebs- bzw. volkswirtschaftliche, energiepolitische und ökologische Aspekte des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes auch visualisiert mit Fotos, Video-Einspielern, Interviews und Grafiken aufzuzeigen. Die Videoserie richtet sich vor allem auch an die stark zunehmenden Mitglieder von Bürgerinitiativen, Vereinen, Gruppen, die überwiegend nicht aus der Land- und Forst- bzw. Energiewirtschaft oder dem Natur- und Umweltschutz kommen und vor einem steuerfinanzierten Nebelmeer an Information und schlimmer Desinformation stehen, wenn sie sich über Windkraft vor allem im Wald in Deutschland informieren möchten. Aber natürlich auch an diejenigen, die sich lokal bis regional mit den Argumenten der Bürger bei Tageszeitungen, auf Amtsstuben und in Gerichten auseinandersetzen müssen, oder zu Hause aus Interesse ganz einfach möchten.“
1) Windkraft im Wald – Einleitung
2) Entwaldung, A) Bei uns in Deutschland
2) Entwaldung, B) In unseren Klima-Kolonien
3) Kontamination und Recycling
5) Gefahren durch Windkraftanlagen für den Menschen: Schall, Infraschall, Erholung

@RalfMichael-さん: Wieso sollte das UNS egal sein? Es ist uns nicht egal. Wir werden ignoriert. Und wer dagegen ist wird sofort in die N-Ecke gesteckt und Die muß man bekämpfen. Sind Sie ignorant? Hauptsache uns geht es gut? Ich verstehe Ihre Aussage nicht.
Ich gehöre auch zu den vielen Menschen die sich gegen Windräder erheben. Meine Heimat ist eine sehr Wind reiche Gegend, war sie schon immer. Alle Dörfer um uns herum sind gegen Windräder. Aber wirklich etwas bewirken können wir nicht. Zu viele Besitzer von Flächen auf denen diese Monster gebaut werden sollen, sind dem Geld sehr gut. Denen ist wahrscheinlich Alles Andere Wurscht oder sie haben keine Ahnung. Und so lange das so ist, kämpfen wir wie der berühmte Ritter, gegen Windmühlen. Wo ist der NABU, wo die Anderen ach so gerechten Umwelt-und Fledermaus ,Vogel,Amphibien und was weis ich Schützer. Wo ist der Schutz für Menschen? Ach ja ich vergaß , Es gibt ja zu viele von uns.
WINDRADBLUES (Melodie: Im Märzen der Bauer) – Es wummert das Windrad am laufenden Band. Gerät dabei manchmal von selber in Brand. Zermatscht Vögel, Käfer und manch‚ Fledermaus, das macht wohl dem Grünen überhaupt gar nichts aus. / Ein Windrad, das baut sich nicht auf von allein. Fressen Baumaschinen sich in Wälder rein. Beton und Eisen kosten viel Energie, Propaganderknechte erwähnen das nie. / Es vibriert das Windrad bei Tag und bei Nacht. Hat mit Infraschalllärm manch Mensch umgebracht. Es fliegen Glasfasern und Gift umher weit, der Krebsdoktor sich über mehr Kundschaft freut. / Ein Windrad, das sollte sich fast immer dreh’n. Doch kommt es bei Flaute und Sturm schnell zum steh’n. Die Stromproduktion, die kommt zum Erliegen, Nachbarn die mit Kohle gern teuer aufwiegen. / Und ist eines Tages das Windrad dahin. Brachte der Windmaffia allein nur Gewinn. Die Verschrottung muss dann der Bürger bezahlen, zeigt Freude darüber bei Bundestagswahlen. / Keine Rechnung sollen Sonne und Wind schicken. Fragt man sich: Wie blöde müssen Deutsche ticken? Lassen sich von den Altparteien verhöhnen, Höchstpreise für Strom und für Wärme sie löhnen./ Und gehen in Deutschland Licht und Wärme aus, sind Verantwortliche längst nicht mehr zu Haus. Die sonnen sich an der karibischen See, wenn Deutsche gern frieren bei rieselndem Schnee. / Und ist der Wahnsinn eines Tages vorbei. Dann holen wir Grüne mit der Polizei. Die müssen zwangsweise so lange studieren, bis Mathematik und Physik sie kapieren.
Und nicht vergessen, es war die CDU, die vor der Jahrtausendwende durch Änderung des Baugesetzbuches den Weg betoniert hat für die Errichtung von Windmühlen in der freien Landschaft, indem sie eben diesen Vorrang vor egal was, im Außenbereich einräumte. Damit wurde das Baurecht auf den Kopf gestellt. Kein Aas bemerkte die Tragweite des juristisch verschwurbelten Textes. Es zeugt von einem feinem Verständnis demokratischer Prozesse, wie das Parlament mit einer abenteuerlichen Formulierung verdummt wurde. Es waren nicht die Grünen, die den Boden bereiteten für die energetische Katastrophe. Es waren die Christlichen, die Ahnen des Merz.
Die Ruinen der Windmühlen werden dann von zukünftigen Generationen ausgegraben und als Gipfel der Dekadenz einer untergegangenen Zivilisation gelten…
Wie gesagt: Zeig den Film jemandem im „kognitiven Gefängnis“: „Alles Fake… false Flag… pp.“
Alles unter Kontrolle. Wenn der Wind sich dreht, werden sich die Mäntelchen alle neu ausrichten. Tut nicht so, als wäre das peinlich. Es wäre nicht das erste Mal.