In der aktuellen Ausgabe des “Vatican-Magazins” (online hier mit dem obligaten Personenkult: “Routiniert, souverän, modern -
ein Meister seines Fachs. Joseph Ratzinger wird als einer der ganz großen Theologen dieser Zeit in die Geschichte eingehen”), das von meinem lieben Freund und Kollegen Paul Badde (Korrespondent der “Welt” im Vatikan) herausgegeben wird, philosophiert die Redaktionsrunde auf der letzten Seite in der Rubrik “Von Mahl zu Mahl”:
“Nach dem Tischgebet ist unsere neue Serie klar: über das Gebet. Den Anfang wird Navid Kermani machen, unser schiitischer Kollege aus Köln… Ein Jude wird den nächsten Beitrag schreiben…. und mal sehen, welcher Kollege sich wohl gewinnen lässt, danach über das christliche Gebet zu schreiben. Vielleicht Wolf von Lojewski…Ob wir danach mit dem Gebet eines Atheisten fortfahren sollen? Alan Posener mal fragen.”
Nun gut, Paul , du hast mich nicht gefragt, aber würde ich beten, ich wünschte mir:
- Dass du mehr für uns schreibst. Das “Vatican-Magazin” ist ja ganz nett, aber die “Welt am Sonntag” braucht dich.
- Dass einmal einer meiner lieben katholischen Freunde den Mumm hätte, auch öffentlich nicht alles toll zu finden, was Ratzinger macht und gemacht hat;
- Dass ihr euch einmal mit den Augen des Jesus aus Nazareth sehen könntet.