Nun kommt es genau so, wie von Achgut.com schon 2020 vorhergesagt. Die Bundesregierung verabschiedet sich durch die kalte Küche vom Kohleausstieg und untersagt deren vorzeitige Stilllegung. Und das wird erneut teuer, denn die Oldie-Kraftwerke müssen in vielfacher Hinsicht nachgerüstet werden.
Vollmundig haben die letzten drei Bundesregierungen erst den Kernenergieausstieg und dann den Kohleausstieg verkündet und dem Steuerzahler bzw. Stromkunden dafür eine Billion Euro (1.000.000.000.000 Euro) aus der Tasche gestohlen – immer mit dem Hinweis auf das Verbrennen der Welt durch den CO2-Ausstoß der „schmutzigen“ Kohlestromerzeugung, der spätestens 2030 unbedingt gestoppt werden müsse. Eine Hundertschaft von Bischöfen und Politikwissenschaftlern begründete in Ethikkommissionen unsinnige politische Entscheidungen zur Zerstörung der energetischen Basis der deutschen Wirtschaft und des Angriffs auf Wohlstand und Wohlergehen der Bürger, immer flankiert von einer Journalisten-Phalanx in der eigenen Schleimspur der grünen Politikverherrlichung.
Merkels Allzweck-Kalfaktor Peter Altmaier verkündete am 3. Juli 2020 großmäulig den Endsieg der Inkompetenz über die Vernunft:
„…wir sind das einzige Industrieland dieser Größe, das gleichzeitig aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie und dann 15 Jahre später aus der Nutzung der Kohleverstromung aussteigt. Das sind die historischen Aufgaben und die Leistung, die wir zu vollbringen haben…Wir wollen erreichen, dass die Strompreise in Deutschland im Laufe des nächsten Jahrzehnts wieder auf ein europäisches Durchschnittsniveau zurückgeführt werden können – in die richtige Richtung, Schritt für Schritt. Dafür stellen wir im Konjunkturprogramm 11 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung.“
Die Industriebosse schwiegen dazu duckmäuserisch, wenn sie nicht gar aktiv mitmachten, die Eurozeichen der fetten Subventionen in den Augen.
Wir haben es gesagt
Wer es wagte, zu sagen, dass dies ein ökonomischer und physikalischer Wahnsinn wäre, wurde niedergebrüllt, verunglimpft, gecancelt, mundtot gemacht und wirtschaftlich mit Vernichtung bedroht. Wir auf der Achse können ein Lied davon singen.
Und heute, 17 zerstörte hervorragende Kernkraftwerke und Dutzende verschrottete modernste Kohle- und Gaskraftwerke später, sind die rotgrüngelbschwarzen Energiewender von der Realität umzingelt und versuchen, mit dem bewährten Tricksen und Täuschen ihr Komplettversagen der letzten 20 Jahre zu vertuschen. Sie steigen klammheimlich aus dem Kohleausstieg aus, weil sonst der Blackout unvermeidlich wird.
Die Welt: „Verbot der Stilllegung – Bundesnetzagentur überrascht mit Veto gegen Kohleausstieg. Die Ampelkoalition wollte den Kohleausstieg auf 2030 vorziehen. Doch wie WELT jetzt erfuhr, untersagt die Bundesnetzagentur die vorzeitige Stilllegung von Kohlekraftwerken.“
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Niemand hat die Absicht, den Kohleausstieg zu verschieben
Wenn das die Carla, die Luisa und der Louis erfahren! Und natürlich, ganz klar, es ist nicht die Regierung, die nun den Kohleausstieg stoppt, sondern die Bundesnetzagentur. Die ist zwar eine dem Bundes-Wirtschaftsministerium direkt nachgeordnete Behörde, aber wer weiß das schon. Und es wird in dem Artikel auch kräftig abgewiegelt:
„Die Anlagen werden für die Netzstabilität benötigt“, sagte ein Sprecher der Bundesnetzagentur: „Sie werden nur selten laufen und deswegen keine spürbaren Auswirkungen auf unsere CO₂-Bilanz haben.“
Ein Blick auf den realen Erzeugungsmix im Dezember 2023 entlarvt diese Aussage als freche Lüge.
„Er betonte, dass die Anlagen nur als Reserve auf Abruf durch Netzbetreiber fungieren sollen: „Es ist weiter beabsichtigt, dass nach 2030 kein Kohlekraftwerk mehr am Markt tätig ist.“
Aha, deshalb wird die Laufzeitverlängerung auch bis März 2031 gewährt – interessant. Es handelt sich übrigens nicht um eine Laufzeitverlängerung, sondern um ein „Stilllegungsverbot“, das auch gilt, wenn die teilweise Uraltblöcke von den Betreibern zur planmäßigen Stilllegung angemeldet wurden. Sie müssen jetzt dafür aufwändig nachgerüstet werden, zum Beispiel mit neuer Leittechnik, weil es für die aus den 1970er Jahren keine Ersatzteile mehr gibt – natürlich auf Steuerzahlerkosten.
„Ist ja nur Geld“
Erinnert sich noch jemand an den Achse-Artikel „Im Sumpf von Moorburg“ aus dem Jahre 2020? Hier wurde eines der modernsten Kohlekraftwerke der Welt verschrottet, das hätte nicht nachgerüstet werden müssen. Unser damaliges Urteil: „Nur komplett Irre machen so etwas". Und: „Es wurden gerade erfolgreich drei Milliarden Euro vernichtet". Aber: „Ist ja nur Geld“, jedenfalls für den Philosophen und Kinderbuch-Coautor in der Rolle eines Wirtschaftsministers im Nimmerland. Stimmt, es ist das Geld unserer Kinder und Enkel, Sondervermögen genannt.
Es ist also genau so gekommen, wie von uns gesagt, dass es mit dem Bau von 80 Stück 300 MW mit staatlich geplanter Leistung von 21 Gigawatt wasserstofffähigen Gasturbinen bis 2030 mit Sicherheit nichts wird.
Die Bundesnetzagentur hat bislang die Stilllegung von insgesamt 26 Kraftwerksblöcken untersagt, um die Netzstabilität nicht zu gefährden. Jetzt bleiben also beispielsweise die alten Kohleblöcke B und C des Steinkohle-Kraftwerks Scholven bei Gelsenkirchen und vom Großkraftwerk Mannheim der Block 8 oder EnBW Blöcke am Standort Altbach in Betrieb.
Ab Januar werden wohl die Bauern wieder mit ihren Treckern gegen den Ampel-Politikirrsinn demonstrieren. Es wäre wohl angemessen, wenn sich auch die um ihr sauer erarbeitetes Geld geprellten Bürger mit ihren PKWs anschließen würden. Auch die um den Kohleausstieg geprellten grünen Lastenfahrrad-Muttis und sogar die Karla, die Luisa und ihr Partner, der Louis von den Öffentlich-Rechtlichen, wären willkommen.
Manfred Haferburg wurde 1948 in Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW der DDR in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einiger unbedachter Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich-negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKWs von innen gesehen wie kaum ein anderer. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mit einem Vorwort von Wolf Biermann.
Beitragsbild: Pixabay

@Michael Anton : >>Auch der vorgezogene Ausstieg aus dem Kohlebergbau sollte überdacht werden. Das verzweigte Tunnelsystem im Saarland und in NRW bietet ein ideales Betätigungsfeld für Hamas-Aktivisten, die von uns ohnehin schon subventioniert werden. Alle Fragen bzgl. der Gebets- und Arbeitszeiten sind bereits ausgehandelt, arabische Lebensgewohnheiten inklusive. Zwar sprach man der Hamas ein Betätigungsverbot aus, aber langfristig wird man nicht auf das bergmännische Können von Spezialisten verzichten wollen- Kohle und Kernkraft sind Dinge, die nicht allein Blackrock entscheiden, sondern auch Ausländer, die zwar an allen möglichen Schuld sind, bloß nicht am Strompreis. Man sprach der Hamas ein Betätigungsverbot aus, aber langfristig wird die Vernunft sich durchsetzen, da man nicht auf das bergmännische Können solcher Spezialisten verzichten will, Gebete, Flüche und glaubwürdige Drohungen sowie imposante Flashmobs könnten zudem unserer Administration behilflich sein, manche Blockadementalität zu überwinden und so helfen, das gesamte Ruhrgebiet in einem Schmelztiegel von Artenvielfalt und Inklusion zu verwandeln.<< Ja, vielen herzlichen Dank für diese Anregungen. Oben geblieben ist noch keiner, unten schon.
Ich hoffe und bete dafür, dass es dieser kriminellen Regierung und seinen Helfershelfern in den Amtsstuben und im ÖRR bald an den Kragen geht… egal wie. Von mir aus auch ein Asteroideneinschlag… Eifel-Super-Vulkan… Atomkrieg. Hauptsache weg das „Pack“ (Gabriel, nicht Gunter)
Deutschland ein Wintermärchen – Neues aus Absurdistan!
Haben die gleichen Klima-Koryphäen nicht ein hochmodernes, 3 Milliarden teures Kohlekraftwerk, Inbetriebnahme 2015, in Hamburg-Moorburg, abgewrackt, das durch die Trittinsche-Vorrangeinspeisung von Wind-Zappelstrom genauso unwirtschaftlich wurde wie GuD-Kraftwerke mit hohem Wirkungsgrad?
Und hat nicht der BUND (für Naturzerstörung und Landschaftsverschandelung mit Windrädern) dazu beigetragen, indem der die Fernwärmenutzung per Elbunterquerung auf dem Klageweg torpediert hat? Ich sehe die grün-knalldeutschen „Klimaschutz“-Vorreiter und ihre Genossen der Zukunft bildlich vor mir – CO2-arm auf Eseln trabend, die Reittiere mit mehr Verstand als die Reiter!
Ist doch nicht so schlimm, denn der Kohleflöz schickt schließlich auch keine Rechnung. Ich kann das alles nur noch mit Sarkasmus ertragen. Ich bin ja Befürworter der Nutzer der Kernenergie. Ich finde auch moderne Kohlekraftwerke ganz vernünftig. Fossile Brennstoffe zu verbrennen, finde ich aber im Vergleich zur Kernkraft suboptimal, weil man ja auch andere Sache daraus machen kann. Und Kohle verbrennt ja auch nicht sauber; das CO2 ist da das geringste aller Probleme. Es war auch nie im Sinne der grünen Energiewende, das hochmoderne Kraftwerk Moorburg stillzulegen, das sogar noch die Trittinsche Kraftwärmekopplung hatte, d.h. die ungenutzte Abwärme wurde für Fernwärme genutzt, was ja sinnvoll ist. Wie konnte man so bescheuert sein, so ein Kraftwerk abzustellen? Ich habe 2002 Abitur gemacht und hatte schon der Jugend meine Meinung dahingehend gefestigt, dass ich für die Kernkraft war. So viel Ahnung von Physik hatte ich. Ich hatte auch die Leistungskurse Mathematik und Physik. Von den Anhängern der Grünen kann das vermutlich keiner vorweisen.
Warum sind Demonstrationen eigentlich auf der freiheitlich-demokratischen Grundordnung erlaubt? Praktisch hat uns doch das Geschrei einer renitenten Minderheit direkt in eine Art beschissene Schreckenwelt geführt? Zudem werden die trendy Demos vom Zwangsgeldsender sogar beworben? Ist das erlaubt? Oder doch eine eklatante Wettbewerbsverzerrung mit unserem Geld? // Demonstrationen sind das Symptom politischer Harthörigkeit, denn in einer freiheitlichen Demokratie sollte es möglich sein, soziale oder ökonomische Probleme wie Erwachsene zu besprechen? Die Demonstrationszüge sind denn auch nur eine radikale Minderheit, die sich vor allem mit Lautstärke bemerkbar macht und nun glaubt, wer besonders laut ist, der hat Recht? Die Mehrheit wird in Geiselhaft genommen auch und gerade vom Zwangsgebührensender und seiner, fast möchte man sagen, parlamentarischen Kaderorganisation. Der Zwangsgeldsender ist immer bereit, jeder noch so winzige Gruppe zu protegieren und selber für die Kampagnen zu organisieren, die Blogs und Sendungen mit deren Themen zu überfluten, als sei der Zwangsgeldsender der liebe Gott. Die Minderheit braucht bloß ein Plakat hochzuhalten, sofort sind Fotographen und Kameraleute da, die Abgeordneten marschieren sofort los und schreien nach Gesetzen, beschließen Maßnahmen und Regularien, pumpen Geld in obskure Organisationen, und das alles ohne die schweigende Mehrheit zu befragen? Ist das nicht Überrumpelung? Eigentlich müßte jetzt die schweigende Mehrheit radikalisiert auf die Straße gegehen und gegen die Minderheit demonstrieren, um die Verhältnismäßigkeit zu wahren?
Auch der vorgezogene Ausstieg aus dem Kohlebergbau sollte überdacht werden. Das verzweigte Tunnelsystem im Saarland und in NRW bietet ein ideales Betätigungsfeld für Hamas-Aktivisten, die von uns ohnehin schon subventioniert werden. Alle Fragen bzgl. der Gebets- und Arbeitszeiten sind bereits ausgehandelt, arabische Lebensgewohnheiten inklusive. Zwar sprach man der Hamas ein Betätigungsverbot aus, aber langfristig wird man nicht auf das bergmännische Können von Spezialisten verzichten wollen- Kohle und Kernkraft sind Dinge, die nicht allein Blackrock entscheiden, sondern auch Ausländer, die zwar an allen möglichen Schuld sind, bloß nicht am Strompreis. Man sprach der Hamas ein Betätigungsverbot aus, aber langfristig wird die Vernunft sich durchsetzen, da man nicht auf das bergmännische Können solcher Spezialisten verzichten will, Gebete, Flüche und glaubwürdige Drohungen sowie imposante Flashmobs könnten zudem unserer Administration behilflich sein, manche Blockadementalität zu überwinden und so helfen, das gesamte Ruhrgebiet in einem Schmelztiegel von Artenvielfalt und Inklusion zu verwandeln.
Die Russen haben ein schwimmendes AKW „Akademik Lomonossow“ gebaut. So was könnte im Nordsee Windpark verankert werden und die Grundlast für die Windmühlen einspeisen.
Nur mal so ein gesponnene Möglichkeit. Weil das Jammern über die abgeschalteten AKW hilft nichts.