Diese Frage stellen einige Journalisten ernsthaft ihren Lesern. Aber darüber, ob es nicht eigentlich ihre Aufgabe wäre, staatliche Verbote zu hinterfragen, soll es hier nicht gehen. Man kann die Frage ja auch einfach mal beantworten.
Die Regierenden wollen die Bürger immer stärker mittels vormundschaftlicher Vorschriften und Verbote zu einem besseren Leben erziehen. Also nicht die Lebensqualität der Bürger soll sich verbessern, sondern diese Politik soll bekanntlich alle in eine bessere Welt führen. Nun sind aber Vorschriften und Verbote gar nicht so populär, wie es die Weltenretter gerne hätten. Zwar forderte ein TV-Kommentator schon einmal, man solle ihm klimaschädliches Verhalten besser verbieten, denn er sei zu schwach, selbst auf überbordenden Fleischkonsum zu verzichten. Es gibt auch manche Reiche, die öffentlich erklären, man möge sie im Interesse des Allgemeinwohls bitte höher besteuern. Offenbar sind sie zu abgehoben, um selbst auf eine Idee zu kommen, wie sie mit ihrem Geld Gutes tun könnten, ohne dass es zuvor von einem teuren Staatsapparat verschlungen wird.
Aber zurück zu den Verboten. Viele wohlmeinende Medien unterstützen Maßnahmen für die sogenannte Klimarettung gern und propagieren in diesem Sinne auch allerlei Arten von Verzicht, der heutzutage einfach nötig sei, um die Welt zu retten. Einige Kollegen bei zeit.de haben sich nun wohl gedacht, sie müssten herausfinden, welche Verbote auf den geringsten Widerstand bzw. auf die größte Zustimmung stoßen. Ihr Motto:
„Einschränkung macht keinen Spaß. Fürs Klima jedoch ist sie unerlässlich. Von welchen Klimasünden soll der Staat Sie abhalten?“
Eigenverantwortlich sollen die Menschen in dieser Vorstellungswelt offenbar nicht entscheiden, für welches Ziel sie welches Opfer zu bringen bereit sind:
„Niemand bekommt gern was verboten. Nicht als Kind und schon gar nicht als erwachsene Person. Aber angesichts der Klimakrise, die mit Überschwemmungen, Fluchtbewegungen, Hitzetoten auch in westlichen Breitengraden immer präsenter wird, fordern viele genau das: Verbote."
Wirklich? Fordern das viele? Gut, vielleicht ist das in der Zeit-Redaktion so. Aber haben Sie schon Demonstranten auf der Straße mit Transparenten wie „Verbietet mir meinen Diesel", „Hindert mich am Fliegen" oder „Drosselt mir meine Heizung" gesehen? Nicht einmal die „Letzte Generation" macht das. Es wäre ja auch Unsinn, denn ihre Aktionen kommen offensichtlich auch nicht ganz ohne Verbrenner-Fahrzeuge aus und am Fliegen in die verdiente Fernreise lassen sich ihre Funktionäre durch die eigene Ideologie auch nicht hindern.
„Sind Verbote wirklich so schlimm?"
Dass es solche Transparente auf der Straße nicht gibt, haben auch die Zeit-Kollegen gemerkt und wollen nun von ihren Lesern wissen, was sie denn gern verboten bekommen möchten:
„Worauf würden Sie zwar niemals freiwillig verzichten, aber heimlich dankbar für eine staatliche Regulierung sein? Wovon würden Sie gern abgehalten werden? Von lauen Grillnächten mit Discounterwürstchen? Lustvollem Rasen auf der A2? Spontanem Inlandsflug nach Köln? Oder würden Sie sich am liebsten direkt den Diesel wegnehmen lassen? Sind Verbote wirklich so schlimm, wie sie sich anfühlen? Nehmen sie denen Möglichkeiten weg, die ohnehin schon wenig haben?"
Per Mail an community-redaktion@zeit.de sollen die Leser den offensichtlich selbst eher verbotsfreundlichen Zeit-Mitarbeitern von ihrer „heimlichen Verbotsforderung" erzählen. Vielleicht interessiert es die Kollegen aber auch, dass es außerhalb ihrer Blase Menschen gibt, die sich nicht noch mehr vom Staat vorschreiben lassen wollen, die sich mündig genug fühlen, eigenverantwortlich darüber zu entscheiden, was sie essen und trinken, womit sie fahren und heizen, was sie lesen und denken.
Möglicherweise wünschen Sie sich aber auch Verbote, nur eben andere als aufgezählt. Ich für meinen Teil halte viel von der Freiheit der Eigenverantwortung und reagiere eher allergisch auf einen vormundschaftlichen Staat, egal unter welchen ideologischen Vorzeichen und Zielstellungen. Und von journalistischen Meinungsbildnern hätte ich mir eigentlich eher ein kritisches Hinterfragen von Verbotsplänen erhofft als ein Nachdenken darüber, was sich den Bürgern am besten verbieten lässt. Wollen Sie jetzt wissen, ob ich nicht trotz aller Freiheitsbekenntnisse auch einen heimlichen Verbotswunsch hege? Den habe ich nicht. Die Verbote, die ich sinnvoll finde, gibt es im Großen und Ganzen schon, sie werden nur nicht alle durchgesetzt. Wenn schon neue Verbote, dann sollte sich ein Staat, der die verfassungsmäßige Aufgabe des Erhalts einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung hat, selbst ideologiegesättigte Volkserziehung verbieten. Dazu zählt auch, allerlei Organisationen, die selbige betreiben, nicht mehr mit Steuermitteln zu finanzieren.

Ein Habeck- und Grünen-Verbot!
Ich will nicht länger mit diesem
HEIZVERBOTS-TERROR SCHIKANIERT
werden! Mir reicht schon der
Söder-CORONA-TERROR!
Welche Verbote? Nun, ein verbot der Grün*Innen und der Regenbogen-Trans Kommunisten, (einstmlas SPD genannt) wäre schon sehr nice. Ich konnte mit Faschisten noch nie viel anfangen :-)
„… ob ich nicht trotz aller Freiheitsbekenntnisse auch einen heimlichen Verbotswunsch hege? Den habe ich nicht.“ --- Tatsächlich nicht? Ich dagegen habe so einige Verbotswünsche, und zwar ganz unheimliche: • Ich wünsche mir, dass die Grünen verboten werden. • Ich wünsche mir, dass die Missachtung der im Grundgesetz garantierten Bürgerrechte durch Politiker verboten wird. • Ich wünsche mir, dass die Missachtung des Amtseids der Politiker verboten wird. • Ich wünsche mir, dass Framen, Beschönigen, Verschweigen, Lügen oder gar Erfinden von „Wirklichkeit“ in den Mainstreammedien verboten wird. • Ich wünsche mir, dass die irrsinnige Klimapanikmache des politisch-medialen Komplexes verboten wird. • Ich wünsche mir, dass die Frühsexualisierung in Kindergärten und Schulen verboten wird. • Ich wünsche mir, dass der irre Transhype, der aktuell viele Kinder und Jugendliche auf einen Weg bringt, den die meisten von ihnen später bereuen werden, verboten wird. Ich wünsche mir, dass das Messen mit zweierlei Maß durch Politiker, Medien, Gerichte und Polizei verboten wird. --- Wenn ich noch länger nachdenke, fallen mir bestimmt noch viele Dinge ein, die ich gern verboten hätte. Und ich bin sicher, auch den anderen achgut.com-Lesern werden noch jede Menge Verbotswünsche einfallen. --- Im Übrigen unterstütze ich selbstverständlich den Wunsch des Autors, „ideologiegesättigte Volkserziehung [zu] verbieten“. Und ganz sicher wünsche ich mir auch, dass die linksgrünen Volksbevormunder- und Denunziations-(N)GOs verboten werden. Das scheint mir noch sicherer, als ihnen nur die finanziellen Mittel zu entziehen.
Die Forderung, das eigene Privatleben mit Vorschriften und Verboten auf beinahe Null zu reduzieren, ist eben die neue Freiheit. Jede alte Freiheit war klimamörderisch, verbreitete in schlimmstmöglicher Weise eine saisonale Atemwegsinfektion, hatte irgendwelche Beziehungen zu dem, was fröhlich und unbefangen, somit den Grünen verhasst ist, und war RÄCHZ.
Man kann schon ahnen, was die ZEIT für Leserzuschriften zu den „heimlichen Verboten“ veröffentlicht: gefakte, die die von der Redaktion gewünschten Verbote wiedergeben. /// Ich habe übrigens einen nicht nur heimlichen, sondern öffentlichen Verbotswunsch, nämlich, linksgrüne Propagandamedien wie die ZEIT zu verbieten. Grund: Sie sind stark demokratiegefährdend.
In Abwandlung einer früheren Parole verkünden die heutigen Gehorsamsfetischisten in den Medien: Regierung, bitte verbieten, wir sind deine treuen Nieten!
Dieser Kackerstaat könnte doch erstmal den Moslems das Schweinefleisch verbieten ohne sein Gesicht noch mehr zu verlieren. Es wird erst interessant wenn er versucht mir etwas zu verbieten, denn ich bin ein schlafender Hund,lasst mich bitte in Ruhe. Suche Clan zwecks Einheirat wegen Festigung meiner Bürgerrechte.