Marcus Ermler / 08.01.2019 / 08:37 / Foto: Pixabay / 150 / Seite ausdrucken

Weimar 2.0: Attentat auf Bremer AfD-Landesvorsitzenden

Am Montagabend wurde der Bremer AfD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz nach einem Besuch des Neujahrsempfangs des Weser-Kuriers von mehreren Personen tätlich angegriffen und schwer verletzt. Die Bremer AfD hat kurz vor Mitternacht folgende Stellungnahme veröffentlicht und mit einem Bild des schwer verletzten Magnitz versehen, was ich nicht jedem zum Ansehen empfehle, darauf möchte ich hier eindringlich hinweisen:

Unser Landesvorsitzender und Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz ist am Montag von drei vermummten Männern angegriffen worden. Sie lauerten ihm vor dem Theater am Goetheplatz auf, als er den Neujahrsempfang des Weser-Kuriers in der Kunsthalle verließ. Mit einem Kantholz schlugen sie ihn bewusstlos und traten weiter gegen seinen Kopf, als er bereits am Boden lag. Dem couragierten Eingriff eines Bauarbeiters ist es zu verdanken, dass die Angreifer ihr Vorhaben nicht vollenden konnten und Frank Magnitz mit dem Leben davongekommen ist. Er liegt nun schwer verletzt im Krankenhaus. Der polizeiliche Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Bremen ermitteln, da die Tat politisch motiviert gewesen ist.“

Wenn sich erweisen sollte, dass Linksextreme hinter dieser Tat stecken, sollte dies niemanden ernsthaft überraschen. Wer sich an meine Berichterstattung von 2018 hier auf der Achse erinnert, so in den Artikeln „Bremer Senat deckt Linksextreme“ und „Bremer Linkspartei spielt Weimarer Republik“ wird in Erinnerung haben, dass Linksextreme unbehelligt vom Bremer Senat nach Belieben gegen die AfD schalten und walten. Auch für den Wissenschaftsblog ScienceFiles habe ich wiederholt über diese Exzesse des Hasses und der Hetze berichtet. So in den Artikeln „Bremer Kriegserklärung an die AfD“ und „Radio Bremen: Sprachrohr von Linksextremisten?!“.

Ich möchte Ihnen hier noch einmal die passenden Textpassagen wiederholen, um so einen Abriss darüber zu geben, wie in Bremen mit der AfD umgegangen wird und wer die zentralen Protagonisten in dieser Implementierung Weimarer Verhältnisse sind.

Eine Geschichte der rechtsstaatlichen Schande

Aus „Bremer Senat deckt Linksextreme“:

Im Vorfeld und Nachgang der Bundestagswahl [2017, Anm. des Autors] haben sich in Bremen die Anschläge und Attentate auf Politiker der AfD gehäuft. Zum Beispiel wäre da ein Anschlag auf das AfD-Parteibüro in der Bremer-Innenstadt. Man sollte nun meinen, dies hätte einen Aufschrei der rechtsstaatlichen Entrüstung nach sich gezogen. Pustekuchen. Stattdessen ging die örtliche linksextreme Szene sogar ungehindert gegen das Büro demonstrieren, wobei der Organisator der Demo, als Mitglied im Bundesvorstand der vom Verfassungsschutz (siehe hier, S. 140-141) beobachteten Sozialistischen Alternative (SAV) und Direktkandidat der Linkspartei für den Wahlkreis 54 bei der letztjährigen Bundestagswahl, selbst ein eher zwiegespaltenes Verhältnis zur FDGO hat: „Gemeinsam vertreiben wir die AfD aus der Falkenstraße“ (hier, ab 1:39). 

Kurz vor der Wahl sahen sich die Verteidiger des Marxismus in stalinistischer Manier genötigt, einen Wahlstand der AfD aggressiv zu belagern. Doch das war nur der Anfang: nach der Wahl wurden eine Direktkandidatin der AfD und der Landesvorsitzende der Bremer Jungen Alternative Opfer von Anschlägen (hier euphemistisch als „Opfer von Sachbeschädigung“ bezeichnet). Wie man angesichts von Steinen, die einen auch am Kopf hätten treffen können, von Sachbeschädigung und nicht einem tätlichen Angriff reden kann, erklärt sich nur durch die auf links gedrehte Bremer Presse. Ein Bremer AfD-Beiratsmitglied, welches sich vielfältig lokalpolitisch engagiert (bspw. hier und hier), hat dies ebenfalls nicht unbeschadet überstanden. Im November 2017 gab es einen Anschlag auf ihn.

Der Gipfel des Extremismus war dann im Dezember erreicht. Ein Brandanschlag auf eine Firma, die es zur Zeit der Bundestagswahl der AfD erlaubt hatte, ihr Wahlkampfauto auf dem abgesicherten Firmengelände abzustellen (überall anders wäre es in Bremen vermutlich vorher schon abgefackelt worden). Hierbei wurde ein LKW der Firma in Brand gesetzt. Das dramatische hieran: im LKW nebenan, auf den das Feuer dann übergriff, schlief ein LKW-Fahrer, den die Attentäter hätten sehen müssen und seiner Ansicht nach auch gesehen haben. Zitat des LKW-Fahrers: „Das Gelände war gut beleuchtet, man konnte leicht erkennen, dass in dem Fahrzeug jemand schlief. Auch die laufende Standheizung muss man gut gehört haben“. In einem Bekennerschreiben, welches der Polizei vorliegt, „unterstellten [die Täter] der Familie des Firmeninhabers eine Nähe zur AfD und bezeichneten die Firmenmitarbeiter als NPD Mitglieder“.

Aktuell [April 2018, Anm. des Autors] werden die Bremer Mahnwachen „Kandel ist überall“ und „Merkel muss weg“, die von Bremer Bürgern organisiert werden, massiv von Linksextremen belagert und sabotiert, bis hin zu tätlichen Angriffen auf Polizisten und Demonstrationsteilnehmer, unter anderem auf den Bremer AfD-Bürgerschaftsabgeordneten Alexander Tassis. Dass an diesen Mahnwachen auch Mitglieder der AfD teilnehmen, sollte eigentlich kein Problem sein, immerhin sind sie auch Bürger und nehmen nur ihr im Grundgesetz garantiertes Grundrecht auf Versammlungs- bzw. Meinungsfreiheit wahr! Die örtliche linksextreme Szene scheint aber bereits dieser Umstand massiv zu provozieren.

Zu alledem eben geschilderten gibt es keine Pressemitteilung des Bremer Senats, keine Verurteilung der extremistischen Straftäter und auch keine Solidarisierung mit der AfD oder den Teilnehmern der Mahnwachen. Es ist ein rechtsstaatlicher Hohn in Sonntagsreden von der Verteidigung der FDGO zu philosophieren und Zivilcourage der Bürger einzufordern, selbst aber im Angesicht von Anschlägen und Attentaten auf eine demokratische Partei lautstark zu schweigen und nichts zu tun!

Alerta, Alerta Antifascista

Aus „Bremer Linkspartei spielt Weimarer Republik“:

Und nun gab es wieder was zu feiern [für die Bremer Linke, Anm. des Autors]. Lud doch der Bremer AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz zu einer Podiumsdiskussion ein, an der neben dem renommierten Politologen Prof. Dr. Werner Patzelt sowie dem AfD-Parteiphilosophen Dr. Marc Jongen ausgerechnet auch noch Benedikt Kaiser teilnehmen sollte. Kaiser ist ein Politikwissenschaftler, der nicht nur für Götz Kubitscheks Sezession schreibt, sondern laut eines Interviews der taz mit einem ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiter der Linkspartei auch Verbindungen zum NSU gehabt haben könnte […]

Aber wie die unzähligen Demonstranten, die einem Demonstrationsaufruf eines Trotzkisten der Bremer Linkspartei folgten, der auch gerne einmal die Weimarer Rotfront wiederbeleben will oder zur Jagd auf die AfD bläst, hatte man sich das alles so schön ausgemalt: Hier die guten Demonstranten, die Bremen vor jedem rechtsradikalen Unrat rein halten. Dort das faschistische Herrenmenschenpack, das sich erdreistet, ausgerechnet in einem Veranstaltungsraum der Bremischen Bürgerschaft zu diskutieren. Alerta, Alerta Antifascista. Oder in der Tonalität der Demonstranten, die es bis in den Veranstaltungsraum geschafft hatten: „Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda“ (bitte entsprechend intoniert vorstellen).

Der Verwaltung der Bremischen Bürgerschaft wurden die sich lautstark wie antidemokratisch gebärdenden Gegendemonstranten im Veranstaltungsraum sogar so bunt, dass sie eine Bürgerschaftsabgeordnete der Grünen hinausbeförderten und Hausverbot erteilten (!), was die Abgeordnete auf ihrem Twitter-Account übrigens auch noch zelebriert. Was für ein Tiefpunkt für unserer Demokratie ist es, wenn eine Abgeordnete sich nicht an ein Mindestmaß demokratischer Spielregeln halten kann und deswegen ein Hausverbot im Parlament – also quasi auf ihrer Arbeitsstelle! – erhält. Stellen Sie sich bitte einmal vor, Ihr Chef würde Ihnen ein Hausverbot erteilen! In meinen Augen ein wirklich einmaliger Vorgang. Politiker des politischen Linken in Bremen meinen offenbar, über Demokratie und Parlamentarismus zu stehen.

Eine besonders pikante Note verleiht dieser Dramaturgie aus dem Weimarer Höllenschlund, die laut buten un binnen sogar die Polizei mit mehrerer Mannschaftsstärke in Mannschaftswagen anrücken ließ (!), wenn die Fraktionsvorsitzende der Linken dann noch von einem Saalschutz sinniert und das antidemokratische Verhalten einzig bei der AfD reflektiert, die – und das sei hier noch einmal erwähnt – einzig ihr Recht auf eine Podiumsdiskussion wahrnimmt, was wohl die Linke in Bremen bereits geistig wie intellektuell zu überfordern scheint.

AfD Watch Bremen als Stasi 2.0

Aus „Bremer Senat deckt Linksextreme“:

Das „Presseorgan“, dessen sich die linksextremen „Demokratiefreunde“ in Bremen bedienen, ist AfD Watch Bremen, deren Redaktion in ihrer Selbstdarstellung über die Bremer AfD „recherchiert, analysiert und berichtet“. Dass der eingangs beschriebene Anschlag auf das AfD-Büro in der Bremer Innenstadt überhaupt möglich war, ist auch der „journalistischen“ Recherche von AfD Watch Bremen zu verdanken. 

Die Redaktion lobpreist sich in einem Artikel selbst, dieses Büro enttarnt zu haben und liefert uns nicht nur Bilder des Büros, sondern auch gleich die Adresse mit. Was aber der Redaktion nicht ausreicht, im Artikel selbst wird auch wieder Godwin's-Law angewandt und bereits im vierten Absatz die Nazi-Keule geschwungen. Was das mit Journalismus zu tun hat, können uns vermutlich nur ehemalige Kader der SED erklären. Was, wie wir unten sehen werden, bei der Redaktion aber „Stasi“-Methode hat.

Die Sabotage der Mahnwachen ist ebenso „redaktionell“ von AfD Watch Bremen begleitet worden. So hat einer ihrer Artikel den sinnhaften Titel „No Chance for a Hetze“ und feiert die verfassungsfeindlichen Aktionen der linksextremen Gegendemonstranten als Erfolg „einer antifaschistischen Intervention von entschlossenen BremerInnen“, deren Motto „Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda!“ von der Redaktion goutiert wird. 

Im Artikel selbst wird im Wesentlichen bemüht, die Bremer AfD mit allerlei nationalsozialistischen Gruppierungen in Verbindung zu bringen, um schließlich aufzuzeigen, dass ihre „Kreise wiederum bis ins rechts-terroristische Milieu“ reichen.

AfD Watch Bremen hatte Magnitz im Visier

Wie ich für ScienceFiles im Artikel „Radio Bremen: Sprachrohr von Linksextremisten?!“ im April 2018 schilderte, hatte dieser AfD Watch mit Stasi-Mentalität auch Magnitz und seine Mitarbeiter besonders im Visier ihrer „journalistischen“ Recherchen:

AfD Watch Bremen behauptet in einem Artikel, dass der Bremer Bundestagsabgeordnete [Frank Magnitz, Anm. des Autors], ein Mitglied der Identitären Bewegung beschäftigen […]. Belegen sollen dies Film- und Bildaufnahmen eines angeblichen Abgeordnetenbüros.

Das Brisantere hieran ist folgende Aussage im Text: ‚So arbeitet der IB Akteur Jonas Schick seit ein paar Monaten werktags zwischen 9.00 und 16.00 Uhr als Büroleiter gemeinsam mit dem Vorsitzenden der JA und zweiten stellv. Landesvorsitzenden Robert Teske‘. Nun stellt sich mir die Frage, wie genau kann man feststellen, dass jemand ‚seit ein paar Monaten werktags zwischen 9.00 und 16.00‘ arbeitet. Doch nur dann, wenn man ihn permanent observiert! Und wie kommt man zu den Videoaufnahmen und Fotos? Auch nur dann, wenn man permanent filmt und Fotos macht. […]

Auch frage ich mich: wenn heute bereits die Observation rund-um-die-Uhr journalistischer Standard [von der AfD-Watch-Bremen-Redaktion, Anm. des Autors] ist und nicht einmal vor dem privaten Umfeld von Poltikern halt gemacht wird, die dieses nicht freiwillig der Öffentlichkeit in BUNTE und Co. ausbreiten wollen wie so manch ehemaliger Vizekanzler, was ist der nächste Schritt? Neonazi-Blogs als Quelle über die politische Linke? Waterboarding als neue Informationsquelle?“

Bremen erklärt der AfD den Krieg

Dass all dies irgendwann eskalieren würde, habe ich bereits vor anderthalb Jahren im ScienceFiles-Artikel „Bremer Kriegserklärung an die AfD“ angemahnt:

mir ist eine Erklärung untergekommen, in der Bremer Wissenschaftler, Politiker und Journalisten öffentlich zu Widerstand und meinem Eindruck nach mehr direkt als indirekt zur Gewalt gegen die AfD aufrufen. Eine eindeutige Distanzierung von einem etwaigen Gewalteinsatz zur Erreichung der politischen Zielsetzung der Unterzeichner enthält die Erklärung definitiv nicht. Es handelt sich hierbei um die Bremer Erklärung, zu finden unter: https://bremer-erklaerung.org/

[…] direkt an die AfD adressiert: ‚Wir dulden keine Hetzer*innen‘. Und schließlich nochmals an die AfD gerichtet: ‚Wo wir sind, bekommen sie kein Forum – weder auf der Straße, noch in unseren Vereinen, in unseren (Hoch)Schulen und Betrieben, Läden und Kneipen, an unseren Treffpunkten oder im Parlament‘ [im Text erläutere ich, warum dies explizit Gewalt impliziert, Anm. des Autors]

Die Unterzeichner sind sich auch nicht zu Schade mit Lügen den Kampf für ihre gute Sache zu bestreiten. Denn es heißt im Text: ‚Sie [die Bundestagswahl] wird entscheiden, ob nach dem Aufflammen rechter Gewalt auf den Straßen künftig auch im Deutschen Bundestag eine Partei vertreten sein wird, die offen rechtsradikale Positionen vertritt‘ […]

Unter den rund 900 Unterzeichnern (Stand vom 25. Mai 2017, 12:00) befinden sich Mitglieder des Bremer Landesvorstandes der Grünen bzw. der Linkspartei, ein Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, ehemalige Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft, 13 ehemalige bzw. aktive Professoren der Universität Bremen, darunter eine Professorin für Strafrecht, bekannte Bremer Journalisten, Künstler und Musiker, Rechtsanwälte, lokale Vereine und Gruppierungen sowie 50 Studenten.

Um es sich abschließend nochmals vor Auge zu führen: Hochschullehrer, auch solche die im Bereich Strafrecht forschen und lehren, Rechtsanwälte, Journalisten und politische Mandatsträger rufen öffentlich zum Widerstand und zur Gewalt gegen die AfD auf.“

Überrascht es angesichts dieser Schilderungen noch irgendjemanden ernsthaft, dass Frank Magnitz tätlich angegriffen und schwer verletzt wurde?

Foto: Pixabay

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netiquette:

Bechlenberg Archi W. / 08.01.2019

@ Bernd Sittlich “Ich bin gespannt darauf, ob dieser kritische Beitrag von den achgut.com - Demokratiefreunden freigeschaltet wird” - Sie verwechseln die Achse mit Facebook oder der WELT oder dem Focus oder SpOn oder der Zeit oder ähnlichen Publikationen. So lange die Regeln der Netiquette eingehalten werden, können Sie hier mit einer Veröffentlichung rechnen. Selbst wenn es noch so großer Unfug ist.

Andreas Rochow / 08.01.2019

In Sachsen-Anhalt wird der staatlich finanzierte Kampf gegen Nazis von Linksextremen in unzähligen Gruppierungen betrieben. Ein Verein mit dem euphemistischen Namen “Miteinander e.V.” “berät” in eigenen Beratungsbüros und zeigt keinerlei Berührungsängste zu Linksextremisten. Die schwarz-rot-grüne Regierung sieht keinen Anlass, die Gemeinnützigkeit extremlinker Antidemokraten vom Miteinander e.V. in Frage zu stellen. Und da ist ja noch der 100-Millionen-Fördertopf des Bundesministeriums der Frau Giffey! Wenn das keine Aufrüstung zum Bürgerkrieg ist - mit Steuergeld! Die Einschläge kommen immer näher. Und die prächtige Frau Merkel schweigt und denkt nicht daran, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Die Bremer Erklärung ist der Versuch einer linksextremen Mobilmachung, der gefährlichsten Form der Hetze, die man sich in einer FRGO nur denken kann! Hier bringen sich die netten “Pioniere des Wandels” ins Spiel, die nach dem WBGU aktiv werden müssen, wenn demokratische Prozeduren zu umständlich oder aussichtslos erscheinen, um das alternativlos Gute mit dem Namen “Große Transformation” durchzusetzen.

Karl-Heinz Vonderstein / 08.01.2019

Eben in der Tagesschau war ein Bericht über dieses Attentat auf dem AfD Bundestagsabgeordneten. Wobei die Tagesschau nicht von einem Attentat sprach. Man sagte, alle Parteien im Bundestag würden diese Tat verurteilen. Auch Bundespräsident Steinmeier verurteilt die Tat. Herr Gauland sprach von einem Mordanschlag und gab den anderen Parteien im Bundestag und den Medien im Land eine Mitschuld und sagte, dass diese die AfD ausgrenzen wollten und verwies darauf, dass die AfD eine demokratisch gewählte Partei sei. Man dürfe sich nicht wundern, wenn Schlägerbanden das versuchen mit Gewalt umzusetzen, was andere verbal äußern gegenüber der AfD, so Gauland. Die SPD ließ das nicht auf sich sitzen und Herr Scholz sagte, dies wäre ein mieses Spiel der AfD sowas zu behaupten, so wäre es nicht in Deutschland.Er verurteilte auch die Tat.

Albert Sommer / 08.01.2019

Die Saat des LinksRotGrünen, imaginären “K(r)ampf gegen Rechts geht nun langsam auf.  Eben dieses gezielte, politische Aufhetzten der eigenen Bevölkerung, mit dem Ziel, nach beinahe vollendetem, vollständigem “Marsch durch die Institutionen”,  jeglichen Spross einer eventuell wiederaufkeimenden, konservativen, parlamentarischen Opposition im Keim zu ersticken ist der Totengräber der Demokratie. Die etablierte Politik, die diese Entwicklung nun seit Jahren befeuert hat, sollte nun endlich damit beginnen, dieses falsche Spiel mit der “Demokratie” zu hinterfragen. Das wäre sinnvoller als nun heuchlerische Statements über Twitter zu posten. „BILD hat mit geschossen“ hieß es einst im 68er Lager als Rudi Dutschke erschossen wurde. Und wer in der Politik hat diesmal nicht alles mit geschossen? Nachdem Mitglieder der AFD von allen Seiten, aus allen anderen Parteien, den geenterten Öffentlich Rechtlichen Sendeanstalten und der freien Presse seit langem als “Nazis”, Rassisten usw.  medial regelrecht zum “Abschuss frei gegeben wurden”? Zitat nach Martin Niemöller: “Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.”  Zurück in die Gegenwart: Heute trifft es Mitglieder der AFD, Morgen vielleicht bereits deren Wähler. Danach dann vielleicht jeden der es überhaupt nur wagt die Politik zu kritisieren.

Chr. Kühn / 08.01.2019

War es nicht die Uckermaerkerin, die gesagt hat, sie wolle die AfD wieder aus dem Bundestag kriegen (paraphrasiert)? Nun, Hitler hat wohl auch nie eine direkte Anordnung zum Mord an den Juden gegeben, er hat sich “nur” in ausreichend klaren Andeutungen ergangen, die von seinen Anhaengern wie gewuenscht als Handlungsanweisung verstanden wurden. Make no mistake: auch hier laufen die Faeden wieder bei der Unseligen zusammen.

Eleonore Weider / 08.01.2019

Severin Schönfelder, nicht zum ersten Mal - diesen Artikel haben Sie anscheinend auch nicht gelesen - AfD-Parteitage brauchen regelmäßig Polizeischutz. AfD-Büros und Politiker werden regelmäßig von linken Schlägern angegriffen. In Döbeln ist vor einem AfD-Büro eine Bombe explodiert - und jetzt diese menschenunwürdige Tat - das sind Verbrecher, das sind SA Methoden - und Punkt.

Albert Pflüger / 08.01.2019

Ach ja, hat eigentlich schon jemand von den üblichen Verdächtigen den üblichen Spruch erbrochen: „Das nützt nur der AfD!“ ??? Das ist ja das einzig gute an dieser entsetzlichen Entwicklung, daß immer mehr klar denkende anständige Menschen Abscheu empfinden und ihre Wahlentscheidung vom letzten mal bereuen….

Wolfgang Fischer / 08.01.2019

Vor einiger Zeit warnte ich im kommentarbereich des Focus, das demnächst Deutsche wieder auf Deutsche schießen werden. Das wurde leider nicht veröffentlicht. Nun weiß ich warum! Ich hätte schreiben sollen, Deutsche schlagen Deutsche Halbtot. Mein Mitgefühl dem Opfer und hoffentlich schnelle und gute Genesung!

Wirsam, Dietmar / 08.01.2019

Der Schriftführer der Bremischen Kirche, ein Renke Brahms, hat in dem Zusammenhang geäußert: “die AfD wolle sich in eine Opferrolle begeben” und betreibe “Panikmache”. Der Zynismus dieser Bemerkung wird jedem bei der Betrachtung des Fotos des Opfers klar sein. Was ist denn das für eine “Kirche” ?

Rainer Brosig / 08.01.2019

Diesen Kommentar wollte ich in dem ganzen Gebrüll auf WO veröffentlichen, scheinbar abgelehnt. Ich habe um Aufklärung gebeten. Ich werde informieren. Fakten: ein Mann läuft abends an einem Theater vorbei, wird von drei vermummten Personen angegriffen, die ihm ein Kantholz auf die Stirn schlagen, nachdem er fällt, noch auf seinen Kopf eintreten. Gerettet wird sein Leben von ein/zwei zufällig Anwesenden. Der bisher bekannte Ablauf der Tat und die implizierte Heimtücke lässt nur versuchten Mord zu, insofern ist der AFD Recht zu geben Egal, wer er ist, warum er dort langläuft, wir leben - oder lebten - bisher in einem Land, in dem Rechte wie Meinungsfreiheit, Schutz von Leben und Eigentum, Schutz vor Willkür des Staates, körperliche Unversehrtheit, gelebt wurden. Bis - natürlich - auf Einzelfälle. Was, bitte, ist in den letzten Jahren in den sogenannten Eliten in Politik und Medien passiert, das “alternative” Standpunkte von hofierten Antifa-Faschisten (nur das macht Sinn!) in Todesurteile abgewandelt werden? Wie pervers ist eine elitäre Logik, die nur noch die eigenen Ziele als wesentlich sieht und den anderen Standpunkt nicht mehr diskutiert, sondern nur niederbrüllen versucht. Und wie ehrlich sind dann die Entschuldigungen dieser Eliten. Für mich wirken sie eher wie Relativierungen: “Nein, das ist nicht gut.”

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