In meinem Artikel vom Montag schrieb ich von meiner Sorge um Michal aus dem Kibbuz Kfar Aza mit seinen 800 Einwohnern nahe der Grenze zum Gazastreifen. Heute erhielt ich die bestürzende Nachricht.
Ich lernte Michal 1982 kennen, sie gehörte damals der Jugendgruppe aus dem Moshav an, der die Partnergemeinde meiner Heimatstadt war, wir unternahmen eine Rundreise durch Deutschland, sahen uns drei Wochen lang jeden Tag. In unserer Gruppe nannte man sie den „Lachsack“, weil sie so fröhlich war, so laut und ansteckend lachte. Irgendwann verlor man sich aus den Augen, aber der Name war mir immer präsent, manchmal erkundigte ich mich nach ihr.
Unsere gemeinsame Freundin versuchte seit Samstagmorgen, sie telefonisch zu erreichen, sie antwortete nicht. Wir bangten um sie, wussten wir doch, dass genau dort, in dieser Gegend, hunderte von grausamen Hamas-Terroristen unterwegs waren und wahllos Menschen ermordeten. Heute erhielt ich die Nachricht: Auch Michal wurde ermordet, mit ihrem Sohn, 26 Jahre.
70 Menschen, darunter Dutzende Babys, wurden in Kfar Aza abgeschlachtet. Ein israelischer Offizier, der dort war, wird in der Times of Israel zitiert:
„Das hier ist kein Schlachtfeld, es ist ein Massaker. Du siehst die Babys, ihre Mütter und ihre Väter, in ihren Schlafzimmern und in ihren geschützten Räumen, und wie die Terroristen sie getötet haben – das ist kein Krieg. Das ist etwas, was ich in meinem Leben nie gesehen habe. Wir haben uns unsere Großmütter und Großväter während der Pogrome in Europa vorgestellt. Das ist etwas, was wir in der jüngeren Geschichte nicht erlebt haben.“
Mehr als tausend Ermordete und Verschleppte sind unfassbar viele für ein so kleines Land. Fast jede Familie in Israel kennt ein Opfer dieses Blutbades und muss sich nun um die Geiseln sorgen, um die schwer Verletzten in den Krankenhäusern – und um die Söhne, die wohl in wenigen Stunden in den Gazastreifen einrücken müssen. Es geht nicht um Rache für Michal oder die anderen tausend Opfer und deren Hinterbliebene, die bis ans Ende ihrer Tage mit dem Verlust ihrer Lieben leben müssen. Es geht darum, das Land von der Geißel des Terrors zu befreien. Wer Israel daran hindern will, sollte es mit jedem zu tun bekommen, der sich seine Menschlichkeit bewahrt hat. Und auch aus diesem Grund: Wenn wir es versäumen, Israel im Kampf gegen die Barbarei zu unterstützen, droht uns eines Tages ein ähnliches Schicksal.
Claudio Casula arbeitet als Autor, Redakteur und Lektor bei der Achse des Guten.

Meine Geldspende für Israel ist gestern an eine mir seit Jahren bekannte und vertraute Organisation mit engen persönlichen Kontakten zu Israelis (Juden und Christen) gegangen. Bei denen weiß ich, dass das Geld nicht zweckentfremdet wird oder gar Terroristen in die Hände fällt. – - – Haben sich arabische Christen aus „Palästina“ und Israel zu dem Massaker zu Wort gemeldet? Hat jemand davon gehört? Was die deutschen Kirchen dazu zu sagen haben, interessiert mich gar nicht. Es kann nur geheuchelt sein. – - – „Ich freue mich darauf“, sagte einst Katrin Göring Eckardt, die seinerzeit Mitglied der Synode der EKD war, und meinte die Eroberung des Westens (ehemals christliches Abendland) durch den Islam = Muslime. Sie ist mitschuldig an dem Massaker in Israel; sie und alle Gesinnungsgenossen und ganz besonders die GesinnungsGENOSSINNEN.
Zitat: „Wenn wir es versäumen, Israel im Kampf gegen die Barbarei zu unterstützen, droht uns eines Tages ein ähnliches Schicksal.“
Wir sind doch schon mittendrin. Vergewaltigungen, Messermorde, Körperverletzungen an Deutschen durch Moslems sind auch in D quasi an der Tagesordnung (und werden von den Blockparteien und ihren Medien aktiv unter den Teppich zu kehren versucht). Wenn die Mehrheit der Deutschen nicht eine solche – schon an Idiotie grenzende – Naivität ggü. dem Islam hätte und deren Vertreter durchfüttern würde, wären wir hier auch schon weiter. Wenn aus D kein Geld mehr fließt, wird es m.E. auch hier übel enden. Israel ist nur ein weiteres Fanal in diesem Kampf…
Es wird nicht mehr lange dauern, bis es mit der laut verkündeten Solidarität zu Israel vorbei ist. Das Gejammer geht schon los. Wegen der armen Menschen in Gaza, die nun leiden müßten. Und bei allen berchtigten Gegenmaßnahmen dürfe man nun die Menschlichkeit und die Menschenrechte nicht außer acht lassen.
Es müssten sich jetzt Kommissionen und Beobachtungsposten einschalten usw. usf.
Ich bin extrem gespannt, wortwörtlich, was nun als Nächstes geschieht. Leider bin ich technisch nicht dazu in der Lage, alle diese grausamen Mordvideos der Hamas überall zu verbreiten, ihren Jubel und den ihrer „Bevölkerung“. Und was immer jetzt das Israelische Militär in Gaza unternimmt, ich bin einverstanden!
Der Gazastreifen war von Anfang an eine kranke Konstruktion, Sharon hat es geahnt und davor gewarnt, diesen Streifen zu räumen, denn er hat schon damals vorausgesehen, dass die Israelis sich damit ein weiteres Terrornest heranzüchten. Statt Dankbarkeit – jahrelang haben die Palästinenser herumgejault, dass sie Gaza wollten – haben die Israelis jetzt das bekommen, was vorauszusehen war. Fazit: Gib Schreihälsen niemals nach, sie werden sich für jedes Geschenk und jede Nachgiebigkeit bitter rächen.
Warum zeigt man die Bilder nicht? Sonst macht man doch so gern Kinderfotos und schreibt Geschichten über afrikanische, syrische, afghanische Kinder; egal ob mit Eltern oder Waisen. Immer Fotos von Kindern mit großen Kulleraugen. Was wurde damals für ein Medienrummel mit dem Foto des ertrunkenen Alan Kurdi losgetreten. Ich will Bilder von den Opfern des Terrors sehen und ihre Geschichten lesen. Und ich will, dass die Täter, Unterstützer und Sympathisanten die Höchststrafen bekommen.
Man möchte sich abwenden, doch man muss sich der Realität stellen. Warum ermorden sie Babys, die vor ihnen in ihren Bettchen liegen? Weil sie Israelis ausrotten wollen. Das ist kein Unfall oder „Kollateralschaden“, es ist systematische Judenvernichtung.
Wenn ich das lese, bekomme ich feuchte Augen. Und die blanke Wut…