Die Kanzlerin stellte das dadurch klar, dass sie an die Geistlichkeit der Muslime in Deutschland appellierte, womit vor allem die Imame gemeint sein dürften, berechtigten Fragen nicht länger auszuweichen: Welcher Islam soll es sein? Warum wird im Namen Allahs gemordet, geknebelt, unterdrückt - und zwar nicht nur von Islamisten? Was ist mit dem Antisemitismus? Mit Bildungsfeindschaft und Scharia? Zwar sagte Merkel das nicht, aber es war die Quintessenz ihrer Rede, dass ohne Antworten auf diese Fragen der Satz, der Islam gehöre zu Deutschland, eine hohle Phrase bleiben muss: schön fürs multikulturelle Poesiealbum, aber ohne Konsequenzen für die politische Gestaltung eines Landes, das seine Verfassung nicht in den Wind schreiben will. http://www.faz.net/aktuell/politik/harte-bretter/harte-bretter-die-hohlen-islam-phrasen-13372376.html