Henryk M. Broder / 14.03.2015 / 13:54 / 3 / Seite ausdrucken

“Was ist dir geblieben von der Jiddischkeit?”

Ja, wenn es um Humor geht, kann es keiner mit uns aufnehmen. Das ist unser Alleinstellungsmerkmal in einer globalisierten Welt, wie der Parmaschinken für die Italiener, das Starkbier für die Bayern und Fish & Chips für die Briten. Nur mithilfe unseres Humors haben wir die Sklaverei in Ägypten, die Pogrome im zaristischen Russland, den Holocaust und die erdrückende Fürsorge unserer jüdischen Mütter überlebt. Dass sich die Israelis mit den Palästinensern so schwer tun, könnte auch daher kommen, dass ihnen der jüdische Humor abhanden gekommen ist. http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article138411128/Was-ist-dir-geblieben-von-der-Jiddischkeit.html

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David Wolski / 14.03.2015

Die Serien “Ramsor”  (http://www.imdb.com/title/tt1405737/?ref_=fn_al_tt_1) und Avoda Aravit (http://www.imdb.com/title/tt0904447/?ref_=fn_al_tt_1) sind ziemlich klasse.

Stephan Happ / 14.03.2015

Was haben sie werter Hr. Broder als Atheist mit der Sklaverei in Ägypten ihrer Glaubensbrüder von vor 3500 Jahren zu tun? Mein Namenspatron Stephan, der Heilige Stephanus, war der erste christliche Märtyrer der Jerusalemer Urgemeinde. Was habe ich als Agnostiker und getaufter Protestant mit der Jerusalemer Urgemeinde zu tun? Nada, niente.. Sie als Atheist schwingen mit der Fahne der Jidden, haben aber mit ihrem Judentum außer ihrer religiösen Abstammung nichts mehr am Hut. Für mich bleibt diese Auffassung einer religiösen Volkszugehörigkeit ein Rätsel. Shalom S. H.

Martin Lahnstein / 14.03.2015

Jedenfalls dürften Juden gute Erfinder von Witzen sein. Es wäre ein Witz, wenn einem Juden nur jüdische Witze einfielen.

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