Gerd Buurmann
Wenn in Wuppertal gegen Israel gehetzt wird, dann sieht der Bürgermeister der Stadt darin eine legitime Ausübung der Meinungsfreiheit, aber wenn in Essen ein Vortrag über Judenhass im Islam stattfindet, dann sieht der Bürgermeister der Stadt darin eine Beleidigung. Ja, richtig gelesen: Als in der Alten Synagoge in Essen im Rahmen der dort stattfindenden „Donnerstagsgespräche“ der Antisemitismus im Islam thematisiert werden sollte, da sah der Chef des Integrationsbeirats, Muhammet Balaban, darin eine Herabsetzung des Islams und bekam Unterstützung vom Oberbürgermeister Reinhard Paß, der forderte „dass die neue Leitung der Alten Synagoge sich den Integrationsgedanken deutlich mehr zu eigen macht als dies bisher der Fall war.“ http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2011/06/07/warum-nicht-vergasen/