Am Samstagabend um 22 Uhr fuhr Abdul B. mit einem weißen Transporter in eine Menschenmenge im Berliner Tiergarten, die dort den Christopher-Street-Day feierte. Einige Medien berichteten, der Mann hätte – nachdem sein Auto zum Stehen kam – noch mit einem Messer auf Umstehende eingestochen. Stand Sonntagmorgen war er noch flüchtig, und es ist von einem Komplizen die Rede, den er möglicherweise gehabt haben soll.
An diesem Sonntagmorgen – und damit für deutsche Verhältnisse recht schnell – wurden auch Angaben zur Identität des mutmaßlichen Täters veröffentlicht: Abdul B. ist 21 Jahre alt und – wie es heutzutage so schön heißt – polizeibekannt. Kurz vor der Tat soll er aus dem Jugendarrest entlassen worden sein. Der Staatsschutz hatte ihn – Medienberichten zufolge – auch als potenziell gefährlichen Islamisten erfasst. Was am frühen Sonntagmorgen noch fehlte, war eine Information über Abduls Herkunft. Der Name deutet an, dass es sich nicht um einen jener Menschen handelt, die man gern abfällig „Biodeutsche“ nennt. Aber was für ein Landsmann ist Abdul? Ist er in Deutschland aufgewachsen? Ist er deutscher Staatsangehöriger? Oder ist er einer von jenen Mitmenschen, die eigentlich längst ausreisepflichtig wären, aber dennoch bleiben? Aber das werden wir in den nächsten Stunden erfahren. Sie wissen es vielleicht längst, wenn Sie diese Zeilen etwas später lesen.
Ergänzung: „Bei dem Tatverdächtigen soll es sich um einen 21-jährigen Mann namens Abdul Rahman Toufic Ballout handeln - geboren in Berlin“, meldete u.a. Focus kurz nachdem dieser Text geschrieben wurde
Das Traurige ist, dass wir wahrscheinlich auch schon wissen, was auf diesen Anschlag folgen wird. Eine Welle demonstrativer Betroffenheit werden namhafte Politiker sowie Kultur- und Medienschaffende über uns ergießen. Damit wollen einige Akteure auch gern die Frage wegspülen, wer dafür verantwortlich ist, dass dieses Land sich so verändert hat, dass inzwischen jede Veranstaltung – ob Weihnachtsmarkt, Dorfkirmes oder CSD – aufwändiger Schutzkonzepte bedarf.
Fallen vielleicht manche Scheuklappen?
Es wird, wie bei Berichten über inzwischen zum deutschen Alltag gehörende Messerangriffe oder Gruppenvergewaltigungen, wieder heißen, dass man aufpassen müsse, dass niemand diese schlechten Nachrichten „instrumentalisiert“. Und es wird wieder die Entschlossenheits-Simulanten geben, die mehr Sicherheit versprechen, ohne das Problem zu benennen. Vielleicht werden die Sicherheitsanforderungen, die Verwaltungen an Großveranstaltungen stellen, noch weiter hochgeschraubt, vielleicht gibt es ein Programm für noch mehr Überwachungskameras auf Straßen und Plätzen.
Man wird über die Jahre müde, all das zu kommentieren. Beim Lesen der Meldungen über Abduls Mordanschlag auf den Berliner CSD dachte ich zuerst: Der wievielte Weckruf ist das eigentlich, der von Regierungspolitikern tatkräftig überhört werden wird? Wer will sich schon der Verantwortung für verheerende Fehlentscheidungen stellen? Dass die verschiedensten islamistische Netzwerke hierzulande ideale Bedingungen zum Wachsen und Gedeihen vorfanden, ist die Folge einer fehlgeleiteten Politik, egal mit wie viel wohlklingenden Absichten sie begründet wurde und wird. Hier ist ein Kurswechsel dringend nötig, aber das ist alles andere als eine neue Erkenntnis.
Aber vielleicht könnte diese Erkenntnis sich dadurch, dass es diesmal den CSD traf, auch in Kreise verbreiten, die sich ihr bislang verweigerten. Denn all die CSD-Veranstaltungen erfreuten sich ja größter staatlicher Unterstützung. In Berlin wurde anscheinend vor jedem Amtsgebäude die Regenbogenflagge aufgezogen, auch vor dem Gefängnis in Moabit oder dem Finanzamt Wilmersdorf. Und gerade diese geförderte Lebenswelt wurde nun von Abduls islamistischem Anschlag getroffen. Das könnte dazu führen, dass auch in der Regenbogen-Fraktion stärker jenseits ideologischer Scheuklappen wahrgenommen wird, wo die größte Gefahr für die eigene Lebenswelt lauert. Klingt das jetzt zu naiv? Mag sein, aber wer möchte nicht nach solchen Nachrichten ein klein wenig hoffen, dass es keiner weiteren mörderischen Weckrufe mehr bedarf.

Danisch: „Alle reden sie von “psychisch krank„, “psychisch gestört„, “rechtsradikal„, “schwulenfeindlich„ und so weiter.
Aber niemand, auch keiner dieser Islamversteher, keiner der islamophilen Linken, kein Queerer sagt, worum es hier eigentlich geht: Nämlich dass dieser Mann, wie viele Attentäter, keineswegs “psychisch gestört„ ist, sondern innerhalb seiner Ideologie und seines Weltbildes einfach nur das tut, was man konsequenterweise tun muss, um für alle Ewigkeit im Paradies zu landen.
Seltsamerweise scheint kein Einziger all dieser Islam-Anbeter zu bemerken, was hier eigentlich abläuft. Die machen genau das, was ihnen der Islam vorgibt.
Wohlgemerkt: Das ist nicht Islamismus oder Extremismus. Das ist die ganz normale islamische Lehre.
Im Prinzip werden wir hier nur wie die Zielscheiben in der Schießbude auf dem Rummelplatz aufgestellt, wo es darum geht, möglichst viele Punkte für den Hauptgewinn zu sammeln.
Im Prinzip ist Deutschland so ein Art Safari-Park, wo man auf den laufenden Keiler, auf laufende Ungläubige zielen kann, um möglichst viele Paradiespunkte einzusammeln, samt kostenlosem und zeitnahem Märtyrer-Erschießungsdienst durch die Polizei.
Im Prinzip wie ein Videospiel, in dem man genug Punkte sammeln muss, um auf die nächste Ebene zu kommen. “
Was folgt auf Abduls CSD-Anschlag? NICHTS!
Das Wort „biodeutsch“ habe ich zum ersten Mal hier, auf diesem Blogg, gelesen. Ich glaube bei bei Herrn Meins. Ich habe es dabei keineswegs als abschätzig gemeint in Erinnerung, eher gegenteilig. Auch nach mehrmaligem Lesen dieser Zeilen habe ich nichts anteinehmendes über die Opfer gefunden. Meine Gedanken sind bei ihnen, ihren Freunden und ihren Angehörigen. Die Tat spricht für sich.
Zitat:„Und es wird wieder die Entschlossenheits-Simulanten geben, die mehr Sicherheit versprechen, ohne das Problem zu benennen. Vielleicht werden die Sicherheitsanforderungen, die Verwaltungen an Großveranstaltungen stellen, noch weiter hochgeschraubt, vielleicht gibt es ein Programm für noch mehr Überwachungskameras auf Straßen und Plätzen.“ Ich gehe seit über 12 Jahren damit hausieren, wie man die gesamte Gesellschaft so absichert, dass solche Anschläge nicht mehr passieren können und das ohne in Deutschland gleich die Mobilmachung auszurufen. Der Trick liegt in der schnellen Reaktion. Die muss so schnell sein, dass das Attentat nicht zu Ende geführt wird oder im Optimalfall gar nicht erst Schäden eintreten. Bei potentiellen Attentätern muss sich das Gefühl einstellen, „lohnt sich nicht, ich komme gar nicht erst durch.“ Dann hören solche Anschläge auch auf. Das geht wirklich. Überwachungskameras und mehr Datensammelei helfen hier überhaupt nicht, weil die nicht eingreifen können. Aber eine bewaffnete, gut organisierte und mental gestählte Bevölkerung kann das. Israel hat das im Westjordanland schon lange in der erfolgreichen Anwendung. Geht hier auch. Dafür muss man aber andere Leute ans Ruder lassen, weil die Altparteien das einfach nicht durchwinken wollen. Nebenbei: Wir haben die einzige lesbische Frontfrau im gesamten deutschen Parteiensektor. Einfach mal drüber nachdenken. ;-)
Apollo News hat sich die Mühe gemacht, ein paar seltsame Reaktionen auf den Anschlag zusammenzustellen.* Man ist erstaunt. Auch über die Aussagen der CSD-Organisatoren, man wolle nicht spalten und „keinen Hass“. Es dürfte wohl kaum islamistische Terroristen in der LGB und der TQ-Community geben, zumindest keine, die ihr Schwulsein offen ausleben und mit ihrem Terroristen-Dasein hausieren gehen. Vor welcher Spaltung wird dann gewarnt? Hier hat man aus meiner Sicht eindeutig die Gelegenheit verpasst, mal offen darüber zu reden, wieweit verbreitet Homophobie unter konservativen Muslime ist, und eine klare Ansage zu machen. Wenn der Täter ein Neonazi gewesen wäre, wäre man mit der Diskussion des Täterumfelds ja auch nicht zurückhaltend gewesen. So schweigt man, und stellt dann demnächst wieder bedauernd fest, dass das nächste schwule Paar aus Berlin weggezogen ist, „weil es hier nicht mehr sicher ist“. *„AfD-Politiker wollen Transgender ausrotten“: Das sind die wirrsten Reaktionen auf den CSD-Anschlag„, Apollo News v. 26.07.2026.
Da ich nicht weiß, ob Herr Franz Hammer angesichts der neuen Sachlage erneut bei Hadmut Danisch plagiieren wird, empfehle ich, gleich dortselbst zu lesen: Seinen Beitrag heute 21.12 Uhr zum Ableben von Herrn Abdul.
Diejenigen, die das verbockt haben sind auch diejenigen, die routiniert Krokodiltränen anbieten. Routiniert. Lernkurve ist platt. Kultur von einem anderen Stern. Umkehr ist nicht in Sicht. Ein offener Graben wird spürbar, die betäubte Gesellschaft fällt fassungslos auseinander.