Kolja Zydatiss / 29.10.2019 / 06:20 / Foto: Jody Lee Smith / 45 / Seite ausdrucken

Was deutsche Medien verschweigen: Chiles Aufstand gegen die Klimaretter

Am Freitag, den 18. Oktober, wurde die chilenische Hauptstadt Santiago von schweren Krawallen erschüttert. In den vorangegangenen Tagen hatten sich viele Einwohner bereits über die sozialen Netzwerke zum kollektiven Schwarzfahren verabredet, dann eskalierte der Protest gegen die Erhöhung der Ticketpreise von 800 auf 830 Peso (im Januar war der Preis bereits um 20 Peso erhöht worden, der Gesamtpreis für ein Ticket entsprach nach beiden Erhöhungen rund einem Euro). Laut „France24“ wurden in fast allen Metrostationen Tore und Drehkreuze beschädigt. Mehrere der 164 Stationen seien vollständig zerstört worden, außerdem seien 16 Busse ausgebrannt.

Der konservative Präsident Sebastián Piñera verhängte eine Ausgangssperre, ließ das Militär patrouillieren und nahm die Preiserhöhung zurück. Dennoch dauerten die Proteste und Ausschreitungen an und griffen auf andere Großstädte wie Concepción und Valparaíso über. Am 25. Oktober gingen mehr als eine Million Menschen in verschiedenen Teilen des Landes gegen die Regierung auf die Straße. Insgesamt kamen nach Angaben von „Al Jazeera“ 19 Personen bei den Ausschreitungen ums Leben, tausende wurden festgenommen. Am 27. Oktober entschied Piñera schließlich, sein gesamtes Kabinett zu entlassen.

Die Wut der Einwohner Santiagos ist verständlich, denn die Metro ist in der überfüllten Sieben-Millionen-Metropole das Hauptverkehrsmittel, und selbst Preiserhöhungen um wenige Euro-Cent treffen in dem relativ armen Land viele Menschen hart. Diese Tatsachen wurden von den meisten deutschen Medien wiedergegeben. Dennoch mutet die Berichterstattung lückenhaft und unaufrichtig an.

Für die Tagesschau etwa war der Hintergrund der Proteste „die tiefe Kluft zwischen Arm und Reich in dem südamerikanischen Land“. Tatsächlich war die Erhöhung der Preise für U-Bahn-Tickets nur einer der Streitpunkte. Bei den Massenprotesten gegen die Regierung ging es unter aderem  auch um höhere Löhne und Renten und um eine Senkung der Medikamentenpreise, also um klassische „soziale“ Themen. Aber so unfassbar ungleich, wie die Tagesschau meint, ist Chile nun auch wieder nicht. Auf dem Gini-Index, der die Einkommens- und Vermögensverteilung einzelner Staaten darstellt, kommt das Land auf einen Wert von 0,466. Chile liegt also hinter Uruguay (0,395), Peru (0,433), Ecuador (0,447) und Argentinien (0,412), aber deutlich vor Kolumbien (0,497), Guatemala (0,483), Honduras (0,505) oder Brasilien (0,533).

Eine Art Willkommensgruß an den UN-Klima-Wanderzirkus

Andere Medien haben den Fokus auf „steigende Ölpreise“ als Auslöser des Unmuts gesetzt. Aber diese Behauptung ist komplett falsch. Tatsächlich sinken die globalen Ölpreise seit einigen Jahren, und das zeigt sich auch in den chilenischen Benzinpreisen. Wie James Taylor von der konservativen amerikanischen Denkfabrik „Heartland Institute“ schreibt, betrug der Preis für einen Liter Benzin im August 2019 1,12 US-Dollar. Vor einem Jahr waren es noch 1,28 Dollar, und vor fünf Jahren sogar 1,50 Dollar.

Kaum erwähnt wurde hingegen die Tatsache, dass Chile im Jahr 2014 als erstes südamerikanisches Land eine CO2-Steuer eingeführt hat. Außerdem hat kaum ein Medium darüber berichtet, dass die Stromversorgung der Metro Santiago im Jahr 2018 umgestellt wurde. Statt von „konventionellen“ Energieträgern kommt der Strom nun größtenteils aus den teureren „erneuerbaren“ Quellen Wind und Sonne. Laut James Taylor vom Heartland-Institute war die Maßnahme wohl auch als eine Art Willkommensgruß an den UN-Klima-Wanderzirkus gedacht, der im Dezember dieses Jahres im Rahmen der 25. „COP“-Konferenz in Santiago gastieren wird.

Journalisten mit grüner „Haltung“ mögen es nicht wahrhaben wollen, aber die Massendemonstrationen und Ausschreitungen in Chile zeigen – wie schon die Proteste der französischen „Gelbwesten“ –, dass Dekarbonisierungsmaßnahmen äußersten Unmut hervorrufen können, wenn sie den Lebensstandard der breiten Masse maßgeblich beeinträchtigen. Wenn das Programm der „Öko-Austerität“ schon in Chile zu solch heftigen Gegenreaktionen führt – also in einem Schwellenland mit, global betrachtet, mittleren Einkommen – was wird wohl passieren, wenn man es noch ärmeren Bevölkerungen aufzwingt?

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Leserpost

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Wolfgang Richter / 29.10.2019

Aktuell Gelbe Westen in Frankreich, Chile, Ecuador und Libanon - relativ geringe Aufschläge auf Sprit, Energieversorgung, Medien oder ÖPNV sorgen dafür, daß die Abzuzockenden Wut entbrannt auf die Straße gehen und sich wehren, überwiegend mit Erfolg. Angekündigte Maßnahmen werden zurück genommen. Im Libanon tritt der Regierungschef zurück. Und was macht der Schlafmichel? E nimmt es nicht mal zur Kenntnis, im Gegenteil er bettelt zur Rettung von Welt und Weltklima seine Politdarsteller an, ihn bnei schon hohen Abgaben / Steuern und den (im Vergleich zum Einkommen) wegen verordneter Energiewende höchsten Strompreisen Europas , doch bitte schön noch ein paar weitere Abgaben zu erfinden. Und weil das “Klimapaket” der Regierungsdarsteller vielen Schreihälsen noch nicht teuer genug ist, wird um weitere Aufschläge gebettelt. Und - so es eine Mehrheit dagegen geben sollte - schweigt sie stille, nimmt es hin und blecht. Wie blöd kann ein Land sein. Aber ich befürchte, was die hier grassierende Dummheit und grassierende Welterziehungsmoral noch nicht den Höchststand erreicht hat. Meine Sympathien liegen jedenfalls in Übersee.

Dr. Gerhard Giesemann / 29.10.2019

Erfasst, @Udo Kemmerling, und bei Grünkreuz ist kein Grün drin und bei Grün ist kein Hirn drin. So schließt sich der Kreis. Aber im Glyphosat ist Phosphor drin, ergibt nach bakteriellem Abbau auf dem Acker guten Dünger - aber sag’ das mal den Grünschnäbeln. Und Phosgen macht man aus CO2! (Rein formal). Oh jeminee.

Werner Liebisch / 29.10.2019

@C.Brendel An Hand der Rücken-Nummer, die veröffentlicht wurde, war es ein Leichtes den Namen ausfindig zu machen. Auch wurde in manchen Medien, der Name Haryi G. genannt. Der Spieler war laut einiger Aussagen schon kurz zuvor gesperrt gewesen. Auch wollten andere Vereine nicht mehr gegen diesen (brutalen) Club antreten, sodass dieser ohne Probleme, bzw. fast ohne Gegenwehr, aufsteigen konnte. Deutschland wird bunter, auch auf immer mehr Spielfeldern. 

Wilfried Düring / 29.10.2019

Hallo Frau/Herr M. Mohr, ich habe meinen ersten Beitrag verfaßt, bevor ich die Leser-Kommentare durchgesehen habe. Danke für Ihren Augenzeugenbericht aus erster Hand. Bitte mehr davon! Eine Rückfrage: Was machen die Christ-Demokraten Chile (Präsidenten Frei, Aylwin, Frei jun.). Bei jeder Wahl verlieren sie Stimmen. Nach jeder Wahl haben Sie weniger Sitze im Parlament. (fast wie in Deutchland).  Sind die Christ-Demokraten Chiles aus der ‘babylonischen Gefangenschaft’ der ‘Concertación’ (Bündnis Christ-Demokraten+Sozialisten+weitere Linke) endlich ausgebrochen? Grüße zurück aus Vor-Pommern nach Santiago.

P. F. Hilker / 29.10.2019

Die drehen an allen Stellschrauben herum, um mehr Steuereinnahmen zu generieren. Scholz will auch die Anrechenbarkeit bei Verlusten aus Aktienverkäufen verbieten und drängt auf Transaktionssteuer. Habe es heute gelesen. Alles für das hehre Ziel.

Wilfried Düring / 29.10.2019

Die links-gruenen deutschen Journalisten sind es (seit dem Ende der Ära Pinochet) gewöhnt, daß Chile von Sozialisten bzw. kooperativen Christ-Demokraten regiert wird. Präsident Pinera gehört in Chile zum (rechts-) konservativ-liberalen Lager. Deshalb ist er für alle Linken eine Haßfigur und eine Art Anden-Nazi (nach der Geschichte Allende-Pinochet ist es für jeden guten Linken gesetzt, daß Chile auf Ewigkeit links regiert werden muß - jede Abweichung bringt den bösen ‘Nazi’-Pinochet gewissermaßen zurück ...). Andererseits muß man schon fragen. Pinera regiert Chile zum zweitenmal. Am Ende seiner ersten Amtszeit gab es einen Erdrutschsieg der Sozialisten (Madame Bachelet). Jetzt ist Halbzeit der zweiten Präsidentschaft Pineras und es gibt soziale Unruhen. Pinera hätte doch längst die Möglichkeit gehabt, aus der sozialistisch-gruenen Energiepolitik - behutsam - auszusteigen. Was hat er die letzten 22 Monate gemacht? Es ist aus der Ferne schwer zu beurteilen. Aber ‘rechts’ sein und ‘Anti-Sozialist’ sein ist - alleine - zu wenig. Wenn Pinera die Krise nicht bewältigt, kehren die Sozialisten an die Macht zurück.

Gabriele Klein / 29.10.2019

@Stumpp Sie haben mit dem Argument,  dass die Profiteure des Volksvermögens elitäre wohlhabende “grüne” Kreise sind völlig recht. Ich erlebte dies als Pendlerin tagtäglich.  Die studierenden Kinder dieser “Akademiker” fuhren zu Preisen mit dem IC durchs Land von denen ich vor 40 Jahren nicht mal hätte träumen können. Die Einfachen Azubis haben sowas nicht und können sich auch nicht in betrügerischer Absicht in Unis einschreiben die sie von vornherein nicht vorhaben zu besuchen. Bei den Jugendherbergen erlebte ich das gleiche. Diese arbeiten hervorragend, und übertreffen meist ein 3 Sterne Hotels. Die Zeche “Frühstücksbüffet, Vollpension einfache Getränke inklusive mit beliebig Nachschlag in diesen Einrichtungen kann niemals ohne satte Subvention durch den Steuerzahler und Sozialdienstleistende aufgehen. Ich traf dort in 1-3 Aufenthalten die ich nicht bereue beim Grillabend vorwiegend auf das typische “grüne” nicht jugendliche und nicht arme Klientel der “Grünen”, das es sich dort gut gehen ließ. Die die es bräuchten dürften um die herausragende Qualität der JH in diesen Tagen wenig wissen und stellen sich noch das vor was sie als Schüler einst erlebten. (Man hängt sowas natürlich nicht an die große Glocke…........)

Dr. Gerhard Giesemann / 29.10.2019

@Karla Kuhn: Ist mir auch aufgefallen: Mehr Jüngere scheinen zu begreifen: Nicht das Scheißklima isses, sondern da werden uns (aus meiner Sicht: Euch) ganz Andere den Hals durchschneiden … . Das gibt Hoffnung, die Grünen sind im Niedergang.  Die Alten gehen eh bald ex, denen kann es egal sein. Aber genau DA müssen wir die Grünen, die SPD, die C-Parteien packen: An der Zukunft der Jungen, die durch alles Mögliche gefährdet ist, nur nicht durch das Wetter oder von mir aus das längerfristige Wetter, vulgo Klima. Konkret ist es der einbrechende Islamfaschismus, der ihnen das Genick brechen will - insofern ist die Panik der Kids völlig berechtigt - sie wissen und spüren nur erst sehr langsam, warum. Kommt schon noch, mit jedem Mordanschlag outet sich die Betriebsanleitung der Moslems namens Quran deutlicher, mit seinen 25 Mordbefehlen Allahs gegen Sie, die Jungen - bei MIR lohnt es sich kaum noch, gehe eh bald ex. Ganz ohne Mithilfe unserer muslimischen Freunde. Inshallah. Darauf würde ich mich als junger Mensch, insbesondere als junger Mann lieber nicht verlassen … . Merken die das so langsam?

Gabriele Klein / 29.10.2019

@Karla Kuhn. Danke dafür, dass Sie sich den deutschen mainstream Medien verweigern und vor allem den ÖR nicht auch noch die Einschaltquote liefern. Auch ich lasse mich von einem “Unterdrücker” der sich am “Finanzamt” vorbei jenseits demokratischer Kontrollen am Volksvermögen bedient, nicht bespassen.  Meine Alternativen sind Honest Reporting, Breaking Israel News, die Jerusalem Post. Auf Deutsch lerne ich so manches interessante Detail (neben Achgut und deren Verweis -Referenzen) auch aus der Zeitung IsraelAktuell die kostenlos (Spende falls möglich ) von den christlichen Freunden Israels beziehbar ist,. Den neuesten Skandal aus Berlin erfahre ich schon lange meist nicht durch die ÖR in Mainz sondern von Radio Jai, in Buenos Aires. Von diesem kleinen jüdischen Radio bin ich hin und weg und meine es könnte manchen Achgut Leser motivieren Spanisch zu lernen.  Liebend gerne würde ich mein “Quetschgeld” an Radio Jai geben, was leider auf Grund des “freien Wettbewerbs” made in Germany nicht möglich ist Geld ist nun mal eine begrenzte Ressource und irgendwann halt zum Nachteil anständiger mit echter Qualität werbender Anbieter weg.  AlJazeera scheidet für mich auf Grund der damit verwobenen Muslim Brüder und deren Agenda aus auch wenn der eine oder andere Bericht vielleicht bei jedem anderen Nachrichtenanbieter auch stehen könnte und nicht falsch sein muss.

M. Mohr / 29.10.2019

Die Unruhen in Chile haben viele Ursachen - die hohen Metro- und Benzinpreise, Autobahnmaut, das Pensionssystem und die Krankenversorgung, aber auch die Erziehung. Das Geschimpfe auf die Regierung Piñeira ist - wegen Untätigkeit - wohl gerechtfertigt, gleichwohl hat die mitte-rechts Regierung keine Mehrheit im Parlament, das seit 30 Jahren in Händen der (mitte-)links Parteien ist, die für die Reformgesetze stehen, die jetzt kritisiert werden. Viele der Vereinbarungen, die vor gut 20 Jahren Sinn hatten, müssten heute überdacht werden. Dazu ist die gesamte politische Klasse - bedauerlicherweise wohl auch nach den Protesten - kaum in der Lage. Die schlimmen Gewalttätigkeiten der letzten Tage (Plünderungen und Brandstiftung bei Supermärkten, Metrostationen) treffen die Gebiete am stärksten, die auf Hilfe angewiesen sind. Die Stadt Santiago mit heute gut 6 mio Menschen hat elend lange Wege, die ohne die Metro nur schwer zu bewältigen sind. Die grosse Unzufriendenheit hier im Land speist sich aus immer höheren Lebenshaltungskosten, schlechter sozialer Absicherung und abnehmener Chancengelichheit. Die politische Klasse - über alle Parteien hinweg - ist doch weit abgehoben von den täglichen Problemen, und hat bei Vernachlässigung wirklich drängender sozialer Themen das Energienachhaltigkeitsthema, Klimaschutz usw vorangetrieben. Nicht wenigen sehen das als “einziges Verdienst” des derzeitigen Präsidenten. Die untere Mittelschicht, die über die Wachstumsjahre seit den 90ern aus der Armut hat entfliehen können, hat berechtigte Abstiegsängste. Einfache Antworten gibts nicht - das Aufbrechen von aus der Zeit gefallenen Verträgen zwischen Staat und begünstigten Unternehmen wäre ein Anfang (Kürzung extrem hoher Autobahnmaut, hohe Kosten der Pensionsversicherungen) und eine Reduzierung der Verbrauchsteuern (z.B. Benzin/Diesel) aber auch der Mehrwertsteuer wären gut. Gruss aus Santiago.

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