In der taz, dem Berliner Fachblatt für angewandten Linksextremismus, las ich eine Reportage über den diesjährigen Christopher Street Day (CSD) in Halle, wo sich am 12. September, kurz nach dem fulminanten Wahlsieg der AfD, angeblich viermal so viele Menschen wie noch vor einem Jahr eingefunden hatten, um dagegen zu demonstrieren, dass aus Sachsen-Anhalt ein „faschistisches Experimentierfeld“ wird. Unter den handelnden Personen: ein/e gewisse/r Luna Möbius, seines/ihres Zeichens „trans Aktvistin“, der/die viel Applaus für die Aussage einheimste, wonach es nirgendwo eine rechtsextreme Regierung geben (werde), „die nicht unseren Widerstand erfährt“.
Das queere Hallenser Personaltableau wird komplettiert durch eine „Person“ namens „T“, ausgesprochen „They“, der/die/das sich eine Regenbogenflagge um den Hals gelegt hatte, ferner ein Pappschild trug mit einem Hai und der Aufschrift „Eating Transphobes Alive“, was bei Staatsanwälten sicher als Satire durchgeht. Schließlich „Gerriet“, der/die laut taz zur Selbstidentifizierung „abwechselnd männliche und weibliche Pronomen“ benutzt – nicht zu vergessen „Emanuel“, unbekannten Geschlechts, „wegen des Wahlergebnisses“ eigens aus Stuttgart angereist und eine „riesige Femboy-Flagge“ mit sich führend.
Ein Blick ins Wahlprogramm der AfD ist hilfreich, um zu sehen, was sich gerade auf dem faschistischen Experimentierfeld Sachsen-Anhalt in Sachen LGBTQ anbahnt. In der Tat ist dort ein paarmal von „Regenbogenideologie“ oder „Regenbogenkult“ die Rede, einmal auch, etwas plakativ-populistisch, von der „perversen Regenbogenagenda“ oder einer „Translobby“. Die konkreteste Forderung besteht darin, Regenbogenflaggen an Schulen zu verbieten sowie in Kitas und Schulen „die Familie aus Mann und Frau zwanglos als Normalform des Zusammenlebens vorauszusetzen und die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen als biologische Tatsache zu achten“. Die Schule müsse den Kindern vielmehr „die normale Familie, bestehend aus Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen“, als Vorbild vermitteln. „Das Anliegend er LGBTQ-Bewegung steht dem konträr entgegen.“
Alles in allem klingt das zunächst nicht nach einem radikalen Rollback
Gewiss harter Tobak für Aktivisten wie Luna Möbius, wie auch der folgende Satz:
„Die Regenbogenflagge wird ungeachtet anderweitiger Verwendungen in ihrer langen Geschichte fast ausschließlich als Symbol der LQBTQ-Bewegung verwendet und verstanden. Die LQBTQ-Bewegung wiederum nimmt als angebliche Vertretung der Interessen nicht heterosexueller Menschen zum bloßen Vorwand, um in Wahrheit die tradierte Normalität, die wir für eine gedeihliche Entwicklung unserer Gesellschaft brauchen, zu zerstören."
Dass die Autoren des AfD-Wahlprogramms einmal von LGBTQ, einmal von LQBTQ sprechen, sei ihnen verziehen, denn wer versteht schon dieses unsägliche Abkürzungskauderwelsch, das mit jeder neu hinzukommenden Identität um einen weiteren Buchstaben oder ein weiteres Symbol ergänzt wird.
Alles in allem klingt das zunächst nicht nach einem radikalen Rollback, der Menschen mit abweichenden sexuellen Vorlieben wieder in die Anonymität drängt oder sogar kriminalisiert. Eher danach, dass eine AfD-geführte Landesregierung sich daran machen würde, die weltanschauliche Neutralität staatlicher Bildungseinrichtungen wiederherzustellen, den linksgrünen Gender-Fördersumpf auszutrocknen und gewissen biologischen Tatsachen Rechnung zu tragen. Trotzdem dürfte es Leuten wie Luna, „They“, Gerriet und Emanuel auch künftig selbst auf sachsen-anhaltinischem Boden möglich sein, andere Menschen in tiefe Verwirrung zu stoßen.
Von ihren nicht viel mehr als alt-konservativen Vorstellungen in Sachen Familie erhofft sich die AfD steigende Geburtenraten. Ich glaube das mit Verlaub nicht, sondern bin der Überzeugung, dass die Wirkung einer pronatalistischen Familien- und Bevölkerungspolitik massiv überschätzt wird. An steigenden Abtreibungs- und sinkenden Geburtenziffern sind nicht die paar Homos oder die „Regenbogenideologie“ schuld, sondern Großtrends wie eine zunehmende Individualisierung und aktuelle Zukunftserwartungen. Menschen zeugen Kinder, wenn sie das wollen und nicht, wenn es der Staat von ihnen erwartet. Nichtsdestoweniger nehmen sie natürlich – Stichwort: Mitnahmeeffekte – gerne öffentliche Hilfen in Anspruch.
Sicher würde es lohnen, auch dieses Fördergebaren kritisch unter die Lupe nehmen. Die beste Familien- und Bevölkerungspolitik manifestiert sich in einer florierenden Volkswirtschaft und möglichst stabilen (geo)politischen Verhältnissen. Wer seine Heizkosten nicht mehr bezahlen kann oder Angst vor dem Dritten Weltkrieg hat, wird geneigt sein, einen Kinderwunsch erst einmal zu verschieben und auf bessere Zeiten zu warten.

Queer ist toll, Querdenker sind Nazis. Da sitzt mehr als ein Furz queer. Zur Schuldfrage: Es ist nicht eine Maßnahme sondern die Symphonie. Ein Und, Und, Und… Schon gut durchdacht, intelligent geplant und durch und durch böse. Ich könnte jetzt darauf hinweisen, wer diese Symphonie geschrieben hat, doch da halte ich mich lieber zurück. Aber eines kann ich schon klarstellen: Das Orchester ist es nicht.
Ich glaube nicht, daß diese verzogenen Wohlstandskinder die Menschen in Sachsen Anhalt in tiefe Verwirrung stürzen können. Dafür ist dieses Bundesland zu ländlich geprägt und die Menschen infolgedessen zu bodenständig.
Kinder werden nicht vermieden, oder abgetrieben, weil jemand Angst vor dem 3. Weltkrieg hat, einem das Land nicht russenfreundlich genug ist oder weil er arm ist. Es gibt weltweit eine klare Korrelation zwischen sinkenden Geburtenzahlen, die IMMER eine Folge steigenden Wohlstandes sind. Erst dieser, in Kombination mit der Abkehr von Religion, führt zu geburtenvermeidenden Haltungen und Ideologien wie Feminismus oder Hedonismus. Arme Völker haben weltweit signifikant mehr Kinder als wohlhabende – das gilt auch für islamische Völker. Trotzdem führt in Deutschland an aktiver Geburtrenpolitik kein Weg vorbei, da liegt die AfD richtig. Bestechungsgelder für mehr Kinder führen aber in der Tat zu nichts, sondern eine moralische Restitution der Vater-Mutter-Kinder-Familie.
Rolf Mainz, ich gebe Ihnen Recht. Wie haben das nur die Homo in der DDR ausgehalten, wo sie doch nach ÖRR gejagt worden sein sollen, um diesen CSD Zirkus zu begründen? Ich wehre mich gegen die Verballhornung und die nicht kritische Auseinandersetzung Queer.
Niemand hat einen Anspruch darauf, in seinem ganzen Leben nicht ab und an wegen irgendwas blöd angemacht zu werden. Wer selbstbewusst ist braucht nicht die Hilfe des Staates. I am what I am. Google den Hintergrund von diesem Song. So geht Leben.
Es gibt das männliche und das weibliche Geschlecht über deren Hauptfunktion es keine Diskussion geben sollte. Alles, was dazwischen ist, sind hormonell oder gonosmal bedingte Sexualentwicklungsstörungen mit mehr oder weniger großem Krankheitswert, weil sie Betroffenen daran hindert, an einer normalen Sexualität teilzunehmen und das Hauptziel der Sexualität deutlich einschränkt. Jeder Betroffene hat wie andere Betroffene einer Funktionsstörung das Recht auf Toleranz, Achtung, möglicherweise Behandlung, Unterstützung, Bedauern usw., jedoch kein Recht darauf die Funktionsstörung zu bejubeln bzw. bejubeln zu lassen, wobei letzteres in der Regel auch nicht von den Betroffenen, sondern von linken Ideologen missbräuchlich veranstaltet wird.
H.Harms: Sagen Sie Ihren Freund: Nicht unterordnen. Einfach ohne Diskrimination akzeptieren und zulassen.