Neue Denkansätze haben es oft schwer. Einer davon lautet: Der Preis ist nicht das eigentlich Wichtige in der Marktwirtschaft. Der Unternehmer ist es. Weiying Zhang, Boya-Chair-Professor für Volkswirtschaftslehre an der National School of Development der Peking-Universität und Chefökonom des China Entrepreneurs Forum, hat diesen Gedanken zu seinem Lebenswerk gemacht. 1984, mit 24 Jahren, war er der erste chinesische Ökonom, der das duale Preissystem vorschlug – einen der Grundpfeiler von Chinas früher Marktöffnung. Vier Jahrzehnte später legt er mit Re-Understanding Entrepreneurship (Cambridge University Press, 2024) die Summe seines Denkens vor. Im Gespräch erläutert er, warum die Volkswirtschaftslehre den Unternehmer aus ihrem Modell verbannt hat – und was sie damit über den Markt selbst verkennt.
Die neoklassische Ökonomik, so Zhangs zentraler Einwand, hat sich auf den Preis als Koordinationsmechanismus konzentriert: Er bündelt verstreutes Wissen, er lenkt Ressourcen, er löst das ökonomische Kalkül. Das sei richtig – aber unvollständig. Denn der Preis ist selbst kein Naturphänomen, das dem Markt vorausgeht. Bei neuen Produkten existiert er schlicht noch nicht. Ob und zu welchem Preis sich etwas verkaufen lässt, hängt nicht von einem gegebenen Signal ab, sondern von der Vorstellungskraft dessen, der etwas erst noch erschafft.
Wer den Menschen aus der Gleichung streicht, verliert damit auch das Verständnis dafür, wie Märkte tatsächlich funktionieren, argumentiert Zhang. Die Volkswirtschaftslehre brauche daher einen Wechsel von einem preiszentrierten zu einem unternehmerzentrierten Modell – nur so lasse sich die wirtschaftliche Entwicklung des Westens über die letzten zwei-, dreihundert Jahre und Chinas über die letzten vier Jahrzehnte angemessen erklären. Die neoklassische Sichtweise, die sich im Kern auf die Verteilung gegebener Ressourcen durch Markt oder Staat beschränke, sei „sehr irreführend". Ihr fehle die entscheidende Kategorie: die Fähigkeit des Marktes, etwas hervorzubringen, das zuvor nicht existierte.
Jenseits des Profits: Was Unternehmer wirklich antreibt
Hier setzt Zhang zu einer bemerkenswerten Korrektur an, die auf Joseph Schumpeter zurückgeht. Die Lehrbuch-Annahme, Unternehmer maximierten schlicht ihren Gewinn, greife zu kurz. Gewinn sei für die großen Unternehmerpersönlichkeiten eher Mittel als Zweck – ein Instrument zur Verwirklichung dreier tieferliegender Ziele.
Erstens der Traum, ein „Handelskönigreich“ zu errichten – eine Organisation, die vielen Menschen Arbeit und Sinn gibt. Zweitens der Wille zur Bewährung: zu zeigen, dass man etwas vermag, was anderen nicht gelingt. Drittens – und hier klingt bei Zhang eine fast existenzielle Note an – die Freude an der Schöpfung selbst: etwas zu tun, das vor einem noch niemand vollbracht hat, oder woran andere gescheitert sind.
Diese Umkehrung lässt sich empirisch prüfen, so Zhang: Folgte man der ökonomischen Standardannahme, müsste mit wachsendem Vermögen der Grenznutzen zusätzlichen Reichtums sinken – reichere Unternehmer würden also weniger arbeiten. Die Realität zeige das Gegenteil: Wer reicher wird, arbeitet oft härter. Das lasse sich nur erklären, wenn man anerkenne, dass Unternehmer ein Ziel jenseits des Profits verfolgen.
Damit ist Profit für Zhang keineswegs entwertet – im Gegenteil. Er erfüllt eine zweite, gesellschaftlich unverzichtbare Funktion: die der Disziplinierung. Wer keinen Gewinn erwirtschaftet, hat nach dieser Logik nicht bewiesen, dass er berechtigt ist, gesellschaftliche Ressourcen zu binden. Profitabilität zeigt an, dass der geschaffene Wert die Kosten der eingesetzten Ressourcen übersteigt. Zhangs Kontrastfolie sind hier Politiker und Staatsbedienstete, die ohne eine vergleichbare Rentabilitätsschranke operieren können – mit der Begründung, es gehe ihnen nicht ums Geld. Genau darin liege eine Gefahr für den gesellschaftlichen Wohlstand.
Management ist nicht Unternehmertum
Einen der schärfsten Gedanken des Gesprächs bildet Zhangs Unterscheidung zwischen Management- und unternehmerischen Entscheidungen. Managemententscheidungen, so Zhang, operieren mit gegebenen Ressourcen, gegebenen Präferenzen, gegebener Technologie – man kalkuliert lediglich das Optimum. Unternehmerische Entscheidungen dagegen richten sich auf eine Zukunft, die nicht vorgegeben, sondern selbst mitgestaltet wird. In einem Unternehmen mache diese Kategorie vielleicht nur fünf Prozent aller Entscheidungen aus – sie sei aber die folgenreichste. Zhangs Beobachtung: Wenn erfolgreiche Firmen nach Jahren des Erfolgs zusammenbrechen, liegt das selten an Missmanagement, sondern meist daran, dass sie den unternehmerischen Instinkt verloren haben und beginnen, unternehmerische Fragen wie Managementfragen zu behandeln.
Als Beispiel erzählt Zhang die – in der Branche kursierende – Episode, wie Intel vor rund zwanzig Jahren auf Steve Jobs' Bitte, Chips für das erste iPhone zu fertigen, reagierte: Ein Team aus Ingenieuren, Marketing- und Finanzexperten erstellte eine sorgfältige Machbarkeitsstudie – und kam zu dem Schluss, das Projekt lasse sich nicht profitabel realisieren. Die tatsächlichen Verkaufszahlen des ersten iPhone lagen um ein Vielfaches über jeder Prognose. Der Fehler, so Zhang, lag nicht im Kalkül selbst, sondern darin, eine unternehmerische Frage mit den Werkzeugen des Managements zu beantworten: mit verfügbaren Daten über eine Zukunft, die sich gerade dadurch auszeichnet, dass sie noch nicht in Daten existiert.
Risiko ist kalkulierbar – Ungewissheit nicht
Zhang beruft sich hier ausdrücklich auf Frank Knight, der bereits 1921 in seinem Buch Risk, Uncertainty and Profit zwischen zwei Kategorien unterschied, die der wissenschaftliche Mainstream später fahrlässig vermischt habe. Risiko bedeutet: Man kennt die Wahrscheinlichkeitsverteilung möglicher Ausgänge – man kann rechnen. Ungewissheit dagegen bezeichnet das grundsätzlich Neuartige, für das keine Verteilung existiert. Es gebe, so Zhang, einen Unterschied zwischen dem, was möglich ist, und dem, was wahrscheinlich ist – und viele verwechselten beides.
Entscheidend sei zudem, dass unternehmerische Ungewissheit in aller Regel endogen ist, nicht exogen. Ob es morgen regnet, ist ein äußeres, unabhängiges Faktum, das man zu prognostizieren versucht. Ob ein neues Produkt gelingt, hängt dagegen von den eigenen Handlungen ab – handelte man anders, wäre das Ergebnis ein anderes. Zhangs Beispiel: Hätten die Gebrüder Wright sich das Flugzeug nicht vorgestellt, hätte es nie existiert. Die Zukunft ist nicht vorherbestimmt; sie hängt, zumindest teilweise, von unserer Wahl ab – und unsere Wahl wiederum von unserer Vorstellungskraft.
Urteilskraft, Imagination und die Grenzen der Künstlichen Intelligenz
Aus dieser Unterscheidung entwickelt Zhang eine pointierte These zur Künstlichen Intelligenz. Jede Form maschinellen Lernens beruhe letztlich auf statistischer Regression: Vergangene Daten werden genutzt, um die Zukunft zu extrapolieren. Genau das aber, so Zhangs Warnung, sei die Denkweise des Managements, nicht die des Unternehmertums. Je mehr Wissen und Daten verfügbar seien, so eine verbreitete, aber falsche Annahme, desto geringer müsste die Ungewissheit werden. Tatsächlich beobachte man das Gegenteil: Mit wachsendem Wissen wächst auch die Ungewissheit, weshalb die herkömmliche Bildung insoweit auch nicht helfen würde.
Die Imagination – jene Fähigkeit, sich vorzustellen, was noch nicht existiert – könne von keiner Maschine ersetzt werden. Zhang sieht die eigentliche Chance der KI nicht in einer Konkurrenz zum menschlichen Urteil, sondern in ihrer entlastenden Funktion: Da Zeit die eigentlich knappe Ressource sei, könne der Mensch dank KI mehr Zeit für Begegnung, für Erfahrung, für genau jene Praxis gewinnen, aus der Vorstellungskraft entsteht. Zugleich warnt er vor einer Bequemlichkeitsfalle: Wer sich zu sehr auf die Antworten der Maschine verlässt, verlernt das eigene Urteilsvermögen. Urteilskraft setze immer voraus, dass es zu einer Frage keine eindeutige, einzig richtige Antwort gibt – gäbe es sie, bräuchte es kein Urteil, sondern nur eine Berechnung.
Etwas aus dem Nichts schaffen: Ein Kuchen, der wächst, statt nur verteilt zu werden
Die neoklassische Theorie behandelt den gesellschaftlichen Wohlstand implizit als eine feste Größe, die der Preis lediglich unter den Marktteilnehmern verteilt. Unternehmer aber schaffen etwas aus dem Nichts, einen Mehrwert, der zuvor nicht existierte. Wer Konsumenten dienen und Gewinn erzielen will, muss ihnen etwas bieten, das sie schätzen; wer Mitarbeiter halten will, muss sie zufriedenstellen. Die eigentliche Errungenschaft des Marktes ist für Zhang daher nicht die Verteilung eines gegebenen Kuchens, sondern seine Vermehrung.
Preise sind Indikatoren dafür, wie gut dies dem Unternehmer gelingt. Wer keinen Profit macht, schafft keinen Mehrwert und sollte keine Ressourcen binden. Dieses Denken ist diametral entgegengesetzt zu dem in westlichen Staaten weit verbreiteten, bei dem Profit als moralisch böse angesehen wird.
Probleme erster und zweiter Ordnung und das „dual track-System“
Zhang Weiying analysiert, dass es „Probleme erster und zweiter Ordnung“ gibt, Anleihe bei der Mathematik, die er in einer vielbeachteten Rede vor Absolventen der National School of Development 2024 ausführlich entfaltete. Probleme erster Ordnung betreffen dabei die Prinzipien und das System, ob man sich für eine marktorientierte, rechtsstaatliche Ordnung entscheidet oder in Richtung Planwirtschaft und Herrschaft von Menschen statt Gesetzen zurückfällt. Probleme zweiter Ordnung hingegen betreffen konkrete wirtschaftspolitische Maßnahmen, etwa fiskal- und geldpolitische Konjunkturimpulse, Exportförderung oder sektorale Interventionen in Branchen wie der Immobilienwirtschaft. Zhang bringt diese Unterscheidung auf eine griffige Formel: Fragen erster Ordnung betreffen den „Weg“, Fragen zweiter Ordnung die „Technik“. Sein zentraler Vorwurf an die gegenwärtige wirtschaftspolitische Debatte in China lautet, dass sie sich fast ausschließlich in der Technik verliere, während der eigentliche Weg unbestimmt bleibe.
In dieses Denkgerüst fügt sich das berühmte dual track-System der chinesischen Preisreform ab 1985 als Paradebeispiel eines pragmatischen Instruments zweiter Ordnung ein, das im Dienst einer Transformation erster Ordnung stand. Anstatt die Planpreise abrupt durch Marktpreise zu ersetzen, ein Bruch, der das bestehende System frontal herausgefordert und entsprechenden Widerstand mobilisiert hätte, ließ man Plan- und Marktpreise für dieselben Güter parallel bestehen. Staatsbetriebe erfüllten weiterhin ihre Plansoll-Lieferungen zu administrierten Preisen, während die darüber hinaus produzierten Mengen zu Marktpreisen gehandelt werden durften. Diese Konstruktion erlaubte es, den Marktanteil schrittweise auszuweiten, ohne die alten Strukturen sofort abzuschaffen: Eine Politik der stillen Verdrängung durch Wachstum am Rande des Systems statt durch dessen Zerstörung. Genau darin liegt für Zhang die eigentliche Pointe: Das Doppelgleissystem war selbst nur eine Frage zweiter Ordnung, ein kluger Übergangsmechanismus, sein Sinn erschloss sich aber erst aus der dahinterliegenden Entscheidung erster Ordnung, überhaupt in Richtung Marktwirtschaft zu gehen.
Diese Priorität der ersten vor der zweiten Ordnung begründet Zhang u.a. mit Verweis auf die drei großen Wachstumsschübe der chinesischen Reformära: 1984, nach Deng Xiaopings Südreise 1992 und nach dem WTO-Beitritt 2001. Keiner dieser Schübe sei durch geld- oder fiskalpolitische Stimulierung ausgelöst worden; sie resultierten vielmehr aus der Lösung von Fragen erster Ordnung. Das Prinzip, das Deng dieser Öffnung zugrunde legte, fasst Zhang in der Formel „nach außen öffnen, nach innen freigeben“ zusammen, wobei die innere Freigabe für ihn der eigentliche Kern ist: das Vertrauen in die Eigeninitiative des Einzelnen, in unternehmerische Kreativität und in die überlegene Informationsverarbeitung dezentraler gegenüber zentraler Entscheidungsfindung.
Weiying Zhangs Rat
Hier schließt sich der Kreis zu persönlicher Freiheit und Eigentumsschutz, die bei Zhang keine bloß moralischen Zugaben, sondern harte ökonomische Fundamentalgrößen sind. Unternehmerisches Vertrauen – die eigentliche Ressource, von der Wachstum abhängt – lässt sich seiner Analyse zufolge nicht durch geldpolitische Reize oder irgendeine Industriepolitik erzeugen, sondern nur durch die glaubwürdige, dauerhafte Zusicherung, dass Eigentum und persönliche Freiheit vor staatlicher Willkür geschützt sind. Wenn Freiheit sich ausdehne und die Rechtsstaatlichkeit fortschreite, wachse das Vertrauen von selbst; ziehe sich Freiheit hingegen zurück und errodiere der Rechtsstaat, schwinde auch das Vertrauen.
Wenn die Richtung stimme, käme es auf das Tempo nicht entscheidend an. Sei jedoch die grundsätzliche Richtung falsch, könne nichts gelingen.
Abschließend gibt er gerade den Bürgern in westlichen Staaten einen Rat mit auf den Weg: Man solle nie „weil” mit „trotz” verwechseln. China sei nicht groß und erfolgreich geworden, weil der Staat interveniert habe, sondern trotzdem. Je weniger er sich einmischte, desto größer der Wohlstand.
Eine Lehre, die er uns allen sehr ans Herzen legt.
Zuerst veröffentlicht auf Englisch bei Statement.com

Offenkundig ein sehr schlauer Geist. Ich habe das eigentlich auch immer so gesehen: Der Sinn von Marktwirtschaft ist doch nicht die Geldvermehrung. Da kann man ja einfach die Druckerpresse anwerfen und hat mehr Geld. Mehr aber auch nicht. Essen kann man das nicht und telefonieren kann man damit auch nicht. Dafür braucht man ein Telefon. Der Sinn von Marktwirtschaft ist in der Tat nicht, den Kuchen anders zu verteilen, sondern ihn zu vergrößern und permanent neue Rezepte zu entwickeln, damit der Kuchen besser schmeckt. Der Fokus muss auf das Produkt und weg vom Geld! Geld ist nur ein Tauschmittel bzw. das Schmiermittel für die Maschine und muss quasi nur vorhanden sein, damit sich die Kolben nicht festfressen. Die Arbeitsleistung leistet jedoch die Maschine selbst und die daraus gewonnene Energie bzw. das daraus entstehende Produkt sorgt dann für die (gesellschaftliche) Fortbewegung. Auch vollkommen richtig ist die Feststellung, dass ein guter Unternehmer nicht zuvorderst wegen des Ertrages arbeitet, sondern wegen seines erfinderischen Schaffensdrangs. Elon Musk ist das beste Beispiel dafür. Auch richtig ist die Feststellung, dass ein ansteigendes Wissen nicht unbedingt zur finalen Erkenntnis führt. Einstein sagt ja damals bereits, dass er nur wisse dass er nichts weiß. Und das sagte einer der schlauesten Köpfe der Weltgeschichte. Das System ist ja im Fortschritt bzw. in der Erkenntnis offen und hat keine echten Grenzen, sofern man kreativ und langfristig denkt. Und das können eher Unternehmer und Kreativköpfe und nicht die gelernten Manager, die in jährlichen Erträgen denken und diese quasi nur verwalten. Nebenbei, oder eigentlich hauptsächlich: Was will denn der Kunde? Will der ein Produkt kaufen oder Geld loswerden? Wenn er nur Geld loswerden wollte, könnte er es ja einfach wegwerfen. Aber darum geht es eben nicht. Der Kunde will ein Produkt erwerben, das ihm sein Leben verbessert oder zumindest versüßt. Und genau dieses Produkt muss eben erst erfunden werden.
Der Unternehmer wandelt Zukunft in Gegenwart.
Der Manager hingegen konsumiert beides bloß.
So neu kommt mir der Gedanke nicht vor, dass das Primat von Ideologie und Planwirtschaft die unternehmerische Kreativität drosselt, aber die derzeitigen Machthaber sind nicht einmal zur Extrapolation fähig, dabei zeigen die Daten eindeutig in eine Richtung, und die heißt Zusammenbruch.
In einer Marktwirtschaft entscheiden die aus Sicht der Linken unterdrückten und ausgebeuteten Arbeitnehmer über das Wohl und Wehe der Kapitalisten. Weil sie es sind, die entscheiden, ob sie kaufen oder nicht. Das hat etwas mit Freiheit zu tun. Freiheit geht bei Linken gar nicht, nur für Linke. Die Linken, die vorgeblich die Proletarier befreien wollen, befreien die Proletarier lediglich von ihrer Arbeit und ihrem erarbeiteten Geld, indem die Linken auf deren Kosten schmarotzen.
Im momentan existierendem staatsmonopolistischen Kapitalismus garantiert staatlische Gewalt die Profite der Kapitalisten. Nicht mal das funktioniert die Ökostrombranche, die Windmühlenbetreiber und der Rest schreiben trotz staatlicher Zwangsabgaben Verluste. Viel Spaß mit der Zukunft.
Ein Helmut Kohl (Germanist) hat als Kanzler euphorisch „CHINA“ damals als Chefsache eingestuft und übernommen. Als Fachberater und China-Kenner hatte Er die gleichen Spezialisten wie seine Nachfolger sie auch heute noch haben ! Null Ahnung von Nix ! Aber der Dicke wusste alles besser über die grosse Wunder-Werkbank ! Das Resuttat sieht man Heute !
Der letzte mysteriös um das Leben gekommene Liberale Jürgen Möllemann, der vor Fördermittelmissbrauch und Subventionsmissbrauch warnte eindringlich davor, was zuletzt unsere Unternehmenskultur für den Einkauf der Politiker in Vorstände zerstörte, die bequem ohne Unternehmensleistung durch den Missbrauch vor sich hingammeln können. Der ungeliebte Mittelstand, wo sich Firmeninsolvenzen durch die Planwirtschaft häufen wurde für die Diktatur der Konzerne platt gemacht und davor warnten selbst Engels und Marx, der staatsmonopolitische Kapitalismus/Sozialismus ist die schlimmste Ausbeutung der Menschen. Nur die Linke zeigt wieder mal ihre Strunz Dummheit, die sich zwar zu gern auf Marx beruft aber unfähig ist den Inhalt des Kapitals zu begreifen. Eingebrockt hat uns das ganze Theater die SPD GRÜNE REGIERUNG, die die deutschen Wirtschaftsgesetze 50 % EIGENKAPITAL und 50% FREMDKAPITAL in die Tonne warf. Nur so konnte es passieren, das FREMDKAPITALGEBER DURCH SPEKULATION TEILWEISE DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT AUFGEKAUFT HABEN.
Also ich bin nicht sehr für Experimente. Marx seine Philosophie hat viel Schaden angerichtet, aber das Kapital was er mit Engels schrieb umfasst ökonomische Grundlagenforschung bis zur Antike und auch ökonomische Grundgesetze ändern sich nicht, wie auch Naturgesetze.
Eine Gesellschaft muss sich WOHLSTAND DURCH MEHRWERTSCHAFFUNG erarbeiten und das ist nur in der REALWIRTSCHAFT möglich. Deshalb bleibe ich dabei, eine Dienstleistungsgesellschaft kann nicht überleben, WO KEINE WERTE GESCHAFFEN WERDEN, die in einer REALWIRTSCHAFT DIE STABILITÄT UND KAUFKRAFT EINER GELDWÄHRUNG begründen. Durch die Pervertierung der Finanzwirtschaft, wo planwirtschaftlich für eine Ideologie Kredite verschleudert werden, ohne Mehrwert zu schaffen, wird auch die WÄHRUNG ENTWERTET UND ZUM FIAT; SPIELBANKGELD. Ich warne schon sehr, sehr lange davor, diese Disharmonie aus ideologischen Gründen zwischen der Harmonie zwischen WERTSCHAFFUNG IN DER REALWIRTSCHAFT UND HARMONIE ZUR FINANZWIRTSCHAFT GEWISSENLOS AUS ZU HEBELN: Nicht umsonst schrieb Kurt Tucholsky verbittert das Gedicht „Kurz vor dem Börsensturz“. Das alles wurde verursacht durch eine KRIEGSWETTE DURCH FINANZSPEKULANTEN , DIE DER VERLIERER BEZAHLT. Die Unterstützung der Ukraine ist unser tödlicher Dolchstoß, nicht die humanitäre Hilfe vor Ort. Auch Walter Rathenow erkannte den Betrug und die Manipulation über die Finanzgesteuerte Übermacht gegenüber der Realwirtschaft.