Eine Corona-Aufarbeitung wurde schon oft gefordert und manchmal versprochen. Doch bis auf ein paar Alibi-Veranstaltungen ist von ihr so gut wie nichts zu sehen. Das hat handfeste Gründe.
Seit einiger Zeit wird in Deutschland viel von der Corona-Aufarbeitung gesprochen. Ein typisch deutscher Begriff, der von ethisch motivierter Gewissenhaftigkeit, Gründlichkeit und Tiefe zeugt wie viele Worte in unsere großartigen Sprache. In dieser Sprache wurden die bedeutendste Theologie und Philosophie der Neuzeit und die wesentlichen Anfänge der nachklassischen Physik formuliert. Aber wir erleben heute das Gegenteil von Aufarbeitung: Während seit der Veröffentlichung der RKI-Dokumente immer klarer bestätigt wird, dass die als “Corona-Leugner” und “Schädlinge” gebrandmarkten COVID-Dissidenten von Anfang an recht hatten, gibt es keine Aufklärung und Aufarbeitung im eigentlichen Sinne. Es gibt im Bundestag keinen Untersuchungsausschuss, nicht einmal eine Enquete-Kommission.
Gleichzeigt treten immer mehr politische Skandale zutage. Ethikratsvorsitzende Alena Buyx diente sich im Sommer 2020 dem Gesundheitsminister an, um sich die Ergebnisse der Arbeit des Rats vom Ministerium vorgeben zu lassen. Lauterbach reagierte Anfang 2022 nicht auf Einwände des RKI und verhinderte mit seiner ministeriellen Weisungsbefugnis die absolut notwendige Herabsetzung der Risikoeinstufung des Grippeerregers SARS-CoV-2. Man könnte mit solchen Beispielen viele Seiten füllen.
Warum ist das wahrhaft entsetzlich?
Weil COVID und der Umgang damit der größte medizinische und wohl auch politische Skandal aller Zeiten war. Das SARS-CoV-2 Virus wurde mit nahezu absoluter Sicherheit im Labor durch sogenannte gain-of-function Forschung erstellt, was man an seiner Nukleinsäurezusammensetzung ablesen kann. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit beauftragten Insider noch vor den ersten wissenschaftlichen Berichten zum Virus Ende 2019/Anfang 2020 in ausgewählten Firmen die Forschung an den Nukleinsäurepräparaten („Impfstoffen“).
Eine dieser Firmen war die von Bill Gates dominierte Moderna, und die dort und anderswo hergestellten Substanzen, die weder Impfstoffe noch Heilmittel sind, wurden dann ab Ende 2020 weltweit Milliarden von Menschen injiziert. Vorher wurden die Menschen mit medizinisch unsinnigen Maßnahmen wie Ausgehverboten, Isolation und dem Zwang zum Tragen von Masken sowie absolut absurden Tests in Panik versetzt und vom Staat und den Medien mit Propaganda derart tyrannisiert, so dass sie dann darum kämpften, sich die toxischen Nukleinsäurepräparate als Erste injizieren zu lassen. Warum waren die Maßnahmen so sinnlos und falsch?
Weil es sich bei SARS-CoV-2 um einen viralen Erreger handelt, der bei seinem Auftreten mindestens dreimal weniger virulent war als die bei der globalen Grippeepidemie 2017/18 aufgetretenen Stämme Influenza B Yamagata und Influenza A H1N1pdm09. Es starben weltweit an SARS-CoV-2 2019/20 drei- bis fünfmal weniger Menschen als bei jener Grippeepidemie. Die geringe Virulenz des Erregers war uns seit Ende Februar 2020 bekannt. Man kann durch die Atemluft übertragene Erreger nicht durch soziale Isolation, Tests oder Masken aufhalten, weil sich durch den unvermeidlichen Kontakt der Menschen miteinander beim Einkaufen die Viren dennoch übertragen.
Die Durchseuchung war längst erreicht
Das Testen Gesunder war absolut schwachsinnig, weil ein positiver PCR-Test bei einem symptomfreien Menschen keine Diagnose rechtfertigt. Außerdem hatte der Test eine sehr schlechte Genauigkeit, er ergab zahlreiche falsch-positive Ergebnisse. Die Masken filtern beim Ausatmen keine Viren aus der Atemluft, sie verändern nur die Verteilung der Virenpartikel im Exhalat und schützen nur gegen große Erreger. Man wollte mit den Maßnahmen die Menschen für die Nukleinsäureinjektionen bereit machen.
Als die Nukleinsäurestoffe ihre Notfallzulassung erhielten, hatten wir längst eine globale Herdenimmunität gegen SARS-CoV-2. Denn schon vor 2020 waren 60 bis 80 Prozent aller Menschen durch Kontakt mit dem Virus nah verwandte Beta-Coronaviridae kreuzimmun dagegen. Im Sommer 2020 hatten wir Durchseuchung, nahezu jeder nicht-kreuzimmune Mensch hatte eine Infektion durchgemacht. Die allermeisten, ohne es zu merken, weil das Virus so eine geringe Virulenz hat. Kenntnisreichen Beobachtern war damals klar, dass eine Impfkampagne vollkommen unnötig ist.
Viel bedeutender ist aber die Tatsache, dass die Nukleinsäurestoffe keine Impfstoffe und auch keine Medikamente sind. Die Zulassungsstudien ergaben, dass die in hochgradig selektierten Populationen getesteten Stoffe keinerlei medizinischen Nutzen erbringen. Denn es wurde nur getestet, ob in jungen gesunden Menschen (ohne Alte, da hier kein Impfeffekt zu erwarten) eine Wirkung auf milde grippale Symptome lediglich 12 Wochen (statt 9–12 Monate) nach der Impfung festzustellen waren. Der Effekt selbst auf diese Gruppe war winzig, man musste 120 Personen behandeln, um bei einem einzigen milde Symptome zu unterdrücken.
Gleichzeitig wurden die Sicherheitsdaten zu der Impfung massiv gefälscht, wie man später bei der Freigabe der Pfizer-Dokumente durch ein US-Gericht feststellen musste. Gegen schwere Verläufe wie Hospitalisierung oder Tod durch das Virus, der ohnehin nur sehr selten auftritt – die einschlägige Sterberate IFR war 0,1 bis 1 auf 1.000, bei Influenza liegt sie bei 2 bis 6 auf 1.000 – hatten die Präparate nie eine Wirkung.
Doch sind sie ziemlich toxisch, weil sie die Körperzellen zwingen, Eiweiße oder Eiweißfragmente herzustellen und an ihre Oberfläche zu transportieren, die das Immunsystem dazu bringt, die Zellen zu zerstören. Dadurch induziert das Nukleinsäure-Impfprinzip immer Schäden an Körperzellen, wenn das verwendete Impfeiweiß (hier das Spike-Protein) immunogen ist. Dies bedeutet, dass das gesamte Prinzip der Nukleinsäureimpfung grundsätzlich falsch ist.
Unwirksam und sehr gefährlich
Und in der Tat waren Ende März 2021 bereits 1.637 Impftotverdachtsfälle im Zusammenhang mit der COVID-Impfung im US-Impfnebenwirkungsverzeichnis VAERS registriert, das sind mehr als alle Impftoten zusammen, die dort in der Zeit von 1965 bis Ende November 2020 verzeichnet wurden. Inzwischen wissen wir recht genau, dass mindestens jeder tausendste Impfling an den Nukleinsäureinjektionen stirbt und mindestens ein bis zwei Prozent dadurch schwere dauerhafte Schäden erleiden. Die Zulassungsbehörden wussten Ende 2020, dass die Präparate unwirksam und sehr gefährlich sind. Dennoch haben sie ihre Zulassung erhalten und bis heute nicht verloren, die Pipelines der Pharmaindustrie sind voller weiterer toxischer Pseudo-Impfstoffe.
Es kann zu keiner Aufarbeitung kommen, weil zu viele hohe Beamte und Politiker wissentlich die falschen tyrannischen Maßnahmen und die toxische Scheinimpfung betrieben haben und das industrielle Interesse an der Nukleinsäureimpfung zu groß ist.
Dr. Jochen Ziegler ist das Pseudonym eines Arztes und Biochemikers. Er arbeitet als Berater für private Anbieter des Gesundheitssystems und lebt mit seiner Familie in Hamburg.
Beitragsbild: Vaishal Dalal CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Meine Aufarbeitung ist schon lange abgeschlossen: Kein Vergessen, kein Verzeihen. Es braucht keine geheuchelte Reue, denn sie werden es immer wieder gleich tun.
Niemals werden die Verantwortlichen einer Diktatur durch die eigene Diktatur zur Verantwortung gezogen. Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Verbrecher der NS-Diktatur durch die Siegermächte (dem damaligen „Feind“) zur Verantwortung gezogen. Nach dem Zusammenbruch der DDR wurden die Sozialisten durch die damals noch merkelfreie BRD, dem „Klassenfeind“, zur Verantwortung gezogen. Auch die dritte deutsche Diktatur wird sich niemals selbst zur Rechenschaft ziehen. Eine Aufarbeitung kann nur durch den „Klassenfeind“, den die Verantwortlichen aus verständlichen Gründen mit allen Mitteln zu bekämpfen versuchen, erfolgen. Ob sie gelingt, hängt davon ab, ob genügend Menschen am 23. Februar den „Klassenfeind“, die „Schwefelpartei“, die „gesichert Rechtsextremen“ wählen.
Auch wenn der Artikel kaum neue Informationen für mich enthält, ist mir nach dem Lesen schlecht. Diese schonungslose Zusammenfassung raubt mir den Atem. Ich habe mich immer gefragt: Warum machen die das? Mein Menschenbild konnte sich nicht vorstellen, dass bestimmte Kreise aus Machtsucht und Geldgier in Friedenszeiten zu Massenmördern werden. Aber es war wohl so. Und sie machen für diese „Impfung“ immer noch Werbung. Irre!
Lieber Herr Dr. Ziegler,
Ich muss Ihnen leider Recht geben! Das ganze Vorgehen war orchestriert – jeder Fuehrer eines Landes verwendete die gleichen Floskeln, das gleiche Bild vom toedlichen Virus, die selbe Vorgehensweise.
Mit Trump gibt es – wenn auch geringe – Chance, dass eine Aufarbeitung angestossen wird.
Jedoch sollte es nicht ueberraschen, wenn Fauci und andere ebenfalls durch Biden von der Strafverfolgung freigestellt werden.