Studien zeigen, dass die Plattform Instagram vor allem für Mädchen und junge Frauen sehr schädlich sein und psychische Erkrankungen fördern kann.
Mehr von Tamara Wernli finden Sie auf ihrem YouTube-Kanal.
Studien zeigen, dass die Plattform Instagram vor allem für Mädchen und junge Frauen sehr schädlich sein und psychische Erkrankungen fördern kann.
Mehr von Tamara Wernli finden Sie auf ihrem YouTube-Kanal.
Zeigen Sie bitte Ihre Wertschätzung für unabhängigen Journalismus und
ermöglichen Sie, dass Achgut.com weiterhin unangepasst und kritisch sein kann!
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
…Fortsetzung: anderen Eßgestörten die Auslöser für die Krankheit oft im Elternhaus gelegen haben – aber eben auch der Gruppendruck durch krank machende Netzwerke im Interne,t die damals noch überwiegend Mädchen in die Magersucht getrieben hat.
Klar ist leider auch, dass besorgte, einfühlsame Eltern leider nicht immer Einfluss auf ihre pubertierenden Kinder haben.
Ich schlittere mal wieder am Thema vorbei: Ich finde es ganz schrecklich, wieviele Kinderwagen schiebende Mütter sich nicht um den Inhalt ihres Gefährtes kümmern, sondern nur auf ihr Schmartfohn starren und sich mit abwesenden Menschen unterhalten. Diese Entwicklung hat seit ca. 10 Jahren in erschreckendem Ausmaß nach meiner Beobachtung zugenommen. Wozu bekommen manche Eltern eigentlich überhaupt Kinder, wenn sie sie nach wenigen Wochen in der sogenannten „Krippe“ abgeben und erst am Spätnachmittag wieder abholen, um dann doch nicht mit dem Kind zu spielen oder reden. Schmartfohn und Fernseher sind wichtiger als das Kind, dem schon im Kinderwagen ein Tablet in die Patschhändchen gedrückt wird (eigene Beobachtung).
Gruselige Beobachtung vor ein paar Tagen gegen Mittag in einem Restaurant: Moderner Papa (etwa Mitte 30, mit Pferdeschwanz) setzt sich mit seinem leicht behinderten Sohn – ca. 10 Jahre alt – an einen Tisch, zückt sofort sein Sf., er hilft noch nicht einmal seinem Sohn (Kopfhörer auf, ebenfalls während der ganzen ca. 1 1/2 Stunden am SF. hängend auch während des Essens – aus der Jacke. Der mitgeführte Hund erhielt einige Streicheleinheiten – und mit ihm redete der Mann auch – anders als mit seinem Sohn – da waren es vielleicht insgesamt 5 Minuten! Als ich dann erfuhr, dass dieser Mann im Behindertenbereich tätig ist, fiel mir nichts mehr ein – nur die Kinnlade bis auf die Tischplatte! – Zu Ihrem Thema, liebe Frau Wernli: Bereits vor 15 Jahren, als es instagram und Ähnliches noch nicht gab und die jungen Mädchen noch nicht so süchtig danach waren, habe ich im Zusammenhang mit einem Klinikaufenthalt Mädchen und junge Frauen kennengelernt, die seinerzeit schon dem allseits propagierten Schönheits- und Schlankheitswahn verfallen waren. Es war grausam, diese magersüchtigen, zum Teil zu Skeletten abgehungerten, oft eigentlich recht attraktiven, netten jungen Leute zu sehen. – In Gruppengesprächen habe ich erfahren, dass bei diesen – und …
Vor ein paar Tagen hörte ich in meinem Zimmer ein nicht endend wollendes unglaublich, fürchterliches, panisches Geschrei aus dem Wohnzimmer. Ich schaute nach, was um himmelswillen da los ist. Es war eine russische Reportage über das Verhalten von Jugendlichen (im Beitrag vorwiegend junge Mädchen) die keinen Zugang mehr auf Instagram hatten. Unlaubliche Szenen von minutenlangen wahren Nervenzusammenbrüchen.
Ich denke das betrifft nicht nur Instagram, sondern auch alle anderen Plattformen wie FB, Twitter, YouTube usw.
Es ist für mich eine ganz bewußte, gezielte und gesteuerte Strategie von den Globalisten um das Bewußtsein der Menschen zu kappern und zu steuern.
Die zu beobachtenden Folgen sind ähnlich wie bei Drogenabhängigen, physische und psychiche Zerstörung.
P.s.: Noch eine Empfehlung zur Hintergrund-Literatur, in der ein Teil der Historie des Aufbaus einer illusionaeren Parallelwelt – das „Metaverse“ laesst gruessen – durch die amerikanische Medien- und Unterhaltungs-Industrie bis knapp ueber die Jahrtausendwende (okay, steckte war die Generation der „Digital Natives“ noch mehr oder weniger in den Kinderschuhen) als Dokumentation einer langsamen Verknuepfung von Technologie und gesellschaftlichem Wandel aufarbeitet:
Chris Hedges (2009): Empire of Illusion – „The End fo Literacy and the Triumph of Spectacle“
Publ.: Random House of Canada
ISBN: 978-0-307-39846-8
Gern auch als gedruckte Hardcopy, aber nicht eben als Gute-Nacht-Lektueure – empfohlen. Fuer Leser mit wenig Zeit: Ab Mitte Kapitel III beginnt man, die perfide Strategie der psychologischen Beeinflussung durch geschicktes, gezieltes Infotainment zu verstehen, die Manipulation der Gesellschaft durch den Schulterschluss zwischen Konzernen aller Sektoren und der Unterhaltungsindustrie, der sich seit den spaeten 90er Jahren in Nordamerika bis in die universitaere Ausbildung hinein zieht.
Ein spannendes Buch – wenn auch keines, das den Leser in eine himmelblaue Stimmung zu versetzen vermag.
Aus Ottawa, Joe Lohmann
Liebe Frau Wernli.
Dass stundenlanges Ein- und Abtauchen in soziale Medien nachtaltig psychische Stoerungen ausloesen koennen, diese Erkenntnis ist hier in Nordamerika in Forschung und Aerzteschaft leider seit Jahren etabliert, auch das weibliche Teenager und junge Frauen da, offenbar so im Verhaeltnis 60 zu 40 staerker betroffen sind als ihre maennlichen Altersgenossen. Nur befaellt die staendige Sorge, nicht „connected“ zu sein und moeglicherweise die letzten Tweets und Facebook-Eintraege irgendwelcher virtuellen „Friends“ zu verpassen, auf dieser Seite des Atlantik offenkundig auch mehr und mehr Frauen (und ja, auch Maenner) jenseits der 35. Allein in meinem Bekennatenkreis kenne ich eine Reihe von Faellen, in denen selbst Grossmuetter dezente Panik packt, wenn sie drei Schritte ohne das stets empfangsbereite Tablet machen. Letztere zeigen sich zwar weniger empfaenglich fuer die stets in den Networks praesenten „Celebrity News“, aber das letzte „Selfie: auf Instagram zu verpasen,, ja das beginnt auch in jener Altersgruppe Verlustaengste gegenueber dem immer aktuell dabei sein auszuloesen. In dem Punkt ist die “Digitalisierung„ des sozialen, des persoenlichen Lebens in USA und Kanada nun auch bei den Senioren angekommen.
Die Folgen sind unuebersehbar und sind mittlerweile als definierbare Krankheitsbilder in die Praxis der Behandlung eingegangen. Im Interview mit Rogers City News berichtete im vergangenen Jahr ein Psychologe der hiesigen Uni von der Entwicklung neuer Behandlungsmethoden fuer High School Schuler und Studenten, bei denen gar als psychosomatisch ausgeloeste Herzrhythmusstoerungen nach Entzug des Zugangs zu sozialen Medien fuer jeweils mehr als anderthalb Stunden diagnostiziert worden war (nach im Interview zitierten Studien sollen kanadische Studenten in ihrer Freizeit im Schnitt bis zu zehn Mal in der STunde ihre sozialen News und Kontakte checken)
Wie geht es wohl weiter, in Zukunft, “digital„ und “stets connected„?
PS.: Sorry, noch ein Zusatz. Wie immer leiden Frauen ganz besonders. Besonders unter dem was sie sich gegenseitig antun. Wer sind die Mobber? Die Petzer. Und Wer sind die Petzer? In der Regel Menschen ohne Penis.
Der Begriff asoziale Medien träfe es besser. Wobei es auch schon asoziale Printmedien gibt und gab. Damit es überhaupt eine Art Ausgleich gibt, sollte daher alle Meinungen (Genau! Gerade die, die niemand hören will) zugelassen sein. Alles andere ist Propaganda.