Von Malca Goldstein-Wolf.
Kinderarmut bekämpft man nicht, indem man den Eltern mehr Geld gibt. Als Ehrenamtlerin war ich zwei Jahre lang in einem Kinderhilfswerk tätig. Dort waren die meisten Kinder arm und hungrig, weil ihre Eltern sich nicht für sie interessierten und ihre Sozialhilfe anderweitig ausgaben.
Die Debatte um die Kinderarmut wird, wie so oft der Fall in diesem Land, bedauerlicherweise von denen geführt, die den Bezug zu den Menschen in diesem Land längst verloren haben. Kein Wunder, dass so viele Probleme ungelöst bleiben, obwohl unsere Steuergelder großzügig verschleudert werden.
Liebe Lisa Paus, um sich einen realistischen Eindruck über Kinder zu verschaffen, die unter Armut leiden, empfehle ich Ihnen die Mitarbeit in einem Kinderhilfswerk. Seien Sie aber darauf gefasst, dass Ihr Weltbild gehörig ins Wanken gerät. Als Ehrenamtlerin war ich zwei Jahre in so einer Einrichtung tätig (geschätzte 80 Prozent der Kinder hatten damals vor rund zehn Jahren Migrationshintergrund). Die Kinder konnten bei uns Unterschlupf finden, viele waren zu Hause nicht erwünscht.
Wir haben mit ihnen Hausaufgaben gemacht, gespielt und ihnen Mittagessen gegeben. Im Winter hatte so manches Kind keine warme Jacke, keine warmen Schuhe. Einige Kinder nutzten beim Mittagessen die Chance, sich schon im Voraus für den Abend sattzuessen. Aus Erfahrung wussten sie, dass dies ihre letzte Mahlzeit des Tages sein würde.
Geld mit der Gießkanne verschütten
Wenn die Eltern ihren Nachwuchs abholten (manche, obwohl nicht erwerbstätig, kamen so spät, dass wir abends länger bleiben mussten, um die Kinder nicht alleine vor der Türe stehen zu lassen), war man verwundert, wie viele der Mütter künstliche Fingernägel, künstliche Wimpern und teure Handys besaßen. Von zahlreichen Eltern waren auch Suchtprobleme bekannt.
Selbstverständlich darf man nicht alle Eltern über einen Kamm scheren, aber die Erfahrungen derer, die vor Ort sind, bestätigen, dass es völlig realitätsfremd ist, anzunehmen, dass das Mehr an Geld, das Sie, Frau Paus, nun ausschütten möchten, tatsächlich bei allen Kindern ankommt. Es muss, wenn es wirklich um das Kindeswohl geht, andere Wege geben, als die Eltern mit Bargeld zu versorgen. Zum Beispiel Gutscheine für Kinderkleidung, Schulsachen, Essensgutscheine für die Kleinen.
Eigentlich sollte nicht der Staat für Kinder sorgen müssen, eigentlich sollten die Eltern die Verantwortung für ihren Nachwuchs übernehmen. Dass dieses Land immer mehr dahin tendiert, Menschen keine Eigenverantwortung für ihr Leben abzuverlangen, betreutes Denken inzwischen gesellschaftlich gewollt scheint, ist ein anderes Thema. Kindern in Not zu helfen, ist eine Herzensangelegenheit, aber bitte nicht Geld mit der Gießkanne verschütten, sondern unter Einsatz des gesunden Menschenverstands.
Danke!
Malca Goldstein-Wolf ist eine deutsch-jüdische Aktivistin und Publizistin, die sich gegen Judenhass einsetzt. Neben ihrem Aktivismus als ehrenamtliches, geschäftsführendes Mitglied des deutschen Präsidiums von Keren Hayesod, Israels größter Spendenorganisation, sammelt sie Gelder für israelische Menschen in Not. Dieser Beitrag erschien zuerst auf ihrer Facebookseite.
@Thomin Weller: Nein Hr. Weller – aus dem ‚Unterschichtenfernsehen‘ habe ich meine Informationen nicht, mir Naivität zu unterstellen, ist nun doch ein wenig kränkend. Gehen Sie gelegentlich persönlich in den Supermarkt? Oder versuchen Sie mal eine Reinigungskraft anzustellen – nach dem 15. Bewerbungsgespräch haben Sie genug Unterschicht. Auch schön ist es, wenn die Arbeitsagentur Ihnen Bewerber schickt, die gar nicht daran denken zu arbeiten.
durch Corinna hungern weltweit zusätzliche 300 Millionen Menschen, aber die Massnahmen-Bilanz ist unter dem Strich positiv. Kinderarmut in Deutschland ist, wenn die Brut der Kindergeldalshaupteinnahmequelleklie tel noch ein iphone 6S hat, irgendwie diskriminierend, oder? Hoffentlich wird der Hanf bald legalisiert, dann hat man auch mehr Rohstoffe für die nötigen „Krawatten“ für die Volkszertreter.
Sehr geehrte Frau Malca Goldstein-Wolf, das Problem ist mir seit mindestens den siebzigern in Deutschland bekannt und bereits damals ist es auf fehlgeleitete Soziale Politik im Bezug auf Kinder aufgefallen. Es war immer die Sprache, daß es kein Geld für genügend Kindergerten und Schulen gab, und keine Möglichkeit arbeitenden Müttern Kinderbetreuung bei oder nah an Großfirmen anzubieten, wie es z.B. die Schweden vorgemacht haben. Kinder und schon gar nicht Familien mit mehr als Einzelkind, waren nie der Politische Schwerpunkt aber diese Politiker haben auch keine Vision wer die Renten in Zukunft bezahlen soll. Seit 2015 ist die Situation plötzlich ganz andre, Geld ist da und wird an die neuen Eroberer reichlich ausgeschüttelt. Ich sehe viele muslimische Familien bzw. Frauen mit mehreren Kindern die „alleinerziehend“ sind, weil der Man davon 2 bzw. 3 hat, einen dicken Benz bzw. BMW fährt und sich nur um die „religiöse“ Erziehung seiner Kinder „kümmert“. Das ist der biologisch Dschihad, es geht um Quantität und nicht um Qualität des Nachwuchses um dessen wohl soll sich sowieso der hiesige Staat kümmern ! So gesehen sind Sie auf verlorenen Posten was den Antisemitismus in Deutschland und der EU angeht.
Man denkt, man sei in einem Irrenhaus, das von den Allerirrsten geleitet wird…
„…geschätzte 80 Prozent der Kinder hatten damals vor rund zehn Jahren Migrationshintergrund…wie viele der Mütter künstliche Fingernägel, künstliche Wimpern und teure Handys besaßen“ . Etwas holzschnittartig , oder waren die Mütter aufgetakelte Russinnen ? Dann könnte es passen !
Es werden ja gerne die Grenzen zwischen Kinderarmut und potentieller Kinderarmut verwischt. Aber wenn tatsächlich Kinderarmut in unserem Land vorliegt muss natürlich geholfen werden. Aber! Es sind wie Frau Goldstein-Wolf ja selber erfahren konnte keine Klischees sondern tagtägliche Realität. Wem wird damit geholfen? Außer Nagel- und Tatoostudios gibt es sicher noch weitere. Aber Kinder? In den aller wenigsten Fällen. Frau Paus übernehmen Sie und gehn. Soweit kann man doch nicht von der Realität entfernt sein, oder es absichtlich zum Schaden der Steuerzahler machen.
Ich sehe oft dicke Kinder mit dicken schlecht tätowierten Müttern im Supermarkt. Das Geld fließt jedenfalls nicht in die Bildung dieser Kinder… sie sind und bleiben ihr ganzes beschischeidenes Leben lang Loser. Also die typische deutsche Mehrheit, die bald im Abgrund enden wird. Die merken eh nichts mehr…