Von Brendan O’Neill.
Im Westen fordern Stimmen, dass Israel sich nicht gegen den Hamas-Terror wehren soll. Egal was Israel gegenüber dem Gazastreifen macht, es wird dem Land negativ ausgelegt.
Damit ich das richtig verstehe: Wenn Israel Hamas-Ziele in Gaza bombardiert, gefährdet es rücksichtslos das Leben von Zivilisten. Aber wenn es die Zivilbevölkerung rechtzeitig warnt, bestimmte Gebiete zu verlassen, betreibt es ethnische Säuberung. Wenn es Bomben auf bebaute Vorstädte wirft, begeht es ein Kriegsverbrechen. Aber wenn es Zivilisten rät, diese bebauten Vororte zu verlassen, bevor die Bomben kommen, begeht es ebenfalls ein Kriegsverbrechen. Wenn es den nördlichen Gazastreifen angreift, ist das Völkermord. Wenn es jedoch die Zivilisten des nördlichen Gazastreifens auffordert, diesen zuerst zu verlassen, ist das eine „Zwangsumsiedlung", sprich: Völkermord.
Alles, was Israel tut, ist ein Kriegsverbrechen. Alles. Das Töten von Zivilisten – ein Kriegsverbrechen. Der Versuch, Zivilisten nicht zu töten – Kriegsverbrechen. Bombardierung bewohnter Gebiete – Kriegsverbrechen. Der Bevölkerung vor dem Abwurf von Bomben Zeit zum Verlassen dieser Gebiete zu geben – Kriegsverbrechen. Der Surrealismus der Schreie von „Völkermord!" jedes Mal, wenn ein israelischer Soldat auch nur seine Waffe in die Hand nimmt, wurde letzte Woche durch zwei Schlagzeilen im Independent deutlich, die im Abstand von nur zehn Stunden veröffentlicht wurden. Israel betreibe „Kollektivbestrafung in Gaza“, so die erste. „Israel wird beschuldigt, ‚den Gazastreifen ethnisch säubern zu wollen’, während eine Million Menschen zur Evakuierung aufgefordert werden,’’ hieß es in der zweiten.
Kapiert, Israel? Wenn du Palästinenser „bestrafst", bist du ein Verbrecher. Wenn du alles in deiner Macht Stehende tust, um zu vermeiden, dass Palästinenser „bestraft" werden, bist du immer noch ein Verbrecher. Langsam wünsche ich mir, die Israel-Hasser würden einfach mit ganzer Brust sagen, was sie meinen: „Lasst euch töten, Juden. Wehrt euch nicht. Unternehmt überhaupt nichts."
Kollektivstrafe?
Die öffentliche Diskussion über die militärische Reaktion Israels auf den jüngsten Akt unsäglicher Barbarei der Hamas hat außergewöhnliche Wendungen genommen. Angesichts der israelfeindlichen Kurzsichtigkeit der kulturellen Eliten des Westens war es vorhersehbar, dass Israel in dem Augenblick verdammt würde, in dem es Maßnahmen gegen die Neofaschisten ergriffe, die gerade den schlimmsten Akt antisemitischer Grausamkeit seit dem Holocaust begangen hatten. Es wurden die üblichen Anschuldigungen erhoben. Israels Raketenangriffe kämen einer „Kollektivstrafe" gleich. Israel verwende eine „völkermörderische Sprache." Es begehe „Kriegsverbrechen.“ Es „breche das Völkerrecht." Und so weiter und so fort. Man muss sich fragen, welches bescheuerte Gesetz die Opfer eines rassistischen Gemetzels daran hindern soll, ihre Mörder zu verfolgen.
Diesmal ist besonders auffällig, dass sogar Israels Bemühungen, keine Zivilisten zu treffen und die Bewohner des Gazastreifens nicht „kollektiv zu bestrafen," zu Kriegsverbrechen umgedeutet werden. Man denke nur an den Ratschlag, die Bewohner des nördlichen Gazastreifens sollten ihre Häuser räumen, damit sie bei den Bombardierungen nicht verletzt oder getötet werden. Dies wird als „ethnische Säuberung" bezeichnet. Einem palästinensischen Politiker zufolge sei dies ein weiterer Beweis dafür, dass Israel einen „Vernichtungskrieg“ führe. Das ist eine sprachliche Verdrehung von Orwellschem Ausmaß: Israel versucht, die Vernichtung der Menschen im nördlichen Gazastreifen zu vermeiden, und ist damit ein Vernichtungstäter. Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Evakuierung ist Vernichtung. Für die britische Journalistin Ash Sarkar ist die Evakuierung eine „zweite Nakba.“ Der norwegische Flüchtlingsrat verurteilt sie als „Zwangsumsiedlungen“, was – Sie ahnen es – ein Kriegsverbrechen ist. Das muss es auch sein. Denn Israel tut es.
Wir müssen erkennen, wie sehr diese Diskussion aus den Fugen geraten ist. Evakuierung ist ein Teil jedes Krieges. Kriege verursachen immer Flüchtlingswellen. Wahrscheinlich haben Sie ein paar Flüchtlinge aus der Ukraine in Ihrer Nachbarschaft. Doch wenn es sich um einen Krieg handelt, an dem Israel beteiligt ist, wird aus der Evakuierung eine „Zwangsumsiedlung“. Die unvermeidliche Schaffung von Flüchtlingen wird zur „ethnischen Säuberung.“ Die Bewegung der Menschen von der Vernichtung weg wird zur versuchten Vernichtung dieser Menschen. Das ist der Punkt, an dem wir angelangt sind: Menschen nicht zu töten, ist jetzt Völkermord, wenn es sich bei dem Staat, der sie nicht tötet, um Israel handelt.
Ethnische Säuberung und Völkermord
Es ist eine glatte Lüge, zu behaupten, dass Israel im Gazastreifen eine ethnische Säuberung durchführt. Ethnische Säuberung ist die gewaltsame Vertreibung einer ethnischen Minderheit durch eine dominante Mehrheit, die entschlossen ist, die Homogenität des gesamten Gebiets zu erreichen. Es gibt nicht den geringsten Beweis dafür, dass dies Israels Absicht bei der Evakuierung des nördlichen Gazastreifens ist. Nichts – buchstäblich nichts – deutet darauf hin, dass Israel diese Menschen nie wieder zurückkehren lassen wird, weil es ihren alten Städten und Dörfern seine eigene Vorherrschaftsideologie aufdrücken will. Die Vorstellung, dass Israel unter dem Deckmantel einer ganz normalen Kriegsevakuierung in Wirklichkeit eine ganze ethnische Gruppe auslöscht, hat etwas von der Vorstellung des „hinterhältigen Juden“ an sich. Es ist eine üble Verleumdung einer Nation, die gerade mehr als tausend ihrer Bürger durch eine wahrlich mörderische Bewegung verloren hat, ihre Reaktion auf diesen Horror als völkermörderisch zu bezeichnen.
Das ist einer der beunruhigendsten Punkte in der quälenden Diskussion über Israels Verfolgung der rassistischen Terroristen, die so viele seiner Bürger ermordet haben: der eklatante und manchmal sogar spöttische Missbrauch des Terminus „Völkermord“. Wir leben unter einer kulturellen Elite, die eine völkermörderische Absicht sieht, wo sie nicht besteht, und sie dort ignoriert, wo sie besteht. Nur sehr wenige der „woken“ Kommentatoren und Hetzer, die sich mit Heulen und Zähneknirschen über Israels „Völkermord“ in Gaza äußern, würden den wahrlich völkermörderischen Charakter der Hamas-Ideologie offen verurteilen. Obwohl die Hamas eine Gruppe ist, deren Gründungscharta sie zum „Kampf gegen die Juden“ verpflichtet. Deren Funktionäre Menschen aufgefordert haben, „die Köpfe der Juden abzuschneiden“. Deren Terroristen – ja, liebe BBC, es sind Terroristen – am Samstag, dem 7. Oktober, mehr als tausend Menschen wegen des Verbrechens, in Israel Jude zu sein, abgeschlachtet haben. Doch wenn der jüdische Staat sagt: „Wir werden diese rassistische Grausamkeit nicht tolerieren“, wird er als völkermörderisch gebrandmarkt.
Und so werden die Opfer rassistischen Terrors zu rassistischen Terroristen umgedeutet. Die Menschen, deren Kibbuzim ethnisch gesäubert wurden, werden als ethnische Säuberer beschimpft. Die Nation, die die Vernichtung ganzer Familien miterlebt hat, wird als Vernichter diffamiert. Die Grausamkeit unserer kulturellen Eliten angesichts des schlimmsten Akts antijüdischer Gewalt seit den 1940er Jahren ist erschütternd. Ich sehe in all diesen Zeitungsschlagzeilen und akademischen Betrachtungen über die Hinterhältigkeit und Bosheit Israels nur eine leicht verfeinerte Version der Äußerungen jener Drecksäcke, die sich in der Öffentlichkeit versammelt haben, um zu fragen: „Oh, sind eure Leute tot?“, oder die angeregt haben, dass wir uns über das Gemetzel der Hamas „freuen“ sollten. In beiden Fällen werden Moral und Solidarität von einer merkwürdigen Abscheu gegenüber Israel gewaltsam beiseitegedrängt, die schon vor langer Zeit die Grenze von begründeter Kritik zum fanatischen, blinden Eifer überschritten hat.
Die Berufung auf die Regeln des Krieges, um über Israel Schande zu sprechen, hat etwas wirklich Makabres an sich. Viele dieser Regeln – die Genfer Konvention, die Menschenrechtsgesetze – wurden nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Versuch der Nazis, die Juden zu vernichten, eingeführt. Und doch ist es jetzt der jüdische Staat, der mehr als jeder andere – mehr als die Kriegstreiber des saudischen Regimes, die bombenfreudigen Türken, die zerstörerischen imperialen Mächte Amerika, Großbritannien und Frankreich – diese Nachkriegsregeln ins Gesicht geschrien bekommt. „Wir werden euch vor einem Völkermord schützen“, sagte die westliche Welt zu den Juden, doch jetzt erhebt sie den obrigkeitlichen Nachkriegszeigefinger vor den Gesichtern der Juden, weil sie es wagen, Männer zu jagen, die einen völkermörderischen Terrorakt gegen sie begangen haben. Selten wurde die Verlogenheit und Perfidie der Nachkriegsordnung so offenkundig. Es gibt eine konzertierte Anstrengung, Israels Wunsch, sein Volk vor rassistischer Qual und Morden zu schützen, quasi zu kriminalisieren.
Moral und Werte
Den israelfeindlichen Eliten des Westens scheinen die Grundlagen der Moral völlig abzugehen. Man denke nur an ihr Beharren auf moralischer Gleichwertigkeit zwischen Israel und Hamas. Israel tötet auch Kinder, sagen sie, ist es also wirklich besser als die Hamas? Der moralische Infantilismus solcher hohlen Plattitüden ist schwer zu begreifen. Wer nicht unterscheiden kann zwischen Menschen, die als Folge eines Krieges getötet werden, und Menschen, die getötet werden, weil sie Juden sind, dem ist nicht mehr zu helfen. Jeder – auch Israel – bedauert die Kollateralschäden des Krieges in Gaza, besonders wenn die Opfer Kinder sind. Aber eine solche Tragödie kann nicht mit der Ermordung von Kindern, nur weil sie Juden sind, durch die Hamas im Süden Israels verglichen werden. Das ist eine ganz andere Kategorie als Krieg. Es handelt sich um die bewusste, gewollte Vernichtung unschuldigen Lebens vom Standpunkt eines giftigen Rassenhasses aus. Die Tötung eines Kindes aufgrund seiner Rasse ist die skrupelloseste Tat, die eine Gesellschaft begehen kann. Es ist ein Akt unbarmherziger Eugenik, der Schande über unsere Spezies bringt. Nichts – auch nicht der zufällige Tod von Zivilisten in Konflikten – kommt der Geisteshaltung nahe, die ein Kind als Ausdruck eines tieferen Wunsches nach Auslöschung eines Volkes auslöschen würde.
Es ist entsetzlich, dass Kinder in Gaza gestorben sind. Deshalb sind einige von uns der Meinung, dass die USA, das Vereinigte Königreich und die UNO gerade jetzt enormen Druck auf ihre tyrannischen Verbündeten in Ägypten ausüben sollten, um gut ausgestattete, vom Roten Kreuz genehmigte Flüchtlingslager auf dem Sinai zu errichten, in die die Bewohner des Gazastreifens fliehen könnten. Es ist jedoch ein Warnzeichen für die Zivilisation selbst, dass jüdische Kinder getötet wurden, weil sie jüdische Kinder waren. Dass die völkermörderische Hinrichtung von Juden in diesem neuen Jahrtausend zurückgekehrt ist. Die westliche Welt verkennt – zum eigenen Nachteil –, welch große moralische Herausforderung dies für die aufgeklärten Werte darstellt, die wir vorgeben, hochzuhalten.
Die westlichen Israel-Hasser sehen nicht, was auf dem Spiel steht. Es geht um mehr als um den Nahen Osten. Es geht darum, ob wir bereit sind, uns gegen die Kräfte der Unvernunft und des Antisemitismus und für die Werte der Freiheit und des Anstands einzusetzen. Seid ihr für die Zivilisation oder für die Barbarei – diese Antwort ist es, die die schrecklichen Ereignisse vom vorvergangenen Samstag uns allen abverlangen. Viel zu viele geben die falsche Antwort.
Dieser Artikel ist zuerst beim britischen Online-Magazin spiked erschienen und in deutscher Übersetzung bei Novo-Argumente.
Brendan O’Neill ist der politische Chefautor von spiked und Gastgeber des spiked-Podcasts The Brendan O'Neill Show. Er ist Autor von A Heretic's Manifesto: Essays on the Unsayable und Sie finden ihn auf Instagram: @burntoakboy. Mehr von Brendan O´Neill lesen Sie in dem aktuellen Buch „Grenzen und Spaltungen – Immigration nach Europa“.
Beitragsbild: Pixabay
Ein alter KfZ-Meister hat mir Folgendes erzählt. Er war in den 50ger Jahren für eine deutsche Autofirma in Syrien. Eines Tages, er sah aus dem Hotelfenster, war großes Geschrei auf der Straße, eine Menschenmenge zerrte einen Juden aus seinem Geschäft und erschlug ihn auf der Straße. Hinterher zerstreute sich die Menge und ließ den Toten auf der Straße liegen. Die wirtschaftliche, kulturelle und militärische Überlegenheit der Israelis reizt die unterlegenen und unproduktiven Muslime so sehr, daß sie am liebsten alle Juden, nicht nur in Israel, umbringen würden. Völlig egal, was die Dekadenten im Westen sagen oder schreiben, die isralische Armee muß den Städtedschungel Gaza militärisch unterwerfen, weil nur so die vom Iran aufgezogene und von Katar finanzierte Mörderbande HAMAS eliminiert werden kann und der Raketenbeschuß aus dieser Region aufhört. Die UNO sollte sich überlegen, ob sie aus Gaza nicht ein Mandatsgebiet macht, in dem Blauhelem mit Polizeibefugnis für Ordnung sorgen und jedem Einwohner das Tragen von Waffen verboten ist. Dann könnte dieses Gebiet vielleicht friedlich entwicklet werden, und mit seinem Wohlstand auch für andere Muslime zum Vorbild werden.
Die Masken der UN und EU samt Unterstützer sind gefallen, sie werden niemals wieder dieselben sein können. Und die deutsche Regierung plus vermeintlicher CDU-Opposition duckmäusert einmal mehr. Es ist immer öfter peinlich, Deutscher zu sein.
In kaum zu beschreibender barbarischer Weise überfallen sie Israel. Sie zeigen die Bilder ihrer Barbarei, die sie für berechtigt halten, sie richten sie an im Namen ihres Gottes. Sie wollen, dass Barbarei als ihre Macht verstanden wird,
als ihre Macht im Auftrag ihres Gottes. Die politische Lage gibt das nicht her. Es ist derselbe Zivilisationsbruch wie der der Nazis und von ihnen möglichst verschwiegen, weil sie immerhin noch wussten, dass sie im Namen der Ideologie Verbrechen, einen Kultur-und Zivilisationsbruch begehen, für den die Welt sie verurteilen würde. Was für die Nazis ihre Ideologie, ist für die Hamas ihr Gott,
Die Spezies Mensch ist vor Rückfällen in die Barbarei nicht gefeit. Bei den Nazis war dies ein Rückfall in die Barbarei. Hamas zeigt, dies ist kein Rückfall, sondern ein offen erklärtes Ziel das man nicht vor der Welt verbirgt seiner Scheußlichkeit wegen, sondern dass man sich gerade dazu für berechtigt hält, zur Barbarei berechtigt.
Es ist der pure Nihilismus, pure Mordlust, menschliches Leben ist ihnen gleichgültig. hinter diesem „Gottesbegriff“. Nach diesen Morden, um diese zu feiern, auf Berliner Strassen Süssigkeiten zu verteilen, ist so derart moralisch verkommen. . . .
…..wie ist es möglich, was ist mit diesem Land, dieser Stadt, dass Leute sicher sind, dass sie das ungeniert, ungehindert tun können….
„Das erste Geschäft einer jeden Theorie ist das Aufräumen der durcheinander geworfenen und ineinander verworrenen Begriffe und Vorstellungen, und erst, wenn man sich über Namen und Begriffe verständigt hat, darf man hoffen, in der Betrachtung der Dinge mit Klarheit und Leichtigkeit vorzuschreiten.“
Clausewitz
Es geht schon wieder los, und diesmal nicht nur in Deutschland sondern der ganzen westlichen Welt. Nichts, absolut nichts, wurde vom Holocaust gelernt. Millionen sind für nichts in den Tod gegangen. Und wieder wollen die meisten Menschen alle Juden vernichten oder vernichtet sehen. Ich bin entsetzt und schäme mich. Hiermit bekunde ich rückhaltlos und emphatisch, daß ich mich den Juden verbunden fühle und mit ihnen stehe. Mögen sie die Hamas vernichten.
Ich denke mal, wenn es jetzt nicht mit antisemitischen Motiven zu tun hat, dass es damit zu tun hat, weil man weiß, dass Israel eine Demokratie ist und man von den Mächtigen und Verantwortlichen eines demokratischen Landes erwartet, dass sie auf die Menschenrechte achten. Auch wenn das Land brutal angegriffen wurde und der Feind das Land und die Menschen von der Weltkarte tilgen will. Von der Hamas, auch Hisbollah, erwartet man so was nicht unbedingt, da setzt man andere Maßstäbe an, die viel niedriger hängen. Was aber dazu führen kann, dass man die Missetaten von der Hamas in den letzten Wochen zwar entschieden verurteilt, aber hier und da relativiert oder im Zusammenhang mit der Besatzungspolitik Israels im Gaza Streifen der letzten Jahrzehnte sieht und überhaupt mit der schicksalhaften Geschichte zwischen Israelis und Palästinensern.
Für nicht wenige auf der politisch linken Seite, unterdrücken und misshandeln das israelische Militär und die iraelische Regierung die Palästinenser seit vielen Jahren. Ohne zu bedenken, was wäre, wenn Israel es nicht tut und was dann aus Israel würde. Stichworte: Terroranschläge der Palästinenser, Hamas-Raketenbeschüsse und dem Iran als der Elefant im Raum. Auch ein Land wie Katar unterstützt die Hamas. Das Land konnte aber auch zuletzt erreichen, dass die Hamas entführte Israelis wieder frei ließ. Weil Katar einen guten Draht zur Hamas hat.
Sehr geehrter Herr O’Neill, jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass sich Israel durch die von Ihnen zutreffend beschriebene Kampagne in den
woken Mainstream-Medien, die inzwischen, nach einem nur allzu kurzen Stocken, auch in Deutschland auf Hochtouren läuft, nicht davon
abhalten lässt, die islamische Waffen-SS, die den Gaza-Streifen beherrscht, nachhaltig zu zerschlagen.