Seit langem fristet die Erinnerung an den Volksaufstand des 17. Juni 1953 im damaligen Mitteldeutschland ein Schattendasein, ein Gedenken, das „von Amts-Vormündern gelöscht wurde wie eine Entgleisung, über die man aus Taktgefühl nicht reden mag“, so der damalige stellvertretende Chefredakteur Enno von Loewenstern in seinem Leitartikel in der WELT am 17. Juni 1991. Es war der erste 17. Juni in der Bundesrepublik seit 1954, der nicht mehr als offizieller Feiertag begangen wurde – nachdem er nur ein einziges Mal, nämlich 1990, ein gesamtdeutscher Feiertag war. Ein unsäglicher Fauxpas, beklagenswerterweise begangen von der Regierung Helmut Kohl. Dabei konnte Bundeskanzler Kohl, dem gelernten Historiker, die Bedeutung des 17. Juni keineswegs entgangen sein. Es war vielleicht die Eitelkeit, die da mit ihm durchging, um sich selbst als „Kanzler der Einheit“ mit dem 3. Oktober ein Denkmal zu setzen, auch wenn dieser Tag nur aus Gründen des Termindrucks zustandekam und insofern an nichts Emotionales anknüpfte, das den Tag hätte beseelen können.
Man könnte dieser Idee zugutehalten, dass sie womöglich auch gut gemeint war in dem Sinne, ein neues, ein glücklicheres Kapitel der deutschen Geschichte aufzuschlagen, ein Kapitel, das vollendete, was 1953 begann. Und überhaupt: Ursprünglich sollte dieses Datum den Deutschen gehören und der ungetrübten Feier ihres Glücks, dem Dreiklang aus Einigkeit und Recht und Freiheit. Ein schöner Gedanke. Nur leider kam es bekanntlich anders. Stattdessen wurde der Tag umdefiniert zum Tag der „Bunten Republik“, die allen und niemandem gehört, an dem das Gedenken an Teilung und Wiedervereinigung keine Rolle mehr spielten sollte. Die Nation schon gar nicht. Ein Nationalfeiertag ohne Nation aber ist ein Widerspruch in sich selbst.
Der 17. Juni als nationaler Gedenktag
Als der 17. Juni noch im Jahr des Aufstandes im Westen Deutschlands zum nationalen Feiertag erhoben wurde, war dies ein denkwürdiger Akt. Damit wurde nämlich eines Ereignisses gedacht, welches sich zwar auf deutschem Boden, nicht aber im Einflussbereich der damaligen Bundesrepublik abgespielt hatte. Diese Entscheidung unterstrich nach innen wie nach außen die Einheit der Deutschen Nation wie das Zusammengehörigkeitsgefühl der Deutschen in Ost und West und war auch ein klares Zeichen an unsere Landsleute östlich der Elbe, dass ihrer gedacht und ihr Kampf um die Freiheit und Einheit Deutschlands in Ehren gehalten wurde. Dies änderte sich freilich ab Ende der 1960er-Jahre.
Die breite Ablehnung des 17. Juni als Nationalfeiertag unter den Linken sollte nicht weiter verwunderlich sein. Dieses Datum war für sie ein Stachel im Fleische, allen voran der SED. Zwar gelang es ihr, den Aufstand mit Hilfe des „Großen Bruders“ aus Moskau blutig niederzuschlagen. Aber wie Hubertus Knabe in seinem Standardwerk zum 17. Juni ausführt: „Dabei gab es in der deutschen Geschichte keine andere Revolution, die ein auf Gewalt und Unterdrückung beruhendes Herrschaftssystem so schnell, so flächendeckend und so vollständig aus den Angeln hob.“ Dessen waren die SED und ihre Handlanger sich stets bewusst, auch wenn sie sich hüteten, das offen auszusprechen.
Der Traum von der Einheit ihres Vaterlandes in Freiheit, der den Deutschen 1953 brutal verwehrt wurde, wurde 1990 endlich Wirklichkeit. Doch kaum dass ihr Wunsch in Erfüllung ging, wurde er auch schon wieder zerredet von einer politmedialen Klasse, die das „postnationale Zeitalter“ einläutete und zum einzig wahren und richtigen Ziel erklärte. Welchen Tag man auch immer zum neuen gesamtdeutschen Feiertag auserkoren hätte, die Ablehnung alles Nationalen hatte längst um sich gegriffen. Aber gerade die Erinnerung an den 17. Juni 1953 kann man nicht „internationalisieren“, so tun, als wären die Deutschen hier nur Zaungäste oder gar unbeteiligt gewesen. Im Gegenteil. Es waren die Deutschen von der Ostsee bis zum Erzgebirge, von der Elbe bis zur Oder, die im Juni 1953 massenweise gegen das verbrecherische SED-Regime – zur Erinnerung an die Geschichtsvergessenen: einem Konstrukt der sowjetischen Besatzungsmacht! – auf die Straße gingen.
Die Deutschen hatten nicht versagt
Dagegen nahm sich selbst der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 bescheiden aus, was die Franzosen freilich nicht daran hindert, diesen Tag weiterhin mit Aplomb als Nationalfeiertag zu begehen. Vor allem aber: Vergleichbare spontane Massenerhebungen wie 1953 auf deutschem Boden hatte es in dieser Größenordnung zuvor im kommunistisch beherrschten Ostblock nicht gegeben. Noch dazu war der Aufstand besonders ausgeprägt in Städten und Gemeinden, wo die aus ihrer ostdeutschen Heimat vertriebenen Deutschen zahlenmäßig stark vertreten waren, so etwa in der seit 1945 geteilten Stadt Görlitz, wie Hubertus Knabe in seinem Buch über den 17. Juni herausgestellt hat. Mittel- und Ostdeutsche hatten also in jenen Tagen vor aller Welt bewiesen, dass auch sie für Freiheit, Demokratie und Rechtstaatlichkeit votierten und für dieses Votum bereit waren, ihr Leben zu riskieren. Die Bedeutung dieses Ereignisses für die deutsche und europäische Geschichte kann gar nicht überschätzt werden.
Der Aufstand scheiterte einzig allein an der sowjetischen Besatzungsmacht und an der Tatenlosigkeit des Westens. Nicht an den Deutschen. Das muss betont werden. Die Deutschen hatten in ihrer Mehrheit eben nicht versagt; selbst die Anteilnahme und Betroffenheit ihrer im Westen beheimateten Landsleute war 1953 so groß wie echt. Letztlich haben die Aufständischen mit ihrem Aufbegehren „für Menschenrecht, Menschenwürde, für Wahrheit und Freiheit“ nichts weniger als dem gesamten Deutschen Volk seine Würde zurückgegeben – nur acht Jahre nach Kriegsende. Und das soll kein Grund sein, diesen Tag als Nationalfeiertag der Deutschen für würdig zu befinden? Das entbehrt jeder Logik und ist ein Schlag ins Gesicht aller, die aus der Geschichte gelernt haben.
An dieser Stelle sei an die „Passende Lektüre zum 17. Juni“ von Klaus-Rüdiger Mai erinnert. Der Autor schreibt in seinem Buch: „Es scheint so zu sein, dass diejenigen, die gegen das nationalsozialistische Regime Widerstand geleistet haben, ganz anders in unserer Erinnerungskultur beheimatet sind als diejenigen, die sich gegen den Kommunismus stellten und dafür ebenfalls mit dem Leben oder langen Haftstrafen bezahlten. Messen wir die beiden deutschen Diktaturen in unserer Erinnerungskultur mit unterschiedlichem Maß?“ Eine mehr als berechtigte Frage.
Es geht um unser nationales Selbstverständnis
Nur dass es um viel mehr geht als allein um die Erinnerung an den Widerstand gegen menschenverachtende Regime. Es geht letztlich um nicht weniger als um unser nationales Selbstverständnis. Jede Nation, die deutsche eingeschlossen, braucht eine Geschichte, die sie eint, auf die sie stolz sein kann. Und einen Tag, an dem sie ihrer Opfer gedenkt, darunter den vielen Aufrechten und Mutigen, deren Namen so gut wie keiner mehr kennt und erst recht nicht nennt. Eine der wenigen Ausnahmen ist die junge, lange nach 1953 geborene Elisa David, die sich im vergangenen Jahr dankenswerterweise dieses Themas angenommen und die Namen der Toten des Aufstandes dem Vergessen entrissen hat. Das ist beschämend und hoffnungsvoll zugleich. Beschämend für jene, die seit Jahrzehnten dazu schweigen. Hoffnungsvoll für alle, die sehen, dass der Nachwuchs sich davon nicht beeindrucken lässt und seine Pflicht tut.
Es gibt also viele gute Gründe, weshalb sich kaum ein anderer Tag als deutscher Nationalfeiertag so gut eignen würde wie der 17. Juni. Gerade mit diesem Tag könnten sich alle Deutschen identifizieren, wenn sie nur wollten: die Ost- und Mitteldeutschen mit ihrem mutigen Aufbegehren gegen Diktatur und Teilung ebenso wie die Westdeutschen, welche dafür sorgten, dass der 17. Juni schon 1953 zum offiziellen Gedenk- und Feiertag der Bundesrepublik Deutschland erhoben wurde. Ja, er wurde später oft verhöhnt, aber es lohnt, genau hinzusehen, wer diesen Tag und unsere tapferen Landsleute verhöhnt hat. Und wer nicht.
Ein kleiner Lichtblick
Arnulf Baring hatte in seinem Buch „Der Unbequeme“ noch auf einen weiteren, ganz praktischen Grund verwiesen, der für den 17. Juni als deutschen Nationalfeiertag spräche: er liegt im Sommer, in der warmen Jahreszeit, wo die Menschen sich gerne draußen aufhalten und feiern; wo die Stimmung beschwingter ist als im Herbst oder gar im Winter. So machen es auch andere Länder, argumentierte er weiter. Auf jeden Fall aber hätten die Deutschen – so meiner bescheidenen Meinung nach – viel mehr gute Gründe, ihren Nationalfeiertag am 17. Juni zu begehen als die Franzosen den ihrigen am 14. Juli, den sie auf eine Weise verklären, wie die Deutschen es sich umgekehrt niemals erlauben würden.
Gewiss, man mag einwenden, die Zeit dafür sei nicht reif. Pessimisten werden sagen, sie wird es nie mehr werden, dafür sei es längst zu spät. Andere wiederum könnten erwidern, wer aufgibt, hat schon verloren. Wie dem auch sei, nicht nur eine Elisa David hat inzwischen bewiesen, dass auch junge Deutsche einen tieferen Sinn für die Geschichte ihres, unseres Landes entwickeln können, für das Land und die Schicksale seiner Menschen, die ihnen beide erkennbar nicht gleichgültig sind, und mit dem sie im positiven Sinne etwas anfangen können. Und die sich nicht beirren lassen, auch dann nicht, wenn sie dafür angefeindet werden. Das ist ein kleiner Lichtblick – für Deutschland und alle, die das Land nicht aufgeben können, nicht aufgeben wollen. Danke, Elisa David und allen, die ihr gleichtun!
Beitragsbild: CIA 08 Workers Revolt in Berlin via Wikimedia Commons
Diese beiden Texte heute, dieser hier und Broders Fundstück über den Verrat am Iranischen Volk, ist sicher Anlass, beides mal logisch zusammen zu bringen. Die Situation damals, am 17. Juni verschärfte sich ja damals dadurch extrem, dass US-Panzerwagen mit hoher Geschwindigkeit auf die Interzonengrenze (ich glaube in Berlin) zugefahren sind und erst unmittelbar dort gestoppt haben. Diese SINNLOSE Provokation hat die Situation verhärtet. DAMIT erst wurden die Streikenden des 17. Juni zu den gefährlichsten Staatsfeinden in der DDR. Das hat den Lebensweg von Menschen, die ohne dieses Wissen um die zukünftige Provokation einfach Gerechtigkeit wollten, brutal abgeknickt. Erst diese Cowboy-Geste, impotent und strohdumm, hat die Möglichkeit für Änderungen im Osten komplett und für alle Zeiten beendet. Und der Angriff auf den Iran, von dem wir wissen, dass er auf keinen Fall das Ziel hatte, „das arme unterdrückte Volk zu befreien“, hat die Möglichkeiten innerer Kritiker komplett zerstört. Das Regime verband damit die leiseste Kritik mit dem Angriff auf die Mädchenschule, einer unglaublichen Dummbösheit, die nur beweist, dass der Staat, der das zu verantworten hat, seine Satanen nicht im Griff hat. Ende der Durchsage. Die Lüge von der Befreiung das armen unterdrückten Volkes verfängt hier nicht mehr, wenn es einfach darum geht, dass Israel angereichertes Uran braucht. Wofür eigentlich wird das jetzt geliefert? Sorry, ich bin ausgestiegen und muss deshalb auch für die nun folgende Strecke nicht zahlen, egal wohin sie euch führt. Und sie wird führen.
Den 17. Juni als Nationalfeiertag unterstütze ich völlig. Der 3. Oktober ist ja nur deprimierend und peinlich: deutsch zum Abgewöhnen. In der falschen Jahreszeit ist er auch.
In dem Moment, wo ein indoktrinierter Satan, oder nur ein bodenlos überforderter Dummkopf, die Zielkoordinaten auf die Schule eingegeben hat, WAR DER KRIEG im Iran für Israel und die USA verloren! Und wenn Ihr das immer wieder vergesst, ist das Euer Fehler. Wer keine Ahnung von Militär und Krieg hat, und auch die Psychologie normaler Menschen auf Dauer nicht verstehen kann, soll sich aus Kriegshetze und Waffenwahnsinn heraushalten. Aber der wievielte Krieg ist das nun eigentlich, der nur in der Propaganda gewonnen wird, aber alle seine Ziele komplett verfehlt? Die propagierten UND die wirklichen! Soll ich sie alle aufzählen? Oder könnten wir das allesamt gar nicht?
Als der 17.Juni bei uns im Westen als Feiertag gestrichen, dafür aber der 3. Oktober als Feiertag – mit dem bis heute kaum jemand etwas anfangen kann – installiert wurde, ahnte ich nur ansatzweise, was auf uns zukommen würde.
Wie müssen sich die Menschen, die damals gekämpft haben, die Folter und Zuchthaus erleiden mussten, die Angehörigen der durch Sowjets/Kommunisten Ermordeten gefühlt haben, als dieser zumindest im Westen als Würdigung der Aufständischen eingerichtete Feiertag als solcher gestrichen wurde!?
Die Erinnerung an die Schrecken, die die Kommunisten verbreitet haben, sollte offenbar ganz schnell gelöscht werden.
Und das scheint – zu meinem Erschrecken – hervorragend zu funktionieren!
Nicht einmal im MDR gibt es eine Sondersendung.
Und die Jüngeren wissen überhaupt nichts davon.
Erst jetzt – im gehobenen Alter – muss ich mit Zorn feststellen, wie wir damals schon in der Schule (Ende der 60er Jahre) von linken – durchaus charismatischen – Lehrern belogen wurden.
Da wurde uns der Massenmörder Mao Tse Tung als Befreier der Chinesen präsentiert, Che Guevara (knallharter Mehrfachmörder ) als Volksheld.
Mitgefühl für die Vertriebenen, die Kriegsversehrten, gab es nicht – die hatten ja selbst schuld an ihrem Schicksal, waren sie doch Hitler hinterhergelaufen.
Es dauerte einige Jahrzehnte, bis ich diese linken Lehrer durchschaut hatte.
Übrigens: Diese Linken hatten vom Krieg nichts mitbekommen; mein damaliger Klassenlehrer hatte sogar ein Zweithaus auf Amrum, auch die anderen hatten in sicherer Entfernung von Hamburg in der „Pampa“ – der weiten Umgebung von Hamburg – nichts von den Auswirkungen des Krieges auf die Menschen mitbekommen.
Nun – und die armen Vertriebenen – die wurden ignoriert, von satten Einheimischen „abgezockt“ – kaum Mitgefühl.
Eines unterschied diese damaligen Linken von den heutigen:
Sie waren meist gebildet und sie haben begabte Schüler gefördert – die waren auch alle auf links eingenordet- aber immerhin: Begabte wurden gefördert!
Aber es geht ja schon weiter. Eine Yacht (vermutlich die „Andromeda“….) provoziert ein russisches Kriegsschiff im Ärmelkanal, indem sie eine mögliche Kollission andeutet. Die Russen geben dann Warnschüsse und Alarmsignale ab, weil offenbar die Funkkommunikation nicht funktionierte (?) und die Yacht meldet das dann als „BE“schuss. Die Meldung beim Focus klingt dann wieder wie „Ein MANN hat …“ ohne jede Detailinformation. Bewusst ohne jede Detailinformation, was beweist, dass es keine unabsichtliche Situation war, sondern eine bewusste Provokation. Wieso erfahren wir nicht, ob es zufällig eine Yacht war, die von ukrainischen Sporttauchern und einer Porno-Queen gemietet wurde? Das wissen vermutlich die zuständigen Organe nicht. Können sie nicht wissen. Mich schaudert vor der Vorstellung, in den Zentralen der zuständigen Organe hätten Flying Monkeys das Sagen. Wenn das so ist, wird es komplett schief gehen!!!
Jedenfalls unter den heutigen politischen Bedingungen hat der 17. Juni keine Chance zu einem deutschen Nationalfeiertag zu werden. Auch der dritte deutsche Sozialismus (linksgrün-woke) wird nicht einen Aufstand gegen sein im Kern gleiches Vorläufersystem ehren und feiern.
Geschmackssache!
Diese Unruhen waren sehr wohl (ostblock-)international im Kontext mit Stalins Tod. Es gab ähnliche und weit heftigere, darunter Aufstände in den GULAGern.
Im Juni 1953 kulminierte die allgemeine Unzufriedenheit mit der materiellen Lebenslage, der Unterdrückung und den wachsenden Zumutungen des Regimes. Es war kein politischer Aufruhr und schon gar kein nationaler Aufstand – es war ein spontaner Wutausbruch der Arbeiter über die Normerhöhungen und die miserable Versorgungssituation. Zwar wurde irgendwann auch die Wiedervereinigung gefordert – doch das im Zusammenhang mit einem Rücktritt der Regierung, freien Wahlen und Demokratie.
Das soll besser zum Nationalfeiertag taugen als der 3. Oktober – an dem, auch als Ergebnis einer Volksbewegung – die mehrheitlich gewünschte Einheit hergestellt wurde?
1953 war ich nicht dabei, dafür aber 1989. Dennoch berührt mich die Glorifizierung als „Held der Friedlichen Revolution“ eher peinlich. Wir, und sicher auch die Arbeiter 1953, waren ganz normale Menschen, oft genug ziemlich durchschnittlich und streckenweise doof, und die wirklichen Entscheidungen fielen woanders bei Kaviar und Champagner.