Tamara Wernli / 27.10.2021 / 12:00 / 42 / Seite ausdrucken

War Beethoven schwarz?

Woke Aktivisten schrecken vor nichts zurück: Sie fordern, das Skelett Beethovens auszubuddeln, um herauszufinden, ob er tatsächlich ein Sechzehntel schwarz war, wie aktuell behauptet wird.

Mehr von Tamara Wernli finden Sie auf ihrem YouTube-Kanal.

Foto: Tamara Wernli

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Paypal via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Heiko Stadler / 27.10.2021

Beethovens Vorfahren stammten mit Sicherheit aus Afrika, so wie auch die Vorfahren des “alten weißen Mannes” aus Afrika stammen, denn die Entwicklung der Menschheit begann dort vor etwa 3 Millionene Jahren.

Petra Wilhelmi / 27.10.2021

Also eigentlich ist das völlig egal, ob nun Beethoven ein bisschen Afrikaner war. Beethoven ist 1770 geboren, deshalb halte ich persönlich es für fragwürdig, dass er ein bisschen Afrikaner war. Aber das ist egal. Es ist nicht wichtig, welche Hautfarbe Beethoven hatte. Er ist ein europäischer Komponist, wenn man es mal weiter fasst, als den Wohnort, wo er lebte. Ich glaube auch nicht, dass Afrikaner i.d.R. überhaupt wissen, dass es einen Beethoven gegeben hat. Das ist aber auch unwichtig. Wenn sich Schwarze in der klassischen Musik nicht beachtet fühlen, dann sollten sie ihre eigenen Talente fördern und eben schwarze Orchester auf die Beine stellen, die schwarze Musik spielen, die alle Welt hören will. So einfach ist das. In diesem Sinne könnte man auch darüber streiten, ob vielleicht Beethoven ein bisschen Asiat war. In Japan, Korea und China ist die europäische klassische Musik sehr angesehen. In großen europäischen Orchestern sitzen viele Musiker asiatischer Abstammung, aber keine Schwarzen. Und die Schwarzen müssen nicht heulen. Auch die großen europäischen Komponisten haben i.d.R. keinen goldenen Löffel im Mund gehabt, haben sich oft durch Hunger und Armut hocharbeiten müssen, ehe sie sich durchsetzten. Nichts ist denen in Schoß gefallen. Aber die Schwarzen und BLM wollen, dass man ihnen einfach alles in den Schoß legt. Aber nur durch Fleiß, Mühen und Talent kann man große Leistungen erzielen. Die Hautfarbe ist dabei nebensächlich.

Benedikt Diller / 27.10.2021

“....auch die Toten werden vor dem Feind, wenn er siegt, nicht sicher sein. und dieser Feind hat zu siegen nicht aufgehört.” (Walter Benjamin “Über den Begriff der Geschichte”)

Volker Kleinophorst / 27.10.2021

Hat einer noch ein Exemplar der “Nürnberger Rassengesetze” im Keller? Würd es gebraucht kaufen. Denn ohne kommt man ja anscheinend nicht mehr klar. Die antideutsche Kurdin Sibel Schick bringt die Bezeichnung “Weißdeutsche” ins Gespräch. Steht der Begriff auch drin oder ist Weißdeutscher ein Synonym für Arier. Hört sich leider ironischer an, als es ist. @ L. Luhmann “Das ist nicht schwer, denn Menschen höherer Intelligenz können Dumme simulieren, aber nicht umgekehrt.” Also schlau gucken können auch Dumme. Schaut doch in die Talkshows. “Alles das, was weiße westliche Männer erfunden haben, darf z.B. auch nur von weißen Westlern verwendet werden.” Das wäre konsequent, und wenn man es allein in der Medizin umsetzen würde, wäre das mit der Übervölkerung durch die Hyperfertilen gelöst. Durch die Natur. Und zwar nachhaltig. “Nicht-Weißer” mit Schusswaffe wäre dann wohl auch kulturelle Aneignung. Aber es gibt ja den BiGott, der regelt das natürlich in wokem Sinne.

Thomas Brox / 27.10.2021

Aktivisten fordern ... . Wenn wir so weitermachen, dann wird Beethoven’s Musik in Mitteleuropa bald verschwunden sein - genauso wie die anderen Klassiker. Aber der Stern der Klassiker wird deswegen nicht untergehen, Asien steht bereit um zu übernehmen. Langsam schleicht sich in meinem Kopf eine gewisse Sympathie für China, Russland und auch die Türkei ein.

Hartmut Laun / 27.10.2021

Das geht anders: Hitler war Deutscher, Beethoven war Österreicher.

Rolf Mainz / 27.10.2021

Ein “Sechzehntel”? Und das würde bereits reichen, um unter woken Gutmenschen als “schwarz” zu gelten? Donnerwetter, das nenne ich mal einen innovativen Rassismusbegriff.

Peter Woller / 27.10.2021

Für mich waren die verschiedenen Hautfarben nie ein Thema und nie ein Problem. Jeder, der mit den verschiedenen Hautfarben irgend ein Problem hat, ist per Definition ein Rassist.

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Tamara Wernli / 12.06.2022 / 16:00 / 10

Wie Wokeness unsere Filme zerstört

Der Blockbuster „Top Gun: Maverick“ ist unglaublich erfolgreich in den Kinos gestartet. Er kommt ganz ohne kulturelle oder politische Botschaft daher – und die Kinofans…/ mehr

Tamara Wernli / 04.06.2022 / 16:00 / 10

Frau durchlöchert Kondome

Eine Frau durchlöchert heimlich die Kondome ihres Lovers, um ihn durch eine Schwangerschaft an sich zu binden. „Stealthing“ heißt diese Aktion und warum sowohl Männer…/ mehr

Tamara Wernli / 24.05.2022 / 16:00 / 18

Ist Leiden weiblich?

Die Herausforderungen und Probleme von Frauen sind ein Dauerthema in der breiten Öffentlichkeit. Probleme, Schwierigkeiten und Leid von Männern hingegen werden häufig als unbedeutend abgetan…/ mehr

Tamara Wernli / 18.05.2022 / 16:00 / 8

Mein Freiheitslied

Die Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht, das derzeit etwas leidet. Statt mit Argumenten zu kontern, greift man Andersdenkende auf persönlicher Ebene an, steckt sie in Schubladen…/ mehr

Tamara Wernli / 16.05.2022 / 14:00 / 20

Übergewicht von epidemischem Ausmaß

Zwei Drittel aller Erwachsenen und ein Drittel aller Kinder in Europa sind übergewichtig. Dies besagen aktuelle Zahlen der WHO. Warum spricht niemand darüber?   Mehr…/ mehr

Tamara Wernli / 03.05.2022 / 14:00 / 16

Warum soziale Medien krank machen

Studien zeigen, dass die Plattform Instagram vor allem für Mädchen und junge Frauen sehr schädlich sein und psychische Erkrankungen fördern kann.   Mehr von Tamara…/ mehr

Tamara Wernli / 01.05.2022 / 14:00 / 6

Warum wir alle von Elon Musks Twitter-Kauf profitieren

Vielen ist der Twitter-Kauf durch Elon Musk egal. Sie halten die Plattform für eine Blase aus Politikern, Journalisten und Aufschneidern, die für den Durchschnittsmenschen nicht…/ mehr

Tamara Wernli / 18.04.2022 / 16:00 / 15

Was politische Verantwortung wirklich bedeutet

Nach dem Rücktritt Anne Spiegels wurden Forderungen nach einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie laut. Doch Ministerämter sind eine Ehre und ein Privileg, für…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com