Berlins Ex-Regierungschef Michael Müller räumt „Fehler“ in der Corona-Politik ein, will aber keine Konsequenzen. Kein Wunder, schließlich war er einer der Treiber der „Pandemie"-Panik.
In einem Interview mit dem Tagesspiegel (hinter der Bezahlschranke) hat Berlins ehemaliger Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sich zur Corona-Politik geäußert. Laut dts Nachrichtenagentur sagte Müller unter anderem: „Wir wissen aus heutiger Sicht, dass manche Maßnahmen nicht so zwingend waren, wie wir damals dachten.“ Deshalb könne man über eine „Amnestie“ für Verstöße gegen die Corona-Verordnungen nachdenken. Dass zuletzt in Berlin ein heute 21-Jähriger einen Bußgeldbescheid erhalten hatte, weil er vor drei Jahren im Lockdown statt mit maximal fünf Leuten insgesamt zu sechst auf der Straße unterwegs war, verbuchte Müller unter „Kuriositäten unseres Rechtsstaates“. Allerdings sollten wir „die Pandemie besser aufarbeiten“, diese Zeit aber „nicht nur schwarzmalen. Wir haben als Gesellschaft in der Pandemie auch viel gelernt.“
Da hat Müller recht, wenn auch nicht so, wie er meint. Wir haben zum Beispiel gelernt, dass Grundrechte unter Vorspiegelung einer allgemein drohenden Gefahr schneller entzogen werden können als man je für möglich gehalten hätte. Offensichtlich groteske Verbote wie etwa, ein Buch auf einer Parkbank zu lesen, Maßnahmen wie Maskenzwang an der frischen Luft (was inzwischen selbst Karl Lauterbach als „Schwachsinn“ bezeichnet) oder das absurde Verweilverbot etwa am Düsseldorfer Rheinufer (spazierengehen ja, sich hinsetzen nein, weitergehen!) hat sich kein ernstzunehmender Mensch jemals als „zwingend“ (s.o.) vorstellen können, solche Auswüchse hatten nie eine valide Grundlage.
Angesichts der jüngsten Entwicklungen und einer näherrückenden Aufarbeitung der staatlichen Coronamaßnahmen macht es Müller wie alle anderen Verantwortlichen: „Fehler“ und „Fehleinschätzungen“ werden eingeräumt, mit der Einschränkung, man habe es damals „nicht besser wissen können“. Letzter Strohhalm ist dann die zuletzt von Christian Drosten und Karl Lauterbach wiederholte Behauptung, man habe immerhin „sehr vielen Menschen das Leben gerettet“, wobei Schweden das beste Beispiel dafür ist, dass ein Land auch so gut wie ohne Maßnahmen locker durch die „Pandemie“ kommen konnte, eben weil die behauptete Gefährlichkeit des Virus nie real war – auch in Schweden gab es kein Massensterben.
Müller türkte Horrorstory
Müller selbst hatte sich übrigens an der Panikmache beteiligt, wie dieses Beispiel sehr anschaulich zeigt. Im Abgeordnetenhaus führte er am 10. Dezember 2020 als vermeintlichen Beleg für die Gefährlichkeit von Corona das Schicksal eines Türken an, „30 Jahre, ein Kerl wie ein Baum, ohne Vorerkrankung“ auf der Intensivstation, wo er dann verstorben sei. Nur dass sich dann keinerlei Beleg für die gruselige Geschichte finden ließ.
Hatte Müller damit einen Türken gebaut? Offensichtlich. Er zog sich dann mit der Behauptung aus der Affäre, dies hätten ihm „Verantwortliche“ in der Charité erzählt. Was Müller mit der vermeintlichen anekdotischen Evidenz bezwecken wollte, ist klar: Wenn schon ein kerngesunder 30-jähriger „Kerl wie ein Baum“ von Corona gefällt wird, dann kann es jeden erwischen! Wie sich das dann mit der Tatsache verträgt, dass die „Corona-Toten“ im Schnitt 83 Jahre alt waren, Kinder und Jugendliche gar nicht und Menschen mittleren Alters kaum betroffen waren, bleibt nicht nur Müllers Geheimnis.
Für einzelne Fehler, so Berlins Ex-Regierender, der inzwischen im Bundestag sitzt, könne man sich auch entschuldigen, „aber eine Entschuldigung für die Coronazeit als Ganzes wäre nicht angebracht“. Das sehen immer mehr Menschen anders. Wer weiß, vielleicht wird Müller demnächst eher einer Amnestie für Politiker das Wort reden, nach dem Motto: denn sie wussten nicht, was sie taten. Oh doch.
Claudio Casula arbeitet als Autor, Redakteur und Lektor bei der Achse des Guten.
Beitragsbild: Olaf Kosinsky CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons

Ich werde: NIE VERGEBEN. NIE VERSESSEN!!!
Die Herrschaften EU-Komissarin, Kanzlerin, Ministerpräsidenten und Gesundheitsminister haben sich in den C-Jahren ohne Scham und Grenzen an Ihrer neuen Machtfülle ergötzt und sich ohne jede Hemmung die Taschen prall vollgemacht … und fordern jetzt Amnesie. Pardon, dafür hätte die Bundeskasse im Falle meiner persönlichen Ordungswidrigkeiten ein klares Signal: Mahnung, Vollstreckung und null Verständnis.
Fehlt eigentlich nur noch, dass Michael Müller Menschen wie Richter Dettmer und andere „großmütig begnadigen“ will. Was für ein unwürdiges Schauspiel.
Bei youtube gibt es ein Gespräch Jasmin Kosubek mit Prof Stefan Homburg mit durchaus kritischen Fragen von Frau Kosubek an den Statistiker und Mathematiker Homburg. Dieser hat wohl hunderte von (wissenschaftlichen ?; Homburg stellt die Redlichkeit mancher Studie selbst in Frage ) Studien selbst gesichtet und viele mehr in seine Überlegungen eingeschlossen. Zu dem Punkt, – letzter Strohhalm von Christian Drosten und Karl Lauterbach man habe immerhin „sehr vielen Menschen das Leben gerettet“, sagt Homburg ganz explizit, es finde sich weltweit nirgendwo ein Hinweis auf einen Wahrheitsgehalt dieser Aussage! Das sei eine glatte Lüge! Aber wir wissen das ja sowieso alle. Eine Horde von Wichtigtuern und machtgeilen Unterbelichteten hat quasi im Gänsemarsch eine riesige Verbrechensdiktatur gegen die Menschen aufgebaut und angerichtet. Ich verzeihe da gar nichts !! Ich erlaube mir mal, meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen: „teeren und federn müsste man diese ganze Bande, der kritischen Aufarbeitung preis geben und ins Meer treiben an einer Stelle an der man vorher, die Leichen all der Toten hineingegeben hat.“ – „Die müssten zwischen all den Leichen um ihr Leben schwimmen.“ Ich werde mich selber natürlich sofort wieder zur Ordnung rufen, aber so ist mir zumute.
Man könnte das alles als überzogene Massnahmen abtun, die aus Unwissenheit, Vorsicht und aus Sorge um die Bürger so rigoros durchgeführt wurden. Leider und das gilt besonders für die Berliner SPD und die Grünen (damals AL) erinnere ich seit Jahren und heute zum wiederholten Male daran, dass diese beiden Parteien sofort!!! nach dem durch die SED!!! begünstigten Start 1989 nach einem Strategiepapier mit gefälschten!!! Vorschriften und unzutreffenden Gründen unbescholtene Bürger unter schlimmstem Missbrauch der Verwaltungsgesetze wie Verbrecher verfolgten, während man denen damals (und leider heute auch noch), den „roten Teppich“ ausrollte. Man kann also getrost davon ausgehen, dass vielen in Politik, Verwaltung und Justiz die Pandemie durchaus gelegen kam, um die Bürger mit überzogenen Massnahmen in Schach zu halten und die Wirtschaft zu strangulieren. Der „Tagesspiegel“ berichtet verschämt hinter der Bezahlschranke über das, was der ehemalige RB Müller von sich gegeben hat. Damals jedenfalls war diese Zeitung stramm und fest auf der Seite derer, die schwerste Verbrechen gegen einen Teil der Bürger begingen. Ich würde das gerne einmal mit den SPD-RB Momper, Wowereit, Müller und sämtlichen Chefredakteuren offen diskutieren. ,
@Isabella Martini – Soviel ich weiß, hat zumindest ein Grünenmitglied gegen die Impfpflicht gestimmt. Tessa Ganserer (das ist die, die das Geschlecht gewechselt hat) empfand eine Impfpflicht tatsächlich als übergriffig und stimmte dagegen. Nicht gerade eine meiner Lieblings-Politfiguren aber so ehrlich möchte ich sein und die durchaus mutige Tat Ganserers achten. Andere Partei-Mitglieder hatten entweder nicht den Schneid dagegen zu stimmen, oder sie waren tatsächlich aus Überzeugung so charakterlos. Bei den Grünen und der SPD hatte die Impfpflicht die meisten Fans. Das sollte man nie vergessen!
Grotesk ist, dass Müller Interviews gibt und nicht auf einer Anklagebank sitzt. Es geht nicht um Fehler, sondern um Straftaten. Auf deutschen Intensivstationen sind 10.000 Menschen durch invasive Beatmung getötet worden und in den Jahren 2021 und 2022 hatten wir in Deutschland eine Übersterblichkeit von 100.000 Menschen, parallel zum Hochfahren der Impfkampagnen. Müller ist einer der Corona-Haupttäter, der offensichtlich noch nicht gemerkt hat, dass sein Kopf bereits in der Schlinge steckt. Eine Amnestie für strafrechtlich verfolgte Opfer der kriminellen deutschen Corona-Politik zu fordern ist einfach nur dreist, frech, unverschämt und der neuen Realität auch nicht mehr angemessen. Mit Entschuldigungen bekommen die Corona-Täter in Politik, Medien, Wissenschaft und Ärzteschaft ihren Kopf nicht mehr aus der Schlinge.