Wahlumfragen: Von Irrtümern und selbsterfüllenden Orakeln

Die SPD im Meinungshoch? Meinungsforschung mag ein Indikator für Stimmungen und Entwicklungen sein, ist aber keine exakte Wissenschaft. Schon oft lagen die Demoskopen gehörig daneben. 

In allen Nachrichtensendungen, politischen Magazinen, auf entsprechenden Webseiten und in persönlichen Diskussionen werden sie für bare Münze genommen: die Meinungsumfragen mit ihrer „Sonntagsfrage“. Zwischen 1.000 und 2.000 Menschen, die die Institute repräsentativ ausgewählt haben wollen, werden gefragt, wen sie wählen würden, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Auf der Seite Wahlrecht.de kann man die Umfragen in der Woche vor der Wahl seit 2005 nachlesen, also die tatsächliche Sonntagsfrage nachlesen und mit den tatsächlichen Ergebnissen vergleichen. Das ist sehr aufschlussreich. 

Bundestagswahl 2005

Als Angela Merkel gegen Gerhard Schröder antrat, sahen die Meinungsforschungsinstitute von Allensbach bis Infratest DIMAP die CDU zwischen 41 und 43 Prozent, die SPD zwischen 32 und 34, die Grünen zwischen 6 und 8, die FDP zwischen 6,5 und 8 und die Linke zwischen 7 und 8,5 Prozent. Bereits daraus lässt sich ablesen, dass Demoskopie keine exakte Wissenschaft ist. Die Ergebnisse der Umfragen differieren zu stark und keine Umfrage trifft den Mittelwert.

Dramatischer waren die Abweichungen der zwischen dem 8.9. und 16.9. gemachten Umfragen vom Wahlergebnis. Die CDU/CSU kam statt auf den Mittelwert von 41,6 Prozent tatsächlich auf gerade mal auf 35,2 Prozent. Das war eine Abweichung von mehr als 6 Prozentpunkten. Profiteure waren die Grünen (1 Prozentpunkt mehr) und die FDP mit fast 10 Prozentpunkten (2,7 mehr), die Linke und die SPD schnitten leicht besser ab.

Die vorhergesagte knappe Mehrheit für Schwarz-Gelb (48,6% Mittelwert) wich einem Ergebnis von 45 Prozent. Stattdessen gab es die erste Große Koalition.

Bei der Fehleranalyse sollte man nicht nur auf die Anzahl der Befragten abstellen, die in der Tat meist aus zwischen rund 1.000 und 2.000 zufällig ausgewählten Bürgern besteht. Die Repräsentativität wird dabei durch so signifikante Kennziffern wie die Telefonnummer und den Geburtstag hergestellt. Die Daten werden dann durch einen Algorithmus geglättet. Beides scheint nicht mehr zu funktionieren.

Bundestagswahl 2009

Bei Merkels zweiter Kandidatur konnte sie vom Kanzlerbonus nicht profitieren. Der CDU/CSU wurden nur noch 35 Prozent vorhergesagt, der mitregierenden SPD 25, den Grünen 10,5, der FDP 13,4 und der Linken 11,4 Prozent.

CDU/CSU (33,8) und SPD (23,0) schnitten geringfügig schlechter ab als ohnehin  vorhergesagt, die FDP um 1,2 Prozentpunkte besser. Statt im Mittel vorhergesagte 4,7 Prozent „Sonstige” wählten 6 Prozent Parteien, die es nicht ins Parlament schafften. Damit reichten 47 Prozent zur absoluten Mehrheit. Schwarz-Gelb erreichte 48,4 Prozent.

Bei der prognostizierten Mehrheit von 47,65 Prozent hätte es bei den Mittelwerten auch für Schwarz-Gelb gereicht (48,4%). Bei allen Instituten reichte es knapp für Schwarz-Gelb. Die CDU schloss dann ja auch eine Koalition mit der FDP, die sie trotz des damals desaströsen Ergebnisses gepflegt über den Tisch zog.

Bundestagswahl 2013

Die wichtigste Abweichung war in diesem Jahr die kleinste. Alle Institute sahen die FDP im Bundestag und bis auf INSA die AfD draußen. Auch die frisch gestarteten Piraten sollten zwischen 2 und 3 Prozent erreichen.

Legen wir den Mittelwert und diese Vorhersagen zugrunde, hätten 44,6 Prozent für die absolute Mehrheit gereicht. Alle Institute hatten den Wiedereinzug der FDP vorhergesagt (zwischen 5 und 6 Prozent). Bei den Mittelwerten hätte es mit 44,9 Prozent hauchdünn für eine Fortsetzung der Koalition mit der CDU/CSU gereicht. Stattdessen kriegte die FDP nur 4,8 Prozent und scheiterte an der 5-Prozent-Hürde. Wie die AfD, die damals 4,7 Prozent erreichte und es ebenfalls fast ins Parlament geschafft hätte.

Hätten AfD und FDP die 5 Prozent-Hürde übersprungen, wie prognostiziert, hätten die Mehrheitsverhältnisse sich grundlegend verändert. Das Wahlergebnis haben die Demoskopen nur unzureichend vorhergesagt.

Bundestagswahl 2017

2017 setzte sich der Sturzflug der „Volksparteien“ noch deutlicher fort als von den Demoskopen vermutet. Die CDU/CSU bekam mit 32,9 Prozent satte 3 weniger als vorhergesagt, die SPD nur 1,2, die Grünen lagen bei 8,9 Prozent (1,2 Prozent besser als der Mittelwert, die FDP 1,3 Prozent höher. Die Linke lag 0,4 Prozent schlechter und die AfD wurde mit 12,6 Prozent stärkste Oppositionspartei (1,6 Prozent besser als vermutet).

Solange die Wahlergebnisse ohnehin nur eine „große Koalition“ ermöglichen, sind die Abweichungen bei den Demoskopen nicht relevant. Wenn aber andere Konstellationen eine hauchdünne Mehrheit erzielen, haben falsche Prognosen die Funktion einer „Self Fullfilling Prophecy“: Die Prognose beeinflusst das Wahlergebnis. Das macht die Sache so gefährlich.

Umfragen zur Bundestagswahl 2021

Am 20.4.2021 meldet Forsa via RTL/n-tv für die CDU/CSU 21 Prozent, für die SPD 13 Prozent, für die Grünen 28 Prozent, die FDP 12, die Linke 7 und die AfD 11. Zusammen macht das 92 Prozent, 8 Prozent würden demnach einer Partei ihre Stimme geben, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert. Demnach würden 46 Prozent für die absolute Mehrheit reichen.

Nur die Kanzlerkandidatur von Annalena Baerbock hätte den Grünen ein Plus von 5 Prozent gebracht und die CDU/CSU um 7 Prozent abstürzen lassen.

Am 31.8. sieht Forsa die CDU/CSU wieder bei 21 Prozent, aber die Grünen sind um 10 Prozent auf 18 Prozent abgestürzt. Die SPD hat eben diese 10 Prozentpunkte gewonnen, die anderen Parteien sind demnach mehr oder weniger stabil. Folgt man Forsa, nimmt die SPD also den Grünen die Stimmen weg und nicht der CDU.

Die Zahlen für die CDU/CSU schwanken zwischen 30% (GMS 27.7.2021) und 20% (30.8) und ergeben im Durchschnitt immer noch 23,1%. Allensbach sieht sie am 28.8. bei 26 Prozent, die Forschungsgruppe Wahlen einen Tag später bei 22. Das lässt sich nicht mit statistisch begründeten Abweichungen erklären, sondern muss an der Methode der Erhebung und Berechnung liegen. Damit wird aber offensichtlich: Es handelt sich bei der Demoskopie um keine Wissenschaft, die reproduzierbare Ergebnisse erzeugt, sondern letztlich um Schätzungen, die am Ende auf die Formel Pi mal Daumen zurückzuführen sind.

Armin Laschet werden diese Szenarien bekannt vorkommen. Ungefähr einen Monat vor der Landtagswahl sah YouGov die NRW-CDU bei 27 Prozent, die FDP gerade mal bei 8. Drei Tage später waren es bei Forsa 29 (CDU) und 12 (FDP). Das waren zusammen 35 /YouGov und 41 Prozent/Forsa.

Bei der Landtagswahl am 14.5. reichte es für eine Schwarz-Gelbe Koalition mit 46,1 Prozent, 9 Prozent mehr als von YouGov und 4,1 Prozent mehr als von Forsa ein paar Wochen vorhergesagt. In Wahrheit hatte niemand dem weitgehend unbekannten Armin Laschet zugetraut, die populäre Landesmutter Hannelore Kraft zu schlagen. Hat er aber.

Fazit

Meinungsumfragen taugen allenfalls als Stimmungsbarometer. Aber sie geben mehr die Erwartungen der Demoskopen und der Auftraggeber wieder als die öffentliche Stimmung. Diese Befragungen können nie falsch sein, weil man sie nicht widerlegen oder wiederholen kann.

Bei den Umfragen lassen die meisten Medien weg, dass eben nur ein paar hundert Menschen befragt wurden und setzen das vermeintliche Ergebnis mit einem realen Wahlergebnis gleich. Damit beeinflussen sie die politische Stimmung und lösen bei der Politik, aber auch bei den Wählern ein bestimmtes Verhalten aus. Die Politik wird nervös und fängt an, ihre Strategie zu ändern oder das Personal auszutauschen. Und der Wähler wird verunsichert, wo er bei der nächsten Wahl sein Kreuz machen soll. Wenn eine von ihm favorisierte Partei chancenlos erscheint, wählt er vielleicht jemand anders, um seine Stimme nicht zu „verschenken“. 

Im Dezember 2018 nahm das ZDF mit der Meldung Einfluss auf die Wahl des Vorsitzenden, Friedrich Merz sei unter den CDU-Angehörigen nicht beliebt. Ich hatte das schon damals analysiert:

„Nachdem aus dem Setup keine Informationen darüber zu finden sind, wie die ,Forschungsgruppe Wahlen‘ die ,CDU-Anhänger‘ definiert, gehen wir mal davon aus, dass sie diejenigen meint, die in der Umfrage angegeben haben, die CDU zu wählen. Das wären 27 Prozent. 27 Prozent der 1.336 über Mobiltelefon und Festnetz ausgewählten Befragten (bei mehreren im Haushalt wurde immer der befragt, der als letzter Geburtstag hatte), sind exakt 360,72 Befragte, die am Telefon erklärt haben, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, was ja nicht der Fall ist, würden sie CDU/CSU wählen. Aber nicht nur die CDU, sondern eben auch die CSU. Denn der Parteivorsitz der CDU hat – strenggenommen – nichts mit der CSU zu tun. Und im goldenen Merkel-September 2017 hat die CDU allein immerhin ein Ergebnis von 26,8 Prozent erreicht, also so viel wie im Politbarometer 2018 gemeinsam mit der CSU, die aber eben immerhin mit rund 6 Prozent nochmal die Fünf-Prozent-Hürde übersprang. Es dürfte sich also wohl um rund zufällig anhand ihrer Telefonnummer und ihrem Geburtsdatum ausgewählte 300 mögliche CDU-Wähler handeln, die mehr oder weniger 20 Prozent des Stimmanteils der CDU repräsentieren.”

Und weiter:

„Das einzige Problem dieses Zahlenspiels ist: Es ist völlig irrelevant. Denn die ungefähr 300 CDU-Wähler, die rund 20 Prozent der Wähler repräsentieren, sind wahrscheinlich nicht unbedingt Mitglied der CDU. Und wenn die CDU wie die SPD eine Mitgliederbefragung durchführen würde, wären 425.910 CDU-Mitglieder wahlberechtigt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass unter den möglichen, zufällig ausgewählten 300 CDU-Wählern mit Festnetz- oder Mobiltelefon auch CDU-Mitglieder zu finden sind? Da hilft kein Taschenrechner. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass auch nur ein CDU-Mitglied zufällig an dieser Befragung teilgenommen hat, ob mit Mobiltelefon oder Festnetz und unabhängig von seinem Geburtsdatum.

Immerhin waren die 425.910 Mitglieder nicht ohne Einfluss. Sie dürfen an den acht CDU-Regionalkonferenzen teilnehmen und haben mit etwas Glück die Chance, eine Frage zu stellen und im Anschluss bei Mitgliederversammlungen Delegierte zu beeinflussen. Wählen dürfen sie den oder die Parteivorsitzende nämlich nicht.

Dieses Recht ist allein 1.001 Parteitagsdelegierten vorbehalten, die allerdings von diesen Mitgliedern gewählt wurden. Wenn also die ,repräsentative Umfrage‘ relevant und aussagekräftig für den Entscheidungsprozess innerhalb der CDU sein sollte, müsste die Umfrage unter den Parteitagsdelegierten stattgefunden haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Delegierter unter den Befragten war, ist gleich Null. Auch dafür braucht man keinen Taschenrechner und keine tieferen Kenntnisse der Wahrscheinlichkeitsrechnung.”

Grüne „Kanzlerkandidatur“ medialer Wettbewerbsvorteil

Und dann die Grünen-Kanzlerkandidatur: Erstmals sollen die Grünen nach den Meinungsumfragen 2019 „stärkste Partei” gewesen sein. Und das veranlasste sie wohl zu der irrigen Annahme, sie könnten das Kanzleramt erobern, weshalb sie einen Kandidaten ausrufen wollten. Als der FDP-Chef Guido Westerwelle sich zum Kanzlerkandidaten ausrufen ließ, erntete er Hohn und Spott. Die Fernsehsender laden die chancenlose Kanzlerkandidatin einer Partei ein, die bei der letzten Bundestagswahl keine neun Prozent der Wählerstimmen gewinnen konnte, nun zum „Triell” ein, ein handfester Wettbewerbsvorteil gegenüber FDP, Linkspartei und AfD. Zumal die Bürger ja keinen Bundeskanzler wählen, sondern ausschließlich politische Parteien. Die Idee vom Grünen Kanzler oder der Grünen Kanzlerin hatte und hat beim politisch-medialen Establishment zu viele Sympathisanten.

Wir brauchen einen anderen Umgang mit der Demoskopie. Sie mag ein Indikator für Stimmungen und Entwicklungen sein. Aber die Schwankungen, die durch zufällig ausgewählte Befragte und Algorithmen ausgelöst werden, sind zu groß. Dass das Wählerpotenzial der Grünen oder CDU in ein paar Wochen um bis zu 10 Prozentpunkte schwankt, ist unrealistisch und höchst unwahrscheinlich.

Gerade wenn, wie möglicherweise jetzt, die Mehrheitsverhältnisse knapp sind und es auf jede Stimme ankommen könnte, ist und bleibt der Einfluss der Demoskopen gefährlich. In jedem Fall bleibt es bei der Weisheit von Mark Twain: „Das Schwierige an Prognosen ist, dass sie die Zukunft betreffen.” Wenn Schwankungsbreiten von 10 Prozent in wenigen Tagen möglich sind, ist der Wahlausgang vollkommen offen.

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Leserpost

netiquette:

armin wacker / 03.09.2021

Also ich tippe Mal einfach darauf, dass die Meinungsumfragen nur noch ein Gebiet erfassen. Berlin, Hamburg und Bremen und vielleicht noch München.

Klaus Keller / 03.09.2021

Die Leute werden für ihre Bemühungen bezahlt, nicht für die Erfolge. Das erleichtert ihnen das überleben. Der Arzt bekommt sein Geld auch, wenn der Patient stirbt.

Robert Korn / 03.09.2021

Ich hatte mal einen Klienten, der betrieb im Auftrag eines Meinungsforschungsinstituts die Meinungsabfrage per Telefon. Er erzählte mir beiläufig, daß er schon mal Angaben im Sinne seiner fortschrittlichen Überzeugungen korrigiere. Er sagte mir das völlig frei heraus und ohne Bedenken. Ein Einzelfall ?

Gottfried Meier / 03.09.2021

Ziel dieser angeblich seriösen Wählerbefragungen ist eine Beeinflussung der Wähler.

Uta Buhr / 03.09.2021

Einen so flauen Wahlkampf hatten wir noch nie. Selbst die sonst so woken Marktschreier an den Ständen von SPD, Grünen und den anderen Blockparteien machen einen sehr lustlosen Eindruck, der signalisiert :“Hoffentlich ist dieser Zauber bald vorbei.”  Das wünsche ich mir übrigens auch. Dann wissen wir endlich, woran wir sind. Viel ändern wird sich ohnehin nichts angesichts dieser drei piffigen Kandidaten und ihrer Entouragen. Allerdings muss ich einräumen, dass Funkenmariechen Laschet mir am A…. lieber ist als Wirecard-Cum-Ex Glatzkopf Scholz im Gesicht, Hinter ihm sehe ich im Geiste immer das liebliche Antlitz der charmanten Saskia und die unbedarfte Visage ihres Spezis Borjans. Beides wirkt besser als jedes Brechmittel.

Joernpeter Pook / 03.09.2021

@M.Stelzer : nein, früher gab es in einem (mir nicht mehr genau bekannten) Zeitraum vor der Wahl weder Prognosen noch politische Satire. Ob das selbstauferlegt oder gesetzlich geregelt war, ist mir nicht mehr bekannt. Aber das Phänomen, dass Leute (und damit auch Wähler) gerne zu den Gewinnern gehören ist altbekannt und wissenschaftlich untersucht. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, gibt es da sogar eine recht spannende Abhandlung über die psychische Konstitution von Fußball-Fans des FC Bayern. Sagen wir mal so : am Lokalkolorit des Vereins wird seine Mitgliederzahl sicher nicht begründet sein. Die Wahlumfrage ist da quasi der Tabellenstand - wenn auch eher der Kreisklasse als der Champions League.

Jürgen Krebs / 03.09.2021

Was soll’s. Selbst eine AfD mit absoluter Mehrheit könnte es nicht mehr richten.  Das Land ist ruiniert. Die Schäden irreparabel.

Rolf Mainz / 03.09.2021

Die Presse samt ÖR werden es schon schaffen: die ganz grosse Koalition aus CDU/CSU, Grünen und SPD wird kommen. Und damit alles, was es braucht, um Deutschland endgültig den Rest zu geben. Kanzler Laschet, dann seiner Förderin verlustig, dafür getrieben von Vizekanzlerin Baerbock und woker Entourage, Ehrenrunde für Präsident Steinmeier samt neuer Pöstchen für Roth, Maas & Co. Die volle Packung also. Die Deutschen brauchen so etwas anscheinend.

Anton Weigl / 03.09.2021

Ich wurde bislang einmal von solchen Meinungsforschern angerufen und gefragt was ich wählen werde. Das war 2003 als die CSU in Bayern bei 60 Prozent lag. Ich sagte das ich die Bayernpartei wählen werde und der meinte doch tatsächlich das wär ein anderer Name der CSU. Ich mußte ihn erst erklären, daß das eine eigene Partei ist und ca 0,60 Prozent erhalten wird,

g.schilling / 03.09.2021

Hier scheint oft der Wunsch, der Vater des Gedankens zu sein. Medien schreiben hoch oder runter und der “Meinungsforscher” folgt den plumpen Manipulationen und macht den Bürgern vor,  die Forschung weiß wie es ist. Es gibt keine wirklich objektive Berichterstattung mehr und somit auch nur noch Verwirrung bei den Interviewten, so denn die Forscher wirklich qualitativ und repräsentativ befragen, was ich mittlerweile schwer bezweifle.

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